Ich habe eine Garage zugeparkt, und jetzt Fragen....

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Beitrag von paddelboot-neu 24.03.10 - 20:59 Uhr

Hallo!

Ich hab mal eine Frage, nee, mehrere...

Ich hab neulich mal eine Garageneinfahrt zugeparkt

(jaja, ich weiß, das darf man nicht, darüber brauchen wir auch nicht diskutieren, war ein Fehler, das jetzt zu erklären, warum ich mich dahin gestellt habe, dauert jetzt zu lange)

und hinterher am Auto eine Nachricht gehabt.

Heute kam von diesem Herrn (auf dem Zettel war nur ein Name, konnte mich dort nicht melden!) ein Brief.

An unsere Adresse!

1. Frage: Wieso kriegt der unsere Adresse, wenn der nur unser Kennzeichen weiß? Und woher??? Kann ich mir von jedem, dessen Kennzeichen ich habe, die Adresse geben lassen???

Dieser Herr bittet um Kontakt, um sich gütlich zu einigen (ich werde da natürlich anrufen und micht entschulidgen...was er ansonsten mit "gütlich" meint, weiß ich leier noch nicht).

Er schreibt, wenn wir uns nicht melden würden, würde er STrafanzeige stellen.

2. Frage: Kann man wegen einer zugeparkten Garage Strafanzeige stellen?

Danke!!!!

Beitrag von 5kids. 24.03.10 - 21:06 Uhr

Hallo!

<1. Frage: Wieso kriegt der unsere Adresse, wenn der nur unser Kennzeichen weiß? Und woher??? Kann ich mir von jedem, dessen Kennzeichen ich habe, die Adresse geben lassen??? >

Vielleicht ist der gute Mann Polizeibeamter oder arbeitet beim Strassenverkehrsamt?!

Zu 2. denke ich schon,weiss ich aber nicht genau.

LG
Andrea

Beitrag von barbara67 24.03.10 - 21:10 Uhr

So schwer wird es sicherlich nicht sein, an die Daten zu kommen. Vielleicht hat er Vitamin B? Ruf ihn an und entschuldige dich bei ihm, dann ist die Sache sicherlich erledigt.
Barbara

Beitrag von paddelboot-neu 24.03.10 - 21:15 Uhr

HI!

Danke!
Das hoffe ich, dass es damit erledigt ist, ich habe auch noch nie vorher eine Einfahrt zugeparkt...hätte ich auch diesmal nicht, wenn es nicht alles superdringend gewesen wäre!!

(habe jetzt ja ein paar ANtworten, hier mal die Erklärung:
Meine Freundin hat 2 Kinder, der Kleine (10 Monate) ist schwer gestürzt und sie wollte ganz schnell ins KH, brauchte aber jemanden, der bei dem "Großen" blieb (der hat schon geschlafen, es war ca. 23 Uhr), bis Papa nach Hause kam (der sollte um 23.30 kommen).

Musste also schnell kommen, schnell parken, damit sie schnell loskonnte undich hab einfach keinen parkplatz gefunden....hab also ca. 30 Min. dort gestanden...)

Beitrag von barbara67 24.03.10 - 21:23 Uhr

Mir bist du keine Rechenschaft schuldig. Erzähle dem Garagenbesitzer das so, er hat bestimmt Verständnis!
Alles Gute.
Barbara

Beitrag von l1b2s3f4 25.03.10 - 19:48 Uhr

Ich glaube auch das er für so eine Situation Verständnis hat.Kannst ihm ja anbieten deine Freundin oder ihren Mann anzurufen,damit er sicher sein kann das du nicht lügst

Beitrag von hexe112 24.03.10 - 21:13 Uhr

Hallo,

aaaaaaalso:

offensichtlich hat der "nette" Herr gemerkt, dass Du seine Garage zugeparkt hast, aber er hat offensichtlich auch gemerkt, dass er dagegen nichts tun kann, denn sonst wäre nicht nur ein Zettel an der Scheibe gewesen, sondern er hätte z.B. die Polizei kommen lassen oder das Abschleppen veranlassen können! Da Du keinen Strafzettel bekommen hast kannst Du davon ausgehen, dass die Polizei nicht vor Ort war, oder aber vor Ort war und nicht tätig wurde, weil der Mann in die Garage hinein wollte und nicht hinaus! In solchen Fällen wird die Polizei, bezogen auf das Abschleppen, nicht tätig. Sie wird nur dann tätig, wenn man aus der Garage hinaus will und nachweisen kann, dass man einen dringenden Termin hat. Er hätte auch die Möglichkeit gehabt, das Fahrzeug AUF EIGENE KOSTEN abschleppen zu lassen! Diese Kosten hätte er dann auf dem zivilrechtlichen Wege einklagen müssen, wenn Du die Abschleppkosten verweigert hättest! Offensichtlich scheint dem Mann der rechtliche Sachverhalt bekannt zu sein. Woher er über Dein Kennzeichen Deine Daten bekommen hat ist fraglich, vielleicht hat er in der Zulassungsstelle oder bei der Polizei einen guten Freund. Ohne weiteres dürfen diese Stellen personenbezogenen Daten nicht ohne weiteres heraus geben! Es ist aber müßig, das weiter zu verfolgen, er wird Dir seine Quelle wohl eher nicht nennen.

Warum hat er nicht zeitnah reagiert??? Der Verdacht liegt nahe, dass er auf dem Wege der Nötigung versucht, aus Deinem Fehlverhalten (das hast Du ja zugegeben) Kapital zu schlagen. Ich würde an Deiner Stelle das Schreiben aufbewahren und einer eventuellen Klage gelassen entgegensehen. Anrufen würde ich nicht! Ich würde abwarten, was passiert!

Frage an Dich:
Wie lange hast Du denn vor der Garage gestanden?

LG
Hexe112

Beitrag von paddelboot-neu 24.03.10 - 21:18 Uhr

Hi'!

Ca. eine halbe Stunde, es war etwa 23 Uhr als ich angekommen bin.

Warum sollte ich nicht anrufen? Nachweisen, dass ich dort gestanden habe, kann er mir das bestimmt durch ein Foto, ich will es ja auch nicht abstreiten. Hab jetzt aber Schiss, dass der jetzt echt Ärger machen will...

Beitrag von hexe112 24.03.10 - 21:23 Uhr

Hallo,

welchen Ärger soll er Dir denn machen? Das Einzige, was auf Dich zukommen könnte ist eine Knolle wegen Falschparken mit Behinderung (ich glaube 35€, kannst Du aber auch im Internet googeln).
Die Frage ist doch in diesem Fall ganz eindeutig, warum er nicht sofort etwas unternommen hat!

Ich werde den Verdacht nicht los, dass da eine Nötigung abgeht, wenn nicht sogar Erpressung!

Ich würde da auch nicht anrufen! Abwarten und der Sache gelassen entgegen sehen!!!

LG

Beitrag von bezzi 25.03.10 - 10:55 Uhr

"welchen Ärger soll er Dir denn machen?"

Nun, die Frage kann ich Dir beantworten:

- Anzeige wegen Nötigung. Das Zuparken eines anderen KANN durchaus als Nötigung aufgefasst werden.
- Strafbewehrte Unterlassungserklärung durch einen Anwalt. Kostet ein paar 100 EUR.

"Die Frage ist doch in diesem Fall ganz eindeutig, warum er nicht sofort etwas unternommen hat! "

Vielleicht weil es eine zeitlang gedauert hat, bis er über einen Anwalt mit dem Kennzeichen den Halter ausfindig gemacht hat ?

Die Verjährungsfrist für Nötigung und Schadensersatz sind lang. Keiner hat einen Nachteil dadurch, wenn er nicht SOFORT reagiert, sondern erstmal abwägt.

Beitrag von wasteline 25.03.10 - 16:03 Uhr

Nötigung sehe ich hier nicht. Hätte der Wagen in der Garage gestanden und nicht raus gekonnt, dann eventuell.

Strafbewehrte Unterlassungsklage wegen eines einmaligen Zuparkens der Garage? Ein Rechtsanwalt würde den Fall vielleicht annehmen, er will ja Geld verdienen. Ob das aber bei Gericht Bestand hätte, möchte ich bezweifeln.

Beitrag von sparrow1967 25.03.10 - 09:30 Uhr

>>Ich werde den Verdacht nicht los, dass da eine Nötigung abgeht, wenn nicht sogar Erpressung! <<


Sehe ich ähnlich.

Wenn er um 23Uhr weg gemußt HÄTTE- hätte er sich anders verhalten.
SIch erst ein paar Tage später zu melden....und zu drohen...ne- da ist was anderes im Spiel.
Der hat am Fenster gestanden und beobachtet,wer wo parkt.

sparrow

Beitrag von bezzi 25.03.10 - 11:00 Uhr

"Warum hat er nicht zeitnah reagiert??? Der Verdacht liegt nahe, dass er auf dem Wege der Nötigung versucht, aus Deinem Fehlverhalten (das hast Du ja zugegeben) Kapital zu schlagen. "

Das ist eine Unterstellung. Im Moment ist die TE noch diejenige, die falsche gehandelt hat und der Besitzer der Garage ist das "Opfer".
Ist schon erstaunlich, wie schnell hier Opfer und Täterrollen vertauscht werden. #klatsch

Er hat vielleicht nur deswegen nicht gleich reagiert, weil er in der Nacht nicht so einen "Aufriss" machen wollte.
Hätte er gleich Polizei und Abschlepper geordert, hätten alle hier geschrieben, dass das völlig unangemessen gewesen sei, wetten ?

Beitrag von babyball2007 24.03.10 - 21:17 Uhr

Das klingt für mich danach, dass er dich erpressen will.

Ich würde einfach bei der Polizei anrufen und fragen was da auf dich zukommt.

LG

Beitrag von paddelboot-neu 24.03.10 - 21:20 Uhr

Hi!

Danke, das ist vielleicht eine gute Idee, ich ruf morgen mal die Polizei an und frage, was da auf mich zukommen könnte.

Ich weiß, dass das nicht in Ordnung war.....habe aber jetzt auch eher den Eindruck, dass er sich wichtig machen will.

Der Brief war übrigens so ziemlich auf "hochoffiziell" geschrieben..

Danke!

Beitrag von mamavonyannick 24.03.10 - 21:25 Uhr

Hallo,

mein Mann ist Polizist. Er sagt, dass er im Nachhinein nicht mehr viel machen kann bzw. die Polizei da nichts machen wird. Im "schlimmsten Fall" ist es eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld geahndet werden könnte.

vg, m.

P.S. Auch ich empfinde es als "Erpressung", evtl Vereitlung einer Straftat ;-)

Beitrag von seikon 24.03.10 - 21:24 Uhr

Also der gute Herr hätte die Möglichkeit gehabt deinen Wagen abschleppen zu lassen, wenn er dringend aus seiner Garage heraus gemusst hätte. Dafür hätte er Polizei oder Ordnungsamt kommen lassen können, die dir dann natürlich ein Ordnungsgeld aufbrummen. Das ist nämlich keine Straftat, sondern eine Ordnungswidrigkeit.

Deine Adress kann er über den Zentralruf der Versicherungen heraus bekommen. Allerdings muss er die ja dann angeschwindelt haben und behauptet haben, dass er einen Schaden hat, der über deine KFZ Versicherung reguliert werden muss. Denn so ohne weiteres gibt die Stelle die Adresse nicht heraus.

Ich würde dort nicht anrufen. Wegen was will er dich denn Anzeigen? Er hat ja vorher nicht alle Mittel ausgeschöpft und offensichtlich ist ihm ja kein Schaden entstanden. Mir drängt sich auch der Verdacht auf, dass er hier Geld raus schlagen möchte. Warte einfach ab, was da noch kommt.

Beitrag von hexe112 24.03.10 - 21:26 Uhr

Genau so ist es!!!!!!

Beitrag von mamavonyannick 24.03.10 - 21:27 Uhr

Hallo,

der Zentralruf der Versicherung gibt NIEMALS Adressen raus. Sie geben nur die Daten zur Versicherung weiter. Nicht mal der Name des versicherungsnehmers wird dem anrufer genannt!

vg, m.

Beitrag von demy 25.03.10 - 09:20 Uhr

Hallo,
dann müssen die 2 male wo ich den Versicherungsnehmer erfragt habe wohl alle alles falsch gemacht haben oder?

Ich habe beide male zu einem Kennzeichen den Versicherungsnehmer mit kompletter Anschrift genannt bekommen.
Alles andere wäre auch Blödsinn.

Man wird allerdings nach dem Datum und der Uhrzeit des Schadens gefragt.

Er wird sich mit Sicherheit an den Zentralruf der Versicherer gewendet haben und die angelogen haben.

Gruß
Demy

Beitrag von mamavonyannick 25.03.10 - 09:54 Uhr

Ich muss aus Berufswegen beim Zentralruf anrufen und noch NIE wurde mir die komplette Adresse genannt. Das was bei dir (angeblich) 2x der Fall war ist schlichtweg gesetzeswidrig denn das fällt unter Datenschutz.
Und es ist auch nicht notwendig, denn um den Schaden zu melden, benötigt man lediglich die VErsicherung und die VSNR.
Nicht mal die Polizei nennt mir ein Kennzeichen, wenn jemand mit seinem Fzg einen Schaden bei mir verursacht. Fällt nämlich auch unter Datenschutz. Schließlich muss der, der mir den Schaden verursacht hat, nicht der Versicherungsnehmer sein.

Beitrag von mamavonyannick 25.03.10 - 09:58 Uhr

Nachzulesen übrigens auch hier: http://www.gdv-dl.de/uploads/tx_ttproducts/datasheet/Zentralruf_Flyer_Druck_final.pdf

Warum bei dir also gleich 2x gegen diesen Grundsatz verstoßen wurde ist mir daher schleierhaft.

Beitrag von hexlein77 25.03.10 - 10:08 Uhr

Stimmt nicht ganz. Einige Testanrufe dort haben schon bewiesen, mit der richtigen Geschichte bekommt man alles Daten! :-)

Beitrag von hexlein77 25.03.10 - 19:44 Uhr

Danke für den Link.

Ich glaube dir ja das das da stehen mag, aber glaube doch bitte auch mal anderen, wenn sie dir ihre ERFAHRUNGEN mitteilen.
Oder meinst du jeder saugt sich solche Geschichten aus den Fingern? :-)

Selbst bei Akte war das Thema schon, wie schon eine Userin geschrieben hat. Meinst du auch die recherchieren falsch? ( Ich weiß, nicht alles was im Fernsehen gebracht wird ist wahr.) ;-)

Es mag ja sein, das es bei DIR nicht so ist, aber vielleicht ist es ja wirklich bei anderen schon vorgekommen. Kann doch alles möglich sein, oder etwa nicht?! :-)

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