Jugendliche haben Hunderte Frösche getötet

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Beitrag von babyball2007 24.03.10 - 21:21 Uhr

Hallo,

Gerade habe ich gelesen, dass drei Jugendliche in unserer Stadt aus einem Biotop an die 100 Frösche eingesammelt haben.

Dann haben sie ein Loch ausgegraben, die Frösche reingeworfen und sind drauf rumgesprungen. Die Polizei hat sie auf frischer Tat erwischt.

Wie bekloppt muss man denn sein? So was gestörtes. Da bekomme ich echt Gänsehaut und frage mich, warum jemand so etwas macht...

Silopo...aber das musste mal raus.

Beitrag von krumel-hummel 24.03.10 - 21:30 Uhr

<<Da bekomme ich echt Gänsehaut und frage mich, warum jemand so etwas macht... >>

weil die Kids von heute keinerlei Aufgaben mehr haben und dann aus lauter Langeweile so einen Scheiß machen. Less dich doch hier mal um., das sagt schon alles.

Beitrag von ayshe 24.03.10 - 21:42 Uhr

"von heute"???

ich sage dir mal etwas.
schon vor 30 jahren wurde so etwas gemacht.
immer, wenn ich bei einigen cousins zu besuch war, gingen wir los zum teich.
wir wollten sie immer retten, und überall lagen tote frösche herum, teils zerrissen, teils mit strohhalmen augeblasen.
absolut zum kotzen. auch da waren es solche jugendlichen.
und wir haben immer versucht, lebende zu finden und sie im eimer in einen anderen teich zu tragen :-(
mir wird heute noch schlecht, wenn ich daran denke.

Beitrag von mamavonyannick 24.03.10 - 21:51 Uhr

So ist es!

Auch ich kenne die Geschichten von aufgeblasenen Fröschen von älteren Verwandten. Sehen musste ich die zum Glück nicht.

vg, m.

Beitrag von krumel-hummel 25.03.10 - 06:17 Uhr

Ja, von heute, auch wenn ich dir das gerne glaube mit... vor 30 Jahren. Vor 20 Jahren waren auch ein paar Vollpfosten dabei, kann mich gut erinnern, leider.

Aber es ist dennoch so, dass es "heutzutage" noch schlimmer ist. Deswegen schrieb ich "von heute" (also nicht nur auf diese eine Nummer mit den Föschen bezogen).

Beitrag von ayshe 25.03.10 - 08:37 Uhr

man denkt immer bei dingen, die man heute sieht,
daß es früher besser war, liegt in der natur des menschen.


-->
Die Kinder von heute sind Tyrannen.
Sie widersprechen ihren Eltern,
kleckern mit dem Essen und ärgern ihre Lehrer.
Sokrates, griechischer Philosoph, 470 bis 399 v. Chr.

Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes,
wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt.
Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen.
Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 bis 322 v. Chr.

Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos.
Die jungen Leute hören nicht mehr auf ihre Eltern.
Das Ende der Welt ist nahe.
Keilschrifttext aus Ur, um 2000 v. Chr.

Beitrag von krumel-hummel 25.03.10 - 09:17 Uhr

Ich habe mir jetzt mal Gedanken darüber gemacht... klar fand ich die Jugend vor 20 Jahren nicht sooo schlimm, außer den besagten "Vollpfosten" waren wir eine Gruppe, die zwar auffiel, jedoch niemanden ein Haar gekrümmt hat. Damals las ich auch noch nicht täglich Zeitung, I-Net schon mal gar nicht, also kommt mir das "heutzutage" eben gehäuft vor, da sowas ja ständig irgendwo "grasiert".

Auch Amokläufe, Misshandlungen von Kindern etc. nehmen "heutzutage" scheinbar zu... damals gab es einfach noch nicht so ein großes Maß an Medien.

Hummel


PS: Die Zitate find ich Klasse

Beitrag von ayshe 25.03.10 - 10:51 Uhr

##
klar fand ich die Jugend vor 20 Jahren nicht sooo schlimm, außer den besagten "Vollpfosten" waren wir eine Gruppe, die zwar auffiel, jedoch niemanden ein Haar gekrümmt hat.
##
du, so geht es mir ja auch.
aber wir waren vllt auch eher die vernünftigen und braven ;-)
aber es gab durchaus auch ganz andere, die zb in den schulen die waschbecken abgerissen haben, klos zerschlagen etc. habe ich auch alles gehört, allerdings nicht an unserer schule.
es gibt immer solche und solche grüppchen.

aber du hast natürlich recht, daß man heute viel mehr durch medien wahrnimmt als in seiner eigenen jugend und die medien sind auch heute viel stärker geworden und auch viel "sensationsgeiler".


wenn man es genau wissen will, müßte man jetzt erstmal für diese punkte statistiken suchen, kriminalzahlen vergleichen usw.
nur dann wüßte man, ob es prozentuale verlagerungen gibt.

Beitrag von nic-mz 25.03.10 - 11:52 Uhr

ich würde sogar noch weiter gehen und behaupten - was den Naturschutz betrifft -, dass es heute sogar besser ist als früher

Beitrag von melly21 24.03.10 - 21:45 Uhr

Man wie eklig ist das denn?
Ich war mit meinem Mann und meiner Tochter am We noch bei uns die Frösche anschauen und meine Tochter war begeistert!
Aber ich glaub wenn meine Tochter so einen Dreck machen würde,würde sie zum erstenmal von mir eine Gescheuert bekommen.Egal ob sie da schon Teenie ist!

Aber die Jugend von heute wird ja nicht mehr bestraft sondern es wird ja alles aus diskutiert und keine Konsequenzen gegeben!

Lg Melly

Beitrag von ayshe 24.03.10 - 21:46 Uhr

das hat mit "heute" absolut nichts zu tun.

Beitrag von disturrbia 24.03.10 - 21:47 Uhr

Krank, echt krank! Ich kann es garnicht in Worte fassen wie sehr ich Tierquäler hasse!

Mir ist neulich etwas passiert: Wir waren in einem sogenannten "Zoo", meiner Meinung nach eher ein Tiergefängnis, da gab es einen Bärenkäfig. Man konnte mit der Hand durch Gitterstäbe den Bärenkäfig erreichen und den Bären so füttern. Und da stand ein Mann und hat dem Bären Bonbons gegeben, die in Plastik eingepackt waren!!! So ein Wichser! Dann habe ich ihn gefragt "Do you want to eat plastic?" Dann hat er nur dumm geguckt und seine Frau hat mich böse angeschaut. Boa ich war so sauer, am liebsten hätte ich ihr eine reingehauen. Auch noch böse schauen, so als ob sie im Recht wären! Ich hoffe die bekommen Magenkrebs oder eine andere schmerzhafte, unheilbare Krankheit!

Also wenn jemand Tiere quält, dem gönn ich keine gnade!

Beitrag von danja1983 24.03.10 - 22:00 Uhr

"So ein Wichser!"
"Ich hoffe die bekommen Magenkrebs oder eine andere schmerzhafte, unheilbare Krankheit!"

#schock
Auch nicht besser. Vorbildfunktion würde ich dir auch nicht zutrauen.

Beitrag von disturrbia 24.03.10 - 22:03 Uhr

Da magst du recht haben. ABER ICH QUÄLE KEINE TIERE SONDERN BIN IMMER GUT ZU IHNEN.

Beitrag von mamavonyannick 24.03.10 - 22:09 Uhr

Aber mit Menschen hast du dann nicht so, oder?#rofl

Beitrag von disturrbia 24.03.10 - 22:11 Uhr

Ja da hast du recht#hicks
Es war von dir vielleicht als Witz gedacht, aber es ist schon richtig: Mit Menschen hab ichs nicht so. Ich würde mich nicht direkt als Misanthropen bezeichnen, aber Züge davon habe ich schon in mir. Wie bereits gesagt kann ich Tierqäler nicht leiden.

Beitrag von bezzi 25.03.10 - 10:18 Uhr

"ABER ICH QUÄLE KEINE TIERE SONDERN BIN IMMER GUT ZU IHNEN"

Heißt das, Du bist auch GUT ZU VÖGELN ?

Beitrag von meckikopf 24.03.10 - 22:31 Uhr

Stimmt schon, was du schreibst (also das mit der Vorbildfunktion), aber bei SOWAS KANN einem auch mal der Kragen platzen (wie MIR auch) und da KANN man dann einfach nicht(s) mehr (n)(N)ett(es) schreiben!

Beitrag von meckikopf 24.03.10 - 22:36 Uhr

<<Ich kann es gar nicht in Worte fassen wie sehr ich Tierquäler hasse!>>

Ich auch! Und mit denen sollte man auch mal haargenau so umgehen! #pro#pro


<<Dann habe ich ihn gefragt "Do you want to eat plastic?">>

War das in einem engl.sprachigen Land, weil du den auf Engl. angesprochen hast?

Aber, wie gesagt, das finde ich auch das Allerletzte und die Frage, du du dem gestellt hast, war vollkommen richtig! Aber genutzt hat es ja leider nichts, wie man sieht... :-(


<<Also wenn jemand Tiere quält, dem gönn' ich keine Gnade!>>

Ich auch nicht! #contra#contra

Beitrag von klimperklumperelfe 25.03.10 - 07:52 Uhr

Naja, hoffentlich stirbt der Bär an den Bonbons. Dann hat er das trostlose schlimmer Leben in einem fiesen Zoo endlich hinter sich.

Du unterstützt das Treiben dort indem du hingehst.

Beitrag von schullek 24.03.10 - 22:21 Uhr

hallo,

meine cousins haben früher (auf dem land) insekten gesammelt udn dann gequält. mein großer cousin hatte ne schwierige phase als heranwachsender und hat dann in einem zustand (eltern nicht besonders liebevoll) alle meerschweinchen meiner großeltern erschlagen. ein freund von mir hat als kind regelmäßig mäuse gefangen (tiefstes dorf) udn die dann erhängt. und weisste was? alles tolle männer geworden, die z.t. familien haben, kinder, denen sie tolle väter sind. udn die heute sicher nciht merh verstehen, was sie damals geritten hat.

also ne erklärung war das jetzt nicht, sollte es auch nicht sein. ich wollte nur mal zu bedenken geben, dass gerade jugendliche unter starken umwälzungen in ihrem leben udn körper zu leiden haben auf dem weg zum erwachsen werden. udn da tun sie dinge, die sidn eben nicht besonders toll und tierquälerei ist natürlich verabscheuungswürdig.

ich würde aber nicht davon ausgehen, dass es gleich alles irre sind.

lg

Beitrag von dani.m. 25.03.10 - 11:23 Uhr

Mein Bruder war auch so ähnlich. Nicht ganz so krass, aber er musste doch ab und zu beobachten, was mit einem Insekt unter einem Brennglas passiert. Für mich schon total eklig! Wirklich gestört ist er deswegen trotzdem nicht.
Wichtig finde ich, dass dann eine Konsequenz folgt bzw. die Jugendlichen auch den Respekt vorm Leben (auch von Tieren) lernen. Und das ist auf dem Dorf nun mal ziemlich einfach ;-)

Beitrag von agostea 25.03.10 - 11:49 Uhr

Würde ich solch eine abartige Handlung bei meinen Söhnen beobachten, würden bei mir alle Alarmglocken schrillen. Normal ist das ganz sicher nicht!

Umwälzungen bei Jugendlichen äussern sich nicht in solch abartigen Verhaltensweisen anderen Lebewesen gegenüber. Da liegt woanders was ganz extrem im Argen.

Gruss
agostea

Beitrag von schullek 25.03.10 - 12:55 Uhr

bei meinem cousin hast du da sicher recht. der hatte es familiär nicht einfach. bei den anderen jungs muss ich dir widersprechen. tolle familien, liebevolles, stabiles umfeld. ganz normale jungs unmd eben jetzt verantwortungsvolle erwachsene.
für mich war und ist es auch unverständlich.
allerdings denke ich, dass eltern einfach vieles gar nicht mitkriegen, was bei unseren sprösslingen so abgeht. zumindest damals, als die kinder noch den ganzen tag allein in der gruppe auf wisen, feldern udn wald unterwegs waren, hatten die eltern keinen blassen schimmer.
wir hatten fast ne art bullerbü.
heute nahezu undenkbar. wir verbringen lange zeit die nachmittag mit unseren kids und kontrollieren dadurch fast alles, was mir wirklich kopfzerbrechen bereitet in vielerlei hinsicht.

ergo: ich halte diese taten allesamt für grausam, aber nicht so gestört, wie hier dargestellt.

lg

Beitrag von agostea 25.03.10 - 13:20 Uhr

Vielleicht mutieren nicht alle Kinder, die sowas machen, zu Schwerstkriminellen. Aber dennoch würde es mir zu denken geben, wenn mit solch roher Gewalt agiert würde...

Ich habe als Kind auch Regenwürmer zerschnitten oder Stubenfliegen die Flügel ausgerissen - aber das wars auch schon. Es war mal interessant zu sehen, was passiert und das wars.

Sicher, damals waren Kindheiten weniger von Kontrolle geprägt - das kenne ich selbst auch noch so. Dennoch haben wir so einen Stuss nicht gemacht.

Gruss
agostea

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