Frage zum schreiben von rechtsanwältin

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Beitrag von maruti 24.03.10 - 21:55 Uhr

Habe da mal eine Frage

habe ein schreiben von einer anwältin bekommen . zur forderung der makler provison

zur makler provison muss ich sagen ich habe mir überstürzt eine wohnung genommen wo ich eigentlich die unterstüzung von jemanden bekommen sollte die provision zu zahlen
habe dann auch den mietvertrag unterschrieben doch dann wurde ich sitzen gelassen auf dem geld....
ich wollte dies dann in raten zahlen hatte dies auch vereinbart auf geringe raten .
doch nun wollen sie aufeinmal höhere raten haben die ich nicht tragen kann finanziell

bin im november letzten jahres aus der wohnung raus .
habe 200€ nebenkosten jeden monat gezahlt . und habe nicht in der heizperiode dort gelebt und bin sparsam mit warm wasser um gegangen

so nun bin ich davon ausgegangen die nebenkostenabrechnung zu bekommen die ca 600 € noch betragen müsste .wollte mit diesen geld dann die restsumme ablösen

jetzt mein problem

jetzt behauptet diese anwältin ich könne höhere raten zahlen da ich doch finanziell von meiner mutter unterstützt werde . was gar nicht stimmt und woher will sie das wissen

dann sagt sie zur nebenabkosten rechnung die ich noch immer nicht erhalten habe der makler würde die ausstellen wenn sie nötig wär. wenn er es für nötig hält

zu dem behauptet sie ich hätte mietrückstände und würde die nebenkostenrechnung wenn fertig gestellt mit den metrückständen verrechnen


ich kann aber belegen das jeden monat die miete vom amt überwiesenwurde habe dieses geld nie selber bekommen.

habe sie dann angerufen und wurde patzig behandelt und mir wurde stumpf gesagt wenn ich mit meiner finanziellen situtaion nicht klar kommen ist es mein problem

ich habe einen kleinen sohn und bin alleinerziehend
habe noch keinen kita platz für ihn .... da kam nur andere können auch arbeiten gehen


muss ich mir sowas und solche aus dem wind geholten behauptungen gefallen lassen oder kann man da was machen ...

danke für eure antworten

Beitrag von tragemama 24.03.10 - 21:59 Uhr

Hol Dir beim Amtsgericht einen Beratungshilfeschein und such Dir damit einen Anwalt - kostet Dich dann höchstens 10 Euro.

Andrea

Beitrag von anita_kids 24.03.10 - 22:07 Uhr

Ich würde auch zu dem raten, was meinen Vorschreiberin sagt. Mit dem Anwaltsschreiben zum Gericht und Beratungsschein holen und selber einen Anwalt aufsuchen.

LG Anita #blume

Beitrag von diewildehilde 25.03.10 - 06:54 Uhr

Also erst einmal ist Dein Text unheimlich schwierig zu verstehen. Ich weiss auch nicht wirklich, ob ich es geschafft habe. Von wievielen Maklern sprichst Du eigentlich? Welcher Makler soll eine Nebenkostenabrechnung erstellen?

Also Wohnung Nr. 1 (aus der Du ausgezogen bist)
Nebenkostenabrechnung noch nicht erstellt, 600 € Rückerstattung weg. zuviel gezahlter Nebenkostenvorauszahlung.

Wohnung Nr. 2
Neu durch Makler vermittelte Wohnung. Maklerprovision zu zahlen, Ratenzahlungen angeboten. Erhöhung der Raten durch RAin gefordert.

Irgendwoher muß die Anwältin ja ihre Informationen haben. Wahrscheinlich von ihrem Mandanten, dem Makler der seine Provision haben möchte?

Richtig erfasst?

Beitrag von tve 25.03.10 - 08:07 Uhr

Abrechnung machen, wann er Lust dazu hat, ist so nicht - § 556 BGB Abs. 3, sollte die Tante Anwalt kennen.

Die nächste Frage, Du hast hoffentlich sämtliche Zählerstände bei Auszug dokumentiert und schriftlich Bestätigen lassen, vom Vermieter, oder einem glaubwürdigen Zeugen ?

Thema Heizkosten, wenn an den Heizkörpern Ablesegeräte angebracht waren, wurde da eine Zwischenablesung vom Vermieter vorgenommen zum Auszugstermin ?

Was die dummen Sprüche angeht, weghören, soll sie sich selbst erzählen.

Wenn die mir so käme, hätte ich sie mal gefragt, was sie macht, wenn ichs Händchen hebe und mich dann ganz gemütlich in die Inso ablege.

Beitrag von parzifal 25.03.10 - 08:49 Uhr

Hast Du überhaupt ein Einkommen was pfändbar ist? Es hört sich nicht so an.

Falls dies der Fall ist, kannst Du die Anwältin daraufhinweisen, dass Du höhere Zahlungen nicht leisten kannst und darüber nachdenkst die Zahlungen mangels pfändbaren Einkommens komplett. Du bittest daher um verbindliche Auskunft, ob es bei der vereinbarten Ratenhöhe bleibt.



Beitrag von heikeundleon 25.03.10 - 10:00 Uhr

Wenn die Miete "vom Amt" übernommen wurde, denke ich, dass Du ALG 2 bekommst. Wenn das der Fall ist, wird Dir eine evtl. Nebenkostenrückzahlung von der Unterstützung abgezogen, so dass Du die noch fälligen Raten davon sowieso nicht begleichen kannst.

Ich schließe mich den Meinungen der Vorschreiber(innen), an, dass Du Dir besser einen Beratungsgutschein holst und die Sache professionell klären lässt.

Gruß

Heike