ich bräuchte dringend Euren Rat

Archiv des urbia-Forums Geburt & Wochenbett.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von lili1978 25.03.10 - 00:11 Uhr

Hallo Ihr Lieben,
ich hab unter Gesundheit und Medizin gepostet. Mir wäre Eure Meinung super wichtig. Vielleicht mag ja jemand reinschauen:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=10&tid=2559235

lieben Dank!

Beitrag von saskia33 25.03.10 - 06:07 Uhr

Ich würde mir einen anderen FA suchen und mit dem alten Klartext reden und ihn evtl.Anzeigen!

Als ich deinen Text gelesen haben kam mir sofort der Gedanke warum macht der FA nix und ich bin kein Arzt!
Er hätte was machen müssen,derade wenn die Geb.noch nicht lange her ist!

Wenn noch Blut in der Gebärmutter drinn ist hätte er es beim Abtasten merken müssen,er hätte US machen müssen!

Wünsch dir noch alles Gute #klee

lg sas

Beitrag von yale 25.03.10 - 07:57 Uhr

Hallo erstmal,

ich würde Ihn zu rede Stellen.

Gerade wenn die Entbindung so kürz zurück liegt hätte er genauer schauen müssen,Blutbild wenn nicht sogar dich nochmals zur Sicherheit ins KH schicken müssen.

Lg

Beitrag von schnecke0905 25.03.10 - 08:06 Uhr

oh je du arme. ich verstehe dich voll und ganz. 2005 habe ich meine erste tochter geboren und am entlassungstag bei der abschluss untersuchung sagte ich mehrmals zum CHEFarzt das ich starke schmerzen hätte. er machte einen US und sagte er kann nichts feststellen alles tiptop. ich bin nach hause mit baby. mir ging es nicht besser die schemrzen nahemn zu 2 tage hielt ich es noch aus. dann bin ich zum GYN vertretung und was stellte man feste?! richtig gebärmutter entzündung blut gestaut. ich bekam ein spritze sofort. wäre es damit nicht weg gegangen hatte es ausgeschabt werden muesse.

ich wuerde an deiner stelle auch nicht mehr zu diesem arzt gehen.

mir wurde gott sei dank geholfen. Und nun beim 2 war garnichts jetzt beim dritten weiss ich es vorher nciht. aber glaub mir wenn ich schmerzen habe muessen die mich auf den kopf stellen dafür garantiere ich.

Ich wuensche dir weiterhin alles gute

lg schnecke

Beitrag von lieke 25.03.10 - 10:02 Uhr

Hallo,

das ist ja eine schlimme Geschichte, tut mir leid für dich!

Ich glaube, ich würde jetzt erstmal richtig gesund werden und mich solange von einem anderen Arzt behandeln lassen.

Es ist ein sehr emotinosbeladenes Thema, ich denke, das solltest du erst angehen, wenn du bei Kräften bist und dich fit fühlst, dann erreichst du mehr.

Ich find es gut, dass du einerseits sagt, "rückgängig machen kann man es nicht" anderserseits spielen natürlich doch Vorwürfe eine Rolle.

Ärzte sind auch nur Menschen, wenn jeder direkt mit einem Anwalt kommt, traut sich irgendwann kein Arzt mehr, sich auf seine Diagnose zu verlassen ohne alles 100 Mal abzuchecken.Dahin sollte sich die Medizin auch nicht entwickeln. Aber es darf natürlich nicht zu Schlamperei und Fahrlässigkeiten kommen, für die der Patient dann bezahlt.
Du bist selber in dem Zwiespalt, die medizinische Seite nicht beurteilen zu können, andererseits deinen FA als Mensch zu kennen und auch Verständnis zu haben.

Wie gesagt, ich würde mich erst Mal erholen, ggf die Meinung eines 2. Arzt dazu hören und dann um ein ruhiges Gespräch bitten, ohne ein volles Wartezimmer im Nacken. Ist er dazu bereit? Wie geht er mit dir dann um? Verteidigt er sich? Tut es ihm aufrichtig leid? Ich glaube, wenn du auf solche Zeichen achtest, wird dir danach dein Gefühl sagen, ob du es so annehmen kannst oder die Sache ein Nachspiel haben wird.

LG,
Lieke

Beitrag von rmwib 25.03.10 - 15:47 Uhr

HUHU

mir ist quasi das Gleiche passiert, außer, dass ich knapp an der Gebärmutterentfernung vorbeigeschrammt bin aber ich hatte schon eine Sepsis und es war echt kurz vor knapp.

Ich ärger mich heute, dass ich niemanden angezeigt habe, damals war ich so krank und kaputt und einfach nur froh lebendig bei meinem Kind zu sein.

Kindbettfieber zu übersehen darf keinem Arzt passieren. Genauso wenig wie es einer Hebamme bei der Geburt passieren darf, nicht zu merken dass wie bei mir ein Teil der Plazenta nicht mit rausgekommen ist.

Nimm Dir einen Anwalt und sprich das mal durch, besonders, weil Du nie wieder ein Kind haben kannst find ich das mehr als gerechtfertigt.

GLG

Beitrag von honolulumieze 25.03.10 - 16:55 Uhr

Hallo,

erstmal finde ich es unglaublich, dass du so lange ausgehalten hast. Da sieht man wieder, dass man am Besten gleich ins Krankenhaus oder zu mehreren Ärzten geht, wenn man an einer Diagnose zweifelt.

Ich kann dir dazu nur sagen, dass in meiner Familie die erste Frau meines Großvaters in einem Krankenhaus bei der Geburt des 2. Kindes verstarb. Die Hebamme wusste nicht mehr weiter, der Arzt liess sie fast 36 Stunden in den Wehen liegen. Dann machte er einen Kaiserschnitt, zu dem er nicht berechtigt war. Die Frau hätte längst in ein anderes Krankenhaus verlegt werden müssen. Bzw. man hätte die Geburt mit Zange/Saugglocke beenden müssen. Die Frau verblutete, das Kind erstickte. Mein Großvater hat damals auch gedacht, dass ihn ein Prozess nicht weiter bringt, da Frau und Kind nun tot waren. Später stellte sich heraus, dass in diesem Krankenhaus noch 3 weitere Frauen starben. Jedes Mal war es die Schuld dieses Arztes. An deiner Stelle würde ich mir nach Genesung unbedingt Rat von einem guten Medizinrechtler holen! Dir steht bestimmt Schmerzensgeld zu. Ich finde, man sollte dem nachgehen. Jedem Arzt kann ein Fehler passieren. Aber das ist schon gravierend. Jeder Anwalt ist gegen solche Fehler versichert. Ich weiß nicht, wie das bei Ärzten aussieht. Auch wenn dir Geld nicht weiter hilft, ich weiß nicht. Ich finde, man sollte das nicht auf sich beruhen lassen!

Gute Besserung!

Beitrag von aeternum 25.03.10 - 23:34 Uhr

Aloha,

ich würde ganz klar sehr bald zu einem Anwalt gehen.

Der Frauenarzt würde mich nie mehr zu einer Untersuchung sehen. Wie sollst Du Dich dort noch behandeln lassen nach diesem Ergebnis? Das würde ich mir nicht antun. Ich würde ab jetzt immer ein schlechtes Gefühl haben.

Wie gesagt: Geh zu einem Anwalt. Lass das Erlebnis nicht einfach auf sich beruhen, es sei denn, mit dem Gedanken lebst Du besser.

Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute.

Ae