Hund und Kind

Archiv des urbia-Forums Mein Tier & ich.

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von katjess 25.03.10 - 00:36 Uhr

Hallo, mein Freund und ich haben einen einjährigen 70 cm Schulterhöhe großen Rüden. Er ist sehr temperamentvoll, rennt alles und jeden um. Nun kommt die Schwangerschaft dazu. Der Hund ist sehr eifersüchtig und muss immer im Mittelpunkt stehen. Kommen wir nach Hause, freut er sich so stark, das er mir in den Bauch rammt oder reinspringt. Kommt Besuch, kann ich ihn kaum halten, auch bei anderen Hunden dreht er durch, obwohl wir die Hundeschule besucht haben! Kinder rennt er einfach um oder schlägt mit der Pfote nach ihnen, sieht sie als Spielzeug. Er meint es nicht böse, ist absolut gutmütig aber mit seinen 50 kg einfach der reinste Bollerkopf. Er ist sogar eifersüchtig wenn ich und mein Verlobter zusammen in einem Raum sitzen und er im Flur in seinem Korb liegen soll. Wir haben Angst das etwas passiert wenn der Säugling da ist. Was machen wir denn falsch? Könnt ihr uns ein paar Tipps geben? #herzlich
Abgeben möchten wir ihn nicht, wenn es nicht unbedingt nötig ist! :-(

Beitrag von colinsmama 25.03.10 - 05:36 Uhr

Was ihr falsch macht??
Ganz einfach, ihr erzieht ihn nicht!

Geht weiterhin zur Hundeschule und sagt dort ganz genau, wie eure Situation ist, dass kann man ihm alles noch lernen,
ich wünsch Euch alles Gute,

aber vergesst nicht, dass ihr die Fehler macht bzw. gemacht habt, nicht euer Hund.

Liebe Grüße,
Moreen

Beitrag von farina76 25.03.10 - 09:17 Uhr

Ich denke da läuft alles falsch.

Ich würde mir einen privaten Trainer holen. Einen guten privaten Trainer.

Mit einem Jahr ist die Erziehung noch lange lange lange nicht vorbei. Weiter zur Hundeschule und zusätzlich noch einen Trainer der nach Hause kommt.

Der Hund ist nicht eifersüchtig. Der versucht euch zu dominieren. Der ist rotzfrech und unerzogen, nichts anderes.

Beitrag von booo 25.03.10 - 10:00 Uhr

Pauschal kann man hier keine Tipps geben.
Hundeschule, besser sogar Einzelstunden bei einem Hundetrainer.

Beitrag von glu 25.03.10 - 10:39 Uhr

Ich würde es mal mit Erziehung probieren ;-)

lg glu

Beitrag von katjess 25.03.10 - 11:02 Uhr

Sicher erziehen wir ihn, versuchen es zumindest. Ja ich weiß, wahrscheinlich nicht konsequent genug. Wobei sein Verhalten an sich schon besser wird, auch das Laufen an der Leine ist supi geworden, nur das er eben Besuch bzw Fremde (auch Hunde) an und umspringen will, nicht in Ruhe lässt, quasi belästigt und das Verhalten kleinen Kindern gegenüber.
In der Hundeschule meinen die, das sie das Temperament nicht aus einem Hund rauskriegen können, es würde an seinem Alter und an seiner Rasse liegen.

Beitrag von alkesh 25.03.10 - 11:04 Uhr

Hundeschule wechseln!

Euer Besuch streichelt ihn vermutlich wie verrückt, oder? Euer Besuch muss ihn ignorieren, so lange bis er sich beruhigt hat, dann ein kurzes Hallo/Streicheln, fertig!

lg glu

Beitrag von glu 25.03.10 - 11:51 Uhr

Nicht verwirren lassen, mein Mann hatte sich zwischenzeitlich eingeloggt und ich hab es nicht gesehen #klatsch

Beitrag von katjess 25.03.10 - 13:29 Uhr

Hihi, macht ja nix. Nein, der Besuch kann ihn nicht wie verrückt streicheln weil er alle umrennt. Die Schwester meines Freundes war mit ihrem Kind da. Der Hund hat mit der Pfote geschlagen und ihr den Arm verkratzt, keine Ruhe gegeben. Mit dem Kind auf dem Arm was das ganz schön Mist in dem Moment. Ich konnte den Hund garnicht so schnell weghalten weil er mir mit dem Kopf in den Bauch gerammt ist. Bin jetzt im 6 Monat und habe eine VW Plazenta, der Arzt meint ich soll ein wenig aufpassen. Deswegen hat mein Freund auch so eine Angst und eben wegen dem Kind später.
Meine Freundin und ihr 3 Jahre alter Sohn waren auch hier. Das Kind läuft los und der Hund springt es um. Der Junge ist mit der Stirn auf den Boden geknallt. So schnell konnte man nicht reagieren.
Eine Kastration macht ihn aber nicht ruhiger oder?

Beitrag von petra1982 25.03.10 - 14:26 Uhr

Lein ihn an wenn besuch kommt bind ihn wohin wenn du ihn nicht halten kannst und jedesmal schimpfen wenn er versucht den Besuch anzuspringen.

Mein Hund springt auch gerne den Besuch an aber der wiegt 30 kg und hat bisher keinen verkratzt schon gar nicht bei kindern.

Beitrag von katjess 25.03.10 - 14:57 Uhr

Das mit dem Anbinden wäre eine Idee. Ich kann ihn anbrüllen wie ich will, er macht immer weiter, selbst wenn der Besuch aus sagt, weil es denen stört. Und bei Kindern oder alten Leuten ist es natürlich gefährlich. Nur was machen wir bei unserem eigenen Kind? Dann müssen wir die beiden ja ewig getrennt halten und dann wird die Eifersucht sicher erst recht groß :-(:-(:-(

Beitrag von petra1982 25.03.10 - 14:58 Uhr

Das ewig trennen, das tut meine Schwägerin und für mich wäre dies kein Zustand da würde ich durchdrehen irgendwann.

Versu7cht es einfach mal aus mit dem Anleinen und geht zu einer Trainerin :-) Und bitte nicht zwangsvernhalten von deinem Kind macht das gemeinsam. Mein Rüde ist auch so ein Stoffel aber bei Kindern gott sei dank nicht.....

Beitrag von petra1982 25.03.10 - 15:07 Uhr

Mein Mann und ich haben keine gemeinsamen Kinder, er aber aus erster Ehe und die zwei kommen alle zwei wochen am wochenende zu uns.

Am Anfang hat unser grosser auch Nachts wenn sie aufwachten und sich ins Zimmer geschlichen haben wie ein doofer gebellt und die angeknurrt weil er es nicht kannte. Haben es dann erst so gemacht das er am Bett angeleint wurde nachts, und als wir ein Haus gekauft haben wurde er die eine Nacht eben ins Wohnzimmer eingesperrt, wo er aber morgens ab 6 gejault und gekratzt hat.

Letzen Sommer kamen sie dann für zwei wochen und da hatte ich eine Idee wo viele mich wahrscheinlich verurteilen werden, aber ich habe unseren Hund zur kleinen die ist 4, ins Bett ans Fussende gelegt und seitdem ist es kein Thema mehr. Höre auch Nachts wenn die kleine aufs Klo geht erst sie laufen und treudoof hinterher der Hund, der wartet bis sie fertig ist und geht wieder mit Ihr ins Bett :-) Und wenn er mal nicht bei Ihr schlafen darf, heult er bis sie sich erweichen lässt von Ihm :-)