Wie verhalten sich eure Männer während der Behandlung?

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Forum: Unterstützter Kiwu

Dein Arzt hat Hindernisse für eine normale Empfängnis festgestellt und du bist in Behandlung in einer Kinderwunschpraxis? Hier kannst du dich mit anderen über die künstliche Befruchtung etc. austauschen. Auch nützlich: Lexikon der Abkürzungen. Unser Kinderwunschmediziner Dr. David Peet beantwortet deine Fragen in unserem Expertenforum.

Beitrag von neox 25.03.10 - 09:01 Uhr

Guten morgen ihr Lieben !

Wie geht es Euch?

Ich stecke in der Warteschleife nach unserer ersten IUI im stimulierten Zyklus!

Mein Mann ist seid dem total komisch. Habe seid der IUI nur 1 mal mit ihm geschlafen (Vor Utro Einnahme). Habe Angst dass Keime oder Bakterien sich einschleichen und die sowie so geringe Chance einer SSW kaputt machen. Habe es ihm auch gesagt.Aber er versteht mich nicht! Außerdem nehme ich Utrogest (vag.) und habe Angst dass es nich richtig wirkt wenn wir #sex haben!

Könnt ihr mich verstehen? wie verhalten sich eure Männer?

Liebe Grüße neox

Beitrag von cb69 25.03.10 - 09:12 Uhr

Mein Freund unterstützt mich "technisch" bei allem. Er selbst hat leider keinen Kinderwunsch mehr (erwachsene Tochter). Er steht dem Thema auch etwas zwigespalten gegenüber, da er meint, dass Kinder Beziehungskiller sind. Aber - wie gesagt er unterstützt mich.

Andererseits ist er genervt von den Arztbesuchen, insbesonders wenn es nicht in seinen Terminkalender passt aber ich ihm versuche zu erklären dass dies leider kein verschiebbarer Termin ist. Oder wenn Urlaub nicht planbar ist (wir reisen gerne in exotische Länder, was er nicht will wenn ich schwanger bind)

Und er ist genervt, dass ich manchmal an wenig anderes denken kann.

Klingt jetzt alles furchtbar negativ. Ist aber nicht so schlimm. Ich versuche ihn zwar am Laufenden zu halten, aber zwischen uns auch wieder andere Themen zu fördern wie Urlaub Unternehmungen usw.

Beitrag von connie36 25.03.10 - 10:29 Uhr

hi
mein mann muss in der zeit auch "leiden".
ich hatte in meinen vorherigen ss beide male in den ersten 3 monaten sehr viel probleme, und er weiss, das wenn es endlich mit der nr. 3 (schon seit über 4 jahren am üben) klappt, die ersten drei monate in der #sex beziehung nix laufen wird. er macht da auch kein grosses tam-tam in der zeit draus.
was sein muss, muss sein.
in diesem sinne
alles gute
conny

Beitrag von kra-li 25.03.10 - 12:39 Uhr

mein mann will auch kein kind mehr, er steht kurz vor der dialyse und hat mit sich selbst zu tun.
Wenn die im KIWUZE rausbekommen haben warum es nicht klappt, will er pausieren bis er mit der dialyse angefangen hat und damit klar kommt...
Na klar und in zwei Jahren ist er vierzig und dann will er auch nicht mehr...
manchmal muss man auch egoistisch sein...

Beitrag von daisydonnerkeil 25.03.10 - 13:52 Uhr

Hallo,
ich finde deine Überschrift interessant, denn eigentlich geht es ja darum, wie du dich während der Behandlung verhälst. ;-) Den gleichen Text könnte dein Mann im Väterforum schreiben.

Ich glaube nicht, dass das Leben, das man jahrelang und ohne Beschwerden vor einer Kinderwunschbehandlung geführt hat, plötzlich keimig, gefährlich und schädlich sein soll.

Wir haben sowohl bei unserer IUI als auch bei unserer ICSI so normal wie möglich weitergelebt - inklusive Sex. Nach zweieinhalb Jahren unerfülltem Kinderwunsch und gezieltem Sex zum richtigen Zeitpunkt fand ich es entspannend, ohne Gedanken an Eisprung und Zyklus mit meinem Freund zu schlafen. So nach dem Motto: Nach der Pflicht kommt die Kür. Vielleicht geht es deinem Partner genaus so.

Der Impuls, ein gemeinsames Kind zu bekommen, ging von meinem Partner aus. Er hat auch auf die KiWu-Klinik gedrängt. Gleichzeitig hat mein Partner zwei Töchter (14+16) aus einer anderen Beziehung, die die Hälfte der Zeit bei uns leben. Ihm ist der KiWu ernst, er weiß, was auf ihn zukommt, hat weniger Ängste als ich. Gleichzeitig ist sein KiWu natürlich nicht so stark wie bei mir, weil er diese Kinder hat. Dadurch lässt er mir das letzte Wort - ob und welche Behandlungen ich mir antue, ob ich einen weiteren Versuch wagen will, in welche Klinik wir gehen. Bislang nimmt er meine Ängste und Bedenken ernst. Ich hoffe, das wäre auch bei einer Sexsperre so. ;-)

Letztlich kann man Ängste nicht wegdiskutieren. Trotzdem redet miteinander, versuche deinen Punkt klar zu machen und seinen Punkt zu verstehen. Ich denke beide Haltungen habe ihre Berechtigung.

Alles Gute,
Da.

Beitrag von lesson 26.03.10 - 05:25 Uhr

ein Mann leidet und hibbelt mit mir.
da er sich bgenauso ein kind wünsch wie ich , stehen wir das alles gemeinsam durch , so wie alles in unserem leben.
da man uns davon abgeraten hat wären der warteschleife sex zu haben , haben wir auch kein problem damit in dieser zeit keinen zu haben .
er wird dann extrem fürsorglich und bemuttert mich so ein klein bischen.

lg