Taufpatenauswahl

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Beitrag von audrey2 25.03.10 - 11:19 Uhr

Hi
hab ein Problem. Ich kann mich nicht entscheiden welchen Taufpaten ich nehmen soll. Mein Mann hat sich schon "entschieden". Wir haben vereinbart dass er einen aussucht und ich einen. Meine Wahl liegt zwischen meiner besten Freundin die auch Trauzeugin war oder meiner kleinen Schwester (20) oder meinem kleineren Bruder (18). Ich weiß dass ich bis zur Taufe noch sehr viel Zeit habe...
Alle haben den gleichen Glauben und zwei Personen können sicher mit Kleinstkindern umgehen, eine Person eher unsicher, sicher aber mit älteren (ca.6Jahre).Ich vertraue allen.
Nun ist die Frage welche Kriterien sollten eurer Meinung und/oder Erfahrung nach diese Personen erfüllen können um Taufpate zu sein?
Danke audrey2

Beitrag von babsi1785 25.03.10 - 11:33 Uhr

Mhhh

also ich kann dir mal sagen wie wir es gemacht haben.

Beim ersten Kind war mir es wichtig das es einen männ. Taufpaten gibt und einen weibl.

Damals war es dann der BRuder meines Mannes und meine Freundin.

Taufe ist jetzt 6 Jahre her. Mit meiner Freundin (da sie weit weggezogen ist, ist noch kaum kontakt. Mit dem Bruder meines Mannes (obwohl er auch weit weg wohnt) ist viel mehr Kontakt.

Seid dem denke ich mir nur noch. Blut ist dicker als Wasser.

Die anderen beiden Kinder (werden im Sommer getauft) haben jetzt jeweils nur einen Taufpaten. (beides Geschwister von mir)

Mir ist es wichtig das die Kinder wirklich viel KOntakt zu denen haben und auch eine Bindung aufbauen können.

Also ich würde an deiner Stelle eher einer deiner Geschwister holen und da evt. schauen das ihr beide "Geschlechter" habt. (mann und frau)

Beitrag von ajona2005 25.03.10 - 11:43 Uhr

Wir haben bei meinem Sohn:

Meine beste Freundin, und den Bruder meines Mannes.

Das mit meiner Freundin habe ich bereut. Wir kennen uns seit der Grundschule, waren jeden Tag zusammen. Sie hat 10 Min Fußweg von mir weg gewohnt. Nun sind sie 30km weiter gezogen und wir telefonieren vielleicht nur noch 1x im Monat und sehen uns 2-3x im Jahr... :-(
Hätte ich das vorher gewußt, das sich diese enge Beziehung zwischen uns so auflöst, hätte ich mich anders entschieden.

Bei meiner Tochter haben wir:

Seine Schwester (damals 22) und meine Schwester (damals 17).

Beide können sehr gut mit ihr und sie genießt das.
Die Entscheidung war genau die Richtige.


Ich würde es jetzt immer wieder so machen, nicht unbedingt, Mann und Frau, sondern einfach schauen, wer eine tolle Beziehung zum Kind aufbauen kann.

Meine Schwägerin und meine Schwester sind da unschlagbar.

Und mein Schwager bei meinem Sohn auch...da finde ich die männliche Bezugsperson einfach klasse, weil er ja sonst so viele ''weiber'' um sich hat, z.B. im Kiga die Erzieherinnen, im Sportverein lauter Mädels... und so hat er außer Papa noch einen Paten.

Beitrag von ajona2005 25.03.10 - 11:44 Uhr

Ahso... zum Schluß kann ich nur sagen, ich würde mich nie wieder für Freunde entscheiden... Freunde kommen und gehen.

Beitrag von funnybunny80 25.03.10 - 12:39 Uhr

hallo,

eine entscheidung kann ich dir nicht abnehmen. ich kann dir nur sagen wie es bei uns war...
bei unserer tochter wurde es die schwester meines mannes und meine freundin. meine freundin wollte es auch so gerne machen und da wir uns seit der 7. klasse kennen war es für mich klar das sie es macht.
naja was soll ich sagen, seit sie ein eigenes kind hat sehen wir sie kaum noch (wohnt etwa 40 km entfernt). hat ihr zur taufe ein sparbuch geschenkt auf das jeden monat 5 euro sollten. unsere tochter sollte es dann zu ihrem 18. geburtstag bekommen. als sie erfahren hat das sie schwanger ist sagte sie das sie die 5 euro nun nicht mehr bezahlen kann...zu weihnachten hat unsere tochter nicht mal eine karte von ihr bekommen...wir versuchen öfters termine für ein treffen vorzuschlagen oder ein ausflugsziel. aber auch hier kommen immer nur absagen. ich mach jetzt auch keine vorschläge mehr. wir chatten als über icq miteinander aber auch hier kommt nichts bezüglich eines treffens von ihr!

als unser sohn auf die welt kam war mir klar das ich SIE nicht mehr nehmen würde!

Beitrag von muffy83 25.03.10 - 12:57 Uhr

Hy,

ich hab mich entschieden da war ich noch schwanger.
Ich hab meine Schwester genommen und mein Mann hat sein Papa als Taufpaten genommen.

Mein Sohn hat zwei Taufpaten.

Was muss ein Taufpate erfülle?
Mir ist es wichtig wenn man interesse für den kleinen zeig und mal fragt wie es im geht, das ist mir wichtiger als irgendwelche Geschenke.

Ich persönlich würde keine beste Freundin nehmen, aber das muss jeder für sich entcheiden.


Vg

Beitrag von mm1902 25.03.10 - 13:15 Uhr

Hallo!

An deiner Stelle würde ich einen meiner Geschwister nehmen (wahrscheinl. eher die Schwester - der Bruder könnte ja dann beim nächsten Kind Pate werden ;-)).

Bei unserem 3. Sohn haben wir damals meinen ehem. besten Freund genommen. Den kannte ich bis dato 20 J.!

Leider trennten sich unsere Wege dann und unser Sohn hat quasi seit seinem 2. Lebensjahr keinen Paten mehr... :-(.

Mittlerweile ist er 13 J. alt und bedauert, dass er - anders als seine 3 Geschwister - keinen Paten hat.

LG, M.

Beitrag von shakira0619 25.03.10 - 13:27 Uhr

Hallo!

Bei mir ist es das Gleiche wie bei den anderen.

Taufpaten meines Sohnes sind meine beste Freundin und meine Nichte.

Meine beste Freundin studiert mittlerweile, wohnt in einer anderen Stadt und sie meldet sich dreimal im Jahr.

Geburtstag, Ostern und Weihnachten.

Zu allen 3 Anlässen bekomme ich eine kurze E-Mail, in der die Frage steht, ob mein Sohn noch Cars mag, weil sie ihm gerne was schicken möchte.

Sie fragt nie, wie es ihm geht, zeigt keinerlei Interesse.

Ich würde beim nächsten Kind nur noch Verwandte zu Taufpaten machen.

Liebe Grüße, Shakira0619

Beitrag von stineengel 25.03.10 - 13:59 Uhr

Hallo Audrey2,

ich werde Dir sicher nicht so viel helffen können, aber ich bin ehrlich gesagt schwer entsetzt, wie unmöglich sich Paten aufführen können. Ich bin Patin einer wunderbaren kleinen Maus (nun schon 5) und werde demnächst auch die Patin ihrer kleinen Schwester. Ich bin eine sehr gute Freundin der Mama und freu mich wahnsinnig. Damals wohnten wir knapp 2 Stunden entfernt, nun sind es über 600 km und ich versuche die Mädels so oft es geht zu sehen. Bin letztes Wochenende Freitags NAchmittags los gefahren und Sonntags wieder zurück, nur weil meine große Maus Geburtstag hatte. Auch sonst telefoniere ich oft mit der Mama bzw.. auch ab und an mal mit der Großen.
Der andere Patenonkel der Großen wohnt ne halbe Stunde von denen entfernt und lässt sich nicht mal zum Geburtstag blicken, traurig sowas.
Also, was ich sagen möchte: man überlegt scih doch als Pate vorher, was da auf einen zu kommt, was von einem erwartet wird (dafür muss man mit den Eltern sprechen, logisch) ob man Lust und Zeit hat (und zwar nicht nur 1 Jahr lang oder so. Auch wenn die Mädels mich nicht so oft sehen, wissen sie doch immer, dass es da jemanden gibt, der sie liebt und beschützen würde, der für sie da ist und auch mal kommt, wenn was ist. Das ist mir wichtig. Und mein Sohn (ja ich bin selbst Mama) hindert mich kein Stück in meiner Ausübung der Patenpflichten). Ich sag oft genug, dass ich eigentlich 3 Kinder habe, denn die beiden sind mir mindestens genauso wichtig wie mein eigener Sohn.
Allerdings bin ich nicht der Meinung, dass eine Patenschaft intensiver gelebt wird, wenn der Pate ein Familienmitglied ist. Meine Schwester kümmert sich nciht freiwillig um unseren Sohn, unternimmt was mit ihm oder kommt nur mal so vorbei (sie wohnt ne halbe Stunde entfernt). Das macht mich traurig, denn wir haben hier in der Umgebung nur uns als Familie. Sie hat sich sooooo gefreut Tante zu werden aber Interesse besteht kaum. Schade. Es kann also mit fremden Personen als auch mit Familienangehörigen ein Griff ins Klo sein.

Huch, war nun doch etwas viel. Egal, das musste raus ;-)

LG Steffi

Beitrag von funnybunny80 25.03.10 - 16:57 Uhr

Hallo Steffi,

so eine Patentante wie du es bist wünscht man sich für seine Kinder :-D
Auch wenn du 600 km von deinen Patenkindern entfernt bist siehst du sie öfters als unsere Tochter ihre...das macht mich wirklich sehr traurig und von meiner Freundin bin ich was das angeht sehr enttäuscht (und auch sie wollte unbedingt Patentante werden! #schmoll)

LG
Nadine