Seitensprung beichten?

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Forum: Liebesleben

Ob Liebeslust oder Liebesfrust, ob erotische Freuden oder "technische" Probleme: Hier ist Platz für Fragen, Sorgen und Tipps. Für das Thema Verhütung gibt es ein eigenes Forum Verhütung.

Beitrag von frage hab 25.03.10 - 13:40 Uhr

Hallo!

Ich wollte mal eure Meinung dazu hören.
Würdet ihr euren Partner einen Seitensprung beichten???
Wenns nur einmalig war und er für euch selber nichts zu bedeuten hätte?

Also ich weiß nicht ob ichs beichten würde, den das würde ja mit sicherheit die Beziehung komplett beenden.

Wenn ichs mir so recht überlege, wollte ich es von meinem Partner auch nicht wissen, wenn es für ihn keinerlei Bedeutung hätte.

Bin schon gespannt auf eure Meinungen, das ging mir nämlich gerade so durch den Kopf.

Lg

Beitrag von lowpass 25.03.10 - 13:52 Uhr

Ehrlichkeit, Offenheit, Vertrauen.
Alle drei hängen stark miteinander zusammen und sind die Grundpfeiler einer funktionierenden Beziehung.

Ich bin der Überzeugung, dass in einer Beziehung, in der man offen und ehrlich miteinander umgeht, die "Gefahr" eines Seitensprungs massiv geringer ist. Und wenn es dann doch passieren sollte, dann erwarte ich von meiner Partnerin, dass sie es mir erzählt. Schwer zu sagen, wie ich damit umgehen würde - aber eines weiss ich sicher: ich könnte es ihr niemals verzeihen, wenn sie es verschweigen würde... und die Erfahrung zeigt, dass Seitensprünge in den meisten Fällen früher oder später rauskommen.

Beitrag von lene77 25.03.10 - 13:53 Uhr

Nein, ich würde es nicht beichten und würde es auch nicht wissen wollen ...
So erspart man sich eine Menge Probleme und jeder wäre glücklich und zufrieden ...

LG

Beitrag von armes land 25.03.10 - 18:55 Uhr

du könntest glücklich, zufrieden und seelenruhig weiterleben, wenn du deinen partner, den du ja liebst #augen, beschissen hast?

respekt!

Beitrag von Nein! 25.03.10 - 13:54 Uhr

Ich würde es nicht beichten wenn es eine absolut einmalige Sache war und nichts zu bedeuten hatte.

Allerdings müsstest du dich fragen ob du mit dieser Lüge leben könntest. Stell dir vor es rutscht dir igrendwann mal was raus, oder er erfährt es irgendwie. Dann wäre es für euch wahrscheinlich schlimmer als wenn du gebeichtet hättest. #schwitz

lg

Beitrag von nami8277 25.03.10 - 13:56 Uhr

ich würde es nicht beichten wenn es einmalig war und nix bedeutet und ich würds auch andersrum nich wissen wollen.

Beitrag von ja 25.03.10 - 13:59 Uhr

Würde ich machen. Mit solch einer Verheimlichung könnte ich die Beziehung langfristig nicht weiterführen.

Beitrag von weiß nicht 25.03.10 - 14:10 Uhr

Hallo,

ich glaube, die Frage kann man im Vorfeld gar nicht beantworten!
Es kommt ja auch immer drauf an aus welchem Grund es zu einem Seitensprung kommt.
Ob ein Seitensprung eine Bedeutung für den "Täter" hat oder nicht, ist für mich nicht wichtig, denn das Vertrauen wurde so oder so missbraucht.

Beitrag von jodo 25.03.10 - 14:16 Uhr

Und was ist mit deinen anderen Hobys? berichtest du da auch was du so machst?

beichten solltest du es nur , wenn du die feste Absicht hast, dich zu trennen.

nur das ist ohne triftigen Grund dann auch Betrug und auch verwerflich, nicht aber deine Freizeitgestaltung und deine "Liebhabereien" du hast nur ein Leben, lebe es.....


und dann hab ich noch eine Formel füe dich:

Wenn das Böse die Wurzel aller Geheimnisse ist, dann ist Schmerz die Wurzel allen Wisens

Beitrag von jodo 25.03.10 - 14:18 Uhr

Wissens!! s vergessen

Beitrag von lowpass 25.03.10 - 14:42 Uhr

Ja, man hat nur 1 Leben - und genau deshalb sollte man sich nicht einbilden oder einreden, eine Freikarte für rücksichtsloses Verhalten zu haben.

Nichts gegen wechselnde Geschlechtspartner in einer Beziehung - aber dann bitte im Einverständnis mit dem Partner/der Partnerin!
In vollem Bewusstsein, die geliebte (?) Person zu verletzen und ihr Vertrauen zu missbrauchen, einen Seitensprung zu begehen - und das mit einem selbstsüchtigen Argument wie "ich lebe nur einmal" zu begründen ist grenzenlos egoistisch und somit widerlich. Ein typischer Auswuchs einer verkommenen und degenerierten Spassgesellschaft.

Unter "freier Liebe" versteht man jedenfalls sicher nicht eine einseitige Abmachung mit sich selbst, den Partner zu hintergehen und dessen Vertrauen zu missbrauchen. Das ist nicht "frei" - du machst dich höchstens zum Sklaven deiner Triebe.

Beitrag von jodo 25.03.10 - 15:25 Uhr

aaaaaaaaaaaaamen, träum weiter:-p

Beitrag von medina26 25.03.10 - 15:38 Uhr

Das ist die Realität!

Beitrag von jodo 25.03.10 - 16:01 Uhr

...mit Ausnahme des Menschen wissen alle Lebewesen, dass der wirkliche Sinn des Lebens der ist, es zu genießen.....

Beitrag von medina26 25.03.10 - 16:03 Uhr

Weise Worte ;-)

Leider muss man heutzutage nach der Gesellschaft gehen wenn man angesehen sein will. #augen

Beitrag von jodo 25.03.10 - 17:02 Uhr

muss man? und muss man auf diese Art angesehen sein?ist diese Art Ansehen nicht nur Zustimmung zur Anpassung? letztlich das Schwimmen des toten Fisches mit dem Strom?

genau durch diese Einstellung, dieses Denken ist die Gesellschaft. auf deren Ansehen du wertlegst entsatanden, und ganau so wird sie am Leben erhalten...

wahrer Genuß braucht kein Ansehen, keinen Ruhm und keinen Beifall,
er ist die Freude und das Glücksgefühl über die Dinge, die du "gerne" tust und dabei niemandem andern schadest, es ist das, was du aus Lust und Liebe tust....

Beitrag von lowpass 25.03.10 - 19:52 Uhr

Ich kann es nicht fassen...

Ihr schreibt ja hier nicht etwa von einem freien und unbefangenen Sexualleben als Freude und Genuß - sondern davon, dies hinter dem Rücken des eigenen Partners auszuleben und ihn konstant mit vorgespielter sexueller Treue zu belügen.
Das ist ganz einfach nur billig. Richtig billig und absolut feige.

Beitrag von jodo 25.03.10 - 22:52 Uhr

tja, wie du schon schreibst..... DU kannst es nicht fassen...

und hinter dem Rücken?? nuja, so viel Platz is da nu auch wieder nicht....

aber mal im Ernst: wir freuen uns und genießen und wir räumen uns die Möglichkeit gegenseitig ein....

und wenn es unserer Partnerschaft nützt, wenn es sie bereichert, dann erzählen wir uns auch unsere Erlebnisse...

das is nicht billig und verklemmt, so wie deine Sicht der Dinge

das is Lebenslust pur - und geil

das Leben is nu mal nicht aus Religionsbüchern entstanden

Beitrag von mmmhhhhh 26.03.10 - 10:40 Uhr

Also mein Leben ist auch so voller Lebenslust und absolut geil. Obwohl ich nur mit meinem Partner schlafe und sonst mit niemanden. (naja ab und zu mit mir selber)

Beitrag von jodo 26.03.10 - 11:15 Uhr

na das is doch schön dann, ich wünsch dir dass es so bleibt...

für den, der es nicht anders kennt ( oder haben will) ist es erfüllend, den Jägerchor aus dem Freischütz, auf der Mundharmonika zu hören, oder njur zu pfeifen....

und dann gibt es den, der es halt lieber in der Semperoper hat.....

Beitrag von lowpass 26.03.10 - 11:24 Uhr

Auch wenn es wohl keinen Sinn mehr macht, weise ich zum x-ten mal darauf hin, dass es nicht darum geht, ein ausschweifendes Sexualleben zu führen, sondern (und jetzt aufgepasst!) den eigenen Partner zu belügen!

Hier geht es nicht um Partner, die einem "Möglichkeiten zu sexuellen Entfaltung" einräumen - sondern um solche, denen sexuelle Treue wichtig ist und die man zur Befriedigung der eigenen sexuellen Triebe hintergeht, belügt und verarscht. Denn dann ist es eben wirklich Betrug! Und das am Menschen, den man zu lieben vorgibt.

Und ich hoffe wirklich sehr, dass Du nicht nur hier im Forum einen auf Freie Liebe machst, sondern das vor allem Deiner Partnerin gegenüber auch ehrlich und offen lebst! Denn Betrug mit Argumenten der freien Liebe zu rechtfertigen ist ziemlich daneben.

Beitrag von jodo 26.03.10 - 13:55 Uhr



sachlich und wohlwollend: aufgepasst Herr Oberlehrer !!!:-)

die sexuelle Treue, auf die du dich beziehst, ist eine Erfindung von Religion, Moralvorstellungen und Gesellschaftsordnung, sie ist definitiv widernatürlich. Sie ist für den relevant, und NUR für den !!! der sich diesen Parametern unterwirft. Wenn du das tust, dann ist das deine Sache. Ich tue das nicht .

Du machst dich sehr lächerlich damit, mich zum Aufpassen auf deine Sicht der Dinge aufzufordern. Auch deine Hoffnung, mein Partnerschaftsverhalten nachvollziehen zu können, seint WEIT unter deiner Vorstellungskraft zu liegen

Betrug und Lüge ist die Nichteinhaltung einer Vereinbarung. Lies bitte meine Beiträge, dann kennst du MEINE Vereinbarungen.

Wer sich die Kiste zu eng baut, der bekommt irgendwann Platzangst oder erstickt in ihr. Enge Kisten sind Särge.

Die Gestaltung einer Partnerschaft obliegt jedem Paar oder jeder Gruppe SELBST. Klug ist es, sie nicht nach gängiger Moral sondern nach fundamentalen biologischen
Erkenntnissen auszurichten.

Das Leben ist NICHT (sexuell ? ) monogam, das der Primaten schon garnicht. Selbst die, von dem (von mir sehr geschätzten ) Biologen und Verhaltensforscher Konrad Lorenz dargestellten Graugänse, sind es nicht.!!!!!

Und wie widernatürlich gängige sexuelle Moralvorstellungen sind, zeigt dieser Faden - und die Scheidungsraten !!!

Wir, meine Frau und ich, haben die absolute Gewissheit, uns wegen eines andern Partners NIE zu trennen, das verstehen wir unter TREUE, scheiden wird uns der Tod.


wenn du dich einlesen willst? für den Anfang mal :

David Barash: „Das Flüstern in uns“ ISBN 3-10-00400-8

Beitrag von lowpass 26.03.10 - 14:51 Uhr

Ich fordere Dich sicher nicht dazu auf, meine Sicht anzunehmen - sondern einfach nur, beim Thema zu bleiben. Und das ist nicht die Sexualität als solches, sondern der Betrug am Partner.
Das Thema in diesem Thread ist eine einseitige sexuelle Freiheit, die man hinter dem Rücken des Partners im Verborgenen auslebt.

Du versuchst das Thema umzubiegen und mich in die Rolle des konservativen Monogamisten zu drängen, der offene Beziehungen für moralisch verwerflich hält. Das ist Quatsch.

Wem sexuelle Treue widernatürlich scheint, dem steht es selbstverständlich frei, seine Partnerwahl entsprechend zu treffen oder seine Partnerin von der Richtigkeit dieser Ansicht zu überzeugen - aber es steht ihm sicher nicht frei, die Ansichten und Überzeugungen des Partners mit Füssen zu treten und im Verborgenen das auszuleben, was offen gegenüber dem Partner auszusprechen er zu feige ist.

Ich vertrete hier nicht die Fraktion der Monogamie-Moralapostel, sondern stehe für Offenheit und Ehrlichkeit als wichtigstes Gut in einer Beziehung.

Beitrag von lowpass 26.03.10 - 15:16 Uhr

Und im übrigen musst Du sicher nicht MICH davon überzeugen, dass ein sexuell freizügiges Leben das einzig richtige ist, sondern Deine PARTNERIN!

Wenn Du doch so sicher bist, dass Du recht hast, dann ist es ja für Dich sicher kein Problem, die Partnerin entsprechend umzuschulen und dann müsste Dein Tipp in diesem Forum eigentlich sein, dass man von Anfang an den Partner davon überzeugt, dass sexuelle Treue widernatürlich ist - dann gibt es keine Lügen und keinen Betrug.

Beitrag von lowpass 26.03.10 - 11:20 Uhr

Da habe ich in jedem meiner Posts eine klare Unterscheidung zwischen offener Beziehung und einer Beziehung mit vorgetäuschter sexueller Treue gemacht und jetzt plötzlich rückst Du damit heraus, dass Ihr Euch gegenseitig die Möglichkeit einräumt, ein sexuell ausschweifendes Sexualleben zu führen?

Schade... da hast Du wohl ganz einfach nie gelesen, worauf du geantwortet hast.