Mein Vater wieder

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von molly85 25.03.10 - 14:10 Uhr

Hey Mädels,

mein Vater hat seit 7 Jahren eine neue Patnerin. Nun haben die beiden uns Kindern eröffnet, dass die beiden heiraten möchten.

Da habe ich ja gar nichts dagegen. Allerdings haben sie den Termin ausgerechnet in den Mai gelegt. Am 29. soll die Trauuung dann sein.

Echt ein wenig blöd weil die Zeit so knapp ist, da ET am 07.05 ist. Wenn die Kleine sich überhaupt an den Termin hält.

Natürlich wäre ich gern bei der Feier dabei aber es ist echt so knapp. Es liegen ja wirklich nur 2,5 Wochen dazwischen, wenn man den Krankenhausaufenthalt noch berücksichtigt.

Wäre es nen Monat später hätte ich gar kein Problem damit. Ich kann natürlich auch verstehen das sie nicht den Termin deswegen umändern möchten - verlange ich ja auch nicht.

Aber immerhin wissen sie ja schon mehrere Monate wann ET ist. Und der 29. Mai ist auch kein besonderes Datum für die Beiden.

Ich weiß nicht ob ich einem paar Wochen alten Baby eine fahrt von circa 2,5 Stunden zutrauen möchte.

Was würdet ihr davon halten?

Beitrag von hardcorezicke 25.03.10 - 14:12 Uhr

huhu..

wir haben zwar keine hochzeit aber wir sind nach 2,5 wochen auch auf einer feier eingeladen.. geburtstag.. wir werden mit der kleinen dahin fahren..so gewöhnt man die kleinen dran.. wenn sie schlafen, schlafen sie eh..

LG

Beitrag von petitange 25.03.10 - 14:14 Uhr

Das ist natürlich nicht sehr sensible dir gegenüber, aber es gibt ja immer so viele Dinge zu berücksichtigen, dass man nie einen Termin findet, der allen passt. Ich denke nicht, dass es ein Problem sein wird, das Baby mit zu nehmen, die schlafen ja eh die ganze Zeit in dem Alter. Für dich wird es eher anstrengend, weil du da natürlich sehr müde bist. Ich hatte immer so 3 Wochen nach der Gebut einen echten Durchhänger, die durchzechten Nächte steckt man am Anfang noch ganz gut weg, aber auf die Dauer zehrt das schon an den Kräften!

Beitrag von swety.k 25.03.10 - 14:16 Uhr

Hallo,

ich kann verstehen, daß Dir das nicht so gut gefällt, aber Du darfst nicht vergessen, daß Dein Vater sein eigenes Leben führt, in dem sich nicht alles um Dich, Deine Schwangerschaft und Dein Baby dreht. Ich denke mal, er wird bei der Planung nicht Deinen Entbindungstermin im Kopf gehabt haben.

Als ich schwanger war, habe ich anfangs auch gedacht, für alle meine Freunde und Verwandten müßte die Schwangerschaft genauso wichtig sein wie für mich. Das ist aber nicht so.

Fröhliche Grüße von Swety

Beitrag von molly85 25.03.10 - 14:21 Uhr

Na das verlang ich ja auch nicht von ihm. Ich find es trotzdem blöd das es ausgerechnet im Mai sein muss und er selbstverständlich davon ausgeht das wir kommen.

Beitrag von molly85 25.03.10 - 14:18 Uhr

Ich weiß auch nicht so recht. Ich glaub mein Vater sieht das gar nicht so, dass man ja nach der Geburt auch erstmal "ankommen" muss und sich mit dem Baby zurechtfinden muss.

Vielleicht sollte ich nochmal mit ihm über meine Bedenken reden. Ich weiß auch nicht so recht...

Beitrag von pollinchen 25.03.10 - 14:32 Uhr

Ich glaube du steigerst dich da echt rein - du bekommst ein Baby, die Welt hört sich deshalb nicht auf zu drehen.

Das Baby schläft doch eh meistens und zum Stillen kannst du dich zurückziehen.

In anderen Ländern wird bzw. früher wurde auch nicht so ein Drama drum gemacht.

Ein Baby ist was schönes und eine Hochzeit auch.

LG

Beitrag von anyca 25.03.10 - 14:40 Uhr

"Früher" lag die Frau tatsächlich 6 Wochen im WochenBETT und längere Reisen gab es schon gar nicht.

Niemand zweifelt dran, daß eine Hochzeit etwas Schönes ist, aber 2,5 Wochen sind echt knapp bemessen. Nach 6 Wochen sollte es kein Problem sein, aber ich wäre 2,5 Wochen nach der Geburt weder reisefit noch hochzeitsfit gewesen!

Beitrag von windsbraut69 25.03.10 - 14:54 Uhr

Früher gab es auch Kindbettfieber, eine deutlich höhere Sterblichkeit bei Mutter und Kind und keine Antibiotika...

Zusätzlich wurden längere Reisen nicht mit dem eigenen PKW, sondern beschwerlicher bewältigt.
6 Wochen Wochenbett konnten sich auch nur Frauen leisten, die ausreichend Geld und Personal hatten, es gab sicher mehr Frauen, die ihr Kind "nebenbei auf dem Feld" entbunden haben.

Beitrag von anyca 25.03.10 - 15:09 Uhr

Ändert alles nichts dran, daß 2,5 Wochen nach der Geburt zu früh ist, um an einer Hochzeit an einem anderen Ort teilzunehmen. Ich habe nach der zweiten Geburt auch eine Silberhochzeit 6 Wochen später absagen müssen.

Beitrag von pollinchen 25.03.10 - 15:14 Uhr

Das stimmt so nicht.

Keine meiner Großmütter und auch Urgroßmütter konnten es sich leisten 6 Wochen im Bett zu bleiben uns sich zu schonen. Sie alle mussten relativ früh wieder auf dem Feld oder Bauernhof mit anpacken. Da hat keiner Rücksicht genommen.

Wir sprechen hier von einer Hochzeit mit einer Anfahrtszeit von 2,5 Std. und nicht von einer längeren Reise! Wenn mir meine Omas von den Fahrten auf dem Fahrrad zum Kinderarzt im nächsten Ort (nicht im klimatisierten Auto mit MaxiCosi) erzählen, kommt mir das Gejammere mancher Damen ein bisschen übertrieben vor.

Beitrag von anyca 25.03.10 - 15:35 Uhr

2,5 h sind z.B. mit Dammschnitt/Dammriß eine Qual. Der Weg zum Kinderarzt war ja hoffentlich nicht 2,5 h lang, oder?

Beitrag von pollinchen 25.03.10 - 16:12 Uhr

Der Weg war ne knappe Stunde. Ne knappe Stunde auf dem Fahrrad und nicht im gepolsterten Auto.

Dieses Forum ist ja eigentlich das beste Beispiel, wieviel Theater um Kleinigkeiten gemacht werden kann.

Beitrag von anyca 25.03.10 - 16:54 Uhr

Eine Geburt ist KEINE Kleinigkeit. Klar KANN man nach drei Tagen wieder super fit sein, aber das ist die Ausnahme. Was ist daran so schwer zu verstehen?

Beitrag von dominiksmami 25.03.10 - 14:45 Uhr

leider nicht richtig aufgepasst.

In den meisten anderen Ländern und vor allem früher...gabs eine richtige Wochenbettkultur.

Die Frau und auch das Baby wurden weitestgehend vor Streß, Besuch etc. geschützt. Die Frau blieb tatsächlich 6 Wochen lang im Haus, bzw. die meiste Zeit sogar im Bett, vielleicht auch mal im eigenen Garten.

Und ein Baby schläft die meiste Zeit?

*lach* na das hättest du meinem Sohn mal erzählen müssen, dann hätte der das damals vielleicht auch gewußt und wäre nicht ständig wach gewesen.

Beitrag von windsbraut69 25.03.10 - 14:55 Uhr

Was war denn bei Dir "früher"?
In Deutschland genossen die von Dir geschilderten Privilegien nur sehr gut situierte Damen....gewöhnliche Frauen ruhten nicht 6 Wochen lang im eigenen Garten und Bett.

Beitrag von dominiksmami 25.03.10 - 15:02 Uhr

Huhu,

früher ist sehr dehnbar, das stimmt.

Ich weiß aber z.B. von meinen beiden Omas, das beide in den ersten 4 bis 6 Wochen vollste Unterstützung in Sachen Haushalt und Kinderbetreuung bekommen haben von ihren Familien.

Bei der Mutter meines Vaters ( einfache Leute die mehr als harte Arbeit gewohnt waren) zog z.B. nach jeder Geburt die Oma für einige Zeit ein...damit meine Oma gut durchs Wochenbett kam.
Und das im krieg, also eine wesentlich h ärtere Zeit als heute.

Bei der Mutter meiner Mutter, auch "gewöhnliche" Leute, zog zwar niemand ein, aber z.B. wurde ihr das Kochen für einige Zeit völlig abgenommen und wenn sie raus mußte, dann höchstens zum Arzt oder mit dem Kinderwagen spazieren etc.

Das gleiche hab ich schon von vielen Frauen in diesem Alter gehört.

Da mußte niemand sofort top fit sein und Bäume ausreissen oder zum Partylöwen mutieren.

Hier in NL, ists z.B. immer noch so, wir haben hier eine richtige Wochenbettkultur die Mutter und Kind an die erste Stelle rückt und erst danach kommen alle anderen.

Ich finds ja prima wenn Frauen sich rasch fit fühlen und gerne raus wollen etc., aber ich finde es eben irgendwie einseitig zu behaupten das wäre "normal" und alles andere Anstellerei.

Bei denen, die noch weiter früher z.B., eben nicht die Chance bekamen einige Zeit im Wochenbett zu bleiben, war übrigens sowohl die Sterblichkeitsrate als auch die Krankheitsrate nach der Geburt immer deutlich höher als bei den anderen.

liebe Grüße

Andrea

Beitrag von pollinchen 25.03.10 - 15:25 Uhr

Wo hab ich denn nicht aufgepasst?? Ich kenne die Geschichte meiner beiden Omas und beide hatten nicht das Privileg sich der Wochenbettkultur hinzugeben.

Als einfache Magd ohne Familie bzw. als Bäuerin ohne Eltern im Haus war der Mann auf dem Feld, da hat sonst keiner gekocht usw.

Also meine Tochter hat die meiste Zeit gepennt in dem Alter. Kenn das auch nicht aus dem Freundeskreis, dass da so ein Drama um das Baby gemacht wird. Wenns Hunger hat wirds gestillt und wenns wach is wirds rumgetragen oder gefahren. Wo ist das Problem?

Beitrag von prinzesschen29 25.03.10 - 14:33 Uhr

Du kannst sicher mit ihm über deine Bedenken reden, aber damit würdest du von ihm "verlangen", dass die beiden sich einen anderen Termin aussuchen. Das wird dann kein leichtes Gespräch, denn es ist seine Hochzeit auf die er sich freut. Vielleicht kommt deine kleine ja auch früher.

Sicher ist der Termin etwas "blöd" gelegt, aber würdest du deine Hochzeit verschieben?

Beitrag von akak 25.03.10 - 14:42 Uhr

Hallo,
ich sehe da gar kein Problem. Du mußt Dir und dem Kind halt nur die Möglichkeit schaffen, dich auch mal zurückziehen zu können. anke

Beitrag von linagilmore80 25.03.10 - 15:05 Uhr

Meine Tochter hat 14 Tage nach der Entbindung eine Hochzeit mitgemacht und die meisten finden eine Autofahrt geradezu passend für ein Nickerchen.

Beitrag von nisivogel2604 25.03.10 - 15:21 Uhr

Hallo,

an der Autofahrt seh ich gar nichts problematisches. Aber an allem anderen. Stress in den ersten Wochen ist Gift für dich und das Baby. Du hast da noch relativ starken Wochenfluss, das Stillen beginnt da gerade erst sich einzupendeln, vielleicht mag dein Kind bei Lärm nicht trinken oder du gar nicht vor allen anderen Stillen. Ich weiß nicht wie groß die Feier geplant ist, aber tanzen etc hätte ich da noch nicht wieder können und mögen.
Du bist da noch voll im Wohenbett und stell dir mal vor das Kind kommt NACH ET. Von einem evtl. Kaiserschnitt will ich gar nicht reden. Ich würde das spontan entscheiden und mich da jetzt absolut nicht festlegen.

14 Tage nach der Geburt hätten mich keine 10 Pferde auf eine Hochzeit bekommen. Ich hab schon 3 Kinder und kann nur sagen das mir das zu stressig gewesen wär. Und ich stell mich bei sowas sonst gar nicht an. Davon ab kriegen die Babys auch im Schlaf den Lärm und Stress mit und nicht bei wenigen führt das zu Schreiattacken, hektischem Trinken und Bauchweh.

lg

Beitrag von brille09 25.03.10 - 15:45 Uhr

"Stress ist Gift für dich und dein Baby ..." ja klar, soweit die Theorie.

Aber: 1. ist ja eine Hochzeit ein schönes Ereignis und nicht unbedingt Stress. Ich würd mir noch jemand mitnehmen (ne Freundin oder Schwägerin, Schwiegermutter) und evtl. gibts ja im Wirtshaus, wo gefeiert wird auch Gästezimmer. So wurde es gemacht, als ich mit 2 Wochen auf der Hochzeit meiner Tante war. Da war halt meine Oma (nicht die Brautmutter, sondern die andere Oma) dann mit mir im Gästezimmer oben und Mama konnte mitfeiern und kam dann halt immer mal hoch. Runter konnte ich nicht, weil 2 kranke Jungs da waren.

2. kommen Kinder auch zu Kriegszeiten, in Erdbeben- oder anderen Katastrophen-Gebieten, usw. auf die Welt. Meinst du, dass die dann alle "gestört" sind? Die Mütter aus Haiti würden sich an den Kopf fassen, wenn sie lesen würden, dass wir uns hier wegen einer Hochzeit ins Hemd machen.

Klar, wenns dir oder dem Baby nicht gut geht, muss man halt früher heim oder in der allergrößten Not nicht hingehen. Aber das könnte auch wann anders sein.

Beitrag von nisivogel2604 25.03.10 - 16:36 Uhr

Es geht doch gar nicht darum das Babys gestört werden wenn sie Stress ausgesetzt sind.

Stress kann zu Wochenflussstau und somit Kindbettfieber führen oder zu einem Milchstau mit Brustentzündung. Beides wahrlich kein Spaß. Eine Hochzeit kann man sich aussuchen, ein Erdbeben nicht. Dein Vergleich hinkt gewaltig.

Beitrag von pollinchen 25.03.10 - 18:50 Uhr

Am besten ihr vergrabt euch alle nach der Geburt und taucht erst wieder auf, wenn das Kind in den Kindergarten geht....

Sorry, aber warum soll denn die Hochzeit des eigenen Vaters zum Wochenfluss- oder Milchstau führen, was für ein Käse! Ich hatte nen Wochenflussstau auch ohne Hochzeit - wenn man sowas kriegt hat das bestimmt nicht mit sowas zu tun, so ein Quatsch!

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