Wenn man keine Ahnung hat!!!!

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von hexenwesen25 25.03.10 - 15:37 Uhr

Hallo zusammen,

und #sonne Grüße aus Osnabrück.

Ich rege mich jetzt schon seit 2 Tagen über meine Schwester auf und muss mir jetzt einfach mal Luft machen.
Ich habe meinen Hund als er 9 Monate war aus einer absolut schlechten Haltung übernommen. Der Hund kannte nix und konnte auch nix und ich habe mega viel mit ihm gearbeitet. Er hat aber immer noch einen Tick den ich einfach nicht raus krieg. Er bellt fremde Leute an die in unsere Wohnung zu besuch sind und er braucht ewig um sich zu beruhigen. Meine Schwester hat 3 Kinder und alle 3 haben panische Angst vor Hunden (klar die Mutter macht es ja auch super vor). Wenn sie kommt wird der Hund ins Schlafzimmer gesperrt.
Unser Hund ist ein Mischling um gefühlte 10 ecken und ganz klar ist, das es ein Terrier ist.
Nun hat meine andere Schwester einen Altdeutschen Schäferhund. Absolut Kinderlieb total ruhig und wie es sich für einen ADS auch gehört erzogen (wobei man wesentlich mehr mit ihm arbeiten könnte). Da fragt meine Schwester (die mit den 3 Kindern) doch glatt ob der reinrassig wäre und meint doch tatsächlich das man das merken würde weil er ja so lieb ist!
Wie und Mischlinge sind nicht lieb??? Mir zeigt das einfach das sie absolut keine Ahnung hat! Mich regt das einfach auf, ich krieg schon einen Anfall wenn ich sehe wie panisch sie ihre Kinder gegenüber Hunde macht.
So das musst einfach raus vielleicht versteht mich ja jemand.
Lg Nicole

Beitrag von -b-engel 25.03.10 - 16:03 Uhr

kann deinen ärger sehr gut verstehen !!!

DAs ist das selbe wie Schäferhunde sind nicht kinderlieb, weisse Schäferhunde sind ängstlich,
Doggen seien GRUNDSÄTZLICH lieb,Goldies sind DIIIE perfekten Familienhunde, Pitbulls sind Kampfhunde, Mischlinge sind wenigerwert als reinrassige......bla bla


was bitte hat den das lieb sein mit reinrassig zu tun ????


Warum reagiert deine Schwester denn so panisch ????

Beitrag von unipsycho 26.03.10 - 13:05 Uhr

"Warum reagiert deine Schwester denn so panisch ???? "

Ich finde, dass das ne komische Frage ist. Ich hab auch Angst vor Hunden und das hat eigentlich keinen besonderen Grund.
Ich mag Hunde nicht. Fertig.
Da brauch man nicht nach dem "Warum" zu fragen.

Beitrag von nisivogel2604 26.03.10 - 18:21 Uhr

"nicht mögen" und "panische Angst" haben sind aber ganz unterschiedliche Dinge.

lg

Beitrag von minimal2006 25.03.10 - 16:39 Uhr

Hallo

Was ist das denn für ein Quatsch??!!

Ich habe zwar reinrassige Hunde, aber auch einen Dackel-Mix.
Murphy ist ein so lieber Hund.. da könnten sich meine Russells mal eine dicke Scheibe von abschneiden.

Terrier sind eh bekannt dafür, das sie quirliger sind und auch gerne kläffen.
Meine Parson Hündin kläfft für jeden Scheiß und ganz besonders, wenn Leute kommen.

Aber!!! Ich würde meine Hunde niemals wegsperren, wenn Besuch kommt.

Wenn er sich nicht stören lässt.. klar, das ist schon nervig.. aber du musst Geduld haben.
Bring ihn dann immer wieder zu seinem Platz (und sorge auch dafür, das er SEINEN eigenen Platz hat!)
Den Kindern ist dann klar zu machen, wenn der Hund auf seinem Platz ist, haben sie auch weg zu bleiben.
Das ist hier goldene Regel!!
Wenn die Hunde schlafen, oder einfach so in ihren Körbchen liegen, müssen die Kinder sie in Ruhe lassen.
Anders ist es, wenn die Kinder sich auf den Boden setzen und die Hunde zu ihnen gehen, weil sie spielen MÖCHTEN!

Zieh den Hund zurück und gib ihm ein klares Kommando:
"Aus" oder "still"

;-)

LG Tanja

Beitrag von hexenwesen25 25.03.10 - 17:43 Uhr

Hallo Tanja,

mein Hund wird nur weggesperrt wenn meine Schwester mit ihren Kindern kommt (was recht selten ist). Einfach weil die Kinder richtig Panik haben und mir die 3 leid tun. Die Kinder können nix für ihre Angst und werden von der Mama auch noch absolut bestärkt.
Die Regeln die du aufzählst haben wir hier zu Hause auch, die Kinder haben nichts auf den Platz vom Hund zu suchen und der Hund hat nichts im Kinderzimmer zu suchen. Klappt auch super. Wenn unser Hund am kläffen ist bringt "Aus" erstmal nicht viel da schreit man nur gegenan. Ich gehe davon aus das er total unsicher ist wenn fremde in die Wohnung kommen und deswegen auf abwehr geht. Nur ist es mir noch nicht gelungen das der Hund kapiert das ich aufpasse und alles okay ist. Ich bin für den Hund immer Chef nur in dem Moment meint er er müsse aufpassen.
Lg Nicole

Beitrag von annetteingo 26.03.10 - 21:36 Uhr

Hallo Nicole,
also wir haben hier auch so ein bellfreudiges Exemplar von Parson Russell Terrier. Unser hat wirklich alles angebellt. Selbst den Wind, der uns durch die Haare wehte.
Ich hatte diesbezüglich auch jetzt schon eine Einzeltherapiestunde, weil es einfach nicht mehr zu ertragen war. Und ich musste leider, oder Gott sei Dank lernen, dass dieses "Aus" einfach nur ein Mitbellen bedeutet, womit der Hund noch mehr angestachelt wird.
Wenn unser Hund bellt, sperren wir ihn immer für einen Moment aus, bis er sich beruhigt hat. Dann darf er wieder rein. Wir arbeiten seit 2 Wochen mit ihm deswegen und es ist mittlerweile umso viel besser geworden. Mittlerweile geht er sogar alleine aus dem Raum, wenn er merkt, da ist was im Fernseher, was ihn gleich bellen lässt.
Ansonsten kann ich dir nur empfehlen mit Besuch zu üben, der keine Angst hat. Diesen einfach den Hund so lange missachten, bis der sich von alleine beruhigt und dann loben. Ich weiß, es ist manchmal wirklich schwer, wenn die Hunde aber merken, dass auf die Bellsituation eine Reaktion kommt, wie z.b. Angst ist es für das nächste Mal gespeichert und es wird immer mehr.
Und was meinem auch viel hilft, ist das er sich auspowert beim Fahradfahren oder Überlegen muss beim Clickertraining. Diese Konzentrationsübungen schlauchen so sehr, dass die Hunde einfach nicht mehr auf blöde Ideen kommen, wie das Bellen.
Ansonsten muss ich leider deiner Schwester halbwegs recht geben, denn es kommt schon manchmal auf die Rasse an, wie bellfreudig oder lieb die Tiere sind. Klar gibt es immer Ausnahmen. Ich hab auch schon Jack Russell gesehen, die waren so lieb, die hätte ich glatt mitnehmen können. Meistens ist es aber so, wenn ich einen Kläffer sehe, dann ist es eben diese Rasse. Und die Tiere werden ja aufgrund ihrer Eigenschaften eben so weiter gezüchtet.

LG Annette

Beitrag von annetteingo 26.03.10 - 21:40 Uhr

Ach so, sorry hatte das mit deiner Schwester falsch verstanden. #hicks Es kommt natürlich nicht darauf an, wie reinrassig die sind. Meiner ist auch reinrassig und trotzdem bellt er, obwohl er im Grunde lieb ist. Und Nachbars Schäferhund ist auch reinrassig und absolut aggro.

Beitrag von maddi2704 25.03.10 - 17:33 Uhr

Ich habe ein Jack Russel-Jagdterrier und meiner bellt auch sobald es nur an der Tür klingelt.Ich denke auch nicht das es etwas mit der rasse zu tun hat.Meinte Tante hat ein rein Rassigen Yorkshire Terrier und der bellt auch wenn es an der Tür klingelt.

Beitrag von jessi273 25.03.10 - 22:03 Uhr

mein sohn hat angst vor fremden hunden, ohne dass ich je erwähnt hätte, dass man das haben müßte#aha er hat sich mal tierisch vor einem hund erschreckt, der plötzlich direkt neben ihm anfing zu bellen und seit dem mag er andere hunde nicht mehr. genau so könnte ich ihm immer und immer wieder sagen, wie doof, blöde und schlimm fahrrad fahren ist und trotzdem würde er es toll finden;-) man kann da zwar reden, aber letztlich entscheiden die kinder schon selbst, was sie gut finden und was nicht;-)

*lg*

Beitrag von littleschnecki 26.03.10 - 10:25 Uhr

Hallo Nicole

wir haben ein ähnliches Problem. Unsere Sheltie-Mix Hündin bellt auch immer wenn Besuch kommt... aber eher aus Angst und Unsicherheit.

Wir machen das jetzt genauso wie der Hundeprofi im TV.

Wir nehmen ein kleines Stück Kette und jedes Mal wenn sie bellt, werfe ich ihr das Stück Kette vor die Füße... und das hab ich bisher 3 mal gemacht und wenn nu besuch kommt, dann brauch ich nur noch mit der Kette klimpern und schon is ruhe.

Kann das nur empfehlen... klar sie erschreckt sich beim ersten Mal dolle, aber sie merkt auch, dass die Kette nur kommt wenn sie bellt. Wenn sie ruhig ist, dann wird sie gelobt und bekommt ein leckerli.

LG und viel Erfolg.
Jasmin

Beitrag von unipsycho 26.03.10 - 13:01 Uhr

Stell ihr doch mal einen reinrassigen Pitbull vor... #schein

Aber bitte so einen, von so nem kahlrasierten bomberjackentragenden Vollpfosten...

Beitrag von bibip13 27.03.10 - 08:30 Uhr

Hallo Nicole,

kann Deinen Ärger auch verstehen. Wir haben einen Schäferhund-Husky-Mischling. Er ist sehr quirlig, freut sich immer total, wenn jemand zu Besuch kommt und ist total lieb. Aber auch ein Mischling ;-) Wir haben auch oft damit zu kämpfen, dass der Hund zu groß sei, er sähe angeblich gefährlich aus und und und. Ist alles Blödsinn, der ist ein ganz liebes Wesen und hat ein hartes Los. Er leidet seit fast 2 Jahren an Epilepsie und bis das erkannt wurde, haben wir einiges hinter uns gebracht. :-( Zu unseren Kindern ist er ganz lieb und es ist noch nie etwas passiert.

Auf der anderen Seite muss man aber auch verstehen, dass man als Mutter nicht aus seiner Haut kann. Meine Große hat Angst vor fremden Hunden, obwohl wir selbst einen haben und nie etwas vorgefallen ist. Ich hatte bis ich 21 Jahre war panische Angst vor Hunden und weiß, wie schlimm das ist. Ich habe sofort die Straßenseite gewechselt und wenn mir ein Hund entgegen kam, der nicht angeleint war, dann habe ich vor Panik gezittert und geschwitzt. Das ist wirklich ein ganz schlimmes Gefühl. Ich bin aber als 2-jährige von einem Königspudel angegriffen worden und dadurch hat sich bei mir ein riesen Trauma entwickelt, das ich durch den Hund meines Mannes besiegt habe. Mein Sohn ist bei fremden Hunden auch sehr vorsichtig, ohne dass wir unseren Kindern das eingeschärft haben. Und ich finde das vernünfitig. Viele Halter unterschätzen ihre Tiere. Man muss den Kindern die Angst nicht vorleben (kommt von ganz allein) und Du solltest sie deshalb nicht verurteilen oder so. Angst vor Hunden ist wirklich grauenhaft und sehr anstrengend für die Betroffenen. Ich selbst bin oft von Hundehaltern ausgelacht worden und hatte in meiner Kindheit sehr damit zu kämpfen, dass Menschen meine Angst nicht akzeptiert haben. Die Angst ansich ist schon schlimm genug für einen Menschen und da braucht man sowas nicht auch noch. Da kamen so tolle Ideen wie mich mit mehreren Hunden in einen Zwinger zu sperren, damit ich die Angst verliere. Auf sowas sind Hundehalter gekommen, die mit ihren 5-6 Hunden den ganzen Tag durch den Park gerannt sind. Klar die konnten das nicht verstehen, die hatten ja keine Kinder. Und wenn meine Mutter mit uns einen Bogen um diese Hundemeuten gemacht hat, kamen regelmäßig solch blöde Ratschläge. Wenn jemand Platzangst hat, macht sich auch niemand lustig. Ich kann schlecht einschätzen, wie ausgeprägt das bei den Kindern Deiner Schwester ist, aber ich würde mir allgemein wünschen, dass man das ernter nimmt. Ich bin sowohl Mutter, als auch Hundehalterin und ich wünsche mit mehr Akzeptanz in beide Richtungen.

Habt ihr denn selbst Kinder? Der Hund wird mit drei Besucherkinder absolut überfordert sein, wenn er das nicht kennt und wenn er dann noch Besucher anbellt, da hätte ich auch Angst um meine Kinder. Das hat ja auch etwas zu bedeuten, dass er das so macht. Auf die leichte Schulter nehmen, würde ich das nicht.

Liebe Grüße
Bianca