käufer macht ärger

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Forum: Mein Tier & ich

Welches Haustier passt zu unserer Familie? Wie oft muss ein Hund geimpft werden? Woher bekommen wir Rennmäuse? Tierliebhaber finden in diesem Forum Antworten auf alle Fragen rund um die Tierhaltung. Achtung: Über unser Forum dürfen keine Tiere weitergegeben werden.

Beitrag von fliegenpilzz 25.03.10 - 16:47 Uhr

Mein Bekannter hat vor 4 Wochen einen Boxer verkauft.
Er hatte keine Zeit mehr für das Tier weil er einen Job als Fernfahrer bekommen hat und er nur noch am we(oder jedes zweite ) zuHause sein wird.
Jedenfalls bekam er 300 euro für das Tier.Der Hund ist 4 Jahre alt geworden und war immer kern gesund. Bis auf 1 Ohrenentzündung hatte er nie was.

So jedenfalls haben die Leute ihn haben wollen. Sie sind zusammen gassi gelaufen und die Leute haben sich den Hund angesehen. Sie waren voll zufrieden.
Auch mein Bekannter war begeistert von den Leuten die ein großes Grundstück besitzen und sehr freundlich waren.

3 Wochen später kam ein Anruf sie hätten den Hund röntgen lassen da er humpelte. Der Hund hat arthrose.
Warum er das nicht gesagt häbe.
Die OP kostet um die 700 Euro. Er hätte es doch merken müssen usw....

Jetzt rief er gestern zum 2. mal an sie möchten die OP kosten erstattet haben. Wenn nicht bekäme mein bekannter eine Anzeige wg Betruges....

Das kanns soch ni cht sein oder???

Harald hat sich immer rührend um seinen Hund gekümmert.
Es war nie irgendwas. Er war immer bei ihm. Sie waren DASSS Team !!!!

Er kann doch nicht in den Hund hineinsehen.

Was kann jetzt auf ihn zukommen ?

Vorallem er kann ja jetzt nicht mal ans Telefon, da ja keiner zu Hause ist. Er ist ja auf Tour. die behaupten dann doch das er mit Absicht nicht hingeht.

Was kann auf ihn zukommen ????

Beitrag von saw123 25.03.10 - 16:53 Uhr

Ich kann die neuen Besitzer verstehen...!! Absolut!!

Wenn ich einen Hund für 300€ verkaufe, dann möchte er doch bitte vorher tierärztlich untersucht worden sein.
Arthrose kommt nicht über NAcht dass heißt dein Kumpel Harald hätte das "normalerweise" merken müssen dass der Hund Probleme hat.

Warum hat er es nicht bemerkt?
Warum bemerken erst die neuen Besitzer dass der Hund krank ist???

Der Hund wird ja irgendwelche gesundheitlichen Erscheinungen gehabt haben, dass die neuen Besitzer ihn zum TA gebracht haben...

Ganz ehrlich....Wenn dein Harald und sein Boxer so ein TOLLES TEAM waren, dann steuert er mindestens etwas zur OP bei...!

Ich würde da als neuer Besitzer richtig sauer sein...

Beitrag von fliegenpilzz 25.03.10 - 17:01 Uhr

ich kenne den Hund von Baby an.

Es war nichts -gaar nichts. Der Hund ist ganz normal gelaufen. Alles war in ordnung. Ich hatte den Hund auch Stundenweise.
Habe sogar 3 Welpenstunden mit ihm gemacht :-)

Der Hund war an manchen We´s bei mir. Der Hund wurde regelmäsig geimpft und entwurmt.
Der Hund-er heisst übrigens Mexx - wurde einmal im Jahr Tierärztlich untersucht (also nicht nur beim Impfen) Sie hat ihn abgehorcht und abgetastet. 1 mal war ich mit weil ich mit Anka auch hin musste)
Sie war immer begeistert weil der Hund so klasse und gesund ist.

Man hat nie ein Humpeln bemerkt. Nichts !!!

Also ich kanns nicht verstehen.

Im übrigen erwähnte der Mann das sie 25 km gelaufen seien und er den Hund recht gescheucht hatte denn das muß ein Hund abkönnen.
Vielleicht war er auch nur überlastet?

Beitrag von booo 25.03.10 - 17:42 Uhr

Das kann gut möglich sein. Eine Arthrose bleibt oft lange unbemerkt und kommt bei den Röntgenbildern dann natürlich zum vorschein.

Er soll den Hund zurücknehmen und ihm ein besseres zu Ahuse suchen

Beitrag von booo 25.03.10 - 17:41 Uhr

Wenn ich einen Hund für 300€ verkaufe, dann möchte er doch bitte vorher tierärztlich untersucht worden sein.


Dann hätten sie darauf bestehen müssen, ansonsten ist es eigenes Risiko

Beitrag von petra1982 26.03.10 - 06:36 Uhr

Wenn ich als Käufer sowas will, sag ich das dann aber auch und komm nicht drei wochen später das hätte aber sein müssen.

Man sollte eben vorher schlau sein und nicht erst wenn man das Tier hat und es aufeinmal humpelt.....

Beitrag von -b-engel 25.03.10 - 17:04 Uhr

300 euro für nen Rassehund finde ich nicht viel....
ich verstehe nicht was der Typ fürn Ärger macht !!!

Dann hätte er zum Züchter gehen sollen.

Ich denke nicht das er deinem Bekannten was kann !!

Schliesslich steckt man ja nicht in dem Hund.

Beitrag von risala 25.03.10 - 17:11 Uhr

Hi,

also, was mich etwas irritiert ist, dass Athrose (oder meinte er HD?) operiert werden soll. Athrose kann lange Zeit unbemerkt sein - erst recht, wenn das entsprechende Tier nie groß belastet wurde (normale Spaziergänge von 2-3h zähle ich nicht dazu!).

Wenn ich aber lese, dass die neuen Besitzer den Hund nach 3 Wochen über 25km!!! gescheucht haben - ohne, dass er das scheinbar gewöhnt war - dann wundert es mich nicht, dass Mexx anfing zu humpeln. Dem taten sämtliche Knochen weh.

Ich würde um einen Bericht des TA bitten und um Erklärung, warum operiert werden musste und nicht erst eine konservative Behandlung erfolgte. mit dem bericht würde ich mich mit meinem TA in verbindung setzen und klären, ob dies so erforderlich gewesen ist bzw. ob man vorher schon Anzeichen hätte sehen müssen. Auch würde ich mir bestätigen lassen, dass diese Lahmheit erst NACH dem extremen Wandern aufgetreten ist.

Danach würde ich entscheiden was ich mache:
- anbieten, den Hund zurückzunehmen ohne Erstattung der Kosten, denn man hat Deinem Bekannten ja keine Möglichkeit gelassen irgendwie tätig zu werden
- anbieten 50% der Kosten zu tragen, da der Hund bei Deinem Bekannten keine Probleme hatte
- das ganze über einen Anwalt laufen lassen

Für mich hört sich das sehr nach Abzocke an...

Gruß
Kim

Beitrag von booo 25.03.10 - 17:40 Uhr

Das ist eben eigenes Risiko wenn kein aktuelles Gesundheitszeugnis bzw irgendwas vom Tierarzt vorliegt.

Sie "können" ihm da garnichts, außer es ist Vertraglich was festgehalten.

Beitrag von kawatina 25.03.10 - 18:49 Uhr

Hallo,

auf Tiere gibt es keine Gewährleistung.
Wenn man dem Bekannten keine arglistige Täuschung nachweisen kann, ist das eben Pech.

Arglistig wäre, wenn der Bekannte von der Erkrankung zB bei einem Tierarztbesuch erfahren hat und diesen Mangel verschwiegen hatte.

LG
Tina

Beitrag von windsbraut69 25.03.10 - 20:42 Uhr

"auf Tiere gibt es keine Gewährleistung. "

Von wegen!
Sein Glück wird allerdings sein, dass der Hund als "gebraucht" gilt und er nicht der Züchter ist.
Dann sähe das Ganze nämlich durchaus anders aus.

Gruß,

W

Beitrag von kawatina 26.03.10 - 08:28 Uhr

Hallo,

Privatverkauf keine Garantie oder Gewährleistung!

Nimmt man es ganz genau, kauft man nie ein Tier neu, sondern allenfalls gebraucht.

Ob ein Welpe mit 12 Wochen noch als Neuware gilt?
Der ist schließlich schon "gebraucht" Ein Vorführmodell allenfalls!
Gut, verkauft ein Züchter diesen als neu, gilt dieser als Neuware.

Oder ein Hamster, der oft nicht mal die gesetzliche Gewährleistungsfrist überlebt#rofl

Ich verkaufe ja keine Tiere, aber ich glaube ich würde meinen
Standarkaufvertrag für Motorräder abwandeln:

Basteltier/Teileträger mit deutlichen Gebrauchsspuren


LG
Tina

Beitrag von mineos 26.03.10 - 13:02 Uhr

#rofl

Bastlertier find ich super #pro #huepf

Beitrag von windsbraut69 25.03.10 - 20:44 Uhr

Es wäre nur fair, wenn er sich an den Behandlungskosten beteiligen wollte.
Nachweisbare Arthrosen entstehen ja nicht über Nacht, also muß der Hund schon vorher etwas gehabt haben, was "Harald" vielleicht trotz der innigen Beziehung nicht bemerkt hat.

Hätte ich für einen 4jährigen Hund gerade 300 Euro kassiert, wäre es für mich selbstverständlich, mich zumindest zu 50% an den Kosten zu beteiligen, sofern diese nachvollziebar belegt werden können.

Gruß,

W

Beitrag von sora76 26.03.10 - 08:00 Uhr

Find ich merkwürdig. Ich habe selber Arthrose (wenns die denn ist) im Sprunggelenk und die kann man nicht operieren. Nur medikamentös behandeln.
Würde da mal fragen was die den gemacht haben.

Wenn der Hund sonst normal belastet worden ist, kann ich mir vorstellen das man das nicht merkt. Aber wenn der dann plötzlich extrem gefordert wurde.....also da kann ich mir schon vorstellen das dann Probleme auftauchen. Ist bei mir genauso. Wenn ich lange laufe oder renne, dann tut mir mein Fußgelenk weh. Laufe ich normal und so, habe ich keine Probleme.

Aber wie gesagt, da würde ich wissen wollen was die angeblich gemacht haben und vor allem die Rechnung sehen wollen......kommt mir komisch vor, die OP mein ich.

LG Sonja

Beitrag von fliegenpilzz 26.03.10 - 08:25 Uhr

Danke für Deine Antwort !

Siehst du dann merkt man das wirklich nicht unbedingt. Und Tiere haben ja ein anders schmerzverhalten wie Menschen.....

Beitrag von fliegenpilzz 26.03.10 - 08:23 Uhr

Zur Info


Mexx wurde normal belastet.

Als welpe eben die Welpenschule (die ich auch 3 mal mit ihr besucht habe)

Wenn ich ihn mal hatte sind entweder mein Freund oder ich normale runden gelaufen.
Also lass es mal ne halbe Stunde sein oder auch mal ne dreiviertel. er kam dann 3 mal am tag raus bei uns.

Harald hat nen Garten da konnte Mexx dann etwas toben oder schlummern wie er wollte. Meines wissens ist Harald mit ihm morgens ne kurze Runde raus und Abends ist er mit ihm gelaufen.

Wir waren öfter alle zusammen am See.
geschwommen ist er sehr gerne.

Ich hab jetzt gestern nochmal mit meinem Freund8bald mann) über die Sache gesprochen. Auch ihm ist nie was aufgefallen das Mexx humpelte oder so.

Im Gegenteil.

Heute abend kommt Harald nach Hause.
Da bin ich mal gespannt ob die wieder angerufen haben.
Er hatte solch ein tolles Gefühl bei den Leuten... und nun kommen die sooo dumm.
Ich glaub es fast nicht das Mexx Artrose haben soll.

und NEIN NICHT Hd ist gemeint sondern artrose und das hat ein TA per Röntgen festgestellt.

Am liebsten würde ich mir die Nummer geben lassen und mit den Leuten diskutieren.

Wenn ich nicht so ausgelastet wäre und jetzt nicht noch baaald :) ein 3. Kind im anmarsch wäre hätte ich ja Mexx zu mir genommen.
War auch schon im Gespräch.

Beitrag von tauchmaus01 26.03.10 - 09:24 Uhr

Ich würde mit den Leuten und dem Hund dern Tierarzt aufsuchen der den Hund bisher betreut hat.
Der hat auch alle Unterlagen und kann ja bestätigen das der Hund bis jetzt ok war.
Das wäre auch das einzige was ich machen würde.

Ich hatte mal ein Tier von einem ZÜCHTER und dieses Tier war nach wenigen Wochen schwerkrank, wurde letztendlich eingeschläfert. Ich wäre nie auf die Idee gekommen dem Züchter die Schuld zu geben auch wenn es die Krankheit da schon hatte (sehr wahrscheinlich)

In dem Moment wo ich das TIer zu mir hole ist es in meiner Verantwortung, da kann ich nicht heulden zum Vorbesitzer rennen und Geld verlangen.

Der Hund wurde zu stark belastet, wer weiß ob es nicht einfach ein Mega Muskelkater war der ihn ein paar Tage zum humpeln bracht und ein Arzt der das Röntgenbild gewinnbringend gedeutet hat!

Neenee...keinen cent dazugeben. Die hätte den Hund auch vor dem Kauf durchchecken lassen können mit Deinem Kumpel zusammen. So ein Röntgen ist ja auch sauteuer, da hätte der Hund dann mehr als 300 € kosten müßen.

Mona

Beitrag von fliegenpilzz 26.03.10 - 10:23 Uhr

ich sehe das eigentlich auch so !

Bin mal gespannt was er mir heut abend erzählt.....

Beitrag von nightshine 26.03.10 - 10:29 Uhr

Ob und was auf ihn zukommen kann weiß ich leider auch nicht. Allerdings erging es mir auch mal ähnlich.

Habe vor Jahren eines meiner Schulpferde an seine Reitbeteiligung verkauft, da ich umgezogen bin und nicht alle Pferde mitnehmen konnte.
Die Leute kannten das Pferd schon 2 Jahre, waren also über Gesundheitszustand und Charakter voll im Bilde.

Nach einem knappen Jahr kamen sie bei mir an und wollten Geld, weil angeblich das Alter des Pferdes falsch war und es angeblich nun unreitbar ist.
Am Alter kann ich aber auch nichts machen, ohne Papiere muß ich mich da voll auf die Angaben des Pferdehändlers und meines TA verlassen - und die liegen nun mal auch nicht immer auf den Tag genau richtig.
Was die Unreitbarkeit angeht haben mir die neuen Besitzer auch keine klare Diagnose mitgeteilt, sondern nur gesagt das wäre was "Altes" und ich solle ihnen Geld geben, denn ich hätte die Erkrankung argwillig verschwiegen.

Nachweislich hatte das Pferd bei mir aber nie Probleme, habe die Herrschaften an den damals behandelnden TA verwiesen. Klarer Fall von Pech gehabt, denn der konnte mit seinen Akten auch bestätigen daß das Pferdl immer gesund und unauffällig war.

Ich musste also nichts zahlen... habe mich aber über die dreistigkeit geärgert, da sie das Pferd ja lange kannten und ständig geritten sind - und damals ist ihnen ja auch nichts aufgefallen

Beitrag von -b-engel 26.03.10 - 10:35 Uhr

wahnsinn auf welche ideen manche Leute kommen#gruebel