Was meint ihr? muss ich einen KS haben?!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von hanna21lars 25.03.10 - 21:00 Uhr

Hallo, ich habe mal eine frage, klar seit ihr keine ärzte aber was denkt ihr zu was man mir raten würde? KS oder normale entbindung?
Zu meiner geschichte in Kurzversion.
2006 im april habe ich spontan meinen sohn zur welt gebracht, alles war gut, nach 2 tagen habe ich das KH verlassen . Am 5. tag nach der entbindung haben meine blutungen einfach aufgehört, hatte fieber und schüttelfrost, meine hebi schickte mich wieder ins KH, dort haben sie mich sofort untersucht (us etc) habe einen zugang gelegt bekommen und an den tropf gekommen, flüssigkeit und wehentropf damit das verbliebene blut aus meiner gm raus kam. Das ging auch solange der tropf lief sobald er abgeschaltet war , kam wieder kein blut #schmoll
Das ganze habe ich 3 tage mitgemacht, dann bin ich heim, mit antibiotika und einem nasenspray was wehen fördernd sein soll. Nix half! GM immer noch mit blut voll und lief nicht ab, fieber weiterhin, total am ende :-(
Bin in ein anderes kh wegen einer 2. meinung, dort wurde ich untersucht und es wurde gesagt ich solle am nächsten morgen wieder kommen, nüchtern! Gesagt getan, ich wurde ausgeschabt 11 tage nach der geburt, dabei haben sie mir ein Loch in die GM gestochen und nicht bemerkt, blutverlust 800ml , hb wert bei 5.1...mir ging es schrecklich, ich wurde nach 4 std entlassen. Dann einige tage wieder fieber, und wieder zur fÄ und wieder gm mit blut gefüllt, wieder ins 1 KH wo ich entbunden habe und zuerst lag, die wussten keinen rat mehr also ab zum chafarzt der wollte spiegelung machen und sah dabei das ich voll mit blut war und ein loch in der gM habe, also wurde kurzerhand mein bauch aufgeschnitten (wie KS) und das loch wurde zugenäht. Er sagte ich hatte glück das sich über dem loch einen bluterguss gebildet hatte sonst wäre ich innerlich verblutet und wohl nicht mehr auf der welt.
So bei der OP in dem KH wo sie mir das loch gemacht haben , haben die mich zu weit ausgekratzt und deswegen hatte ich das Asherman Syndrom bekommen (siehe Vk) ich hatte seid 2006 insgesammt 12 OP´s. Nun bin ich glücklich wieder schwanger, möchte gerne mein kind spontan entbinden habe aber klar auch angst das sowas wie eine wochenbett infektion mich wieder trifft :-( meint ihr die ärzte raten mir eher zum KS oder zum spontan entbinden?
Habe dann auch bald ein gespräch mit dem KH wo ich entbinden will, klar die , wo ich meinen sohn 2006 entbunden haben und sie mir mein leben wohl gerettet haben :-)
Sorry für´s lange schreiben aber kürzer gings nicht #hicks

Danke schonmal für antworten

schönen abend euch noch

lg hanna mit baby inside morgen 19ssw

Beitrag von bibi22 25.03.10 - 21:09 Uhr

hi!

Erstmal Vorweg: Es tut mir leid, dass du in solch eine Situation gekommen bist. #liebdrueck

Puh echt schwierige Situation, hast du denn schon mal mit deinem Fa darüber gesprochen.

Ich hatte nach meiner ersten Spontangeburt auch eine Ausschabung - Plazentanachtastung (kam nicht von selbst). Unter Vollnarkose.

Jetzt ist natürlich die Frage was besser ist:

Spontangeburt, dann aber vielleicht Vollnarkose mit Ausschabung:
PRO: schönes Geburtserlebnis
KONTRA: vielleicht Vollnarkose inkl. Kind gleich nach der Geburt nicht lange zu Gesicht bekommen.

KS mit sofortiger "Ausschabung" (wird ja alles gründlich entfernt) nur mit Kreuzstich.
PRO: keine Vollnarkose und alles "sauber"
KONTRA: zwar auch schön, aber nicht das Selbe wie eine Spontangeburt

hmm.. ich würde mir wohl die verschiedensten Meinungen einholen und falls die Ärzte/Hebammen zu einem einstimmigen Ergebnis kommen, diesem zusagen.

Schließlich geht es um deine Gesundheit, dein Leben und du willst dein Zwergi ja auch genießen.

lg bianca

Beitrag von tabehaki 25.03.10 - 21:11 Uhr

Boah schrecklich, was ich da lese... bekomme richtig Angst vor meiner Geburt...

Ich kann dir leider nichts dazu sagen, ich kann nur hoffe, dass dir deine Vorgeschichte noch einmal erspart bleibt. Ich selbst hatte auch schon eine AS, aber alles gut gegangen. Finde es schrecklich, dass das KH2 das nicht mitbekommen hat, das ist so unglaublich fahrlässig!!! #schock Ein Wunder eigentlich, dass da wirklich nichts schlimmeres passiert ist und gleichzeitig Glückwunsch zu deiner SS :)

Egal wie du dich entscheidest, ich hoffe, dass es nach deinen Wünschen eine Traumgeburt wird...

Alles Gute!
Mari ET-0

Beitrag von kruemelmama2501 25.03.10 - 21:25 Uhr

Hallo,

das tut mir leid, dass du so viel durchmachen musstest.

Ich denke du solltest darüber mit deinem FA reden, bzw. mit den Ärzten im KH.
Zwar ist eine Spontangeburt sicherlich was schönes, aber ein KS ist auch nicht so schlimm.
Ich hatte vor 7 Monaten einen KS und es war gar nciht so tragisch.
Ich denke aber bevor du wieder vor dem gleichen Problem stehst bzw. wieder eine Ausschabung hast, würde ich, an deiner Stelle eher den KS wählen.
Letztenendes triffst aber du, zusammen mit den Ärzten die Entscheidung.

Ich wünsch dir viel Glück und eine schöne Restschwangerschaft.

LG Nicole

Beitrag von simerella 25.03.10 - 21:38 Uhr

Hallo Hanna,

das sind viele wirklich blöde Umstände, die Deine Sorge vollkommen verständlich machen!
Ich bin zwar kein Arzt, habe aber auf dem Gebiet durch meinen Beruf Erfahrung. Ich denke, dass man Dir sagen wird, dass Du eine Spontangeburt versuchen kannst, aber die Gefahr einer Uterusruptur bestehen kann. Allerdings gibt es dank der Forschung und Technik so gute CTGs, dass ein guter Gynäkologe und eine gute Hebamme eine beginnende Ruptur erkennen können.
Geh unbedingt zu einer Vorbesprechung in das KH Deines Vertrauens und besprich Dich mit den Gynäkologen und der Hebamme.
Ich drück Dir ganz fest die Daumen,
simerella.

Beitrag von binci1977 25.03.10 - 21:51 Uhr

Hallo!

Nach der letzten Geburt hatte ich auch eine Ausschabung, weil ich sehr stark geblutet habe und fast verblutet wäre. Die haben das auch nicht unter Vollnarkose gemacht, sondern ich hatte noch die PDA. Es wäre gar keine Zeit mehr gewesen, auf den Anästhesisten zu warten.

Meine ärztin wollte mir diesmal eine Überweisung ins KH geben, damit das alles beim Vorgespräch geklärt werden kann, denn durch meine vielen FG's kann es bei mir jedesmal wieder zu solchen starken Blutungen kommen.

Ich würde dir auch empfeheln, dich mit deiner Geburtsklinik in Verbindung zu setzen und die geburt mit denen zu besprechen. Ich denke, die empfehlen dir schon die beste Möglichkeit(wobei sie einem auch gerne einen KS aufschwatzen, der nicht nötig ist).

aber ein Gespräch vorher kann ja nicht schaden.

LG Bianca 34.SSW

Beitrag von lenjadagny 25.03.10 - 22:43 Uhr

#liebdrueck
Schrecklich deine vorgeschichte,das tut mir sooo leid.
Aber wenn du spontan entbinden kannst,dann wird dir das jeder arzt raten,ausser es ist zu riskannt.Aber ich würde das die Ärzte entscheiden lassen.ich darf die geburt leider nur in vollnarkose machen wegen MS.Hauptsache das kind kommt gesund zur welt:-)