Ich erkenn sie nicht wieder..., meine Große *silopo*

Archiv des urbia-Forums Jugendliche.

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Forum: Jugendliche

Viele Eltern sehen der Pubertät ihrer Kinder mit Schrecken entgegen. Welche Probleme tauchen wirklich im Zusammenleben mit einem Teenager auf? Was, wenn AlkoholDrogen und Verhütung zum Thema werden? Tauscht hier eure Erfahrungen mit anderen Teenie-Eltern aus.

Beitrag von belebice 25.03.10 - 21:27 Uhr

Guten Abend ihr lieben

na..., hat noch wer sone vor sich hin pupertierende 13jährige zuhause..., die am liebsten ihr ganzes Leben vor euch geheim halten würde?!

Oft habe ich das Gefühl ohnmächtig mit ansehen zu müssen, wie meine Tochter sich mir immer mehr entzieht *seufz*. Ich weiß..., es ist normal, sie muß sich abkapseln, muß eigenständig werden...., aber, sie ist doch mein Baby. Vor kurzem war sie noch sooooo klein, und jetzt?!


Lg Bianca

Beitrag von nyiri 26.03.10 - 06:16 Uhr

Mein Sohn ist auch 13 Jahre jung und pubertiert mal laut und mal leise aber stetig vor sich hin. Ich darf mich jedoch glücklich schätzen, dass er mir nach wie vor alles anvertraut, was aber laut psychologischen Studien tatsächlich geschlechtsspezifisch - also normal - ist.

Ja, ich habe mich belesen (müssen), um meinen Sohn ein bisschen besser durch die Pubertät begleiten zu können. Lehrreich, mitunter hilfreich und auf keinen Fall vergeudete Zeit, sowas zu lesen.

Wenn es Dich tröstet: Ich habe meiner Mutter in der Pubertät auch nichts mehr "wichtiges" anvertraut, was aber keinesfalls an meiner Mutter lag, sondern an meinem Hormonkarussel, welches mit überhöhter Geschwindigkeit durchdrehte... ;-)

Kopf hoch, alles wird gut und eigentlich ist sie gaaanz normal "verrückt" - Pubertät halt... #liebdrueck

Beitrag von belebice 26.03.10 - 07:11 Uhr

Danke für deine tröstenden Worte#liebdrueck. Darf ich fragen, was du explizit gelesen hast?! Oder mal hier mal dort. Ne tolle Lektüre, erklärt für seufzende Mamas fände ich nämlich auch ECHT toll. Habe nur leider bisher noch nichts wirklich interessantes gefunden

Lg

Beitrag von nyiri 26.03.10 - 08:54 Uhr

Das eine war eine Bachelor-Arbeit einer Studentin (nehme ich an) und das andere offenbar von einer Autorin. Den Namen kann ich Dir leider nicht sagen, weil das PDF-Dokumente waren, die ich mir dann für die abendliche Couch-Lektüre ausgedruckt habe.

Google einfach mal nach "Kinder Freundschaften" usw., die genauen Suchbegriffe weiß ich leider auch nicht mehr. Dort geht es zwar vordergründig um die Beziehungen von Kinder und Jugendlichen untereinander, aber auch die Zweibeziehungen zwischen den Elternteilen und den Kindern wird angesprochen, wo ich eben gelesen habe, dass Söhne ihren Müttern sehr viel mehr anvertrauen, als Töchter ihren Müttern. Sehr interessant und für so manche Mama eines pubertierenden Kindes sicher ein Trost.

Die eine Abhandlung ist knapp 50 A4-Seiten lang und die andere um die 20 Seiten. Ich schau' mal nach, ob ich die DInger noch auf dem Rechner rumfliegen habe. Schreib' mir Deine Mail-Adresse mal per PN, dann kann ich Dir das vielleicht per Mail schicken.

Ist sehr viel wissenschaftliches Analyse-Blabla, aber eben auch viel interessantes und statistisch betrachtet "normales" beschrieben, was als Mama oder Papa von der Seite betrachtet oft schräg wirkt.:-)

Beitrag von ja-wer-schon 26.03.10 - 08:37 Uhr

Hi,
hab eigentlich zwei Pupertierende #schwitz
(fast 12 + 14), zwar Jungs, aber es halt so..., ein Auf und Ab, mal laut mal leise, obwohl man als Mama meint, ist doch noch gar nicht lange her, da hab ich sie noch auf dem Arm getragen. #schein
Aber weißt du, was ich mir manchmal denke: stell dir mal vor, dein/e 13 Jährige erzält dir täglich, wie´s bei Freunden war, was in der Schule war, gehn brav neben dir her, wenn du den Einkaufswagen schiebst, fragen vorm rausgehen "soll ich eine Mütze aufsetzen" und, und, und....
Wollen wir das wirklich #kratz
Ne, oder ...? Also lassen wir sie groß werden, auch wenns uns manchmal mehr Energie kostet, als wir denken überhaupt aufbringen zu können#huepf
Liebe Grüße und machs gut..
C.#stern ,

Beitrag von corvus 26.03.10 - 10:41 Uhr

Hallo,
hier..*meld*...ich habe auch eine 13jährige
Pubi-Tochter#zitter
oha..Zickenalarm..
Ich kann mich (trotzdem es sooo lange her ist;-)) noch gut daran erinnern, wie ich nicht anders konnte, als meiner Mutter "nette" Antworten zu geben und genau wusste, wie gemein das manchmal war.#schein
Gestern Abend stand sie im Schlafanzug neben mir, wollte uns "Gute Nacht" sagen und mein Mann meinte: "wo ist meine Püppi hin.."
sie ist genauso gross wie ich und sieht schon so erwachsen aus#heul
Da müssen wir durch, aber es ist doch auch ein tolles Gefühl, wenn man sich nach der Schule zum Mittag verabredet mit seiner "grossen" Tochter...ich bin sooo stolz auf sie.#verliebt

Ich finde diese Seite ganz interessant:
http://www.familienhandbuch.de/cmain/a_Hauptseite.html
als Suchbegriff Pubertät eingeben, dann kommen ein paar gute Seiten.
LG
C.

PS. zum Glück habe ich noch einen kleinen Nachzügler, der bleibt noch ein bischen Mamas "Lütter".;-)
C.

Beitrag von viv66 26.03.10 - 15:50 Uhr

ja, ... so ist das *seufz*...das alles kann ich nur bestätigen, ...könnten auch meine Gedanken sein...
Aber ich denke auch, dass es normal ist, die Abkapselung muss sein, wir waren früher ja nicht anders. Und man kann garnicht begreifen, wie schnell sie groß geworden ist...aber stolz ist man schon auf sein "fast erwachsenes *g* - Mädchen", nicht wahr?
lg viv

Beitrag von asimbonanga 26.03.10 - 16:01 Uhr

Hallo,
ich habe eine 13 jährige zu Hause und einen 14 jährigen.
Gegen mich ,sind beide eine Wohltat-- Pubertät hin oder her.Auch mit meiner Großen hatte ich nie Probleme.
Ich war für meine Eltern nur schwer zu händeln-sie waren aber streng und katholisch (zum Glück nur mein Vater ) #schein

Meine Meinung: je mehr Verbote , je mehr gibt es wogegen man sich auflehnen kann---------------------

was nicht heißt, das es bei uns keine Regeln und Auflagen gibt.

Aber an erster Stelle stehen Liebe, Verständnis und Anerkennung-außerdem verbringen wir sehr viel Zeit mit den Kids .


L.G.