Dankbarkeit!

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Forum: Liebesleben

Ob Liebeslust oder Liebesfrust, ob erotische Freuden oder "technische" Probleme: Hier ist Platz für Fragen, Sorgen und Tipps. Für das Thema Verhütung gibt es ein eigenes Forum Verhütung.

Beitrag von berndundmonika 25.03.10 - 22:27 Uhr

Wenn ich hier so die verschiedenen Threats durchlese wirkt es oft sehr beklemmend auf mich. Da gibt es Männer die es als selbstverständlich erachten, daß Frau ihm täglich ihren Körper zur Befriedigung seiner sexuellen Gelüste zur Verfügung stellt. Dann gibt es aber eine nicht geringe Anzahl von Frauen, die ihrem Partner in keinster Weise das Ausleben ihrer sexuellen Lust zugestehen. Das sind die, die ihrem Partner hinterherschnüffeln und dann empört sind, wenn er als visuelle Anregung sich irgendwelche Pornoseiten reinzieht. Aber eins sollte man/frau nicht vergessen: Der Mann oder die Frau ist ja nicht gezwungen worden als Partner zur Verfügung zu stehen (abgesehen von den türkischen und sonstigen moslemischen Zwangsehen). Mich erfüllt es immer mit Dankbarkeit, daß diese tolle Frau sich entschieden hat ihr Leben mit mir zu teilen. Ich würde nie etwas als Selbstverständlichkeit ansehen. Sie könnte auch alleine oder mit jemand anderem leben. Aber sie hat sich für mich entschieden.
Denkt mal nach!

Beitrag von luka22 25.03.10 - 22:54 Uhr

Ist das jetzt das Wort zum Donnerstag?

Und über was soll ich denn nachdenken?

Sicher werden die wenigsten Menschen dazu gezwungen, sich an einen Partner zu binden. Aber es ist nun mal so, dass sich eine Beziehung in Laufe der Jahre ändert, dass sich die Partner - hoffentlich - im Laufe der Jahre ändern. Es ist doch verständlich, dass es hier zu Spannungen führen kann, wenn jeder plötzlich andere Vorstellungen entwickelt. Sei es im Bereich der Sexualität oder in anderen Fragen des Lebens.

Als Liebeserklärung an deine Frau, finde ich dein Posting ja nett. Freu dich, dass du so jemanden an deiner Seite weißt. Das es viele weniger harmonische Beziehungen gibt, ist bei den Scheidungsraten wohl kein Geheimnis. Und diesen Menschen sei es wohl gestattet ihre Fragen und Ängste auszusprechen.

Luka

Beitrag von mindgames 26.03.10 - 03:41 Uhr

"(abgesehen von den türkischen und sonstigen moslemischen Zwangsehen)"

Diese Aussage bestaetigt nur, auf welchem Niveau Deine Kenntnisse ueber andere Voelker und Kulturen (und gar ueber Deine eigene!!) sind.

"Threats" = Drohungen? #kratz

Soviel ich weiss, teilst Du Deine Frau mit anderen Maennern und sie Dich mit anderen Frauen. Ihr reicht einander nicht. Ihr tobt Euch mit gegenseitigem Einverstaendnis aus. Was man auch Polygamie nennen kann (und Du bist doch sonst gegen Polygamie/Mehrehe, oder nicht?)

Was soll an einer solchen Beziehung so toll sein? Denk mal DArueber nach.

Beitrag von alltagsphilosoph 26.03.10 - 06:28 Uhr

Liebe mindgames,

Polygamie ist in Deutschland verboten - das Wort was Du sucht ist "Swingen". ;-)

Tut mir leid, aber ich spüre hier irgendwie einen aggressiven Unterton, der sich doch recht eindeutig gegen die Person richtet, und den Beitrag höchstens berührt.

Ungeachtet jedweder Begründung dieser Antipathie finde ich das doch recht schwach. Eingebettet in eine sachliche Antwort ... ach lassen wir das.
Wie würdest Du Dich fühlen, wenn bei jedem Deiner Beiträge jemand persönliche Angriffe posten würde? Klärt das für Euch, aber lasst die Öffentlichkeit da raus.

(Und hier die billige Retour-Kutsche: ) Denk mal darüber nach.

Alles Liebe,
Christian

Beitrag von badguy 26.03.10 - 07:54 Uhr

Hallo Christian!

Meines Erachtens hat jeder hier so seine persönliche Toleranzgrenze. Ist die überschritten, wird es sofort persönlich.

Da wird sich nicht mehr mit dem Thema an sich, sondern der Person auseinander gesetzt. Wobei auseinander gesetzt passt ja nicht mal, da wird #klatsch, verdammt und verteufelt.

Da liegt der Reiz darin, dass ein Mensch mit einer anderen Leidenschaft moralisch verwerflich ist. Liegt der Gegenüber weit jenseits der eigenen Werte und Normen, wird er bekämpft.

Dann sind wir in "The killing fields"

Beitrag von mindgames 26.03.10 - 09:28 Uhr

Hallo alltagsphilosoph

Ich habe extra das Wort Polygamie benutzt, weil man heutzutage das Deckwort "Swingen" benutzt, um eigentlich in etwa das Gleiche zu machen. Wollte nur mal vor Augen fuehren, dass sich im Endeffekt kein grosser Unterschied finden laesst :-D

Du hast recht, ich bin gar nicht gross auf berndundmonika's Posting eingegangen. Ich fand seinen Text schlicht zu heuchlerisch. Er ist dankbar, dass seine Frau mit ihm ist, ihn fuer sich ausgesucht hat, usw. Auf der anderen Seite weiss die Forumsgemeinde ja, dass die zwei sich auch mal nach anderem Fleisch geluesten ;-) Seine Worten und Taten sind ein ganzer Widerspruch in sich.

Aber jedem das Seine...

Herzliche Gruesse

Beitrag von sandycheeks 26.03.10 - 09:45 Uhr

Du fandest seinen Text "heuchlerisch"? Nö Du das nehm ich Dir nicht ab.

Der Schuh drückt doch ganz woanders. Du bist eine selbsternannte Hüterin (oder Hüter, hier weiß man das ja nie so genau) der "Political Correctness" und Bernd hat den teuflischsten aller Fehler begangen den ein Deutscher überhaupt begehen kann. Er benutzte die Worte "Zwangsehe und andere Kulturen".

Dann kommen die Gutmenschen aus ihren Löchern und prügeln sinnfrei drauf los.

Belies Dich einfach mal über das Thema Zwangsehe und dann darfst Du hier gerne noch mal posten.

Einfach mal drüber nachdenken.

Beitrag von badguy 26.03.10 - 08:04 Uhr

Hallo Bernd,

das ist doch ganz phantastisch für dich. Ich freu mich immer, wenn bildlich gesehen, ein Topf seinen Deckel gefunden hat.

Was meinst du, warum geschnüffelt, hintergangen und gefordert wird?

M. E. ist es ein Projezieren der eigenen Vorstellungen auf den Partner.

Wenn du mich liebst, dann...

Monogamie liegt definitv nicht in der Natur des Menschen, das sind künstliche moralische Werte, die aufgestellt werden, nicht selten religiöse Werte, die bis heute ziehen. Deren Einhaltung führt mitunter zu den psychopathischsten Aktionen. Trieb und Kontrolle desselben gehören untrennbar zusammen.

Wenn ihr euren Weg gefunden habt freu ich mich für euch!

Beitrag von luka22 26.03.10 - 10:27 Uhr

"Monogamie liegt definitv nicht in der Natur des Menschen, das sind künstliche moralische Werte, die aufgestellt werden, nicht selten religiöse Werte, die bis heute ziehen. Deren Einhaltung führt mitunter zu den psychopathischsten Aktionen."

...Bei diesen Aussagen ist mir die Wahl deines Nicks einleuchtend :-D!
Als wohl letzte und auch überzeugte, aber nicht militante Hüterin des heiligen Grals, kann ich diese Aussage nie und nimmer nicht stehen lassen.
Auch, wenn es mitunter schwierig ist, monogam zu leben, so ist es für MICH (Betonung: MICH) doch die einzige Möglichkeit, um auf DAUER eine gesunde Beziehung zu führen. Und das in Vielerlei Hinsicht. Ich hatte lange Jahre nicht so viele glückselige Worte (wie Bernd) für meinen mir Zugemuteten übrig. Es gab Zeiten, da hätte ich ihn am Liebsten als Satelliten im Orbit gesehen. Wenn ich nicht verheiratet, katholisch erzogen (ja, das gibt's;-...bin nicht mal arg verklemmt, nur ein bisschen...) und Kinder gehabt hätte, hätte mich wohl nichts mehr an diesem Menschen gehalten. Und doch bin ich heute vielleicht nicht der allerallerglücklichste (nehm ja keine Drogen!), aber doch ein ganz schön glückliches Exemplar Mensch. Es ist eine tolle Lebenserfahrung, wenn man etwas aushalten kann und eben nicht gleich den Bettel hinschmeißt. Eine tolle Lebenserfahrung hoch zwei ist, wenn man es geschafft hat, trotz total verfahrener und anscheinend auswegloser Situation einen guten gemeinsamen Weg zu finden. Das gibt unheimlich viel Kraft und Zuversicht für die Zukunft.
Ja, ich denke Monogamie liegt vielleicht nicht in der Natur des Menschen (dieses Lebewesen gibt sich ja bekanntlich mit nichts zufrieden und sucht ständig neue Reize.) - eine bessere Art auf dieser Welt glücklich zu werden, habe ich allerdings noch nicht kennengelernt.
Es geht ja in meinem Leben nicht nur um mich. Oft passiert es, dass Paare Kinder kriegen. Und eine überwältigende Mehrheit der Kinder würde wohl die klassische Konstellation: Mutter/ Vater/ Kind bevorzugen. Für mich und mein Leben könnte ich mir wohl nichts Idealeres vorstellen. Nicht auszudenken, ich oder mein Mann kämen auf die Idee mal einen anderen/ eine andere auszuprobieren... mein Mann ist zur Zeit eine Woche weg und ich muss hier jeden Abend meine Kinder trösten.

So, wie du schreibst, kann man leben, wenn man Single ohne Anhang ist. Aber auch da werden die wenigsten glücklich, wenn man sich einfach nimmt, was man will. Jede deiner Handlungen hat Folgen. Wenn nicht für dich, dann vielleicht für dein Gegenüber?

Liebe Grüße,
Luka (PRO Monogamie Fraktion!)

Beitrag von badguy 26.03.10 - 11:20 Uhr

Hallo Luka,

zunächst vorab. Ich bin Queenfan. Als meine Freundin mich seinerzeit auf diese Seite gebracht hat, meinte sie, ich würde mit meiner Einstellung hier schwer anecken und als böser Junge mich unbeliebt machen. Also habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden und einen Nick gewählt, der meine Leidenschaft mit meiner Einstellung verbindet.

Zu mir! Ich bin seit über sieben Jahren mit meiner Freundin zusammen und absolut treu.

Nur und jetzt kommt es. Ich definiere Treue ähnlich wie du. Beide Partner sind sich über einen Handlungsrahmen einig. Wenn Bernd und Monika sich einig sind, dass sie im Swingerclub alles vögeln dürfen, was bei drei nicht auf dem Baum ist, ist das in meinen Augen auch treu. Sie halten sich an ihre Gesetze! Ein Konflikt entsteht doch erst, wenn einer den Rahmen verlässt. Und genau deswegen ist es mir egal. Sie halten sich an einen gesetzlichen Rahmen und ihren moralischen Rahmen. Haken dran, das passt.

Was dich angeht, so habt ihr euren Rahmen von Treue definiert, ebenfalls Haken dran.

Trotzdem bleibe ich dabei. Der Mensch ist nicht zur Monogamie geschaffen, es liegt nicht in seiner Natur. Trieb und die Kontrolle desselben, durch sich selbst, das ich und den sozialen Mikrokosmos, sprich die soziale Gruppe in der man lebt, regelt diesen Spaß. Ist die Kontrollfunktion gering (die Chance unbestraft zu bleiben) wird der Trieb automatisch größer. So ticken wir nun mal, das ist Fakt!

Werte und Normen, Moral, wird von einer Gesellschaft geschaffen, von Gruppen, in denen man lebt. Du schreibst über dich:

- Hüterin des heiligen Grals,
- katholisch erzogen
- ein wenig verklemmt
- den Werten der Ehe folgend

So, jetzt eine Frage: Was steht hinter allem? Richtig, die Kirche. Wie singt Grönemeyer? Religionen sind zu schonen, sie sind für Moral gemacht! Lassen wir an dieser Stelle die Diskussion über Glauben und Kirche, nur frag ich mich, warum zahlt die Kirche für bis zu drei Kinder pro Geistlichem?

Jeder Mensch kann sich immer entscheiden, pro oder contra, du bist pro, ich finde das gut aber ich bleibe dabei, der Mensch ist nicht für Monogamie geschaffen. Und eigentlich widersprichst du mir auch nicht...

Liebe Grüße

Volker

Beitrag von alltagsphilosoph 26.03.10 - 14:12 Uhr

Lieber Volker,

Caritas.

Alles Liebe,
Christian

Beitrag von luka22 26.03.10 - 16:51 Uhr

1. Warum hast du dich dann nicht poorboy genannt? Hättest gleich ein paar Frauenherzen auf deiner SEite!

2. Hat Queen nicht ein Lied "Jesus" gesungen?

3. "Trotzdem bleibe ich dabei. Der Mensch ist nicht zur Monogamie geschaffen, es liegt nicht in seiner Natur."

Das musst du nicht mir weißmachen, sondern deiner Freundin, mit der du (noch) monogam lebst. Der Mensch ist für Vieles nicht geschaffen. z.B. nicht dafür morgens um 3 Uhr im Kinderzimmer Lego zu spielen oder sich stundenlang mit Hausarbeit zu verlustieren oder 3000 Kalorien am Tag zu sich zu nehmen oder 20 Stunden am Tag RtL zu gucken - für all das ist der Mensch nicht geschaffen und tut es wider besseren Wissens! D.h. auch wenn deiner Meinung nach der Mensch nicht zur Monogamie geschaffen ist, dann könnte er trotzdem monogam leben, was viele doch auch tun.
Ich sage trotzdem, der Mensch IST zur Monogamie geschaffen. Dass alles andere auf Dauer nur Ärger bringt, haben inzwischen auch die Polygamisten mitgekriegt.
Ehrlich gesagt, ist es mir auch herzlich egal, wer mit wem, wie viel Liter Körpersäfte austauscht ... mein Veto bezog sich auf: "Monogamie liegt definitv nicht in der Natur des Menschen, das sind künstliche moralische Werte, die aufgestellt werden, nicht selten religiöse Werte, die bis heute ziehen. Deren Einhaltung führt mitunter zu den psychopathischsten Aktionen."
...vor allem der letzte Satz hat es doch in sich. Ich denke, psychopathische Aktionen kommen von den Menschen, die sich eben NICHT an Werte wie Freiheit, Gleichheit, Nächstenliebe, Achtung der MEnschenwürde, halten.

Im Übrigen sind das wohl keine exklusiv christlichen WErte. Und was deinen dezenten Affront gegen meine Prägung angeht. Wie viele andere Christen - ich würde sogar behaupten, wie die meisten Christen - benutze ich sehr viel meine Ohren. Genauer gesagt das, was zwischen den Ohren ist ... diese glibberige Masse ... Hirn genannt ... wo der Verstand mit manchen Menschen ganz schön verstecken spielt. Wenn ich als christlicher Mensch davon überzeugt bin, dass mich ein Gott geschaffen hat, dann hat er dieses Hirn da oben platziert. Ich denke mal nicht, dass Gott das als Lückenfüller gedacht hat, sondern dazu, dass der Mensch durch Anstrengen desselben zu gewissen Einsichten gelangt, die ihm ein glückliches Leben ermöglichen. Und ja, ich gebe dir Recht: die Kirche ist von Zeit zu Zeit weit davon entfernt, sich des Verstandes zu bemühen. Was besonders Christliches kommt daher am Ende oft nicht raus. Leider...ich würde mir wünschen von einer besseren Gewerkschaft vertreten zu werden :-(.

4. Es stimmt, dass WErte und Normen von einer Gesellschaft geprägt werden. Auch unser Gewissen wird duch überlieferte WErte geprägt. Aber du musst mir doch zustimmen, wenn ich sage, dass es WErte gibt, die alle Menschen gleichermaßen anerkennen. (s.o.: Freiheit, Menschenwürde, Gleichheit) Diese Werte werden aus machtpolitischen Gründen in vielen Ländern nicht geschützt. Trotz der Tatsache, dass die Bevölkerung dieser Diktaturen NICHT mit diesen WErten aufgewachsen ist, wissen sie darum, dass ihnen Unrecht geschieht und setzen für ihre Überzeugung regelmäßig ihr Leben aufs Spiel.

Wir setzen leider auch oft unser Lebensglück aufs Spiel, weil wir WErte nicht mehr anerkennen und sie überhaupt nicht mehr wertSCHÄTZEN. Werte geben dem Menschen einen verbindlichen Rahmen, in dem er sich sicher und frei bewegen darf. Dann kann tatsächlich jeder nach seiner Facon glücklich werden ... das Problem tritt erst dann auf, wenn es diesen Rahmen nicht mehr gibt. Was dabei rüberkommt: siehe unsere verkorkste Welt (na ja viele bemühen sich redlich).

4. Wie sind wir eigentlich auf dieses Thema gekommen?

5. Warum zahlt die Kirche nur für drei Kinder? Von was soll denn das vierte Leben? Von Brot und Wasser?


Liebe Grüße,
Luka

Beitrag von beluleleba 26.03.10 - 19:03 Uhr

Wieso ist es schwierig monogam zu leben?
Du schreibst in deinem ersten Post, es sei mitunter schwierig monogam zu leben, warum?
Was meinst du?
Und bitte kurze, knappe Sätze an mich,
ich bin ein geistig minderbemittelter Prolet mit xy Chromosom. Und keine blumigen Ausschweife.
Luka, ich bin erstaunt wie selten ernst du sein kannst.

Beitrag von luka22 26.03.10 - 20:29 Uhr

Henning, ich bin oft und gerne ernst und noch ofter und gerner unernst ;-).

Ich verstehe unter "Monogamie", dass man in einer Partnerschaft "TReue" als hohen Wert sieht. Diese Treue gilt nur einem einzigen Menschen. (Man könnte ja auch einverständlich mehreren Partnern gleichzeitig treu sein, das wäre dann aber nicht mehr Monogamie.)

Für mich ist es eigentlich nicht schwierig monogam zu leben. Mir reichen die Probleme, die ich mit einem Mann habe. Was ich damit meinte: In einer Beziehung verliert man sich im Laufe der Zeit mitunter aus den Augen. Man findet an seinem Partner nichts Gutes mehr und empfindet ihn als absoluten Griff ins Klo (ein blumiger Aussschweif sei mir gestattet!). Für Komplimente und Annäherungsversuche des anderen Geschlechts ist man in solchen Zeiten auch empfänglicher. Ja, man genießt förmlich die Aufmerksamkeit, die einem der eigene Partner entzieht. So. Und DA ist es eben schwierig diesen Verlockungen zu widerstehen. Die Durststrecken, die wohl jeder hat, mit seinem Partner zusammen auszusitzen und nicht den einfachen Weg zu nehmen - das ist schwierig. Das meinte ich mit der Aussage, dass es mitunter schwierig ist, monogam zu leben.

Liebe Grüße
Luka


Beitrag von beluleleba 26.03.10 - 21:04 Uhr

Ich bin ein treuer und ein untreuer Partner gewesen und beides ist mir leicht gefallen.
Meiner Meinung nach kann man weder pauschal sagen, Menschen sind für die Monogamie gemacht, noch das Gegenteil.
Jeder Mensch wird von seinen Gefühlen geleitet und von seinem Geist in Schach gehalten. Wenn eines von beiden überwiegt ( oder versagt ) dann entstehen Konflikte, die der Mensch oftmals nicht alleine regeln kann. Und je nach Stärke des Menschen findet er zu seiner Form zurück, oder aber er lässt sich gehen.

Religion hat damit gar nichts zu tun. Absolut nichts! Sondern meiner Meinung nach mit Erziehung, Erfahrung und dem eigenen Naturell verbunden mit Neigungen.

!!Ernst gefällst du mir ehrlich besser!! #liebdrueck

Beitrag von luka22 26.03.10 - 21:36 Uhr

#hicks
(...jetzt macht der hier einen auf #schein. Wie ging noch einmal der Spruch mit Wallenstein?!?!?!?)


"Meiner Meinung nach kann man weder pauschal sagen, Menschen sind für die Monogamie gemacht, noch das Gegenteil."

Diese Frage ist doch hochinteressant. Eines von beiden muss doch stimmen!!!!
Wenn ich Anhänger von Darwin und dem "survival of the fittest" wäre, dann müssten die Männer darauf gepolt sein, möglichst viele Weibchen zu besamen. Hier wäre Monogamie tatsächlich kontraproduktiv.
Als Christ habe ich eine klare Ansage: "Du sollst nicht begehren deines nächsten Weib!" Ist mir angesichts der Schwierigkeiten, die mir Untreue einbringt, doch einleuchtend!

(Auf das Thema kamen wir ja überhaupt nur über das "Swingen". Das ist ja noch einmal eine ganz andere Kategorie. Da passiert ja das "Betrügen" einvernehmlich. Für mich Prüdenzia eine unglaubliche Vorstellung! Irgendwo hinzukommen und da rennen überall nackelische Männer und Frauen rum und jeder machts mit jedem ... Sodom und Gomorrha #zitter#zitter#zitter.)

Bis dann Henning,
Luka

Beitrag von beluleleba 26.03.10 - 21:54 Uhr

Mit diesem christlichen Zeugs hab ich nix am Hut, sorry.
Und ich glaube auch nicht, dass man das so leicht beantworten kann.
Aber eins weiß ich sicher , SWINGEN is auch nix für mich. #schock Ich steh mehr auf Rock und Heavy Metal.

Beitrag von luka22 26.03.10 - 22:10 Uhr

...du bringst mich ja auf Gedanken!!!!

Warum heißt das eigentlich swingen?!?!?!

Weil man sich wie Tarzan mit seiner Liane von Loch zu Loch swingt ähm schwingt?!?!!?

Ich glaub ich seh grad vor lauter Mammutbäumen, Cheeta nicht mehr.

Beitrag von stubi 26.03.10 - 08:08 Uhr

>>Der Mann oder die Frau ist ja nicht gezwungen worden als Partner zur Verfügung zu stehen...<<

Eben deshalb erwarte ich ein gewisses Maß an Offenheit und Ehrlichkeit mir gegenüber. Hat der eine Part sexuelle Neigungen, wie z.B. SM, dann erwarte ich, dass er mir das mitteilt, möglichst bevor die Beziehung fester wird oder gar eine Ehe geschlossen wird, einfach damit ICH entscheiden kann, ob ich damit klar komme oder nicht.
Und ja. jeder hat auch ein Recht auf die eigene Sexualität, doch wenn ein Part dem anderen hinterherschnüffelt und rausfindet, dass der Partner andauernd SB vor Pornos betreibt, dann steckt meist mehr dahinter, als nur pure Eigenlust. Meist liest man nämlich im gleichem Atemzug, dass es kaum bis gar keinen gemeinsamen Sex mehr gibt.
Entschließen sich beide Partner zur Monogamie erwarte ich ebenfalls, dass sich auch beide daran halten. Sollte sich im Laufe einer langjährigen Beziehung herausstellen, dass ein Part doch mal Lust auf einen anderen Menschen bekommt, erwarte ich ebenfalls Offenheit, damit der andere Part entscheiden kann, ob er das in Ordnung findet oder seine Konsequenzen zieht.

Und so könnte ich wahrscheinlich noch ewig weiterschreiben.

Ich sehe meinen Mann auch nicht als selbstverständlich an, aber er hat sich freiwillig für eine Ehe mit mir entschieden, also kann ich auch ein "Gemeinsam" erwarten, was nicht heißt, dass sich einer für den anderen aufgeben muss/soll.

Beitrag von vwpassat 26.03.10 - 10:36 Uhr

Genau so ist es!

Beitrag von soto 26.03.10 - 11:57 Uhr

"Und die Frau sei dem Manne Untertan so steht es auch schon im Koran" .


Ne also mal echt .. AMEN Bruder/Schwester BerndundMoni.

Des ist mal ein schööööööööner Kokolores ( schwieriges Wort ) für mich ( betonung für MICH !!! )

Natürlich entscheidet sich der Partner für einen .. aber dann entscheidet er/sie sich auch für eine "Partnerschaft" .. wenn ich da grundgelegen so weitermach wie in einem Singleleben/haushalt ... näp des geht net un dann wundert man sich auch nicht wenn es nicht klappt ...

Wer etwas für Selbstverständlich durchgehen lässt ist ausserdem selbst schuld ( ob das jetzt mecker gibt ?? )

Liegt es nicht auch am Partner/einem selbst das Gefühl zu vermitteln etwas besonderes zu sein weswegen man geliebt wird und nicht nur weil er dufte Bier aus der Dose säuft und sie super Sauerkraut aus der Dose machen kann ?

Partnerschaft heisst " 2 " und diese 2 müssen und sollen an der gemeinsamen Zukunft arbeiten, nichts kommt von allein vieles was passiert ist eine einfache kausale klamotte die auf Ursache und Wirkung geschieht .. Partner hat kein Bock auf Sex ( Ursache ) andere Hälfte geht sich am Klo/vor PC einen kloppen ( Wirkung )..

Klingelt´s ??

DING DONG ..

Beitrag von sommer-2003 26.03.10 - 23:54 Uhr

Mensch Bernd du bist mir ja ein ganz Toller! Das ist ja mal eine Ansprache an die Menschheit.

Und deine Aussage:

(abgesehen von den türkischen und sonstigen moslemischen Zwangsehen)

zeugt von ganz hoher Bildung. Deine einzige Informationsquelle was Allgemeinbildung betrifft scheint wohl die BILD-Zeitung (oder der renommierte Sender RTL) zu sein.

Kopfschüttel...

Beitrag von jaze 27.03.10 - 21:46 Uhr

Verzeih bitte, aber ich kann nicht anders:

Es heisst: ... in KEINER WEISE...

es gibt vom Nichts nunmal keine Steigerung...

Und dann sei gesagt: Dein beitrag war überfällig ;-)

#pro