Immer noch die Gedanken an Trennung!!!Lang!!!

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Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von rexhonda 26.03.10 - 08:16 Uhr

Hallo ihr Lieben,

nun schreibe ich schon wieder in dieses Forum.

Bereits letztes Jahr im August war ich so weit, dass ich mich trennen wollte. Hauptsächlich, weil ich mich gefangen fühle und nicht weiß, ob ich meinen Mann noch liebe.

Wir sind seit über 10 Jahren zusammen und sind seit fast 6 Jahren verheiratet. Wir haben einen gemeinsamen Sohn, er ist 21 Monate.

Damals, im August habe ich mich echt zusammen gerissen und mir gesagt: Nein, du kann ihn nicht verlassen. Für Lukas (unser Sohn) wäre das whrscheinlich das Schlimmste was ich tun könnte.

Auch wenn mein Mann nicht immer ein Superpapa ist, liebt mein Sohn ihn. Ich weiß nicht ob es ihm schaden würde, wenn wir uns trennen würden. Dazu kommt, das ich Angst um meinen Mann habe. Ich habe ihm vor einem Monat gesagt, dass die Luft irgendwie raus ist. Und er total geschockt und hat mir versprochen, dass er sich ändert. Das er den Haushalt übernimmt, sich meihr mit dem Kleinen beschäftigt und auch mehr mit mir kuschelt usw. Erst sagte er noch er packt erstmal seine Sachen und geht erstmal weg. Und was habe ich getan? Ich habe ihn zurück gehalten. Warum? Ich weiß nicht warum ich so gehandelt habe. Er hat sich auch wirklich geändert, aber leider hat das bei mir nichts verändert. Ich fühle mich immer noch wie eine Gefangene und ich bin so einsam. Er hat mir so leid getan, als ich ihm sagte, das es bei uns nicht gut aussieht. Ich hatte echt Schuldgefühle. Ich meine was soll er ohne mich machen? Das Auto gehört mir und ich verdiene das Dreifache von ihm. Er macht derzeit eine Umschulung und bekommt deswegen nur wenig Geld. Ich meine ohne mich ist er doch aufgeschmissen. Wahrscheinlich würde er seine Umschulung schmeißen und in irgendeinem Drogensumpf landen.

Aber wieso mache ich mir über ihn so viele Gedanken. Müsste ich nicht mehr an mich denken? Ich bin doch diejenige, die irgendwann daran kaputt gehen wird. Ich kann schon jetzt nicht mehr. Es ist einfach nicht mehr die Liebe, die ich haben sollte. Er ist mehr wie ein Freund für mich. Mir fällt es auch schwer mich ihm körperlich zu nähern. Aber wenn ich es nicht tun würde, dann würde er es wieder merken. Die Fassade würde fallen. Und irgendwie will ich ihn davor beschützen. Also tue ich so, als wenn alles okay ist. Doch das ist es für mich nicht.

Kann ich so weiter leben? Ich meine tut ihr es?

Danke, das musste echt mal raus.

LG Ari

Beitrag von berry26 26.03.10 - 12:21 Uhr

Hi,

habt ihr schonmal an eine Paartherapie gedacht?
Er scheint dich ja wirklich zu lieben und auch du scheinst noch etwas für ihn zu empfinden, wenn du dir soviele Gedanken machst.

LG

Judith