FU ja oder nein?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sarah-1984 26.03.10 - 08:35 Uhr

Guten morgen zusammen! #tasse
Ich war gsten beim 1. Screening und es war alles ok.
Vor dem US sagte er, wir könnten eine Fruchtwasseruntersuchung durchführen lassen.
Ich bin in keiner Risikogruppe, aber es gab wohl mal einen fall, da hat eine Frau ein behindertes Kind geboren und darauf hin ihren Arzt verklagt, da er sie nicht auf eine Fruchtwasseruntersuchung hingewiesen hat.
Beim Ultraschall hat mein Arzt nach wasseransammlung im Nackenbereich geschaut, aber alles ok!
es ist jetzt nicht so, das er mir dazu raten würde.
Er macht die Untersuchen seit über 13Jahren, und es ist noch nie etwas bei ihm passiert. Aber irgendwann ist doch mal das erstemal!
Mein Arzt hatte in seiner Praxis mal eine 22 und eine 23 jährige, die behinderte Kinder zur Welt gebracht haben.
Als ich aus der Praxis ging, hatte ich das Gefühl, als bräucht ich die Untersuchung nicht, da alles ok ist.
Ich habe halt Angst, dass etwas passiert und ich möchte unser Glück nicht überstrapazieren.
Musss dazu sagen, dass ich eine Schilddrühsenunterfunktion hatte, mein Prolaktin zu niedrig war und ich zuviele männliche Hormone hatte.
Dagegen musste ich Tabletten nehmen und letztes Jahr im August hatte ich ein Windei mit AS.
Und im Januar hat es direkt wieder geklappt, womit niemand gerechnet hatte.
Ich wüßte auch nicht, ob ich das Kind abtreiben würde, wenn etwas nicht stimmt.
Es ist doch ein Mensch!
Wie war das bei euch, hab ihr die Fruchtwasseruntersuchung gemacht und warum?

#danke schonmal für eure Antworten.

Sarah mit kleinem Krümel im Bauch 12. Woche

P.S. Unser Krümel ist 3,4cm groß und war am anfang vom US am schlafen, der FA musste ihn/sie wecken. #verliebt

Beitrag von belletza 26.03.10 - 08:37 Uhr

Huhu,

Kann dir die Entscheidung natürlich nicht abnehmen, aber ich würds nicht machen lassen wenn nich wirklich nötig.

Lg

BeLleTza die 2 schwerbehidnerte Schwestern hat, und weiss wovon sie spricht in dem Fall ;-)

Beitrag von sarah-1984 26.03.10 - 08:40 Uhr

Danke für deine Antwort!
Das denke ich mir auch, wenn es einen grund dazu gäbe, würde ich es natürlich machen.
am liebsten hätte ich es gehabt, wenn er mir die möglichkeit garnicht er gegeben hätte.

Beitrag von belletza 26.03.10 - 08:43 Uhr

Das glaub ich dir.
Aber ich glaube das ne Fruchtwasseruntersuchung echt zu große Risiken hat um es einfach "nur ma so" zu machen, weil der Arzt Angst hat sonst verklagt zu werden.
Natürlich kann man IMMER behidnerte Kinder bekommen, selbst mit 18 kann einem das passieren.
Das Risiko ist immer da, aber denk positiv es gibt nichts auffälliges also braucht man, meiner Meinung nach, auch keine Fruchtwasserutnersuchung.

Wünsch dir weiterhin ne schöne Kugelzeit :)

Lg

Beitrag von hoffnung2010 26.03.10 - 08:45 Uhr

hi,
ich würds nich machen lassen! und schon gar nich, wenn es keinerlei anhaltspunkte für irgendwelche probleme gibt.... es scheint doch alles ok zu sein?!!!!!

ausnahmen gibts immer, ob du nun 20 bist oder 38. aber bedenke, dass du dein kind bei der untersuchung auch verlieren kannst...und dann heißt es viell. ne woche später: glückwunsch, frau..., ihr kind wär gesund gewesen.... - damit hätt ich nie leben können!!! - ich bin 35, mir hätte die kasse die untersuchung gezahlt, ich hab dankend abgelehnt.

da du ja auch schon mal ne fg hattest (ich hatt schon 2)stand für mich von beginn an fest, ich geh doch nich selbst noch ein risiko ein, wenn diesmal schon alles gut verläuft....niemals!

aber entscheiden mußt du/ihr das selbst...

lg & alles gute!
hoffnung2010

Beitrag von fabli 26.03.10 - 08:45 Uhr

Hallo!

Wenn bei der NFM alles in Ordnung war, würde ich es nicht machen.
Wozu?
Wenn du keinen Verdacht hast, dass da etwas sein sollte, wäre es m.M. sehr leichtsinnig eine solche Untersuchung zu machen.
Eine FU kann auch schief gehen und daher würde ich sie nur machen wenn die Ergebnisse der NFM schlecht waren oder in meiner Familie direkt eine Krankheit vorliegen würde, die man dann erkennen könnte.

Nimm kein unnötiges Risiko auf euch!

Beitrag von lieke 26.03.10 - 08:49 Uhr

Hallo Sarah,

also, das ist ja irgendwie abartig, dass es heutzutage schon so weit ist, dass nicht Frauen Untersuchungen angeboten werden, weil der Arzt es für richtig hält, sondern weil er Angst hat verklagt zu sein!
Somit werden Frauen wir du unnötig verunsichert, die normalerweise keinen Gedanken daran verschwendet hättten.

Ich habe bei allen 4 Kindern keine NFM und FU machen lassen. Bis man die Ergebnisse alle hat ist man schon so weit, dann könnte ich nicht mehr abtreiben. Von daher hat es für mich keinen Sinn. Meine Kinder sind alle genetisch gesund, trotzdem habe ich sie nicht mehr alle bei mir. 100% Sicherheit gibt es nie.

Hast dir bis jetzt doch keine Sorgen gemacht und alles sieht gut aus, sagt doch auch der Arzt. Ich würde mich da nicht verrückt machen lassen. Sinnvoll ist so eine Untersuchung nur, wenn du echt sicher bist, ein behindertes Kind nicht auszutragen.

LG,
Lieke

Beitrag von anyca 26.03.10 - 08:50 Uhr

Ich habe noch nicht mal die NFM machen lassen, obwohl ich "schon" 35 war bei der 2. Schwangerschaft.

Mach Dir klar, der Arzt verdient daran UND hat Angst verklagt zu werden, wenn er nicht drauf hinweist. Wenn durch eine FWU aber eine Fehlgeburt passiert oder die Frau in tausend Nöte gestürzt wird, weil etwas gefunden wird und sie sich vorher nicht überlegt hat, was sie dann tun will, dann kann ihm keiner was.

Dein Risiko ist mit Mitte 20 nun wirklich gering - und auch eine FWU gibt Dir keine 100% Garantie. Ich habe zwei Kinder in der Verwandschaft, die so seltene Gendefekte haben, daß danach gar nicht gesucht wird, und eines, das seit einem Unfall schwerstbehindert ist. So gesehen dürfte man gar nicht schwanger werden ...

Die Entscheidung liegt bei Dir, aber mir klingt Dein Beitrag doch eher danach, daß Du nicht willst und der Arzt Dir was aufschwatzen will!

Alles Gute!:-)

Beitrag von sarah-1984 26.03.10 - 09:00 Uhr

#danke für die vielen Antworten!
Es gibt zwar eine vererbbare Chromosomenkrankheit in meiner Familie aber als man damals heraus fand, das meine Mutter diese auch hat und es eine 50:50 Chance bestand das sie es mir vererbt hat, haben meine Eltern meine Chromosomen testen lassen und alles ist ok.
Ich habe und kann keine diese Erkrankung vererben.
Mein Gefühl und ne kleine Stimme in mir, hat mir gestern direkt gesagt, das alles ok ist und wir die Untersuchung nicht brauchen.
Mit der Logik kommen wir nicht weiter, das die Überlegungen zu ja oder nein alle logoisch sind!
In der 22.SSW schickt mein Arzt alle seine Patientinnen
zu einem Kollegen für einen Organulltraschall, ob alle Organe von unserem Krümel nachgeschaut werden!
#danke nochmal für eure Antworten!

Beitrag von sansta 26.03.10 - 09:04 Uhr

Hallo Sarah,

ich persönlich (34. Jahre und mit Zwillies an Kiwu Behandlung SS) hab keine machen lassen.

Überlege Dir doch ob / wie Du ggf. mit dem Ergebnis der Untersuchung wie auch den Risiken umgehen würdest.....

Känntest Du Deinen Krümel z.Bsp. abtreiben wenn eine Behinderung oä. rauskommen würde (sorry dass ich das zu hart und direkt sage aber meiner Meinung geht es ja um das)

Die Entscheidung musst Du selbst treffen.

VG

Sandra mit Hannah 3 und Bauchzwergies 21. SSW