UMFRAGE: KiGa-Start- zwiespältige Gefühle als Mama,gings Euch auch so?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von schokoholic 26.03.10 - 09:43 Uhr

Hi,

mein "kleiner Großer" kommt nun in den KiGa und ich bin zwar total stolz und freue mich auch auf diesen neuen Abschnitt,aber andererseits habe ich auch Angst - ob alles klappt,nichts passiert (er ist Allergiker...) und tue mich so schwer "loszulassen"...

Kennt Ihr das?

Wie seid Ihr damit umgegangen?

Lg,Schoko

Beitrag von line81 26.03.10 - 10:00 Uhr

Guten Morgen,

also ich muss sagen ich kenn das nicht. Meine Jungs sind mit 14 Monaten in die Kita gegangen und gehen jeden tag sehr gerne hin. Wenn ich sie abhole freuen sie sich auch gar nicht mehr, da sie lieber noch mit den Kindern im Garten spielen wollen. Und ich hetz mich immer extra ab um nicht all zu spät zu kommen...

Ich finde es ist eine tolle Einrichtung, die die Kinder gut betreut und auch sehr viel mit Ihnen macht. Was die beiden in kurzer Zeit alles gelernt haben... Und mal ganz zu schweigen von der sozialen Kompetenz die sie mitbekommen... TOLL!

Die Eingewöhnung war bei dem Großen so gar kein Problem - dauerte gut 4 Tage und der Lütte tat sich etwas schwerer.

SIcher ist es einfacher für ein Kind wenn dei Mama gut loslassen kann, da es Deine Angst los zu lassen sehr wohl spürt.

Ich wünsche Euch alles Gute,

Line

Beitrag von nila76 26.03.10 - 10:05 Uhr

Guten morgen,

als unsere "Große" letztes Jahr im Juli mit fast 3 in den KiGa kam, da habe ich mich einfach nur für sie gefreut. Ich hatte keine Probleme "loszulassen". Ich hatte aber auch 9 Monate Zeit, mich auf darauf einzustellen, innerlich damit abzufinden, das mein Kind ein Stück weit selbstständiger wird. Außerdem hab ich ja noch eine "Kleine". für die habe ich mich auch gefreut, denn ich hatte endlich etwas mehr Zeit nur für sie. Alles was ich mit Carolina als Baby gemacht habe, konnte ich mit Theresia ja nicht machen, da Carolina auch da ist.

Es war dann vorgesehen, dass Theresia mit 2 auch in den KiGa kommt. Und dann kam der Tag, als mir die KiGa-Leitung mitteilte, Theresia können einen Krippenplatz haben, ich müsse mich aber binnen 2 Tagen entscheiden, und es würde dann die Woche drauf losgehn..So kurz? Ohne das ich mich innerlich darauf einstellen konnte? Oh weh...meine Planung sah doch anders aus!

Ab da ging es mir dann wie Dir jetzt! Ich war innerlich aufgewühlt. Klappt es mit ihr auch so gut, wie mit Carolina..Loslassen fiehl mir unheimlich schwer,sie ist doch meine "Kleene". Ich wußte, die Krippe würde ihr guttun (hat sie auch - bin voll stolz auf sie, was sie in der Zeit gelernt hat). Aber in dem Moment? Ich war ziemlich aufgelöst, ohne dabei aber in Frage zustellen, ihr die Chance nicht zu gönnen.

Heute hat sich alles normalisiert, ich sehe, wie meine Kinder den KiGa genießen, beide sind total gerne da, wir haben keinerlei Eingewöhnungsschwierigkeiten gehabt. Beide stürmen morgends förmlich in ihre Gruppen, ich bin da nur noch zweitrangig.

Und ich habe gelernt..die frei Zeit, die ich vormittags dadurch habe,einfach zu genießen! Ich bin im Moment auf arbeitssuche, aber solange ich noch nichts habe, genieße ich einfach die freien Stunden. Dadurch bin ich auch nachmittags für die Kinder viel entspannter!

Aber deine Gefühle kann ich gut nachvollziehen, habe sie noch gut in Erinnerung!

Eins kann ich versprechen..es wird besser werden!
LG Nicole

Beitrag von nadined 26.03.10 - 10:11 Uhr

Hallo !

Ich KENNE das sehr gut. Auch mir viel es sehr schwer mein Kind Fremden anzuvertrauen.

Auch mein Sohn hat einige Lebensmittelunverträglichkeiten.

Nach gut 4 Monaten empfand ich es allerdings auch mal sehr entspannend ohne meinen Zwerg unterwegs zu sein.

Du wirst dich dran gewöhnen#liebdrueck

lg Nadine mit Jayson Tom 28.08.2007

Beitrag von jindabyne 26.03.10 - 10:30 Uhr

Mir ging es genauso. Ich habe mich total gefreut, dass wir einen Kiga gefunden hatten, denn ich habe viel Zeit und Mühe in die Auswahl gesteckt. Ich musste lange suchen, weil meine Tochter entwicklungsverzögert ist und viele Kindergärten sich nicht zutrauten, sie zu betreuen. Statt dessen wurde mir empfohlen, sie doch in einen Kiga für geistig behinderte Kinder zu stecken, in einem normalen Kiga hätte sie keine Chance mitzukommen...

Mein Bauchgefühl sagte mir aber, dass ein normaler Kiga genau das Richtige für sie ist. Als ich endlich einen gefunden hatte, der gar kein Problem darin sah, sie aufzunehmen, war ich sehr froh und erleichtert. Doch je näher der Tag rückte, an dem sie in den Kiga gehen sollte, desto mulmiger wurde es mir. Packt sie das? Ist es wirklich das Richtige? Wird es ihr gut tun? Wie werden die anderen Kinder auf sie reagieren und mit ihr umgehen?

Die Eingewöhnung verlief dann super, sie ist offen auf die anderen Kinder und die Erzieherinnen zu und hatte sich innerhalb von zwei Wochen vollständig integriert. Kein einziges Mal Tränen, immer pure Begeisterung. Ja, mein Bauchgefühl war richtig gewesen!!! Und sie hat so unglaublich tolle Fortschritte seitdem gemacht, ich hätte das nie zu träumen gewagt (auch wenn ich natürlich darauf gehofft hatte ;-)).

Du wirst sehen, es ist nur die erste Zeit schwierig, das eigene Kind loszulassen. Das Vertrauen zu bekommen, dass alles gut klappen wird, braucht seine Zeit. Sobald man sieht, dass das Kind sich wohl fühlt und dass die Erzieherinnen es schaffen, mit den kleineren und größeren Besonderheiten umzugehen, ist das mulmige Gefühl auch gleich weg.

Lg Steffi

Beitrag von fee85 26.03.10 - 11:15 Uhr

Hallo Schoko,


ich kann dich soooo gut verstehen #liebdrueck Mir ging es bei meinem Großen auch so #schwitz

Was habe ich mir Gedanken gemacht #hicks Die ersten Wochen bin ich den ganzen Vormittag total nervös gewesen, hab die ganze Zeit darüber nachgedacht ob er das wohl gut meistert usw.... aber mein Sohnemann selbst hat das ganz locker gesehen :-p

Jetzt ist mein Großer schon 6 Jahre und kommt im Herbst in die Schule und jetzt mache ich mir schon wieder die gleichen Gedanken #rofl Ob er das wohl alles hinbekommt???
Ich hoffe er sieht das auch wieder so locker wie in beim Kiga-Start :-p

Tja, und im Dezember kommt dann schon meine Tochter in den Kiga - ich denke da geht das Alles wieder von vorne los #schein Mama macht sich Gedanken ohne Ende und das Töchterlein denkt nicht mal mehr an die Mama #rofl


Unsere Mäuse packen das schon - und wir Mamas auch #liebdrueck

lg corinna mit Pascal (6) und Noemi (2)

Beitrag von bine3002 26.03.10 - 11:17 Uhr

Ein bißchen kenne ich das, wobei ich schon ein gutes Gefühl hatte, sie dort hinzugeben. Aber klar ist das erstmal komisch, denn sie ist weitgehend auf sich gestellt, muss lernen ihre Bedürfnisse klar zu äußern, sich in eine Gruppe integrieren, neue Regeln lernen usw.

Anfangs war ich auch etwas wehmütig, dass ich nicht mehr jede Minute mit meiner Tochter verbringen kann und somit auch neue Entwicklungsschritte nicht mehr mit erleben kann. Im Nachhinein muss ich sagen, dass wir dadurch aber auch etwas dazu gewonnen haben: Wir REDEN über den Tag.

Vorher haben wir natürlich auch geredet, aber es waren eher so Alltagsdinge: "Mama ich hab Durst." usw. Jetzt sind es richtige Gespräche über den Tag, was wir gemacht haben, was toll war und was blöd, was morgen so ansteht, wer wen gehauen hat und welches neue Lied sie gelernt hat. Und dabei kann ICH auch mal von IHR etwas Neues lernen, eben z. B. das Lied. Sie bringt uns Spiele bei und hat ganz neue Ideen. Und das ist toll. Irgendwie ist sie so ein bißchen erwachsener geworden. Und darum geht es ja eigentlich.

Beitrag von coconutkiss169 26.03.10 - 11:54 Uhr

Das ging mir nicht nur mit dem KiGa so, sondern bei jeder neuen Erfahrung, die die Kinder alleine machen (müssen).

Schule, Ferienspiele, mit Freundinnen alleine unterwegs...

Irgendwie bin ich in Gedanken immer dabei und denke: "Gestern waren die beiden doch noch Babys und jetzt sind sie schon alleine am machen..."

Schön, wenn sie groß werden, aber auch ganz schön schwer für die Eltern #gruebel

Liebe Grüße und einen schönen Tag #sonne!