ich bin so alleine...

Archiv des urbia-Forums Familienleben.

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von lila85 26.03.10 - 10:54 Uhr

hallo,

zu meiner situation....ich bin verheiratet, wir haben eine tochter (wird drei).wir wohnen in lehrte, meine mutter wohnt mit ihrem mann und meinen halbgeschwistern 18 einfacher weg weit weg. meine oma wohnt 50 km weit weg.andere familienmitglieder haben wir nicht. unsere tochter hängt sehr an meiner mutter und meinen geschwistern. aber wir finden einfach keine wohnung dort in der nähe es ist zum verzweifeln. ich weiß 18 km klingt nicht weit istes aber um jeden tag oder jeden 2 . da hin zu fahren. sehen uns schon mhermals in der woche. aber schöner wär es auch dort zu wohnen!
ich habe auch leider im momet keinerlei freundschaften mit kleine kindern. fühl mich unendlich alleine und einsam.
mein mann ist viel am arbeiten im schichdienst und dienstreisen...
ach vielleicht versteht mich einer...

Beitrag von berry26 26.03.10 - 11:19 Uhr

Hallo,

also ich finde das nicht so schlimm. Such dir doch einfach Anschluss im Kindergarten (falls deine Tochter dorthin geht). Ansonsten kann man auch gut Leute in Spielgruppen, Musikgarten, Kinderturnen o.ä. kennenlernen.

Wenn du deine Familie mehrmals wöchentlich siehst ist das doch schon super. Ich sehe meine Mutter alle halbe Jahre mal und meine Schwiegereltern wenns hoch kommt alle 2-3 Wochen. In Zukunft werden wir 250 km weiter weg wohnen. Da werden wir keinen mehr öfters als alle 1-2 Monate sehen.

LG

Judith

Beitrag von sastneluni 26.03.10 - 11:39 Uhr

Hallo lila

ich versteh dein Problem leider gar nicht. Such dir doch Kontakt zu anderen Müttern.
Mein Mann arbeitet auch sehr viel, finde ich normal, war vor dem Kind ja auch schon so. Meine Schwiegereltern wohnen 50 km weit weg und wir sehen sie vielleicht ein mal im Monat. Meine Eltern wohnen 600 km weit weg und ich sehe sie ca. 2 mal im Jahr. Meine Schwester lebt mit ihrer Familie ca 70 km von hier und wir versuchen uns ein mal im Monat zu sehen.
Ich habe ein mal im Monat Kaffeetreffen mit den Mädels die ich aus dem Geburtsvorbereitungskurs kenne. Ausserdem gehe ich zum Kinderturnen und in die Musikschule, wir treffen uns mit Freunden, gehen spazieren oder geniessen es auch mal nur zu Hause zu sein.
Einsam bin ich nie. Ich hab doch meinen kleinen Mann bei mir!

Als tip kann ich dir sagen; such dir Beschäftigung und nable dich ein bisschen von deiner Familie ab.

Liebe Grüße
sabine mit Maximilian der Mittagsschlaf macht

Beitrag von xyz74 26.03.10 - 11:45 Uhr

Was unternimmst Du um an dem Status Quo etwas zu ändern?

Beitrag von cinderella2008 26.03.10 - 11:46 Uhr

Hallo,

ich kann Dich auch nicht wirklich verstehen. Du siehst doch Deine Familie mehrmals in der Woche.

Du bist selber Ehefrau und Mutter, hast eine eigene Familie gegründet.

Ich denke, Du hast einfach zu wenig Abwechslung.

Wenn Du am Wohnort noch keine Freunde hast, was ist dann z.B. mit Kolleginnen? Vielleicht gibts da jemanden, mit der Du nach Feierabend mal was unternehmen kannst, die evtl. auch kleinere Kinder hat?

LG, Cinderella

Beitrag von michamama 26.03.10 - 11:49 Uhr

Hallo,
ich kann dich schon verstehen. Meine Verwandten wohnen 50 KM weg. Da bei mir klar war, dass mein Mann hier nicht weg kann (geerbtes Haus), hab ich mir Anschluß (Krabbelgruppe, Nachbarn usw.) gesucht. Hab ganz bewußt meine Arzttermine, Friseur usw. in den neuen Wohnort verlegt.
Manchmal bin ich jetzt ganz froh so weit weg zusein.:-p
Ich besuche meine Eltern so ca alle 2 Wochen, früher bevor der große in den Kindergarten kam, hab ich sie jede Woche besucht. Sie kommen auch alle 2 Wochen mal.

Beitrag von muggles 26.03.10 - 12:58 Uhr

Werd erwachsen, such Dir Freunde - sollte mit einem kleinen Kind doch recht einfach sein!

Claudia (lebt 1200 km von Familie oder Schwiegereltern entfernt im Ausland)

Beitrag von belebice 26.03.10 - 14:32 Uhr

Hallihallo!
Nicht böse gemeint..., aber was hat *sich einsam fühlen* explizit mit *werd erwachsen zu tun*? Sich Freunde suchen (mit Kindern) gestaltet sich manchmal garnicht soooo einfach wie du schilderst. Vor allem, wenn man in einem kleinen Dörfchen wohnt, wo alles eingeschworen ist, man vielleicht nicht so der Norm des Örtchens entspricht o.ä.

Lg Bianca

Beitrag von nele27 26.03.10 - 14:40 Uhr

Das stimmt!

Dazu kommt, das eben nicht jeder so ein offener und kommunikativer Mensch ist. Das heißt aber nicht, dass derjenige kene Freunde will/braucht.

LG, Nele

Beitrag von muggles 26.03.10 - 17:43 Uhr

Hallo,

Erwachsen werden hat etwas mit Abnabeln von der Familie zu tun. Das heisst nicht, dass man sich nicht moegen und schaetzen kann, aber man sollte doch in sozialer Hinsicht unabhaengig von seiner Familie sein.

Ich kann wirklich nicht verstehen, wo das Problem ist. Sie sehen sich mehrfach pro Woche. Trotzdem fuehlt sich die TE einsam - dies bedeutet wohl, dass sie andernfalls staendig bei ihrer Familie waere.

Und das kann's in dem Alter doch wohl nicht sein, oder?

Claudia

Beitrag von belebice 26.03.10 - 18:30 Uhr

naaaa..., aber wenn außer der Familie kein Ansprechpartner da ist?! Ich bin 35 und pflege einen sehr engen Kontakt zu meiner Mutter. Meine Freunde haben momentan alle beruflichen Stress, nicht gerade ein Kind im Babyalter. Die sehe ich demzufolge sehr selten und ich muß gestehen, wäre meine Mum nicht da, wäre auch ich manchmal echt alleine und ich bin ein geselliger Mensch

Lg Bianca

Beitrag von muggles 26.03.10 - 21:38 Uhr

Es gibt ja noch Telefon - davon abgesehen, sieht sie ihre Mutter mindestens 1 - 2 Mal pro Woche.

Ich bin mit 35 mit Baby zu meinem Mann nach Italien gezogen. Meine Italienischkennsnisse beschraenkten sich auf einen Kurs an der VHS.

Ich war praktisch ohne Kommunikation. Und das in einem Land, in dem die Muetter spaetest 7 Monate nach der Geburt wieder zur Arbeit gehen, weil der Job sonst futsch ist. Teilzeit gibt es hier naemlich kaum.

Ich habe meine Augen und Ohren offen gehalten und nach Englisch sprechenden Frauen Ausschau gehalten. Irgendwann hat das auch geklappt und ich habe Anschluss an eine internationale Krabbelgruppe gefunden.

Dann kam eines zum Anderen und mittlerweile sind wir fest in der italienischen Kleinstadtgemeinde integriert.

Man muss nur wollen.

Claudia (die trotz der Entfernung einen engen Kontakt zu ihrer Mutter hat inkluse woechentlich festgelegter Telefonzeiten)

Beitrag von mineos 26.03.10 - 13:14 Uhr

Hallo,

ich bin bewusst 20 km von meinen Eltern und der Familie weg gezogen, weil ich mein eigenes Leben haben wollte, ohne dass sich ständig jemand einmischt. Seit meine Tochter da ist habe ich mir manchmal auch schon überlegt, ob das die richtige Entscheidung ist.

Ich suche mir jetzt aber Anschluss und Kontakt zu anderen Müttern und Kindern. Eigentlich gibt es in jeder Kirchengemeinde auch Mutter-Kind-Gruppen oder in Mehrganerationenhäusern usw. Oder geht doch einfach raus auf den Spielplatz, da trifft man doch auch immer Leute.

Nebenbei könnt ihr ja bei der Wohnungssuche dran bleiben, vielleicht mal Makler kontaktieren usw.

LG

Beitrag von reini77 26.03.10 - 13:44 Uhr

hi,

also ich versteh dich ebenfalls nicht. du sprichst von 18 km, das bin ich früher jeden tag zur schule gefahren.

ich bin zu meinem freund in eine fremde stadt gezogen, ich kannte hier niemanden. mittlerweile haben wir einen kleinen, aber feinen freundeskreis. eltern sind 600 km, schwiegereltern 300 km weit weg.

langeweile hab ich wirklich nicht und einsam bin ich auch nicht. es gibt soviel möglichkeiten mit kleinen kindern neue leute kennen zulernen, wie meine vorrednerinnen auch schon schrieben.

bei mir ist es eher umgekehrt, ich wünschte ich hätte mal eine ruhige minute...

gruß reini

Beitrag von sora76 26.03.10 - 13:59 Uhr

Hallo!

Hmm....also wenn du da was ändern willst, mußt du wohl Aktiv werden. Ich finde man lernt schnell Leute kennen, gerade wenn man Kinder oder Hunde hat. ;-)

Was soll ich sagen.....wir sind vor 2 Jahren von Frankfurt/Main nach Bremen gezogen.....meine Eltern wohnen in Frankfurt, mein Bruder jetzt in München....
Die Familie von meinem Mann....mit denen haben wir leider keinen Kontakt.
Ich sehe meine Eltern vielleicht 2 mal im Jahr. Dafür quatschen wir halt viel am Telefon. Habe so ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Eltern.
Freunde habe ich hier nicht wirklich. Meine beste Freundin - die ich schon seit der Grundschule kenne - wohnt in der Nähe von Bergisch Gladbach. Also auch recht weit weg. Wir sehen uns auch so ca. 2 mal im Jahr.
Meine Tochter liebt ihre Oma und Opa, aber es lässt sich halt nicht ändern, das wir soweit voneinander entfernt sind.

Von alleine kommen einem nunmal nicht die Freundschaften zugeflogen.

LG Sonja

Beitrag von maggelan 26.03.10 - 14:27 Uhr

Deine Tochter wird 3 Jahre.
Krabbelgruppe habt ihr wohl nicht genutzt und in den Kiga geht sie bestimmt erst wenn sie über 3 ist.
Da kann man danna uch niemanden kennenlernen.

Das geht am besten über solche Kinderveranstaltungen, die auch eher ein Austausch für die Mütter sein sollen.

Wie siehts mit Mutter Kind Turnen und Spielplätzen aus?

Dort trifft man je nach Tageszeit immer auf Mütter mit Kindern, die auch alleine sind, denn die Väter arbeiten meistens.

Irgendwie muss man da schon mal aus seinem Haus raus.
Meine Schwester wohnt 750km entfernt und das schon seit 5 Jahren. Kennengelernt hat sie da bis jetzt gerade mal nur die Nachbarn in dem 6 Parteien Wohnhaus.

Für mich unverständlich und auch ziemlich langweilig.

Beitrag von belebice 26.03.10 - 14:29 Uhr

Mensch..., das tut mir sehr leid. Ich finde es schlimm wenn man alleine ist. An meine Vorschreiber..., ohne jemanden angreifen zu wollen :)..., es gibt Menschen, denen fällt es nicht so leicht Freundschaften zu schließen (aus welchen sozialen Gründen auch immer). Dann gibt es die Menschen, die immer offen sind und die das nicht nachvollziehen können. Wenn man wirklich traurig ist und NICHT weiß, wie man Kontakte schließen soll/kann, dann können auch 18km mal subjektiv betrachtet(für die einzelne Person)eine utopisch weite Entfernung sein. Auch mir fiel das vor langer Zeit schwer. Auch ich war alleine. Meine KInder haben mir enorm viel Kraft gegeben um an dieser Situation zu arbeiten. Was hast du denn schon versucht um etwas zu verändern? Geht es dir schon lange so? Hast du, wie bereits von meinen Vorschreiber/innen gefragt versucht in Krabbelgruppen, Kindergärten oder sonst wo etwas zu finden?

Lg Bianca

Lg Bianca

Beitrag von sora76 26.03.10 - 20:38 Uhr

Hmmm....ich bin auch nicht Kontaktfreudig, war ich noch nie.
Ich kenne zwar viele Mütter, eben durch Schule und KiGa, aber befreundet bin ich so mit Keiner.
Ich bin allerdings auch ein Mensch, der mit Alleinsein kein Problem hat. Ich brauche keine Freunde, die dauernd bei mir im Wohnzimmer hocken.
Hin und wieder mal Besuch ist okay, aber dann langs mir auch und ich bin dann lieber wieder alleine. Das sag ich natürlich nicht. ;-)

Vor 2 Jahren kannte ich hier gar keinen. Für mich eine schwere Situation. Die Frauen im KiGa waren damals sehr nett und haben mich halt mal eingeladen. Von alleine wäre da von mir auch nichts gekommen. Durch meine Tochter lernte ich ein paar Leute kennen. Sind alle nett, ich bin auch nett...ja, das reicht mir dann.
Die eine Mutter erzählte mir, das ihre Tochter Turnen geht. Ich frage da nach und so kam meine Tochter da auch unter. Da lernt man dann wieder Leute kennen. Und das geht dann so weiter.

Wenn ich die Absicht habe, richtige Freunde zu finden, dann muß ich selber eben was tun. Ich kann nicht erwarten das es andere machen.

Ich kann mir gut vorstellen, das da auch Leute drunter leiden, nur.......ändern wird sich da durch nichts.
Da kann man eigentlich dran arbeiten. Ich habe viel gelernt. Bin zwar immernoch 'schüchtern', aber ich bin der Meinung das ich immer besser über meinen eigenen Schatten springen kann, vorallem wenn man die Erfahrung macht, das es wirklich Positiv ankommt und es sich 'lohnt'.

LG Sonja

Beitrag von nele27 26.03.10 - 14:46 Uhr

Hi,

hast Du es mal mit einem Thread hier unter "Freundschaft und Familienkontakte versucht"??

Als wir vor einem Jahr von Hannover nach Hamburg gezogen sind, habe ich hier über das Forum meine ersten Kontakte geknüpft. Kita-Kontakte und sowas kamen erst später, das dauert etwas. Und nicht jeder ist eben jemand, der gleich alle anquatscht. Da musst Du Dich nicht schämen. Aber versuche es doch mal hier bei Urbia.

Parallel dazu würde ich in irgendeine Mutti-Gruppe eintreten und mich in der Kita mal umschauen. Sowas dauert eine Zeitlang, habe Geduld! Sobald sich Deine Tochter mit den ersten Kindern anfreundet, kannst Du die Mütter fragen, ob die Kinder nicht mal zusammen spielen können. Schon hast Du mal ein Treffen...

Oder hast Du ein Hobby? Dann könntest Du Dir darüber eine Gruppe suchen.

Ich würde lieber versuchen vor Ort etwas zu tun als drauf zu warten wegzuziehen!

Viel Erfolg!
Nele

Beitrag von pitty29 27.03.10 - 20:29 Uhr

also sorry, der nächste verwandte von mir wohnt 850 km weiter weg.

da kann ich das geheule nicht verstehen. und mein mann arbeitet so wie deiner. erschwerter schichtdienst mit dienstreisen etc. heißt ich bin mit meiner tochter immer allein, kann sie auch nirgendwo mal abgeben und mal durchatmen!

du mußt dir ein soziales netz aufbauen!!
geh zum kinderturnen, krabbelgruppen etc.

ich schließe auch nur schwer freundschaften. habe hier im süden bei null angefangen!!

und innerhalb 5 jahren gute freundschaften aufgebaut.
man muß nur den hintern hoch kriegen!!!

dein leben ist nicht schlimm du mußt nur aufhören zu jammern!!!

und ja es ist schwer aber beiße dich da durch wenn du was ändern willst!!!