Langzeitstillmamas! Die ewige Frage: "Wann stillst du endlich ab?"

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von klopsi 26.03.10 - 11:22 Uhr

Hallo,

wie geht oder ging es euch als Langzeitstillmama?

Je älter unsere Kleine wird (20 1/2 Monate) je öfter hört man sie, die in den Ohren drönende frage: "Wann willst du denn endlich abstillen?"
Und auch wenn man sich nix drauß machen sollte, es ärgert, nervt und macht doch irgendwie unsicher.

Natürlich will ich es auch. Aber wann? Keine Ahnung.

Tara wird Abend zum bett gehen und nachts gestillt. Wie wieviel sie noch trinkt bzw noch kommt, keine Ahnung. Hatten alle Magen-Darm-Grippe und da sah es mit der Milch wohl schlecht aus.

Natürlich kam dann gleich von einigen: "Mensch ist doch gleich ideal zum Abstillen!"

Abstillen bei einem kranken Kind?
Ist wohl kaum der passende Zeitpunkt.

Wie seht ihr das Ganze?

Wäre total froh über einen Austausch mit Langzeitstillmamas.

LG
Klopsi

Beitrag von loeckchen_2004 26.03.10 - 11:30 Uhr

Egal ob stillen oder Flasche ich finde ein gesundes Kind von 20 Monaten sollte ohne Milch einschlafen und durchschlafen können - schon alleine der Zähne wegen. Versteh mich bitte nicht falsch, ich hab selbst gestillt und habe sicher nichts gegen das Stillen aber das nuckeln von Milch in diesem Alter finde ich nicht gut. Wenn Milch dann aus dem Becher

Aber abstillen während sie krank ist, das finde ich dann doch zuviel verlangt.

Beitrag von bine3002 26.03.10 - 11:38 Uhr

"Egal ob stillen oder Flasche ich finde ein gesundes Kind von 20 Monaten sollte ohne Milch einschlafen und durchschlafen können"

WER legt das denn bitte fest? Meine Tochter war beim Ein- und Durchschlafen sowie beim Essen immer problematisch und konnte erst ohne Milch als sie 3 Jahre und 3 Monate alt war. Wir haben es zwar geschafft, die Milch so spät wir möglich zu geben (das war so gegen 5 Uhr), aber länger konnten wir es nicht rauszögern, denn dann lag sie hungrig wach. Und einfach aufstehen ging auch nicht, denn dann schlief sie nicht mehr bis 20 Uhr, war aber fix und fertig und zu nichts zu gebrauchen. Manche Kinder sind halt etwas schwieriger. Die Zähne meiner Tochter sind übrigens wunderbar in Ordnung und Muttermilch schädigt die Zähne auch nicht so wie beispielsweise Saft oder gesüßter Tee. Die Natur hat es so vorgesehen, dass 2jährige noch gestillt werden, das ist normal und in Ordnung!

Beitrag von innchik 26.03.10 - 12:37 Uhr

Ob es gut ist oder nicht, entscheiden das Kind und die Mutter gemeinsam.

Manche Kinder haben ein starkes Saugbedürfnis und sind von Alternativen schwer bis gar nicht zu beeindrucken.

lg innchik

Beitrag von schullek 26.03.10 - 12:48 Uhr

es gibt diverse studien die belegen, dass mumi nicht wie andere milch karies verusacht.

lg

Beitrag von sternenzauber24 26.03.10 - 12:50 Uhr

Mumi verursacht kein Karies.

Beitrag von worker7 27.03.10 - 13:42 Uhr

nur eine kleine info am rande: beim stillen liegt die brustwarze so weit hinten im gaumen des babys dass die milch gar nicht an die zähne drankommt. somit ist also auch nachts stillen keine gefahr für die zähne. höchstens für den schlaf der mutter..........
lieben gruss
sandra

Beitrag von bine3002 26.03.10 - 11:34 Uhr

Ich habe 19 Monate lang gestillt. Ich habe nie besonders gerne gestillt, es war eher sowas wie "Pflichterfüllung". Das lag aber auch daran, dass meine Tochter von Anfang an so viel und so lange gestillt hat und ich oftmals stundenlang wie "festgenagelt" war. Das entspricht nicht so wirklich meinem Naturell und deswegen ging es mir auch auf die Nerven. Ich hatte aber schon einen gewissen Ehrgeiz sie so lange zu stillen wie sie es braucht. Ich wollte nicht einfach aufgeben und so kamen dann die 19 Monate zustande.

Eine ziemlich blöde Diskussion habe ich mal geführt als meine Tochter 16 Monate alt war. Da ging es darum, dass eine Mama mit ihrer 9 Monate alten Tochter Probleme mit der Beikosteinführung hatte und eine andere Mama erklärt, dass Stillen mit einem Jahr doch irgendwie "pervers" sei. Bis dahin hatte ich das Gespräch zwischen den beiden nur mit gehört, aber bei diesem dämlichen Spruch bin ich auf die Palme gegangen und habe sie erstmal aufgeklärt:
"Weißt Du eigentlich, wann das natürliche Abstillalter des Menschen wäre? Das kann man nämlich aufgrund der Tragzeit, der Reife des Neugeborenen und der Lebenserwartung ermitteln. Es liegt zwischen 2,5 und 7(!!!) Jahren!!!! D.h. nicht die Langzeitstiller sind pervers sondern alle, die es nicht tun." Die war dann still ;-) Ich kann dir diese Info nur empfehlen und vielleicht noch zusätzlich auf Orang Utans (Stillzeit ca. 4 Jahre) verweisen.

Seitdem habe ich mich rausgehalten und einfach nur noch engen Freunden erzählt, dass ich noch stille. Warum soll man diese blöden Diskussionen führen? Hat eh keinen Sinn.

Beitrag von josili0208 26.03.10 - 11:40 Uhr

Meine Antwort:
Es ist ja so, dass meine Tochter (13M) nachts statt Schnuller oder Flasche eben meine Brust kriegt. Ich frage dann, wie sie sich das vorstellen. Dann kommt 100% die Antwort, na dann muss sie halt mit Schnuller schlafen oder die Flasche kriegen.
So und dann stelle ich die Gegenfrage:
Ist es wirklich sinnvoll, das stillen abzugewöhnen, indem ich etwas anderes angewöhne (immer vorausgesetzt, sie würde es nehmen)?
Und ist es wirklich sinnvoll, wenn ich dann statt zum Stillen, zum Flasche machen oder zum Schnuller reinschieben aufstehe? #kratz
Und noch ein Argument: den Schnuller werden die wenigsten Kinder vor dem 3.Lebensjahr los. Bis dahin habe ich aber aller Voraussicht nach schon lange abgestillt :-p.

Ansonsten sag doch einfach, Du stillst nicht mehr, falls jemand fragt. Geht doch keinen was an.

lg jo

Beitrag von diejulimaus 26.03.10 - 11:46 Uhr

Meine Tochter ist 24 Monate alt und stillt noch. Da ich wieder schwanger bin und mir das Stillen extrem weh tut, musste ich es drastisch reduzieren, was für sie nicht ganz leicht war (sie hat vorher tagsüber noch ca. 3-6mal gestillt und nachts auch 1-3mal), aber sie hat verstanden, dass es mir Schmerzen bereitet. Mittlerweile schläft sie auch nachts durch, worüber ich sehr froh bin, denn in meinem jetzigen "Zustand" fand ich das sehr kraftraubend. Ich mache das Stillthema jetzt nicht mehr so öffentlich, im Bett bekommt es ja auch keiner mehr mit und die meisten gehen, glaube ich, davon aus, dass sie keine Milch mehr trinkt. Wenn mich jemand danach fragt, sage ich, dass sie noch stillt, aber ich lasse mich da mittlerweile auf keine Diskussionen mehr ein, weil da sonst die blödesten Sachen kommen.#augen Ich habe eigentlich vor, sie weiterhin zu stillen, sofern ich das in der weiteren Schwangerschaft kann bzw. sie sich nicht von selbst abstillt, und ich lasse mir da auch von niemandem reinreden; das ist eine Sache zwischen mir und meiner Tochter...
LG, Julia mit #kussShana Ina (*05.03.2008) und Kullerpfirsich (11+5)#verliebt

Beitrag von babygirlalicia 26.03.10 - 11:51 Uhr

ich habe nie gestillt, konnte net. aber mein sohn hat bis er zwei war seine flasche bekommen. also warum net??? mein sohn wollte sie von alleine nicht mehr als er bereit war. und deine kleine wird dir schon zeigen wenn sie die brust nicht mehr braucht. ich finde es sehr schön wenn mütter ihre kinder so lange stillen wie sie es brauchen. und mansche kinder brauchen eben viel NÄHE. und die bekommt sie eben durch das stillen auf einen schöne weise. lass dir nichts sagen, mach es so wie du und deine tochter es brauchen.

lg

Beitrag von lexa8102 26.03.10 - 12:01 Uhr

Hallo Klopsi,

ich bin auch eine Langzeitstillmama und ich kenne das. Meine Mum sagt regelmäßig "du stilst doch nicht etwa immer noch?!" Inzwischen mache ich mir nichts mehr draus - ich versuche es zumindest.

Ich will solange stillen, wie es mein Kleiner will (zurzeit 15 Monate).

Ich sag mir immer "das natürliche Abstillalter liegt nicht unter 2 Jahren" - hat meine Stillberaterin mal zu mir gesagt.

VG;
Lexa

Beitrag von novemberschnecke 26.03.10 - 12:04 Uhr

Ich bin eine überzeugte Flaschenmami und werde geanu so "diskriminiert" wie ihr LZS-Mamis :-)
Mach es so wie du es für richtig hältst und achte auf dein Kind. Sie zeigt dir schon was sie braucht und was nicht. Allerdings kann natürlich auch vieles zur Gewohnheit werden, wie z.B. das abendliche und nächtliche Stillen. Wenn du es willst kannst du es sicherlich abgewöhnen in dem Alter ohne, dass es deiner Tochter schadet, wenn nicht, dann behalte es bei.

Beitrag von dany2410 26.03.10 - 12:21 Uhr

Hallo,

also ich muss sagen ich habe 6,5 monate gestillt,.... bei meinem 2. kind werde ich das wohl auch so machen, ich finde stillen wichtig aber ich finde es auch wichtig meinen Körper wieder für mich zu haben!!

viele werden jetzt sagen ich bin egoistisch,... aber es ist so!

den eigenen körper wieder für sich alleine zu haben ist für mich als FRAU wichtig

ich habe mit einer langzeitstillmutter gesprochen und sie hat mir gesagt sie hätte längst abgestillt wenn sie könnte, aber die kleine will dauernd nur ihre brust... und das mit 2.5 jahren.... das wäre für mich undenkbar,... abgesehen davon dass unser kind schon mal bei oma und opa schläft und das auch gerne tut....

aber das sollte wohl jeder für sich entscheiden....

aber muss man nicht abstillen wenn man wieder SS ist????

lg Dany

Beitrag von josili0208 26.03.10 - 12:27 Uhr

Warum soll man abstillen müssen, wenn man schwanger ist?

Und warum hattest Du das Gefühl während der Stillzeit Deinen Körper als Frau (#kratz) nicht für Dich zu haben?

lg jo

Beitrag von diejulimaus 26.03.10 - 16:04 Uhr

Nein, das muss man nicht! Wieso auch??#kratz

Beitrag von knutschy 26.03.10 - 12:24 Uhr

Hallo,

ich bin zwar keine Langzeitstillmama, konnte nur die ersten paar Tage stillen :-(

Aber er ist jetzt 17 Monate und bekommt Nachts auch noch meist 2 mal die Flasche.

Er braucht es scheinbar einfach noch, er hat auch mal so 1 2 Nächte aller paar Monate wo er nicht trinkt. Ich lass es ihm so lange er es braucht.

So würd ich es auch an deiner Stelle machen, solange es dich nicht stört und Ihr euch wohlfühlt macht so weiter.

Liebe Grüße Anja.

Beitrag von innchik 26.03.10 - 12:35 Uhr

Hallo Klopsi,

ja das kenne ich gut. Die Frage kam immer wieder von meinen Eltern.
Alle anderen waren einfach nur verwundert, dass wir solange stillen, haben mir aber nie ihre Meinung gesagt:-)

Irgendwann fragte niemand mehr. Irgendwann stillten wir ja auch seltener und fast ausschliesslich daheim.

Jetzt fragt mehr nach, weil es wohl keiner für möglich hält, dass wir noch stillen.
Ich hänge es nicht an die grosse Glocke.

lg innchik

Beitrag von sternenzauber24 26.03.10 - 12:54 Uhr

Hallo, Klopsi!

Ich stille fast 19 monate und höre nie solche Sprüche, bei mir weiß jeder, das ich mir da nichts sagen lasse.

Lass sie doch reden, da rein, da wieder raus... alle höchstens neidisch ;-)

LG, Julia

Beitrag von amanda82 26.03.10 - 13:00 Uhr

Hallo!

Ja, das kennen wir auch.
Überall kommt: "Willste ne langsam mal abstillen?"

Ich antworte manchmal trocken: "Willste deinem Kind nicht endlich mal den Schnuller wegnehmen?"

Da ist die andere Mama dann total empört, den Schnuller bräuchte er immerhin zur Beruhigung. AHA!!! #aha

Da haben wir es doch.
Ich würde wahrscheinlich nicht mehr stillen, wenn mein Sohn irgendwann mal einen Schnuller genommen hätte oder wenn er irgendwann mal kapiert hätte, wie man aus einer Flasche trinkt. Er tut sich selbst aus dem Becher schwer - nach wie vor, obwohl wir den eingeführt haben, als er 9 Monate war. Er kapiert es nicht, dass er das dann auch hinterschlucken muss.

Er braucht das Stillen eben. Wenn er abgelenkt ist, verlangt er nicht danach - verhält sich wohl ähnlich wie beim Großen damals mit dem Schnuller (den er mit 2 1/4) freiwillig abgab).

Ich stille nachts und ich stille tagsüber - oh Gott und Noah ist schon 15 Monate - wie dramatisch.

Höre immer so Sätze wie: "Willste den dann in der Schule auch noch stillen?" oder "Den kriegste sonst nie von der Brust weg!" #klatsch Ach so, aber niemand kommt auf die Idee, das bei Schnullerkindern zu sagen - und da gibt es durchaus noch einige, die das Ding mit 3 oder 4 noch im Mund haben - finde das auch furchtbar #hicks
Aber stillen tu ich in der Öffentlichkeit im Großen und Ganzen nicht mehr - beim Kinderarzt, wenn der Kleine krank ist und die Wartezeit zu lang ist - ja oder praktischerweise auf langen Autofahrten - aber sonst nicht. Mit Schnuller sehe ich aber viele draußen rum rennen ;-)

Ich hab schon mehrmals versucht, abzustillen - erfolglos, aber was solls. Ich denke, im Laufe des Jahres wird sich das noch geben, weil Noah in 2 Monaten dann auch zur Krippe geht - damit wäre er dann tagsüber auch weg davon ... zum Einschlafen braucht er es nicht zwingend. Er trinkt zwar vorher nochmal, aber er schläft nciht an der Brust ein :-) Und nachts ... die Abstände werden größer - am besten klappt es an den Tagen, wo der große Bruder neben ihm schläft, also werden diese Nächte nun langsam zur Gewohnheit :-)

Was andere (speziell Kinderarzt oder Schwiegermutter) sagen, ist mir mehr als nur Wurscht - da leg ich oft auch aus Trotz an :-p Viel mehr stört mich, dass mein Mann auch so langsam nach fragt ... aber beirren lass ich mich jetzt nicht - und als ich abstillen wollte, war er der erste, der meinte, ich solle den Kleinen doch lieber wieder anlegen #schein

LG Mandy mit Joel (3) und Noah (15 Monate)

Beitrag von gingerbun 26.03.10 - 13:37 Uhr

Hallo Klopsi,
in unserer industriealisierten Welt ist das eben so. Leider wirst Du eher schief angeschaut wenn Du lange stillst und nicht wenn Du von vornherein künstliche Milch gibst. Die Menschen sind eben überzeugt davon dass es nichts macht was man dem Kind gibt. Ich seh das anders. Ich finde eben nicht dass man die Freiheit hat zu wählen. Eine Mutter ist zum Stillen gemacht, da gibt es nichts dran zu rütteln. Aber das sehen wie gesagt leider nicht viele so. Ich weiss nicht wieso so viele ihrem Kind das Beste was es gibt verweigern. Der Spruch: "Ich bin auch mit Flasche grossgeworden." ist total daneben. Aber schau Dich im Forum um, da wird sich wochenlang der Kopf über die Farbe des Kinderwagens und der Farbe der Wand des Kinderzimmers zerbrochen. Das was wirklich wichtig ist - so scheint mir - rückt dabei immer mehr in den Hintergrund.
Ich habe viel und gern und lange gestillt. Versuch Dir ein dickes Fell zuzulegen und geb paar schlagfertige Kommentare denen gegenüber ab die meinen dazu etwas sagen zu müssen.
Alles Gute und lieben Gruß!
Britta

Beitrag von inajk 26.03.10 - 13:53 Uhr

Hi,

mir geht es eher andersrum. Wenn jemand fragt ob ich noch stille und ich sage ja, kriege ich meist GROOSSE Bewunderungssprueche, wie toll, du stillst immer noch, dass du das so lange durchhaeltst...

Diese Sprueche lassen mich immer etwas ratlos zurueck, ich finde das Stillen naemlich ueberhaupt keine Heldentat, sondern einfach nur praktisch und nett. Meine Kleine (16M) kriegt noch morgens und abends die Brust, das ist so ein nettes Kuschelmoment fuer uns beide. Sie kann uebrigens auch ohne: Hin und wieder passt es nicht, oder ist keine Zeit, oder ich bin mal ein Wochenende weg - war nie ein Problem. Ich gehe davon aus, dass ich abstillen koennte, wenn ich wollte, aber warum sollte ich? Es ist nett, es tut ihr gut, es stoert mich nicht, alles prima!

Das Einschlafstillen habe ich allerdings schon mit 9 Monaten abgeschafft, da meine Kleine eine sehr miese Schlaeferin war. Sobald sie nicht mehr an der Brust eingeschlafen ist, hat sie auch durchgeschlafen, das war sehr angenehm (und noetig #schwitz). Ich stille sie morgens gleich nach dem Wachwerden und abends irgendwann, aber nicht unmittelbar vor dem Schlafengehen, sondern frueher. Meist wenn ich von der Arbeit nach Hause komme.

LG
Ina

Beitrag von kathi0679 26.03.10 - 13:53 Uhr

Hallo,

mein Kleiner ist jetzt 16 1/2 Monate alt, und wir stillen immer noch morgens im Bett, das ist mittlerweile unser Ritual geworden. So kann ich ihn trotz Tagesmutter und Teilzeitjob noch regelmäßig stillen, und ich halte die "Produktion" ;-) aufrecht, falls er mal krank ist und doch auch tagsüber mal an die Brust möchte.

Allerdings merke ich, dass er in letzter Zeit immer weniger Interesse zeigt, bzw nur noch kurz stillt, dafür mehr spielen oder kuscheln will. Ich denke also, es wird nicht mehr lange dauern bis wir abstillen. Das finde ich zwar etwas schade, aber ich kann ihn ja schlecht dazu zwingen.

Meine Familie redet mir da zum Glück nicht großartig rein, wie bei den meisten Kinderangelegenheiten auch. Ich mache mein Ding, und gut ist, und falls doch mal blöde Sprüche kommen, hab ich meistens irgend ein gutes wissenschaftliches Argument zum Kontern parat.

VG
Kathrin und Aidan *8.11.08

Beitrag von dino3 26.03.10 - 14:52 Uhr

Wir haben 18 Monate gestillt...
Zum Schluß nur noch abends und nachts, und es war gut für beide: beruhigend und ganz spezielle Mama/Kind-Zeit! Vincent hat sich dann selbst abgestillt, kuscheln reichte dann. Aber noch heute (21 Monate)guckt er ab und zu nach, ob die Brust noch da ist und legt auch noch mal mit schelmischen Blick die Lippen an die Brustwarze...
Mein Rat: still solange, wie es sich für Euch beide gut anfühlt. Wichtig: regelmäßige Zahnpflege (morgens und abends). Ich möchte die Zeit nicht missen!
LG Christine

Beitrag von alischa06 26.03.10 - 15:50 Uhr

Hallo Klopsi,

Ilija wird im Mai 2 und wird auch immer noch gestillt. Hauptsächlich zum Einschlafen und nachts, ab und zu möchte er aber auch tagsüber "ran" oder wenn er sich arg weh getan hat.

Ich finde das wahnsinnig praktisch. Blöde Kommentare höre ich zum Glück kaum noch. Meine Bekannten, die meinten, darüber mit mir diskutieren zu müssen, trauen sich wohl nicht mehr. #schein Und die meisten anderen bekommen es gar nicht mit, weil ich kaum noch in der Öffentlichkeit stille.

Was mir allerdings gut getan hat, war der Austausch in einer Stillgruppe von der LaLecheLiga (Termine findest Du auf deren Homepage). Dort gab es vor allem immer mal wieder eine Mutter, die ihr Kleinkind auch immer noch gestillt hat.

Wünsche Euch alles Gute. Still ruhig weiter! Das ist schließlich eine Sache zwischen Dir und Deinem Kind.

LG

Andrea mit Ilija (05.05.08)

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