Elternzeit verlängert, aber nie bestätigt bekommen. Mutterschaftsgeld?

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Beitrag von knuffel84 26.03.10 - 12:58 Uhr

Hallo,

eigentlich wäre meine EZ von meinem Sohn am 25.1.2010 zu Ende gewesen, habe diese aber bereits im Nov. bis zum 3.5.2010 verlängert.
Leider habe ich nie eine Besätigung von meinem AG bekommen und nun weiß ich nicht, ob mir Mutteschaftsgeld (Mutterschutz beginnt am 4.5.2010)zusteht oder nicht!? Soll ich einfach mal den Antrag stellen?

LG
Jasmin

Beitrag von kathi.net 26.03.10 - 13:21 Uhr

Wenn deine EZ beendet wäre, müßtest du dann nicht wieder arbeiten?#kratz

Beitrag von knuffel84 26.03.10 - 13:23 Uhr

ja, das ist alles etwas kompliziert bei mir... ich habe eigentlicch zum 31.12.2009 die Kündigung bekommen. Es stellte sich aber heraus, das die Kündigung unwirksam ist, also bin ich weiterhin beschäftigt.
Jetzt weiß ich nur nicht, ob mein Antrag für die EZ bis zum 3.5. gültig ist oder, ob ich direkt 1 Jahr verlängern musste.

Ich denke, ich schicke einfach mal den Antrag hin und sehe was kommt

Beitrag von susannea 26.03.10 - 14:07 Uhr

Du kannst 3 Tage, 4, Wochen, 5 Maonte usw. bis zur maximalen Zeit von 3 Jahren verlängern, wenn du dich vorher auf 2 Jahre festgelegt hattest.

Ansonsten stimmt es, müßtest du wieder arbeiten.

Also einfach Mutterschaftsgeld bei der KK beantragen und die werden sich dann beim AG melden.

Beitrag von susannea 26.03.10 - 14:08 Uhr

Achso, der AG muss dir dann auch den AG-Zuschuss ab dem 4.5. zahlen, bekommt er aber von der KK wieder, also alles kein Problem!

Beitrag von knuffel84 26.03.10 - 15:07 Uhr

oki, danke dir mal wieder :-)

Beitrag von seikon 26.03.10 - 16:52 Uhr

Bist du dir da sicher? Sie hat zwischendrin ja nicht gearbeitet. Müsste sie nicht mindestens 1 Tag gearbeitet haben um den Arbeitgeberzuschuss zu bekommen?

Ich denke dadurch, dass sie nahtlos von Elternzeit in neuen Mutterschutz geht, dass sie nur das Mutterschaftsgeld von der KK bekommt.

Beitrag von susannea 26.03.10 - 19:20 Uhr

Ja, da bin ich mir 100%ig sicher und nein, nur die Elternzeit muss beendet sein, arbeiten ist keine Voraussetzung dafür.

Siehe auch hier: http://www.schwanger-in-bayern.de/schwangerenberatung/themen/finanzielle-leistungen/mutterschaftsgeld.html 3.5.2.

Dort ist es genau erklärt, dass dem so ist.

Also denkst du falsch ;)

Beitrag von lisasimpson 26.03.10 - 19:37 Uhr

mutterscahftsgeld errechnet sich aus dem durchscnitt der letzten drei nettogehälter- wenn die also 0€ betragen, dann hat der Ag extakt 0€ zu zahlen

lisasimpson

Beitrag von susannea 26.03.10 - 20:09 Uhr

Nein, das es nicht, lies mal das MuSchG dort steht auch was von kürzeren Zeiten, die genommen werden bzw. Erhöhungen, die erst später eintreten, die zu berücksichtigen sind. Und dies ist ja hier der Fall.

"Nicht nur vorübergehende Erhöhungen des Arbeitsentgeltes, die während der Schutzfristen des § 3 Abs. 2 und § 6 Abs. 1 wirksam werden, sind ab diesem Zeitpunkt in die Berechnung einzubeziehen...Ist danach eine Berechnung nicht möglich, so ist das durchschnittliche kalendertägliche Arbeitsentgelt einer gleichartig Beschäftigten zugrunde zu legen."