Eileiterschwangerschaft und Not-Op

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von polly0101 26.03.10 - 15:45 Uhr

Huhu

angemeldet bin ich schon länger aber bislang hab ich nie etwas geschrieben.... wir wünschen uns schon länger Nachwuchs aber irgendwie bisher vergeblich.

Ich bekam vor ca. 4 Wochen Unterleibschmerzen und leichte Blutungen. Bin sofort zum Gyn, der meinte es sei der Eisprung und hat zur Sicherheit noch Blut abgenommen. Das ergab dann wohl noch Entzündungswerte, woraufhin ich Antibiotika nehmen sollte...

Na ja, 2,5 Wochen später bekam ich sonntags nen Kreislaufzusammenbruch.... kam garnicht auf die Beine, klappte gleich zusammen. Dann mit Rettungswagen ins KH, dort vermutete die Ärztin schon eine Eileiterschwangerschaft (mein Bauchraum war voller Blut) also sofort NOT-OP, linker Eileiter und 2 Litere Blut entfernt... habe dann auch Bluttransfusionen bekommen.

Es war superknapp und ich bin unendlich dankbar, dass alles gutgegangen ist.

Nun habe ich Angst, dass es wieder passiert... die Wahrschenlichkeit sei wohl sehr hoch meinen die Ärzte.

Ich bin total verunsichertz und weiß nicht, ob ich meinen Kinderwunsch vielleicht einfach an "den Nagel hängen" soll...

Danke für Eure Tipps und Erfahrungen!

Liebe Grüße
Jutta

Beitrag von sal-ly 26.03.10 - 15:52 Uhr

ich weiß gar nicht was ich sagen soll, als erstes vorallem, es tut mir sehr leid, was dir passiert ist. Sorry, wenn ich nicht die richtigen worte finde, denn ich denke, richtige worte gibt es nicht, denn man kann nur erahnen, wie schlecht es dir ging und vielleicht auch noch geht. vorallem darfst du nicht aufgeben, evtl. gibt es ja eine möglichkeit!?! vielleicht kann der FA dich jeden zweiten tag untersuchen und so feststellen, ob es sich richtig eingenistet hat?!
igle dich nicht ein und lenk dich so gut es geht ab! gibt nicht dir die schuld und such nicht nach dem warum, denn eine antwort gibt es nicht.
ich drück dich
und wünsch dir alles gute

Beitrag von pinklady666 26.03.10 - 15:57 Uhr

Hallo Jutta

Lass dich erstmal drücken #liebdrueck.
Ich würde den Kinderwunsch ehrlich gesagt nicht aufgeben bzw. tue es nicht.
Bei mir gab es auch ettliche Probleme. Bei der Geburt meiner Tochter lief so dermaßen was schief, dass die Ärzte sich nicht sicher sind, ob meine Gebährmutter überhaupt noch eine weitere Schwangerschaft aushalten kann bzw. ob eine weitere Schwangerschaft überhaupt halten würde.
Wir wollen trotzdem ein Geschwisterchen für Marie (ab August gehts los) und gehen das Risko bewusst ein.
Wir sind uns aber auch bewusst darüber, dass jederzeit etwas passieren kann.
Ich wünsch dir alles Gute und dass du eine für euch gute Entscheidung triffst.

Liebe Grüße

Bianca

Beitrag von elisa38 26.03.10 - 16:00 Uhr

Hallo erstmal,

also , das ist wirklich kein Grund aufzugeben, glaube mir. Deine momentanen Gefühle dieser Erfahrung gegenüber das ist völlig normal. Bei mir hat es auch gedauert, aber es geht wieder weiter. Habe die gleiche Erfahrung mitgemacht inklusiv geplatzem Linken Eileiter Not OP, Bluttransfusion, kam aus dem Urlaub, Flughafen gelandet KKH und das beste war noch die Ärztin hat Ultraschall gemacht nix entdeckt und einen SST, der negativ war. Dann kam der Oberarzt und hat übernommen und ihr erklärt das mein ganzer Bauch voller Blut war und mich noch irgendwie angeblafft weshalb ich nicht früher komme. Ja is klar, hab ich nur gedacht. So ein Vollidiot. Verliere meine linke Funktionsseite und dieser A. von Arzt, kotz ,kotz
Was ich damit sagen will, jetzt bin ich mittlerweile wieder am Üben, vergessen tue ich es nicht, aber es geht weiter. Ganz viel Glück#klee

Beitrag von annalena36 26.03.10 - 16:14 Uhr

Hallo Jutta,

erst einmal bin ich froh , das es dir gut geht. Ich habe das ganze 2003 auch schon erlebt , allerdings sehr zeitig, bei SSW 5/6
Damals waren meine SSt ganz leicht nur positiv , nichts in der Gebärmutter zu sehen und der HCG stieg zu langsam. In der klinik bekam ich nachts schmerzen im linken Unterbauch ,am nächsten Tag dann die OP. Es verlief gut , der Eileiter wurde entfernt. Ich bin 2008 wieder schwanger geworden , ganz natürlich.Naja leider hatte ich ein Frühchen . Unsere Paula verstarb nach 5 Monaten harten Kampfes...aber , ich versuch es weiterhin.

LG

Beitrag von ina175 26.03.10 - 19:56 Uhr

Das tut mir sehr leid für Euch. Hat deine FÄ als sie das Blut abgenommen hat nicht nach ß-hCG geschaut? Du musst da schon ss gewesen sein oder? Ein Eileiter platzt nicht so schnell, zumind. nicht 2,5 Wochen nach ES.

Ich hatte im Januar 2006 eine ELSS, meine Geschichte kannst du auch in der VK nachlesen und auch, dass wir einen gesunden Sohn haben :-)

Die Angst ist immer da, ich spüre jedes Ziehen, Zippen, Stechen... und denke es ist wieder eine ELSS.

Ich wünsche Euch ganz viel Kraft und bald eine gesunde ss.

LG, Karina mit Marius (*16.1.07) und #stern#stern