frage zum unterhalt

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sunnybaby--21 26.03.10 - 21:13 Uhr

hallo ich weiss ich gehöre nicht mehr hier her, aber ich habe trotzdem die hoffnung das mir vll jemand helfen kann, muss dazu sagen dieses thema gehört auch nicht so wirklich hier her, hoffe ihr seit mir nicht böse :/
und zwar geht es darum ich bin mit meinem freund denn vater von unserem kind zusammen, leben aber nicht in einer wohnung und sind auch nicht verheiratet.
so mein freund muss unterhalt für denn kleinen zahlen, jetzt hat er einen brief von der arge bekommen das er auch für mich zahlen muss.
Jetzt meine Frage ist das denn rechtens? irgendwie kann ich das nicht verstehen, es ist ja ok wenn er für denn kleinen zahlen muss, aber doch nicht für mich

hoffe mir kann jemand helfen

Beitrag von schokoladenfee 26.03.10 - 21:26 Uhr

Hallo liebes Sunnybaby!

Ja, das ist richtig, dass dein Freund auch für dich als Mutter zahlen muss in den ersten 3 Lebensjahren des Kindes.
Sofern du nicht erwerbstätig bist. Kannst du für dich und das Kind ausreichend alleine Geld verdienen, muss er nichts zahlen. Jedoch, wenn dein Freund zu wenig Einkommen hat, kannst du Unterhaltsvorschuss beantragen.

Liebe Grüße
die Schokoladenfee :-)

Beitrag von m_sam 26.03.10 - 21:28 Uhr

Hast Du denn vorher gearbeitet und bekommst Du Elterngeld? Er muss schon für Dich zahlen, solange Du wegen des Kindes nicht in der Lage bist, für Deinen eigenen Lebensunterhalt zu sorgen. Das ist natürlich nur "theoretisch" und setzt voraus, dass ihr nichts mehr miteinander zu tun habt.

Es ist ja auch so, dass die Zahlung von Unterhalt, auch an die Kindsmutter eine außergewöhnliche Belastung darstellt, die er z.B. (wenn er in einem AV steht) steuerlich absetzen kann.
Andererseits, wenn er nicht arbeitet, keinen UH leisten kann, könntest Du einen UH-Vorschuss beantragen, der monatlich vom Amt bezahlt wird, allerdings meiner Meinung nach ihm irgendwann in Rechnung gestellt wird. Da bin ich mir jetzt nicht ganz sicher.

LG Samy

Beitrag von sunnybaby--21 26.03.10 - 21:29 Uhr

er zahlt ja unterhalt. weisst du denn ungefär wo die grenze ist das er nicht zahlen muss also für mich meine ich jetzt

Beitrag von m_sam 26.03.10 - 21:47 Uhr

Es gibt einen Selbstbehalt, der liegt meines Wissens bei 900 Euro monatlich. Alles andere ist pfändbar.
Aber es ist doch nur theoretisch. D.h. wenn ihr ein Paar seid und nur nicht zusammen wohnt, dann muss er das ja nicht zwangsläufig zahlen. Er ist ja der ARGE nicht nachweispflichtig, ob er den UH auch tatsächlich an Dich ausgezahlt hat. Könnte er Dir ja theoretisch bar geben bei jedem Besuch. Außerdem kannst Du als dann offiziell Alleinerziehende ja auch Wohngeld usw. in Anspruch nehmen.

LG Samy

Beitrag von binci1977 26.03.10 - 21:31 Uhr

Hallo!

Ist bei mienem Mann und mir ähnlich. Wir haben beim Jugendamt gesagt, dass wir uns so geeinigt haben und auch keinen Unterhaltsvorschuss haben wollen, da wir irgendnwann wieder in eine gemeinsame Wohnung ziehen wollen. Ich habe auch bei der Arge auf Alleinerziehenden Zuschuss verzichtet.

Gut, bei uns ist es so, dass wir genau an der Grenze zu Frankreich wohnen, mein Mann Franzose ist und dort in Frankreich gemeldet ist.
Wollten wir auch anders, aber die Behörden machen es einem da sehr schwer. Er war hier gemeldet und in Frnkreich hatte er so etwas wie eine Ich-Ag. Das Problem war halt, dass Frankreich keine Zweitwohnsitze anerkennt und er deshalb fast die Genehmigung für die Ich -Ag vreloren hätte.
Also haben wir ihn hier wieder abgemeldet.#augen

Alles total kompliziert, somal die mir dann plötzzlich das Kindergeld gestrichen haben, mit der Bemerkung, wir sollen es in Frankreich beantragen. Das, obwohl die Kinder aber in meinem Haushalt leben und nicht bei ihm und das deutsche, sowie das französische gesetzt sagen, dass derjenige Kindergeld bekommt, bei dem die Kinder leben.

Ich verstehe nicht ganz, warum er für dich Unterhalt zahlen sollte. Ihr lebt ja nicht zusammen und seid auch nicht verheiratet. Ganz schön dreist.

Auf die Idee kamen sie bei mir noch nicht.

Such mal im Netz, da gibt es spezielle Nummern, wo man sich beraten lassen kann, wenn es um die Arge geht.

Wie gesagt, ich habe noch nie gehört, dass ein Paar, welches nicht verheiratet ist, nicht zusammen wohnt ect, füreinander Unterhalt zahlen müsste.

LG Bianca 34.SSW

Beitrag von sunnybaby--21 26.03.10 - 21:32 Uhr

nein ich habe vorher nicht gearbeitet

Beitrag von supermutti8 26.03.10 - 22:15 Uhr

Ja, für eine Mutter mit Kind bis 3 Jahre muss der Vater des Kindes auch Unterhalt zahlen -allerdings nachrangig nach dem Kindesunterhalt. Also,erst muss er den vollen Kindesunterhalt zahlen und dann wird geprüft ob er noch etwas über der Pfändungsfreigrenze hat,was er dir zahlen könnte. Und sollte sein EK nicht für den Kindesunterhalt ausreichen,kannst du eine Aufstockung per Unterhaltsvorschuß beantragen-den er aber nur als Darlehen bekommt und zurückzahlen muss. Dann muss er aber dir keinen Unterhalt zahlen,denn ihm muss die Pfändungsfreigrenze bleiben. Hat er noch was über und zahlt vollen Kindesunterhalt, bekommst du den Betrag der dir zusteht -aber eigentlich nur,wenn du vorher alleine für deinen Lebensunterhalt gesorgt hast (arbeit).....solltest du kein EK haben (zu geringes erziehungsgeld z.bsp) und damit ALG2 bekommen ,kann es gut sein das die Arge prüft,ob der KV dir Unterhalt zahlen kann. Kann er es nicht,muss er auch nix zurück zahlen .....das ist der unterschied zum Kindesunterhalt.

Lg Anett