Krippe Eingewöhnung oder "Hauruckaktion" 2Jahre

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von 1-2-oder3 26.03.10 - 21:53 Uhr

Hab ne Arbeitstelle bei der Diakonie angenommen, die möchten mich baldmöglichst einarbeiten, da Personal fehlt, ich dachte bis zum April ist er eingewöhnt, geht dann erstmal für ein zwei Std allein und bis zum 19 April dann so wie ich Arbeite ca 5 Std. theoretisch und praktisch sieht es jetzt so aus.

wir waren jetzt dreimal in der Krippe und er hängt nur an mir lässt sich von der Erzieherin nicht ansprechen, hand nehmen gar nichts, wenn er mal ohne mich spielen geht Schreit er nach kurzer Zeit und sucht mich ob wohl ich mich keinen Schritt bewegt habe, als ich ihn dann mal allein in der Gruppe gelassen hatte weil ich mit der Kiga Leitung was besprechen wollte hat er durch geweint Erzieherin hat versucht ihn zu beruhigen nix ging hat sich voll reingesteigert und lag an der Tür und strampelte dagegen bis ich wieder kam.

jetzt soll er noch mal mit Papa gehen mal sehen ob es dann besser klappt.Erzieherin meinete Kind rein und gehen.

Hab Angst dass es nicht klappt er soll doch kein Trauma kriegen.Will ja mein Kind nicht einfach abschieben.

Wer hat erfahrungen oder ideen?
soll ich jetzt die Stelle nicht nehmen?
Sein großer Bruder hat übrigens nie Probleme gehabt mal allein zu bleiben und auf mich zu warten sogar im Miniclub blieb er mal. Sooo unterschiedlich.

Danke für Antworten und fürs lesen ist lang geworden.
1-2-oder3#gruebel

Beitrag von emilysmami 26.03.10 - 22:08 Uhr

Hallo. Also für mich hört sich das so an, als ist dein Kleiner einfach noch nicht soweit. Also ich würde ihn noch zu Hause behalten und die Stelle nicht annehmen.

Meine Tochter geht ab Juni auch 3x die Woche für 4-5Std. in die Kleinkindgruppe im Kindergarten (sie wird im Mai auch 2Jahre) aber sie war auch im Fintesstudio immer Stundenweise in der betreuung und steht da total drauf! Ich denke sie ist halt vom Typ her eher der "offene" Mensch.

Grüßle und alles Gute

Beitrag von mysterya 26.03.10 - 22:15 Uhr

Bei uns wurde es so gemacht, dass ich die erste Woche mitgekommen bin und dann haben wir da gespielt. Die Erzieher haben ein bisschen mit uns geplaudert und hin und wieder mit der Kleinen geflirtet, wenn sie Kontakt aufegnommen hat, aber sie musste von selber kommen. Sie haben sie also nicht zu irgendwas aufgefordert oder angesprochen. Sie haben sie selber machen lassen, bis sie bereit für den Kontakt war.

Was mich ein bisschen wundert ist, dass dein Sohn so an euch klebt. Ist er denn gar keine anderen Kinder gewohnt? Kennt er so Spielsituationen nicht aus einer Spielegruppe? Habt ihr ihm schon gesagt, das ihr weggeht?

Ich meine schafft er es dann gar nicht ein bisschen zu spielen und zu entspannen, wenn jemand in der Nähe ist?

Vorneweg, selbst wenn, dass kann sich noch ganz krass ändern. Aber eigentlich ...spielen Kinder ja schon gerne in gegenwart anderer Kinder...naja eine Mentalitätsfrage,

Zum Abgeben und raus gehen. Ja, das könnt ihr bedenkenlos machen, ABER am Anfang höchstens 10 Min und ihr solltet im Gebäude bleiben, damit man euch holen kann, wenn er sich nicht von den Erziehern beruhigen lässt.

Das ist das Entscheidenste. Die Eingewönung, mag noch so schwer sein. Wenn er sich von den Erziehern beruhigen und trösten lässst und wartet bis ihr zurück kommt und dann seht, dass ihr immer wieder zurück kommt, dann habt ihr es geschafft.

Wenn es niemals zu eienr Trennungssituation kommt...könnt ihr das natürlich nicht heraus finden. Die Trennungszeiten könnt ihr bei Gelingen, dann langsam steigern. Aus 15 min werden dann 30, dann ne Stunde, dann 2, dann bis zum Mittag.

So wurde es bei uns gemacht, hat prima geklappt.

Weinen und Trennungsschmerz gehört dazu, aber das legt sich. Viele Kinder die am Anfang noch heulend umher brüllten, sind nach der Eingewöhnung prima Kita-Gänger.

Also macht die Trennungen schonend, und lasst ihm bissl Raum für seine Gefühle und die Situation.

Achja... viele Kinder versuchen ihre Eltern mit klammen und weinen zu manipulieren, wenn die Tür dann aber zu ist, ist die Mama sehr oft super schnell vergessen und der eben noch trainenreiche Abschied passé. Ich hab das so oft gesehen... als Kita Aushilfe. Was inszenieren Kinder nicht für Dramen und wenn dann das Publikum weg ist, dann spielen sie lieb und fröhlich in der Runde ...quasi von jetzt auf gleich.

Beitrag von ananova 26.03.10 - 22:21 Uhr

Hi!
Ich habe auch plötzlich eine Stelle bekommen, da war mein Sohn 2,5 Jahre alt! Ich hatte noch 1 Woche Zeit ihn an den Kiga zu gewöhnen...! ....es war ein Drama hoch 10.....nur geweint und geschrien....sich an mich fest geklammert....es war echt furchtbar....! Als er dann nach der Woche täglich 5 Stunden dort bleiben mußte, habe ich immer versucht den Abschied morgens so schnell wie möglich durch zu ziehen, da es sonst nur schlimmer wurde mit dem Schluchzen!

Ich kann Dir nur raten, wenn Du ihn einmal im Kiga hast, dann darfst Du Dich nicht erweichen lassen und ihn wieder mitnehmen, weil dann noch zum echten Trennungsschmerz die Erkenntnis dazu kommt, das Mama mich schon Mal wieder mitgenommen hat, weil ich so geweint hab....also verstärkst Du das ganze noch!

Ich kann Dir nur eins noch sagen:
Mein Sohn ist heute 5 Jahre alt und er liebt den Kiga und freut sich immer tierisch drauf! Manchmal will er gar nicht heim, wenn ich ihn abholen komme und versteckt sich oder haut vor mir ab!

Auch habe ich das auch bei den neuen Kindern oft gesehen.....ersten Wochen nur geweint....und jetzt ist es so, als ob sie gar nix andres kennen!

Ana

Beitrag von 1-2-oder3 26.03.10 - 22:47 Uhr

Danke,
ich werd es weiter versuchen, wie du sagst wenn ich jetzt nachgebe wer weiß was dann kommt irrgendwann muss er gehen, dann wird er halt weinen(>MEIN HERZ TUT WEH) und es akzeptieren müssen ich komm ja wieder, wir werden es in kleinen Schritten machen mal 5 min. usw.So geht er gern in seine Gruppe hat auch das Nachbars Mädchen mit drin die er liebt, aber ich muss immer neben dran sitzen)

bisschen zeit haben wir noch und wenn es länger dauert muss ich mit der Diakonie sprechen.

(er kann sich halt wirklich extrem reinsteigern sogar bei oma wenn er bockt dann mach er dicht sogar 1,5 std)

Beitrag von ananova 26.03.10 - 23:02 Uhr

....ich weiß....mein Herz hat auch geblutet....mein kleiner armer Prinz..(hat sich oft so rein gesteigert, das er erbrochen hat!)...war damals sogar schon kurz davor meinen Arbeitgeber an zu rufen und die Stelle ab zu sagen...weil die Mama das nicht aushielt....doch Gott sei Dank habe ich damals durch gehalten....!

....wenn die Kinder merken und die Sicherheit haben....Mama holt mich jedes mal wieder ab....dann hat man die Hürde geschafft!

Ihr schafft das schon!
Ana#liebdrueck

Beitrag von micnic0705 26.03.10 - 23:06 Uhr

Du bist gegangen, obwohl Dein Kind sich erbrochen hat?

Dein Kind hat auf jeden Fall die Sicherheit, dass es Dich nicht interessiert, egal wie groß seine Angst ist!

Wirklich schlimm!

Beitrag von hailie 26.03.10 - 23:13 Uhr

sowas ist unfassbar.


lg

Beitrag von ananova 26.03.10 - 23:26 Uhr

Hä? Quatsch! Ich bin dann doch nicht gegangen! Hallo? Gehts noch?

Mein Sohn hatte das schon immer....wenn er sich in was rein gesteigert hat....hat er sich immer schon übergeben müssen....ob das beim Arzt war....oder wenn er hingefallen ist und sich wehgetan hat.....!
:-[


Beitrag von ich-so 27.03.10 - 08:38 Uhr

ich würde niemals mein weinendes kind irgendwo zurücklassen. natürlich hören die kinder irgendwann auf zu weinen - es bleibt ihnen ja nichts anderes übrig. das hat für mich aber nichts mit eingewöhnung zu tun, sondern mit resignation. gleiches prinzip wie "jedes kind kann schlafen lernen": kind weint, mutter reagiert nicht darauf, kind gibt irgendwann auf und schläft.

Beitrag von ananova 27.03.10 - 09:14 Uhr

....das habe ich auch bei meinem ersten Kind in dem Alter gesagt....aber nach dem meine Tochter (da war sie 3,5 Jahre alt), nach sehr langer Eingewöhnungszeit, immer noch geweint hat, als ich mich verabschiedet hab und auch geweint hat, wenn ich sie wieder abgeholt hab, weil sie dann nicht nach Hause wollte.....wußte ich, das es ok ist!
....bei meinem Sohn, hätte ich die Arbeit auch noch um paar Wochen verschieben können, wenn ich nicht gemerkt hätte, das er ein Kind ist, der mit einer relativ schnellen Verabschiedung viel besser klar kommt, als mit 1 Stunde Erklärung usw.....meine Beschreibungen hören sich furchtbar dramatisch an, aber so wollte ich das nicht rüber bringen
......aber meine Erklärungsversuche sind hier ja sowieso sinnlos, weil es jeder besser weiß-jede hier es perfekt macht und jeder schon so viele Erfahrungen hat und keiner daran denkt, das jedes Kind anders ist und jede Mutter sein eigenes Kind am Besten kennt usw usw

....der Satz: Niemals den Willen des Kindes brechen.....heißt für mich auf der andren Seite: Sich ein Leben lang auf der Nase rum tanzen lassen und dem Kind alles durch gehen lassen-nur weil es etwas nicht will.....wenn es dann nicht in die Schule gehen will, dann muß es dann auch nicht.....weil es bis dahin gelernt hat, das es immer seinen Willen bekommt! Was nicht heißt, das man es mit Gewalt überall hindrängt....aber ein Kind muß halt merken, das es nicht immer nach dem eigenen Willen geht.....wenn es danach geht, fängt es ja schon mit Kleinigkeiten an: meine Tochter durfte sich immer beim Einkaufen eine Kleinigkeit aussuchen....dann wollte sie aber mal zwei Sachen....ich sagte Nein....sie schrie und schluchzte.....eine alte Frau sagte schon: Soll ich es dem Kind kaufen? Hallo? Sie machte bis zum Auto damit weiter....Bin ich jetzt eine schlechte Mama, weil mein Kind ihren Willen nicht bekommen hat? Ich weiß, das hat jetzt nix mit Verlassen des Kindes zu tuen, aber mir hat man hier auch schon viele Wörter so hingedreht, wie es einem in den Kram gepasst hat, obwohl ich es so nicht geschrieben habe.....ich war nur nicht genau genug mit meinen Ausführungen...!

Sorry für mein #bla aber ich war gestern so bestürzt, das jemand denken könnte, das mein Kind sich erbricht und ich einfach gehe....! Das war ein Schlag ins Gesicht für mich.....!

Beitrag von ich-so 27.03.10 - 09:41 Uhr

nee, ich denke nicht, dass ich alles perfekt mache und nur mein weg der richtige ist. und man sollte sich auch nicht anmaßen, jemandem was zu unterstellen, dessen situation man nur aus ein paar geschriebenen worten kennt. #blume

ich glaube, jede mutter kennt ihr kind am besten und kann deshalb einschätzen, was los ist, wenn es weint. wenn es bei deinem kind so funktioniert hat, war es für euch wahrscheinlich der richtige weg.

für uns hat es oberste priorität, das unser sohn in der kita spaß hat, es soll für ihn eine bereicherung seines alltags sein und nicht ein notwendiges übel, an das man sich erst tränenreich gewöhnen muß. wenn er 30 wochen bräuchte, um sich an ein paar stunden ohne mama und papa zu gewöhnen, dann bekäme er 30 wochen.
bis er dann mal in die schule kommt, vergehen noch gut und gerne 4 jahre. bis dahin haben die meisten kinder genug selbstvertrauen, um die situation ohne eltern zu meistern. obendrein kann ein sechsjähriger -im gegensatz zu einem kleinkind- seine ängste anders formulieren als durch weinen und man kann ihm die notwendigkeit des schulbesuchs erklären. deshalb halte ich den vergleich für nicht so passend.

ich glaube übrigens nicht an die theorie, dass kinder durch weinen manipulieren wollen. es sei denn, manipulieren hieße "wenn ich weine, bleibt mama bei mir und ich muß nicht allein hier bleiben". und das wäre doch ein völlig okayes anliegen, oder?
mein sohn weint generell sehr wenig und wir haben auch nur sehr selten so was wie trotzanfälle. ich versuche das bereits im vorfeld zu vermeiden - nicht dadurch, dass er immer seinen willen kriegt, es gibt hier sehr klare grenzen und feste regeln, an denen nicht gerüttelt wird. das sind verhältnismässig wenige und daher ist es für ihn übersichtlich, er stellt diese dinge mittlerweile nicht mehr in frage. kritische situationen entschärfen wir durch ablenkung.
wenn er aber mal weint, weiß ich, dass für ihn etwas ganz und gar nicht in ordnung ist. deshalb würde ich ihn dann niemals allein lassen. wut äußert sich bei ihm nicht mit tränen.

Beitrag von ananova 27.03.10 - 10:01 Uhr

...das mit der Schule habe ich geschrieben, weil letztes Jahr beim Schulanfang zwei Kinder echt bitterlich geweint haben....die Eltern haben getröstet und erklärt.....aber viel geholfen hat es nicht....es war für die zwei einfach eine große Veränderung, die sie mit Angst entgegen gesehen haben.....zwar durften die Eltern am ersten Schultag dann noch mit in die Klasse, aber das konnte dann nicht so weiter gehen, wie im Kiga mit Eingewöhnungszeit....jetzt (ich seh die Kinder ja regelmäßig) gehen die Zwei lieber in die Schule, als meine Tochter!....wie gesagt, jedes Kind ist anders...!

....mein Sohn weint sehr oft....bei jeder Art von Emotion....und ich kann nur (mit Hilfe einer Heilpädagogin) versuchen den besten Weg zu finden, das er für sich lernt es auch mal aus zu halten und lernt damit um zu gehen....da ist er aber nie allein damit! Ich weiß, das Kinder damit was ausdrücken wollen und ich kenne bei meinem Sohn auch den Unterschied! Es gibt nämlich echtes und unechtes Weinen bei ihm.....wenn er da sitzt und mit seinen Augen zwinkert und sie feste Zusammendrückt, damit ein Tränchen kommt und dabei schauspielerisch versucht ein Schluchzen raus zu drücken und sein Lachen teilweise unterdrücken muß, dann versucht er seinen Willen durch zu setzen....das nenne ich dann Versuch der Manipulation!

....und mein Sohn hatte schnell riesen Spaß im Kiga....er will manchmal gar nicht heim, wenn ich ihn abhole.... genauso wie bei meiner Tochter!

Hoffe ihr habt auch ein bißchen Sonne!?#huepf
Ana

Beitrag von ich-so 27.03.10 - 10:18 Uhr

haha, das mit dem schauspielern kenn ich, das haben wir hier auch, wir nennen das "schummelweinen". linus macht das manchmal, wenn er etwas möchte (z.b. mit mir spielen) und ich nicht sofort mitmache, weil ich z.b. gerade wäsche zusammenfalte oder so. dann setzt er sich hin, jammert ganz doll, kneift seine augen zu und ruft mit kläglicher stimme "mama, linus weint!" #verliebt

ein bekannter von uns ist kinderpsychologe und er hat mir mal erklärt, dass kinder -wie auch erwachsene- sehr unterschiedliche wege für sich finden, mit emotionen, egal ob begeisterung oder frust, umzugehen und diese auszuhalten. manche menschen brauchen es einfach, zu weinen, wenn sie von ihren gefühlen überwältigt werden. nicht, weil sie heulsusen sind, sondern weil es ihr weg ist, das aktuelle gefühl zu kanalisieren. das muss nichts schlimmes sein, wichtig ist nur, dass man da ist, kummer ernst nimmt und dem kind das gefühl gibt, dass das völlig in ordnung ist. auch negative emotionen gehören zum leben dazu und man muß erstmal lernen, das auszuhalten und vertrauen zu entwickeln, dass schlechte momente wieder aufhören.

ich hoffe, linus wird sich in der kita auch so eingewöhnen, dass er höchstens noch beim abholen meckert. das ist mir echt das allerwichtigste. anders wäre es für mich gar nicht denkbar, ihn "abzugeben" und nach dem misslungenen ersten versuch bin ich da natürlich jetzt auch doppelt besorgt. im moment findet er das spielen mit den anderen kindern ganz schön und alles ist interessant, aber er braucht immer noch die sicherheit von mama im hintergrund.

von sonne ist hier leider keine spur, alles grau in grau. seh mich gleich schon mit kind und bagger im nassen sand sitzen #wolke

Beitrag von ananova 27.03.10 - 10:36 Uhr

...genau...das sehe ich auch so....und ich nehme meine Kinder immer ernst!

....und meiner sagt auch immer: Yanic muß weinen.....schau Mama!

Meine Kinder sind dieses Wochenende beim Papa (mein Ex-Mann) und ich vermisse sie so sehr#heul, würde jetzt dann so gerne im nassen Sand sitzen mit meinen Kids und nicht vor Langeweile vor dem doofen PC!

Viel Spaß beim Kuchen backen!
Ana

Beitrag von ich-so 27.03.10 - 10:46 Uhr

danke! mach dir mal ein schönes kinderfreies wochenende, das kann -trotz vermissen- auch ganz gut tun! schönes buch, füße hoch und die ruhe genießen #blume

Beitrag von murmel72 26.03.10 - 22:57 Uhr

Hallo,

ich bin absolut kein Unterstuetzer von "Hauruck-Aktionen". Das Kind hat nicht viele Moeglichkeiten, sich mitzuteilen, wenn es ihm in der Einrichtung nicht gefaellt, er vielleicht die Erzieherinnen "unheimlich" findet, die Gruppe vielleicht zu gross ist, die anderen Kinder "doof" sind, er sich evtl. in einer Phase befindet, in der er ganz schwer loslassen kann, es einfach Angst hat, dass die Mama weggeht... usw. usw.
Er weint und schreit - das sind einige der wenigen Mittel, die einem Kleinkind zur Verfuegung stehen um den Eltern zu sagen, dass er ganz und gar nicht dort bleiben will.

Ich finde, das muss man akzeptieren und respektieren und nicht lapidar abtun mit "wenn er das Weinen aufhoert, wenn die Mutter den Raum verlaesst, ist alles gut".

Ich denke auch, das ist sehr weit hergeholt, wenn man dem Kind Manipulation unterstellt.
Meist sind diese Verlassensaengste echt und sollten ernst genommen werden indem man sich noch mehr Zeit und Geduld nimmt um zu ueberpruefen, ob die Einrichtung die Richtige ist oder ob es vielleicht irgendwoanders gerade nicht so rund laeuft.

Oder aber ob das Kind evtl. den Zeitdruck spuert, den auch du verspuerst durch den naeher rueckenden Arbeitsbeginn. Das verursacht natuerlich auch Stress.

Kurz gefasst: Nichts uebers Knie brechen, die Gefuehle des Kindes Ernst nehmen und ggfs. Eingewoehnung verlaengern, veraendern oder abbrechen.

Eine Eingewoehnung ohne Traenen finde ich erstrebenswert.

Alles Gute,
Murmel

Beitrag von hailie 26.03.10 - 23:13 Uhr

sehe ich genauso.

das kind alleine zu lassen ist einfach grausam!

zum glück sind hier alle kindergärten der meinung, dass die eingewöhnung eine extrem wichtige rolle für die gesamte kiga-zeit spielt. es wird sehr gerne gesehen, wenn man dem kind zeit lässt und notfalls auch länger als die geplanten 2 wochen braucht.

lg

Beitrag von ananova 26.03.10 - 23:17 Uhr

Hi!
Es wäre wunderschön, wenn es ohne Probleme ablaufen würde....eine Eingewöhnung ohne Tränen gibt es aber leider selten....egal wie alt das Kind ist und wie viel Eingewöhnungszeit man dem Kind gibt.....und ich glaube nicht, das es gut ist ab zu brechen......dann geht man zum nächsten Kiga und da ist dann das Gleiche und dann wieder abbrechen?....und dann zum nächsten Kiga und dann wieder und wieder?

....ich wollte auf jeden Fall wieder arbeiten gehen und nicht vom Sozialamt abhängig werden müssen....was damals dann erstmal passiert wäre und wer weiß wie lange, weil mein Sohn vielleicht bis er zur Vorschule gekommen wäre, sich mit Händen, Füßen und Tränen gegen den Kiga gewehrt hätte......

....das heißt nicht, das ich die Gefühle meines Kindes nicht ernst genommen habe...!

Gruß, Ana#herzlich

Beitrag von micnic0705 26.03.10 - 23:21 Uhr

In guten Einrichtungen gibt es eine entsprechende Vorlaufzeit für die Eingewöhnung. So kann es nämlich auch ohne Tränen ablaufen.

Wenn ein Kind sich vor lauter Angst erbricht, finde ich es sowohl von Dir als Mutter, als auch von den Erzieherinnen wirklich verantwortungslos, dieses Kind in der Einrichtung zu belassen!

Beitrag von ananova 26.03.10 - 23:31 Uhr

....wenn man einen falsch verstehen will dann will man einen halt falsch verstehen....! Ihr kennt meinen Sohn nicht, also könnt ihr gar nix dazu sagen....! (Ich habe das mit dem Erbrechen schon erklärt....!)Außerdem habe ich 1 Jahr lang ein Praktikum in 2 Kigas gemacht.....und ich kann nur aus Erfahrung sprechen....!

Beitrag von micnic0705 27.03.10 - 10:10 Uhr

Dann musst Du es auch so schreiben, dass es nicht missverstanden werden kann!

Trotzdem finde ich Deine Einstellung mehr als daneben (Manipulation durchs Kind etc...)

Beitrag von ananova 27.03.10 - 10:27 Uhr

Manipulation? Das habe ich nicht so geschrieben! Ich habe von Verstärkung gesprochen! Positive und Negative Verstärkung aus der Pädagogik/Psychologie....!....und ich wollte am Anfang eigentlich keine Romane schreiben und alles ganz genau schreiben und bis ins kleinste Detail beschreiben....aber hätte ich es wohl besser mal getan.....!

Denk was Du willst! Meine Kinder sind tolle Kinder, die ich mehr als mein Leben liebe und sie lieben ihre Mama....was sie mir jeden Tag zeigen und sagen und jeder versucht einen Weg zu finden, sie zu großen eigenständigen höflichen usw Kinder zu erziehen, die immer wissen wo sie hingehen können, wenn sie mal Probleme haben....zur Mama!

Beitrag von hailie 26.03.10 - 23:24 Uhr

das ist doch quatsch. natürlich geht eine eingewöhnung auch ohne tränen, es hängt halt vom kind ab.

wie auch immer, das wichtigste ist dem kind alle zeit der welt zu geben, bis es im kiga eine vertrauensperson gefunden und sich eingelebt hat! beim einen geht es sofort, beim anderen muss man sich zeit nehmen...

Beitrag von murmel72 26.03.10 - 23:47 Uhr

Es liest sich schon sehr hart, wenn einem Kind nur eine Woche vergoennt wird, um sich an ein neues Umfeld, fremden Bezugspersonen und einer Horde von unbekannten Kindern zu gewoehnen.
Wenn sich dein Kind erbricht vor lauter Panik, dann ist das ernstzunehmen und nicht als Manipulationsmasche abzutun.

Kinder erbrechen sich vielleicht willentlich, aber trotzdem als Mittel der Not.
KEIN Kind hat Spass daran, sich zu erbrechen. Das ist auch fuer Kinder ein sehr unangenehmes, ekelhaftes Gefuehl. Ich denke eher, das willentliche Erbrechen ist der letzte Ausweg.

Schrecklich.

Nein, ich denke nicht, dass du die Gefuehle deines Kindes sonderlich ernst genommen hast. Haettest du das getan, haettest du die viel zu kurze Eingewoehnungszeit deines Kindes irgendwie verlaengert oder die Art und Weise der Eingewoehnung veraendert.

Dadurch waerst du nicht sofort zum Sozialfall geworden. Das ist arg dramatisiert.

  • 1
  • 2