Osteopathie bei Schreikindern ??

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Beitrag von hase230976 27.03.10 - 09:57 Uhr

Hallo

Meine Tochter ist nun 3 Monate alt und ist ein absolutes Schreikind. Ich weiss mir keinen Rat mehr und bin völlig am Ende.Sie ist tot müde und findet den ganzen Tag nicht in den Schlaf. Weiss nicht wie lang ich das noch durchhalte. Es geht schon mehrere Wochen so.Auch der Kinderarzt konnte mir mit seinen Tipps nicht richtig helfen.
Nun habe ich von einer Bekannten erfahren,das ich mal zum Osteopathen gehen soll.
Hat jemand gute Erfahrung damit gemacht ??Wurde es besser ??
Beim Physiotherapeut war ich schon.weil sie eine leichte Blokade in der HWS hatte. Ist nun aber wieder weg.
Ich bin um jeden Rat dankbar.

LG Nadine

Beitrag von schullek 27.03.10 - 10:02 Uhr

hallo,

ich würde so eine blockade golaube ich nicht bei einem physiotherapeuten behandeln lassen bei einem baby. geh unbedingt mal zu einem guten osteopathen. ich selber war schon in behandlung, mein mann und ich kenne einige, deren babys und kinder waren und ich kann durchweg NUR positives berichten. alle sind zwischen: gsd waren wir da und hellaufbegeistert - danach.

lg

Beitrag von cb600 27.03.10 - 10:14 Uhr

Hallo Nadine,

bei uns war es so: mein Kleiner schreit seit er etwa 13 Wochen alt ist sehr viel mehr als vorher. Zeitlich fiel das mit der ersten Impfung zusammen.

Da Benjamin allerdings nach einer Stunde erfolgloser Presswehen mit der Saugglocke geholt werden musste, da er "steckengeblieben" war hielt ich es für richtig, mal beim Osteopathen abzuklären, ob physisch alles in Ordnung ist. Er hat tatsächlich nichts nennenswertes gefunden.

Im Internet bin ich auf eine Heilpraktikerin gestoßen, die in ihrer Schreiambulanz EEH (Erste Emotionale Hilfe) macht, das ist eine Körperpsychotherapie für Babys. Sie sagte, dass meine (zugegebenermaßen besch***) Schwangerschaft und die heftige Geburt eine Art Trauma bewirkt haben.
Wir waren zwar erst einmal dort, aber ich habe den Eindruck, dass es was gebracht hat. Wenn man eine Zusatzversicherung für Heilpraktiker abschließt, muss man das noch nicht mal komplett selbst bezahlen!

Sorry für den langen Text #schein Bei Interesse kannst Du mir ja über VK schreiben, dann erkläre ich es Dir genauer.

LG cb mit Benjamin, 17 Wochen alt #verliebt

Beitrag von fanti8 27.03.10 - 14:44 Uhr

Hallo Nadine!

Ich war mit meiner Tochter, einem Schreikind ab dem 3. Lebenstag bis Ende ser 17. Woche, beim Osteopathen. Leider hat er nicht viel gefunden und auch nicht viel bewirkt. Er hat wohl festgestellt, dass sie starke Bauchverspannungen hatte, konnte das aber leider nicht langfristig lösen. Es war offensichtlich wirklich ein ausgeprägtes Verdauungsproblem, dass sich nur über die Zeit geregelt hat. Freunde haebn bei so einem Problem darmflora aufbauuende Bakterien in Tablettenform bekommen. Hätte ich das damals schon gewußt, ich hätte es sofort probiert.

Ich würde Dir trotzdem raten es einfach zu probieren. Die Osteopathie ist eine tolle, sanfte Technik. Die Ausbildung ist absolut fundiert, langwierig und teuer. Die Leute die das machen sind wirklich motiviert, gut ausgebildet und sehr vielseitig orientiert. Ich würde zu einem speziellen Kinderosteopathen gehen. Die haben zusätzlich zu Ihrer Ausbildung noch Kinderkurse belegt. Vielleicht findet der ja tatsächlich etwas, was Deine Tochter plagt und kann ihr helfen. Wenn nicht hast Du zwar gutes Geld bezahlt, aber die Osteopathie ist ohne Nebenwirkungen und sehr angenehm, somit kannst Du nichts falsch machen

Wegen des SChlafes am Tag: Wahrscheinlich blöde Frage, aber: Hast Du es mit Tragen probiert? Egal ob Tuch oder Tragesystem. Das hat sogar meinem Schreibaby geholfen und auch mein absolut nicht schreiender Sohn liebt es sehr.

Wünsche Dir ganz viel Kraft, gute nerven und denk immer daran: Du bist nicht allein mit dem Problem und schaffst das, alles Liebe, Fanti

Beitrag von valeggio 28.03.10 - 00:07 Uhr

Hallo Nadine,

Osteopath ist gut.
Noch besser EEH (wie schon beschrieben wurde) und Schmetterlingsmassage!!! (Gehört auch zur EEH). Googel das mal... ich schwör da drauf.

LG
Valeggio