KS wg Kindsgröße- wann dazu entschieden?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von tuttifruttihh 27.03.10 - 13:57 Uhr

Hallo ihr Lieben,

vor 5 Wochen war ich im KH wegen Symphysenschmerzen und da wurde festgestellt, dass unsere Tochter sehr groß ist. 2000g in der 31.SSW (normale Größe wären in dieser Woche maximal 1700g), die Ärztin hat sie sogar zwei Mal vermessen um einen Messfehler auszuschließen. Im KH sagte mir die Ärztin, dass ich eventuell einen Kaiserschnitt in Betracht ziehen soll, wenn sie weiter so schnell wächst. Eigentlich wollte ich natürlich entbinden und ich weiß auch, dass das nur Schätzwerte sind aber bevor ich mich 20 Stunden in den Wehen quäle und es dann in einem Notkaiserschnitt endet würde ich tatsächlich einen Kaiserschnitt bevorzugen.

Nun wurde seit dem aber das Wachstum nicht mehr kontolliert und der nächste US ist erst in der 38.SSW. Mein Geburtsanmeldungsgespräch für eine natürliche Geburt hatte ich schon.

Was würdet ihr an meiner Stelle machen? Noch einen Termin vorher vereinbaren um nach dem Wachstum schauen zu lassen (aber ich hatte meine FÄ letztes Mal danach gefragt und sie verwies wieder nur auf die 3 US die von der Kasse bezahlt werden #augen, sagte aber wir gucken in der 38.SSW nochmal)? Ich weiß garnicht, ob die Lütte sich noch so lange Zeit lässt, sie liegt schon fest im Becken und ist nicht mehr abschiebbar seit letzter Woche.

Wenn ich so rechne, dass das Baby 300g die Woche zu nimmt, hat sie jetzt vielleicht schon 3200g und ich habe noch 5 Wochen vor mir #schock#zitter

Brauch mal Eure Meinungen/Erfahrungen!

Wäre 38.SSW nicht schon ziemlich spät um sich doch noch für einen KS zu entscheiden?

Lg

Beitrag von aylin1986 27.03.10 - 14:05 Uhr

Falls dein FA für einen extra US Geld verlangt, würd ich ihm das geben und nächste Woche mal nachschauen lassen...

Falls sie wirklich so schnell wächst und zunimmt kannst du dir ja gedanken über einen KS machen...aber ich meine ich kenne viele, die auch Babys normal entbinden die über 4500 gramm gewogen haben!

Überleg es dir gut!

Mein FA meinte, auch dass unsere Maus zu groß für den ausgerechneten ET (03.05) sei. Deswegen meinte er, dass sie höchstwahrscheinlich ende April zur Welt kommen wird. Vor ca. 3-4 Wochen hatte sie ein Gewicht von 2200 gramm und 42cm! Nun hab ich auch erst am 07.04 einen FA Termin wo gemessen wird. Dann bin ich aber schon in der 37./38.SSW mal schauen bin mal gespannt :-)

LG Aylin Montag 37.SSW

Beitrag von belala 27.03.10 - 14:06 Uhr

Hallo,

wovor hast du angst bei einer vag. Geburt?

2 meiner 3 Kinder wogen über 4kg und waren 54 und 56cm lang.
Und mein 56cm Kind (das Letztgeborene) war nach wenigen Presswehen (4min) geboren.
UND die Geburt meines EXTREMFRÜHCHENS (25.SSw, 815g 32cm) war auch eine sehr schmerzhafte Geburt.
Egal ob groß oder klein, eine Geburt ist nie vorausschaubar.

KS kannst du, so weit ich mich erinnere, auch bei Geburtsbeginn wünschen.

LG belala

Beitrag von berry26 27.03.10 - 14:07 Uhr

Also ich würde das eine Hebamme beurteilen lassen und nicht Ärzte die sich rein auf die US-Schätzung verlassen.

Wichtig ist nicht die Größe vom Baby sondern die deines Beckens. Wenn du ein eher schmales Becken hast kann es natürlich zu Problemen kommen aber das kann eine Hebamme ausmessen und durch abtasten auch gut einschätzen ob das Baby durchpasst. Wie groß dein Becken ist sieht man ja schließlich auch nicht von aussen.

LG

Judith

Beitrag von ninjap 27.03.10 - 14:10 Uhr

hi,

immer locker. ;-)

die messungen sind ungenau.
und die gewichtszunahme des babys verläuft auch nicht immer nach schema x.

meine fä meinte die letzten 3 wochen vor geburt schon, dass mein bengel mind. 4 kilo wiegen würde.

im kh wurde dann in den tagen kurz vor der einleitung mehrmals gemessen, und da hieß es immer nicht mehr als ca. 3300 g.

letzlich kam er in der 43. ssw und wog 4010 gramm.

entweder haben beide, fä und ärzte im kh, sich vermessen oder aber meine fä hatte recht, und mein baby hat dann aber zum ende hin nicht mehr großartig zugenommen.

ich würde an deiner stelle ja abwarten und tee trinken :-D das wird schon!
und wenns ein brocken wird, kannst ihn doch trotzdem normal gebären...

lg, ninjap

Beitrag von sweetbaby06 27.03.10 - 14:12 Uhr

Meine Tochter wog damals in der 31 SSW auch 2000g. Sie kam dann bei ET+1 mit 4040g. Übrigens ist nicht das Gewicht entscheidend, sondern der KU ;-).

LG Dani

Beitrag von aylin1986 27.03.10 - 14:13 Uhr

#gruebel oh man ich hab jetzt Angst...unsere Muas wog in der 32.SSW 2200 gramm

#zitter#zitter#zitter

Beitrag von tuttifruttihh 27.03.10 - 14:16 Uhr

#danke für Eure Antworten. Es ist ja nicht nur die Kindsgröße, die ein Problem sein könnte sondern die Kombination aus Symphysenproblemen und Kindsgröße. Die Ärztin im KH wird mir nicht ohne Grund zu einem KS geraten haben. In der 37.SSW habe ich noch einen Termin bei meiner Hebi, mal sehen was die sagt...

Ich könnte einen extra US machen lassen, dafür nimmt meine FÄ aber 50€ und das ist für mich einfach zu viel Geld.

Lg

Beitrag von brautjungfer 27.03.10 - 14:22 Uhr

Natürlich rät dir die Ärztin im KH zur Sectio ist ja auch für die planbarer und spült mehr Geld in die Kasse.

Beitrag von nisivogel2604 27.03.10 - 14:34 Uhr

Ärzte raten oft aus folgenden Gründen zum Kaiserschnitt:
planbar
schnell
juristisch sicherer
bringt mehr Geld

und wegen der Symphyse muss man keinen KS machen lassen.

lg

Beitrag von kwax1973 27.03.10 - 16:32 Uhr

Hallo,

bei meiner ersten Tochter hieß es ab der 28. Woche immer "großes Kind" mit "großem Kopf", die Werte waren immer zwei bis drei Wochen voraus.
In der 33. Woche wurde sie auf über 3 Kilo geschätzt, eine Woche vor ET dann auf über 4 Kilo - mit dem Angebot, sofort einzuleiten.
ET + 8 hieß es im KH 4,5 kg +/- 500g, mir wurde dann sehr deutlich zum KS geraten.
Da ich aber extrem motiviert war, und meine Hebi mir Mut zugesprochen hat, hab ich abgelehnt. Der Chefarzt meinte dann auch, dass wir´s zuerst "normal" probieren können, Unterschriften habe ich für den Notfall alle gegeben, und unsere Tochter ET +12 nach drei Einleitungen (also mehr oder weniger spontan) geboren. Sie hatte etwas über 4 Kilo, war 51cm lang und der KU war 36 cm.
Und die Geburt war deutlich weniger schlimm, als ich mir vorgestellt hatte... Hatte noch nicht mal ´nen größeren Riss, nur ein paar Abschürfungen (aber die waren eklig).

Hatte auch im Verlauf der letzten 14 SSW mit extremen Beckenproblemen zu kämpfen, da das Gewebe sehr aufgelockert war, mein Becken mechanisch gesehen sehr instabil ist und auch schon ohne SS zu Blockaden neigt. Hatte immer wieder höllische Schmerzen beim Gehen, habe aber wenigstens die Blockaden mit Hilfe meiner Chefin (Osteopathin) und einer Freundin (auch Osteopathin) in den Griff bekommen. Bei der Geburt waren die Schmerzen wie weggeblasen, hatte danach auch so gut wie nix mehr.
Würde mit den Ärzten im KH sprechen, in das Du zur Geburt gehen möchtest, und evtl. schauen lassen, wie stark die Symphyse erweitert ist. Und ein Osteopath sollte abklären, ob eine Blockierung vorliegt (die kann man schnell + gut behandeln!).


Wie kommst Du darauf, dass die Zwerge pro Woche 300g zunehmen? Dann müssten ja die meisten Kinder die 4 Kilo sprengen? Denke, dass 100-200g pro Woche realistischer sind, und auch das ist sehr unterschiedlich.


LG kwax

Beitrag von muffin357 27.03.10 - 14:21 Uhr

hi --

diese gewichtsschätzungen liegen immer arg auseinander ...

aber weisst du was? - der KOPF ist doch das wichtige, -- also wenn das ein megakopf gibt, dann fänd ich ein KS jetzt OK, -aber wegen GEWICHT? --- hm ... der Kopf ist das grösste, das restliche Fett quetscht sich durch .... -- überleg mal ...

eine geburt geht nur dann lang, wenn der kopf nicht ins becken geht, -- oder eben der kopf den schluss nicht schnell packt, -- der rest, was ja das meiste gewicht ist, flutscht dann einfach hinterher....

warum denkst du nicht mal in diese richtung?
lg
tanaj

Beitrag von tuttifruttihh 27.03.10 - 14:24 Uhr

Hmm... also der KU war in der 31.SSW 30cm. Ob das nun normal ist oder auch recht groß weiß ich nicht... kann man das vielleicht irgendwo nachschauen? Also wie groß der Kopf in der Woche im Durchschnitt ist?

Lg

Beitrag von sunny382 27.03.10 - 14:45 Uhr

Hallo,

also ich kenne mich mit dem KU auch nicht so aus, aber ich habe gerade mal in meinem Mutterpass nachgeschaut. Meine Kleine hatte in der 30. ssw ein KU von 27,8 cm. Geboren wurde sie mit 3040 g, 51 cm, 35 cm KU. Sie kam fast zwei Wochen früher....bei 38+1 per KS.

Vielleicht hast du ja jetzt so einen kleinen Anhaltspunkt wegen dem KU :-)

Beitrag von ninjap 27.03.10 - 15:03 Uhr

http://www.bluni.de/index.php/a/schwanger_bio_ku

Beitrag von nisivogel2604 27.03.10 - 14:31 Uhr

Ich würde spontan entbinden. Die schwersten Kinder machen die besten Geburten.

Der Ulktraschall spuckt auch nur Schätzwerte aus. Da würd ich mich im leben nicht drauf verlassen.

Viel wichtiger als das Gewicht ist allerdings der Kopfumfang.
LG