Rat von Denen mit Praxisgeburt

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von urmelschneck 27.03.10 - 20:57 Uhr

Hallo Kugelmädels,
ich muss mich ja nun um ne Hebamme kümmern. Gestern bin ich dann auf das Hebammenhaus gekommen. Da hätte ich alles in einem: Vorsorge, Gebirt und Nachsorge und alles was noch so dazu gehört.
Mein Problem aber, ca. 3Stunden nach der Praxisgeburt müsst ich nach Hause.

Brauch mal euren Rat. Ist das einer Erstgebärenden(mit Kindererfahrung) zu raten oder sollt ich doch besser 5Tagein die Klinik?

Lieben Gruß die unsichere Urmelschneck mit Eiermuzzel 15+4- und ich merk es schon#huepf ein klein bissl

Beitrag von bibuba1977 27.03.10 - 21:00 Uhr

Hi,

ich hab beim ersten mal ambulant entbunden... Es spricht in der Regel nix dagegen. Solang halt nichts unvorhergesehenes passiert. Aber da werden die dann auch entsprechend umdisponieren.

Wichtig waere mir dabei, daheim eine gute Unterstuetzung zu haben.

LG
Barbara

Beitrag von anyca 27.03.10 - 21:04 Uhr

Ich wäre niiiiiiie freiwillig FÜNF Tage im Krankenhaus geblieben. Habe zwar letztlich beide Male eine Nacht dort verbracht (beim ersten Kind war es schon relativ spät am Tag, beim zweiten gab es eine Komplikation), aber grundsätzlich kann ich nur zur ambulanten Geburt raten. Die Hebamme kommt ja täglich bei Dir vorbei und schaut nach Dir und dem Baby.

Wichtig ist halt, daß Du daheim von Mann, Mama oder wem auch immer genauso bekocht und versorgt wirst, wie das im KH der Fall wäre.

Beitrag von m_sam 27.03.10 - 21:04 Uhr

Hallo,

erstens musst Du gar nicht 5 Tage in einer Klinik bleiben, wenn Du dort entbindest. Heutzutage kann man jederzeit nach Hause, ob ambulant, nach wenigen Stunden, nach 1 Tag, oder 2 oder mehr Tagen.....alles Deine freie Entscheidung!

Ich persönlich würde beim ersten Kind IMMER eine Entbindung in der Klinik bevorzugen. Das sehen Andere sicher nicht genauso, aber ich vertrete die Meinung, dass man als Erstgebärende eben durchaus eher mit Komplikationen rechnen muss, als wenn man weitere Kinder bekommt.
Ich hatte nach meiner 1. Geburt eine manuelle Plazentalösung kann eigentlich nur froh und dankbar sein, dass ich mich in einem sehr guten KH befunden habe. Ich weiß nicht, was passiert wäre, wenn ich noch irgendwo entfernt in einem Geburtshaus oder einer Hebammenpraxis gelegen hätte....

Die zweite Geburt ging super schnell und völlig problemlos, so dass ich mir jetzt, beim 3. Kind, auch zutrauen würde, woanders zu entbinden.
Ich mache es trotzdem nicht, aber das hat was mit meinem Sicherheitsbedürfnis zu tun.

Wichtig ist einfach, dass Du Dir das, was Du vorhast auch zutraust. Beim ersten Kind ist es natürlich schon toll, gleich wieder zu Hause zu sein, da ja noch niemand "stresst". Andererseits kannst Du exakt das auch in jedem KH vorher absprechen - dort aber auch länger bleiben, wenn es Dir nach ein paar Stunden widererwarten doch nicht so gut gehen sollte.

LG Samy

Beitrag von tuttifruttihh 27.03.10 - 21:11 Uhr

Also bei uns gibt es noch eine Alternative zwischen Geburtshaus und Klinik, nämlich der Hebammen geführte Kreißsaal in der Klinik. Das ist quasi wie ein Geburtshaus, die Hebammen leiten die Geburt alleine und es stehen auch nur begrenzt Schmerzmittel zur Verfügung aber im Notfall sind die Ärzte im gleichen Haus und Du musst auch nicht ambulant entbinden. Vielleicht gibt es sowas bei Euch ja auch? Würd mich da mal schlau machen.

Ich bekomme auch mein erstes Kind und habe erst auch eine Geburt im Geburtshaus in Betracht gezogen aber mich letztendlich für die medizinische Absicherung und damit die Klinik entschieden.

Wann Du nach Hause gehst entscheidest Du in der Klinik selbst, Du musst keine 5 Tage bleiben. Aber 16. SSW ist ja auch noch recht früh um zu entscheiden wo Du entbinden willst, sonst mach doch einfach mal Kreißsaalführungen mit in den umliegenden Krankenhäusern und dem Geburtshaus. Das sagt oft eine Menge aus und macht eine Entscheidung einfacher. Bei mir gab es in der Schwangerschaft recht viele Komplikationen so dass sich im laufe der Schwangerschaft die Option Geburtshaus eigentlich erledigt hat.

Lg Saskia mit Fiona (35.SSW)
http://buettnersbauchzwerg.soo-gross.de/home.html

Beitrag von nika1177 27.03.10 - 21:21 Uhr

Hmmm, bei uns im KH leiten die Hebammen immer die Geburt. Und meistens kommt kein Arzt vorbei, wenn alles okay ist. Nur wenn die Hebammen ihn anfordern oder die Gebärende den für ihr Sicherheitsbedürfnis braucht.

LG
Monika

Beitrag von tuttifruttihh 27.03.10 - 21:30 Uhr

Ja bei uns leiten in erster Linie die Hebammen die Geburt aber es wird viel mehr Technik verwendet als im so genannten "Hebammenkreißsaal". Und auch mehr Medikamente. Also der Hebammenkreißsaal ist dem Geburtshaus recht ähnlich... ist eine "Spezialität" dieser Klinik...

Beitrag von urmelschneck 27.03.10 - 21:19 Uhr

Ach mensch Mädels,
das ist echt schwer. Also ich muss mich jetzt schon irgendwie entscheiden, da die im Hebihaus nur noch einen Platz frei haben für die Zeit.
Am Montag geh ich mir es mal anschauen.
Meinem Mann wär es auch lieber und sicherer wenn wir ins KH gehen.
Tja, wir warten den Montag ab, dann werden wir weiter sehen.
Danke Mädels war schon hilfreich eure ratschläge und Erfahrungen.
Ich wünsch euch noch ein tolles entspanntes Wochenende, lieben Gruß Urmelschneck

Beitrag von abenteuer 27.03.10 - 21:26 Uhr

Du weißt aber schon, dass du nur im Kkh eine PDA bekommen kannst, oder?
Ich werde mir jetzt beim 4.Kind auch wieder eine PDA geben lassen- habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht.

Ne Freundin von mir hatte grade ne Hausgeburt (1. Kind) und flehte während der Geburt darum ins Kkh zu dürfen und sich ne PDA geben zu lassen. Die Hebamme verweigerte dies jedoch!!!

lg abenteuer

Beitrag von mandragora58 27.03.10 - 21:42 Uhr

hallo

hab mein 2. im geburtshaus bekommen. war wunderschön, wollte eben auch nicht für tage im KK bleiben. (1. war NKS)

aber nach der geburt (um 21.30) war mein kreislauf im keller irgendwas mit 80/40... der arzt war da, ich hing an ner infusion, der mann der hebamme, die im haus lebt (aber gar nicht bei der geburt dabei war) kochte mir lecker essen, machte mir ne fußmassage... gegangen sind wir am nächten tag 11 oder 12 uhr.

frag doch, wenn du dir das anschaust, was ist, wenn du noch nicht richtig fit bist... eigentlich dürfen sie dich doch da nicht rausschmeisen?!

wenn alles ok ist, dann kann man auch nachhaus fahren.

lg do 27.ssw

Beitrag von ira_l 27.03.10 - 22:43 Uhr

Hallo,

also ich fand es wunderschön, mein erstes Kind ambulant zu bekommen und die erste Nach zu dritt im Bett zu verbringen. Außerdem hatte mein Mann gleich eine total enge Bindung zu ihm, im Gegenatz zu all unseren Bekannten. Irgendwie kommt es mir so vor, als könnten die die ersten Tage ganz schwer aufholen...

LG Ira mit Nikolas 20 Monate & Krümelchen 11.ssw

Beitrag von katrinchen85 28.03.10 - 12:30 Uhr

Hallo,

also bei unsrer 1. Tochter war ich auch die üblichen 3 tage im KH: Und würde das NIE wieder so machen, wenn denn alles komplikationslos ist...
Wenn du zuhause jemanden hast, der dich mit Essen etc. versorgt und dazu noch DEINE feste Hebamme, die dich und die SS schon kennt, weiß ich nicht, wie ein KH da mithalten will. Wie gesagt, wenn alles komplikationslos lä#uft, sonst verfrachten die dich eh ins KH;-)
Ich fan jedenfalls, die ständig wechselnden Hebammen und 100 Ärzte und Schwetsern und was weiß ich, die immer reinkamen um nach einem zu sehen, sehr lästig. mein weiß am Ende gar niocht genau, welcher Meinung man nun glauben soll fand ich.
Und seine Ruhe hat man ja auch nie im KH, eben grade als Erstegbärenden wird man da dauernd "gestört"(also ich empüfand es als Störung).
Wie gesagt, mti DEINER festen Hebi zuhause, wo man sich wohlfühlt, ist man da deutlich besser dran finde ich persönlich.
Bei meiner 2. Geburt war ich im KH zur Entbidnug und bin dann auch baldmöglichst wieder abgezischt, das beste, was ich machen konnte.
Wenn du über nacht entbindest z.B: kenne ich es aus dem Geburtshaus auch so, dass man dann schon noch bis morgens dableiben darf. Frag die Hebis doch einfach mal. ich glaube nicht, dass die einen echt einfach "rauswerfen".

LG,Kati, mit 2 Kids und #ei