Kennt sich jemand mit Harz4 aus?

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von puhbaer07 27.03.10 - 21:45 Uhr

Hi!

Habe mich von meinem Mann getrennt und ziehe nun mit unseren gemeinsamen Kids in eine eigne Wohnung.
Man hat mir gesagt ich könnte einen Antrag auf Sachen stellen die ich für die Wohnung benötige.

Was kann ich denn alles eigendlich beantragen.
Bräuchte eine Anbauwand,eine Couch mit Schlaffunktion,einen Fernseher,Lampen für Küche Flur,Bad und Wohnstube,Kühlschrank und Staubsauger.
Die Kinderzimmer sind ok,da kann ich alles mit nehmen von der alten Wohnung.


Dann hat man mir gesagt ich muss Wohngeld für die Kinder beantragen.Wieso das denn.Bekommen die kein Harz4.Mein Mann zahlt keinen Unterhalt,er verdient zuwenig.

LG Mandy

Beitrag von sonjahell 27.03.10 - 21:51 Uhr

Hallo Mandy!

die schicken dich erstmal zum Wohngeld beantragen um nicht zahlen zu müssen. Es könnt ja sein, daß mit dem Satz für deine Kinder ausreichend (hö) gesorgt ist, und du evtl so über die Runden kommst. Also doppelte Ämterschleife.

Hoffe, daß sich da jetzt auch was tut, nach der ganzen Disskussion. War jeweil nach den Geburten meiner Kinder kurzzeitig beim Amt, aber sooo viel Schikane. Ätzend. Man könnte meinen es geht um deren Geld. Naja, anderes Thema. Wir wollens nicht mehr und finden andere Wege seit längerem.

Und beantragen kannst du eigendlich alles. Formlos. Was dabei rauskommt? Keine Ahnung. Ich glaub das wissen die selbst nicht so genau. Rechne am besten mit nix, dann ist die wahrscheinlichkeit groß, daß du mehr bekommst ;-)

Alles Gute,
Sonja

Beitrag von gh1954 27.03.10 - 21:56 Uhr

>>>aber sooo viel Schikane. Ätzend.<<<

Hat dich jemand gezwungen, dich dieser "ätzenden Schikane" auszusetzen?

Beitrag von sonjahell 27.03.10 - 22:02 Uhr

ach süße, fang nicht so an.
Das ist doch hier ein alter Hut.

Beitrag von gh1954 27.03.10 - 22:25 Uhr

Und dieses dumme Geschimpfe auch. Erst nix zu beißen haben und nach Geld fragen und im Nachhinin meckern.
Den Eindruck, den du mit deiner VK machen willst, hält dem, was du schreibst, nicht stand.
Billig.

Wenn du es nötig hast, mit einem überheblichen "ach süße" zu kommen, weiß ich, wen ich vor mir habe... :-)

Beitrag von sonjahell 27.03.10 - 22:48 Uhr

das sollte nicht überheblich klingen.

Nur endlos genertf von dem Wind der hier zu diesem Thema im Forum weht. Endlose Postings und niedermachen derer die vom Staat Geld beantragen. Ich zahle Steuern, und das nicht wenig, für diesen Staat in dem ich lebe. In dem ich gerne lebe. Und der in seinem Gesetz Hilfen wie eben auch Harz4 verankert hat.

Und ja, ich empfinde es als ÄTZEND wie wir behandelt wurden. Und weiß, daß ich damit nicht alleine bin.

Vor der Geburt unseres zweiten Kindes wusste ich, daß wir´s die erste Zeit nicht ohne Hilfe schaffen würden und habe frühzeitig beantragt. Zu früh fürs Amt, da wir gut verdienten (und dennoch laut Statistik "arm" waren, us jedoch nie so empfunden hatten) und sie nicht in die Zukunft rechnen konnte/wollten. Also dann im Ernstfall wieder hin. Natürlich dauerte es lange, bis Hilfe kam. Is wohl die Regel. Was mich an meisten geärgert hat: Wir waren zu einem persönlichen Gespräch dort, daß heißt jemand kannte und und unsere Situation. Im laufe von fünf Monaten (danach sind wir ausgestiegen weil unsere "Ehe" daran zu scheitern drohte) hatte wir mehr als sechs "Betreuer bzw. Beauftragte mit unserem "Fall". Da kann ja keiner mehr den Menschen hinter der nummer sehen. Viele Unterlagen wurden doppelt angefordert weil sie einfach verloren gegangen waren. Auskünfte änderten sich von Berater zu Berater. Keiner kannte sich aus mit Selbständigkeit. etc. Mittleirweile könnte ich vielleicht sogar schon als "Fallberater" dort anfangen. ;-)

Zusätzlich ärgert mich die giftigkeit hier im Forum sehr. Es gibt kein Forenregeln dazu. Ersmal meckern. Du hast auch nur dies getan, anstatt eine Antwort auf die Frage zu geben.

Würde mich noch interessieren aus welchem Grund du dieses Posting geöfnet hast?

Ach mensch, bitte urteile nicht so flott. Verurteile nicht so flott. Das trübt dir den Blick.

Grüße,
Sonja

Beitrag von tve 28.03.10 - 07:44 Uhr

So Du bekommst jetzt den Stempel "Sozial-Rassist" auf den Po und bist damit abgestempelt.

Beitrag von sonjahell 28.03.10 - 10:42 Uhr

hä? #kratz

Beitrag von biene81 27.03.10 - 22:41 Uhr

>>Man könnte meinen es geht um deren Geld.<<

Wo meinst Du denn, kommt das Geld her?#gruebel

Beitrag von sonjahell 27.03.10 - 22:49 Uhr

Biene, auch von mir ;-D

Beitrag von biene81 27.03.10 - 23:10 Uhr

Das freut mich. Und genauso kommt es von den Mitarbeitern der Arge oder anderen Institutionen.
Ich finde es vollkommen nachvollziehbar was das Amt da macht.

Beitrag von sonjahell 27.03.10 - 23:31 Uhr

dann solltest vielleicht du dort arbeiten, und hättest uns derzeit weiterhelfen können, denn sie selber konnten mir ihr Vorgehen nicht erklären - außer das sie nicht wußten wie sie mit Künstlern umgehen sollten, die mal gut und mal gar nicht verdienen.


Beitrag von windsbraut69 28.03.10 - 08:04 Uhr

Wenn Ihr jetzt ohne Leistungen zurecht kommt, weil Ihr keinen Bock mehr auf "Schikane" habt, hätte man Euch viel eher dazu bringen sollen, Euren eigenen Hintern für Euren Unterhalt zu bewegen.

Beitrag von biene81 28.03.10 - 13:35 Uhr

Ich habe frueher viel mit Kuenstlern (Musikern) gearbeitet und teilweise auch deren Finanzen sortiert.
Wir hatten nie Probleme mit dem Amt.
Nein, nicht immer wusste jeder Sachbearbeiter was Sache ist, aber sie haben sich immer informiert und gut war.
Was das nun mit ALGII und Wohngeld der TE zu tun hat, ist mir schleierhaft.

Beitrag von windsbraut69 28.03.10 - 08:03 Uhr

Rechne mal in einem ruhigen Moment durch, was Ihr mit mehrfachem ALGII-Bezug und anderen (Transfer)leistungen die Solidargemeinschaft schon gekostet habt und wieviel Ihr mit offensichtlich sehr geringem Einkommen dieser schon habt zukommen lassen!

Stell Dich auf ein negatives Ergebnis ein, immerhin werden auch beitragsfreie Krankenversicherungen usw. über die Gemeinschaft der Beitragszahler finanziert.

Gruß,

W

Beitrag von tomama 27.03.10 - 23:41 Uhr

Hallo Sonja,

du bemängelst den Ton der angeschlagen wird bei solchen Antworten wie Deinen. Ich kann den Unmut vieler hier inzwischen aber auch verstehen. Anfangs dachte ich auch, wie unsozial hier mit Leistungsbeziehern umgegangen wird. Sicher wird manchmal zu voreilig losgemeckert, aber bei Deinem Posting kann ich die Reaktionen verstehen.

Deine Aussage "Man könnte meinen es geht um deren Geld" ist eine sehr unreife Aussage von Dir. Und dann schreibst Du, daß ihr aufgrund der Unannehmlichkeiten einen anderen Weg gefunden habt Euch und Euren Nachwuchs zu finanzieren. Das zeigt doch, daß man manch einem den Weg zum Geld nur erschweren muß, dann wird er/sie selbst aktiv und wieder selbstverantwortlich. Finde ich sehr begrüßenswert.

Und das Leben als Künstlerin muß man sich eben leisten können. Kenne einige Künstler, die Kellnern oder Taxi fahren, damit sie sich ihre Berufung leisten können...

in diesem Sinne

tomama

Beitrag von king.with.deckchair 28.03.10 - 00:03 Uhr

"die schicken dich erstmal zum Wohngeld beantragen um nicht zahlen zu müssen"

Das machen "die" aber nicht aus Willkür und Bosheit, so will es einfach das Gesetz, Teuerste!

"Man könnte meinen es geht um deren Geld."

Geht es ja auch! Unser aller Geld. Oder denkst du, eine gute Fee kommt einmal im Monat und füllt die Grundsicherungskasse mit einem Zaubersprüchlein auf?

In Politik/Gesellschaftskunde (und einigen anderen Fächern, wie mir scheint) nicht richtig aufgepasst?!

Beitrag von gh1954 28.03.10 - 00:09 Uhr

Diese Aussagen haben mich auch angeödet.

Beitrag von tve 28.03.10 - 07:52 Uhr

Schön wäre es, wenn auch mal wer so nen Aufrieb bei den Gehältern von Beamten, Politiker und anderen Herrschaften machen würde.

Ach was könnte es diesem Staat so gut gehen, wenn das so wäre und auch noch zeitgleich der Behördenpersonaldschungel noch richtig funktionstüchtig gerodet werden würde, sprich 3/4 rausgeschmissen, weil eh für nix zu gebrauchen.

Dann noch die gesamten überteuerten Bezüge und Annehmlichkeiten von Ex Politikern gestrichen und die BRD könnte jedem Bundesbürger ein Grundgehalt von 2000 € Netto fürs Nixtun bezahlen.

Beitrag von windsbraut69 28.03.10 - 08:07 Uhr

Auch dann gäbe es nicht mehr als den Grundbedarf für luslose Bundesbürger, die es nicht nötig haben, ihren Beitrag zu leisten.

Warum bist Du nicht ganz oben dabei in diesem nutzlosen Dschungen, räumst dort sozialverträglich auf und kassierst DANN endlich mal, was Dir vermeintlich zusteht an Geldern, die andere erwirtschaften?

Beitrag von tve 28.03.10 - 10:24 Uhr

Weil, geht Dich nix an.

Interessiert mich was Du von Dir gibst ?

( ) ja (x) nein ( ) vielleicht

Beitrag von sonjahell 28.03.10 - 10:53 Uhr

#pro

Beitrag von sonjahell 28.03.10 - 10:51 Uhr

ja, natürlich ist das Gesetz. Niemand spricht von Willkür oder Bosheit.

Und jeder hier weiß genau, was ich mit "Man könnte meinen es geht um deren Geld" meinte. Es ist natürlich nicht die Frau/der Mann gegenüber des Schreibtisches die nun ihr/sein Portemonai zückt.

Hast du in deinen Unterrichtsfächern was davon gelernt, daß man moralisch verurteilt wird und sich bitte schuldig fühlen soll, wenn man die im Gesetz verankerte Grundsicherung nutzt?

Beitrag von windsbraut69 28.03.10 - 08:00 Uhr

"Wir wollens nicht mehr und finden andere Wege seit längerem. "

Na, damit ist doch beiden Seiten geholfen.
"Die" behalten "ihr" Geld und Ihr müßt Euch den bösen Schikanen nicht mehr aussetzen.

Beitrag von chidinma2008 27.03.10 - 21:53 Uhr

Hallo
du bekommst das Nötigste von Amt also Fehrnsehn ist nicht drinnen.
Bett,Kühlschrank.schrank und noch ein paar andere sachen sind mit drinnen.
Aber das Amt wird dich auch fragen wen ihr verheiratet seit warum du keine Möbel mit nehmen Tust.Im ernst fall bekommt die Mutter mit den Kindern das meiste aus der Gemeinsamen Wohnung zu gesprochen.

Erst mal musst du Hartz beantragen und schauen ob sie die Miete Übernehmen dann bekommst du was für dich.

kann dein Mann kein Unterhalt zahlen bekommst unterhalts vorschuss Plus das Kindergeld das reicht um den Bedarf eines Kindes zu decken somit bekommst du für die kinder kein Hartz 4 mehr bzw. nur ein kleinen anteil

LG

  • 1
  • 2