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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von monstermama5 27.03.10 - 22:21 Uhr

Hallo

Vorweg möchte ich klarstellen das ich nicht voreingenommen bin ,nichts auf hörensagen gebe und mir mein eigenes bild mache

Bin mir auch noch gar nicht sicher ob es ein problem geben wird aber habe so ein komisches gefühl.

In unsere unmittelbare nachbarschaft( genau gegenüber) sind neue mieter gezogen.

3 der kids sind im ungefähren alter meiner kinder.
von 9 bis 2 jahren.
Als das wetter die tage besser war waren die kinder bei uns auf der terrasse.Habe damit auch kein problem.
Aber irgentetwas stört mich.

Die eltern arbeiten beide nicht.
Sie nett aber keine zähne im mund.
Die kleineren können alles nicht vernünftig sprechen.( 3 und 5 jahre)
Habe schon mitbekommen das die kinder draußen spielten und auch nicht reinkommen dürfen als es anfing zu regnen.
Der größere( 9 jahre) hat letzte nacht bei uns geschlafen.( war freundlich und nett) wollte gleich bei uns einziehen
Sie erzählt sehr viel ( über ihre familie) was ich nach kurzer bekanntschaft so nicht kenne.
kinder waren nicht immer bei ihr.wohl zwischen durch bei ihrer mutter.
von den 5 kindern ist wohl nur die kleinste( 12 monate) von ihrem mann.
ein kind haben sie durch plötzliche kindstot verloren
Obwohl keiner von beiden arbeitet haben die kleinen einen kitaplatz bis um 17.00 uhr
Haben vom jugentamt eine familienhilfe (es ist nicht verkehrt sich hilfe zu holen)
Beide sind ganz nett aber das alles läßt mich trotzdem sauer aufstoßen.

Heute waren dann mein sohn( 6 jahre) mit dem großen(9jahre) von ihr und noch einem nachbars jungen draußen.
der sohn von ihr wurde dann wohl gesehen wie er den verkäufer eines imbiswagens geärgert hat.
Seine mutter war gerade bei mir ( hatte mir kinderklamotten gebracht die ich eigentlich gar nicht brauche) wir holten die beiden rein um mit ihnen zu reden.
Da alle kinder keine engel sind hat einer die schuld auf den anderen geschoben.
Ihr sohn meinte dann meiner hätte die leute die vorbei gingen nach geld gefragt.( geht gar nicht)
ich habe dann am abend den anderen jungen( der auch dabei war) gefragt ob der davon etwas mitbeko
mmen hat.er meinte das mein sohn das nicht gemacht hätte.
Mein sohn streitet( klar) das auch ab.
Wie soll ich den nun damit umgehen?

Auch wir haben unsere probleme in der familie.aber muß ich das alles am 3 tag des kennenlernens erzählen?
Mir ist das alles to mutch.
Wie seht ihr das?
lg maike

Beitrag von doris72 27.03.10 - 23:16 Uhr

Hallo Maike,

höre auf Dein Bauchgefühl.

Ich hätte da auch so meine Probleme.

LG von Doris

Beitrag von rosaundblau 28.03.10 - 09:09 Uhr

Obwohl keiner von beiden arbeitet haben die kleinen einen kitaplatz bis um 17.00 uhr

Sowas habe ich vor ein paar Jahren auch schon mal im Kindergarten angesprochen. Die Antwort die ich darauf bekam:

Tja Frau XY, für diese Kinder ist es nun mal besser bis 17 Uhr im Kindergarten zu sein, als die arbeitslosen, depressiven Eltern auf dem Sofa sitzen zu sehen!

Nach dem Spruch hatte ich wirklich keine Lust mehr auf eine weitere Unterhaltung.

Was Deine Nachbarn betrifft, meine Lieblingsnachbarn könnten sie nicht werden. Die Kids können nichts dafür, laß sie miteinander spielen, wenn sie das möchten. Ob ich deren Kinder bei mir übernachten lassen würde? Vielleicht eher nicht!

Was das Verhalten des 9-jährigen angeht, wirk auf Deine Kinder ein, daß Du solches Verhalten nicht gut findest. Sprich ein Machtwort, wenn Du dieses Verhalten unmittelbar mit bekommst.

vg rosaundblau

Beitrag von lexa8102 28.03.10 - 12:56 Uhr

Hallo Maike,

vielleicht redet die Nachbarin mit dir über ihre Probleme, weil sie sonst niemanden hat und du ihr sympathisch bist? Ich kenne auch Menschen, denen muss man einfach das Herz ausschütten... ;-)

Wegen dem Vorfall mit dem Ärgern vom Verkäufer: Da würde ich nicht so viel drauf geben. Lass es gut sein. Es ist normal, dass Kinder in dem Alter schwindeln, sie können Wahrheit und Phantasie noch nicht so auseinander halten.

Wie deine neuen Nachbarn ihre Kinder erziehen, ist deren Sache, da solltest du dich nur einmischen, wenn es um das Wohl der Kinder geht (z. B. bei Kälte nicht rein dürfen).

Zum Thema arbeitslos und Kita-Platz / Hygiene usw. möchte ich mich jetzt lieber nicht äußern.

VG,
Lexa

Beitrag von fritzeline 28.03.10 - 15:57 Uhr

Ich fänd's schade, wenn du die Kinder aufgrund ihrer Eltern irgendwie ablehntest. Die können nichts dafür und werden es im Leben schon schwer genug haben.

Mir persönlich sind manche "assigen" Familien, die dabei nett und freundlich sind, lieber als gutverdienende Vorzeigefamilien, bei denen allzu oft nur die Fassade schön und ordentlich ist - was hinter verschlossenen Türen abgeht, weiß doch keiner.
Ich kann aber verstehen, dass dir diese vertrauliche Art too much ist und du nicht das Bedürfnis hast, dich mit der Frau zu befreunden, das musst du ja auch nicht :-)

Beitrag von manavgat 29.03.10 - 09:05 Uhr

to mutch.

??????


Gruß

Manavgat

Beitrag von wort75 29.03.10 - 13:13 Uhr

so wie ich eure deutschen regeln kenne, bekommen familien am rande der gesellschaft auch krippenplätze, wenn keiner arbeitet. z.B: dann, wenn die kinder sonst sprachlich, kognitiv oder seelisch daheim nicht genug gefördert werden (können).

du wirst, längerfristig gesehen, den kontakt der kinder eh nicht verbieten können. sie werden wohl zusammen spielen. und wie viel sie voneinander abgucken hat auch damit zu tun, dass du ihnen zeigst, was gut und richtig ist.

ich denke, etwas einschränken kannst du den kontakt klar: die kinder müssen nicht gegenseitig beieinander übernachten. gerade wenn du ein schlechtes gefühl hast - - - auf das gefühl würde ich unbedingt hören.
du kannst dankend ablehnen, wenn dir jemand kleider anbietet, distanziert bleiben.

leute, die wenig aufmerksamkeit erfahren lernen schnell, dass andere voyeuristisch veranlagt sind. das meine ich nicht persönlich - ist menschlich. sprich: sie wissen (sowohl mutter als tochter) dass du dann zuhörst, wenn sie böses, ungewohntes, blutiges, tragisches erzählen. also platzen sie mal mit dem ganzen leben raus. sie wissen, dass du dann "verpflichtet" bist nachzuziehen und auch zu erzählen - oder dass du sie bemitleiden wirst. das ist berechnung. beim kind ggf. noch nicht.

wie du damit umgehst: abbrechen. sagen "du, das möchte ich eigentlich nicht wissen" oder "du, lass mal, ich bilde mir hier ein eigenes bild" oder "du, wir haben alle so unsere schwierigkeiten. so gut kennen wir uns ja noch nicht" oder "du, das letzte mal hast du mir so viel erzählt... das hat mich belastet. du trägst sicher viel mit dir rum. zur zeit sind so schwere themen nicht mein ding. nimms mir nicht übel: aber bleiben wir doch bei unbeschwerteren themen, ((bis wir uns besser kennen))". ja, das ist heikel - aber da du es nicht auf innige liebe von denen angelegt hast...?

du wirst sicher noch zu hören bekommen, dass kein job und keine zähne im mund nicht heissen, dass man nicht nett sein kann. aber ich kann nur sagen: mir gings nun mal gleich wie dir.

übrigens finde ich zwar, dass man den kindern den umgang nicht verbieten sondern diesen nur einschränken soll - aber wenn ein neun und ein sechsjähiger zusammen "abhängen" finde ich, dass man eingreifen kann. zB indem man den bewegungsradius den sechsjährigen einschränkt. auf spielplatz, hof und spielstrasse. da wird der neunjährige von sich aus bald andere kollegen suchen.

Beitrag von simone_2403 29.03.10 - 15:18 Uhr

Alleine die Aussagen:

Haben KiTa Platz bis 17.00,beide arbeiten nicht,sie hat keine Zähne im Mund....sind für mich oberflächliche Feststellungen die deine Ablehnung hervorrufen.Die Kleinen sprechen nicht anständig.Meinst du nicht auch,das es dann angebracht ist die Kinder in die KiTa zu bringen um sie da zu fördern?

Das mit den Jungs ist pillepalle und ich bin mir sicher das es dir weniger sauer aufstossen würde,käme der junge aus einem anderen Haushalt,dein Beitrag läßt die Ablehnung förmlich spüren und das find ich eigentlich das traurige.Klar muss man sich nach 3 TAgen alles auf die Nase binden aber ist dir schon mal in den Sinn gekommen,das diese Frau auf der suche nach Freundschaft und Hilfe ist?

lg

Beitrag von marion2 30.03.10 - 12:56 Uhr

Hallo,

freu dich, dass deine Kinder jemanden zum Spielen haben.

Ich orakel Mal: Wenn sich sofort eine Übernachtungs-Freundschaft ergeben hat, wird es mit den Sozialkontakten deiner Kinder nicht so weit her sein.

Gruß Marion

Beitrag von p.sylvie 02.04.10 - 20:49 Uhr

Mein grosser erzählt auch jedem unser ganzes Leben#hicks
So hatten wir mal folgende Situation:
Mittagpause: Unser Krümel lag im bett und machte Mittagschlaf, ich wollte mit unserem Grossen schnell mit dem Hund zur Ecke Pipi machen (etwa 20 meter), Pflegesohn war auf Besuch bei den Eltern... vor der Tür kam eine frau mit Kidnerwagen vorbei und im Nu wusste di gute Dame dass einer der KInder bei seiner Mama war, der andere oben schlief, dass hinterm Haus die Tür immer offen ist, der Hund mal pipi muss, er schon gut fahrrad fahren kann, und wir gleich zurück sind damit der Kleine nicht zu lang alleine zu hause ist...#schein
Lg