findet ihr es so schlimm aushaltsgeld zu bekommen?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von naddel09 27.03.10 - 22:21 Uhr

habe mal etwas im forum geschnüffelt da ich ja vorhin das mit dem monatsbudjet gepostet hatte und ich bin entsetzt wie viele frauen es unmöglich finden haushaltsgeld zu bekommen.die meisten ´gehen einfach so ans konto un holen sich das was sie wollen.bei uns ist es so dass mein mann vollzeit arbeiten geht.ich verdiene auch ca 300 euro mit und bekomme am 1.von meinem mann 500 euro was ich total ok finde da er ja sonst alle anfallenden kosten bezahlt sprich miete,versicherung,strom einfach alles.wie seht ihr das?findet ihr das auch so verwerflich.mir ist es lieber ich habe einen gewissen betrag zur verfügung als wenn ich jedesmal ans konto rennen müsste.ich kann also 800euro verwalten wie ich mövhte obwohl ich haushaltsgeld bekomme was ja nicht heißt dass ich mir es nicht selbst am 1.holen könnte...wie seht ihr das?
lg

Beitrag von marlie 27.03.10 - 22:36 Uhr

Hallo,

ich hab den betreffenden Thread jetzt nicht gelesen, aber ich bekomme auch Haushaltsgeld. ;-) Wir kommen so besser zurecht, haben eine bessere Kontrolle, als vorher. Ist mir auch total egal, was andere davon halten. Bei uns hat es sich bewährt und gut ist.

LG

Beitrag von naddel09 27.03.10 - 22:40 Uhr

mein thread ist weiter unten.ich habe einfach mal mal das wort haushaltsgeld in die suchmaschine eingegeben....naja gut zu wissen dass es nicht so abwägig ist und man nicht hinterm mond lebt:-)

Beitrag von mother-of-pearl 27.03.10 - 22:42 Uhr

"Aushaltsgeld"? (von "Aushalten")
Da hast du ja einen netten faux pas hingelegt und thematisch direkt ins Schwarze getroffen! #rofl

Es ist doch wurscht, ob Papa der Mutti die Kohle monatlich überweist, Mutti sie sich selbst vom Konto holt oder Vatti sie von Mutti bekommt #augen

Entscheidend ist doch, dass beide zusammen am selben Strang ziehen und das monatlich zur Verfügung stehende Geld gerecht aufgeteilt wird. Nach Abzug aller Kosten (inklusive Haushaltsgeld) müssen beide Partner unterm Strich das selbe haben. Sofern noch was übrig bleibt.
Wenn das bei euch so ist, dann ist doch alles paletti.

LG

Beitrag von schwarzesetwas 27.03.10 - 22:47 Uhr

Wie viel Geld hat denn Dein Mann nach Abzug aller Kosten, die er bezahlt?

SO würde ich das sehen.

Wir haben nur gemeinsames Geld. Es gibt auch kein Haushaltsgeld.
Wir geben das aus, oder weniger, was wir haben. Sparen, achten auf Kosten.
Aber es gibt kein Dein und Mein.

Wir vertrauen uns gegenseitig, dass es keiner übertreibt, aber jeder doch etwas Freiraum hat. Über größere Anschaffungen wird gemeinsam entschieden.

Mit so ner Methode, wie ihr sie habt, würde ich nicht klarkommen.

Lg,
SE

Beitrag von naddel09 27.03.10 - 22:58 Uhr

das was übrig bleibt wird gespart.mein mann gibt für sich fast nichts aus.eher habe ich noch was von meinem haushaltsgeld übrig.ich muss sagen dass mein mann mit sich sehr sparsam ist und kein geld zum fenster wirft.er hat auch ein durchschnittsgehalt und wir leben recht gut so.´bei uns ist auch nichts dein und mein und eine karte habe ich auch nur die brauch ich eben nie da ich mein geld zu hause habe;-)wenn mal außerplanmäßige ausgeben anstehen kann ich auch an das konto.ich denke es geht vielmehr darum wieviel auf dieses konto kommt.ich könnte mir theortisch auch 500 euro den monat verteilt über abholen.klingt das dann besser?
bei 3 kindern müssen wir UNSER geld einfach einteilen
lg

Beitrag von naddel09 27.03.10 - 22:59 Uhr

sorry sind ein paar rechtschreibfehler drin..

Beitrag von carla_columna 28.03.10 - 09:52 Uhr

Naja, ich hätte nur Probleme damit, wenn ich Geld zugeteit bekäme und mein Mann meinen würde, das restliche GEld wäre seins.

Ich denke, wenn man eine Familie ist, darf es "mein Geld, dein Geld" nicht mehr geben. Vor allem, wenn die Frau bei den Kindern zu Hause ist und der Mann Vollzeit arbeiten geht.


So wie ihr es handhabt, ist es zwar Haushaltsgeld, aber doch eigentlich nur, damit ihr einen Überblick habt.

Das fänd ich auch völlig ok.


Eine Bekannte von mir bekam immer sehr wenig Geld, konnte nicht mal vernünftige Schuhe für ihre Kinder kaufen. Und dass, obwohl ihr Mann Oberstudienrat war und sicher nicht sooo schlecht verdient hat.
SIe hat sogar zwischendurch ihren Schmuck verkauft, weil ihr Mann ihr kein Geld für Schuhe gegeben hat (und hier rede ich von einem Paar passender Schuhe pro Saison). Sie wusste Jahrelang nicht, was er verdient.
DAS würde ich nie und nimmer mitmachen.


LG Carla

Beitrag von biene81 27.03.10 - 22:54 Uhr

Ich sehe das so, dass wir ein gemeinsames Konto haben, von dem alle Kosten abgehen und damit hat sich das.
Mir waere das zu doof wenn mein Mann mir einen festen Betrag ueberweisen wuerde.
So ganz verstehe ich den Sinn von getrennten Konten in einer guten Partnerschaft nicht.

LG

Biene

Beitrag von grundlosdiver 27.03.10 - 23:31 Uhr

Wir haben getrennte Konten und kommen so besser klar. Das hat einmal etwas mit der Vergangenheit meines Mannes zu tun.. (Tochter aus 1.Ehe)
Zum anderen gibt mein Mann viel zu gern Geld aus und durch getrennte Konten haben wir besseren Überblick.
Das hat aber nichts mit unserer Beziehung/Ehe zu tun. Mein Mann hat genauso eine Karte zu meinem wie ich zu seinem Konto.

Beitrag von blacknickinblue 28.03.10 - 09:18 Uhr

Bei Geld hört nun mal die Freundschaft und auch die Liebe auf. Das macht sich spätestens dann bemerkbar, wenn die Partnerschaft mal nicht mehr so gut ist oder gar auseinandergeht.

Da hat es schon für so manchen ein böses Erwachen gegegen. Auch in finanzieller Hinsicht. Das gilt für Männer und für Frauen. Es gibt nämlich duchaus auch Hausfrauen, die ihren geliebten Ehemann gewaltig übers Ohr hauen.

Beitrag von biene81 28.03.10 - 13:39 Uhr

Man kann sowas kganz prima regeln, so dass niemand uebers Ohr gehauen werden kann.
Wir haben uns dahingehend abgesichert, lediglich das "normale" Konto, auf dem im Hoechstfall 3000 Euro lagert, kann von nur einem Partner abgeraeumt werden. Und das wars.
Saemtliche Sparkonten, etc, erfordern die Zustimmung beider Partner vor Ort bei der Bank, also selbst Unterschriftenfaelschung wuerde nicht funktionieren.
Nie im Leben wuerde ich mri von meinem Partner Geld einteilen lassen, und wenns 10.000 Euro im Monat waeren.
ICH gebe aus was ICH fuer richtig halte.
Das ich es dabei nicht uebertreibe, verbittet mir der gesunde Menschenverstand. Dafuer brauch ich keinen Mann.

Beitrag von carrie23 28.03.10 - 13:04 Uhr

Wir haben auch getrennte Konten, in Österreich ist das eher normal als was besonderes.
Ich kenne NIEMANDEN der ein gemeinsames Konto hat.
Mir persönlich ist es auch lieber so, was nicht heißt dass wir nicht alles zusammen bezahlen.
Nur weil mein Mann sein eigenes Konto hat heißt dass ja nicht dass wir nicht das ganze Geld in einen Topf werfen.

Beitrag von naddel09 27.03.10 - 23:01 Uhr

und nochmals möchte ich daraufhinweisen dass ich haushaltsgeld und nicht aushaltsgeld meine wie es hier verstanden wurde..

Beitrag von dore1977 27.03.10 - 23:08 Uhr

Hallo,

ich glaube dazu müsstest Du Haushaltsgeld erstmal definieren.

Mein Mann überweist mir jeden Monat Geld auf mein Konto. Das könnte man als Haushaltsgeld bezeichen. Wir haben so eine bessere Übersicht wo das Geld bleibt.
Ich habe aber eine Kontovollmacht für sein Konto und kann daher auch jederzeit mit seiner Karte bezahlen oder Geld holen. Er hat da auch kein Problem mit. Also definiere bekomme ich jetzt Haushaltsgeld ????

LG dore

Beitrag von naddel09 27.03.10 - 23:15 Uhr

im prinzip ja schon da es ja auch für den haushalt draufgeht nehme ich an?uns geht es auch mehr um die übersicht als um den kotrollzwang meines mannes der definitiv nicht vorhanden ist.ich frage mich nur was an dem wort haushaltsgeld so verwerflich ist??habe das gefühl es wäre ein rotes tuch für viele frauen.angenommen die frau hätte keine karte/vollmacht und der mann lebt nebenher in saus und braus wäre das eher verwerflich als wenn mein mann zb schaut dass das geld,was er ja verdient auch noch für eine familienurlaub reicht.wir haben das besprochen und berechnet und es ist ein betrag von 800euro rausgekommen den ich zum haushalten(daher auch das wort haushaltsgeld)zur verfügung habe.

Beitrag von windsbraut69 28.03.10 - 10:35 Uhr

"wäre das eher verwerflich als wenn mein mann zb schaut dass das geld,was er ja verdient auch noch für eine familienurlaub reicht."

Ja, daran stört MICH schon gravierend, dass ER schaut, nicht IHR und dass betont wird, dass ER es verdient.

Liegst Du neben dem 300Euro-Nebenjob den Rest des Tages auf der faulen Haut oder kümmerst Du Dich um Euren Haushalt und Eure Kinder?


LG

Beitrag von grundlosdiver 27.03.10 - 23:22 Uhr

Haushaltsgeld... Da verstehe ich drunter: Geld, was wir zur Lebenshaltung zur Verfügung haben und mit dem wir halt haushalten müssen.
So gesehen wird es wohl jede Familie haben, manche mehr, manche weniger...

Ist eben nur eine Frage von Relationen und Zuteilung...;-)
Ich glaube, empörend ist eher, wenn Frau nicht ans Konto darf, der verdienende Mann ein paar Euro zuteilt, mit dem das Nötigste abzudecken ist, um jeden Cent extra gebettelt werden muss, der Herr es aber lieber für sich ausgibt...;-)

Ich hab mir selbst Haushaltsgeld zugeteilt, mit dem ich versuche auszukommen. Davon besorge ich Lebensmittel, Kosmetik, meine persönlichen Bedarfe und alles für die Kinder und unsere Tiere. Manchmal sprenge ich auch den Rahmen#schein Dann muss den Monat halt weniger gespart werden...
Mein Mann bekommt separat "Taschengeld", welches er in der Regel nur für sich ausgibt. Auch er sprengt manchmal den Rahmen, dann gilt dasselbe...
Aber grundsätzlich müssen wir uns an die Betragsgrenzen halten, da wir noch sparen wollen und nicht mehr ausgeben wollen/können, als wir einnehmen.

Beitrag von pizza-hawaii 27.03.10 - 23:31 Uhr

Wenn mir Geld zugeteilt wird und nichts nachkommt wenn es alle ist, ja dann finde ich das schlimm!

Wir haben ein Konto, es ist unser Geld, egal wer es zur Zeit verdient, ich hab vor der Entbindung ja schließlich auch Vollzeit gearbeitet. Es sind ja auch unsere Schulden #schein

Wenn Jemand Probleme mit dem Haushalten hat und sich deshalb einen bestimmten Betrag am Anfang des Monats holt weil er dann besser damit klar kommt, finde ich das okay, aber das ist auch was anderes als ich es oben beschrieben habe!

Also was genau meinst Du jetzt im speziellen?

pizza

Beitrag von antares01 27.03.10 - 23:35 Uhr

Warum interessiert Dich das? Wenn ihr so gut zurechtkomment, ist doch alles in Ordnung.

Beitrag von gh1954 27.03.10 - 23:35 Uhr

Ich bin ja nun schon etwas älter.

ABER Haushaltsgeld habe ich NIE bekommen, bin ich ne Angestellte?

Mein Mann hat sich in 29 Jahren Ehe nie für Kontoauszüge interressiert.

Ich habe das gesamte Geld verwaltet.

Du lieber Himmel, allein der Gedanke, mir Geld "zuteilen" zu lassen....#augen

Beitrag von arienne41 28.03.10 - 09:51 Uhr

Hallo

Jeder hat doch da sein eigenes System.
Sie sagt ja nicht das sie nicht ans Konto kann.

Ich habe das gesamte Geld verwaltet.
Bekam dein Mann denn wenigstens Taschengeld?

Beitrag von gh1954 28.03.10 - 09:57 Uhr

Blöde Frage.

So wenig, wie es bei uns Haushaltsgeld gab, gab es "Taschengeld".

Mein Mann konnte mit seiner Karte Geld holen, wenn er Geld brauchte, hat er aber fast nie gemacht, war einfacher für ihn, wenn er sich aus meiner Geldbörse bedienen konnte.

Beitrag von schullek 27.03.10 - 23:35 Uhr

hallo,

ich finde es nicht schlimm. ein wenig altbacken, aber nicht verwerflich. für mich wäre dieses system ja allerdings nichts.
ich meine: für mich würde es sich bei einem solchen system, wie bei euch, nicht anfühlen, wie eine gleichberechtigte partnerschaft. es hat etwas von zuteilen, wie auch immer freiwillig das geschieht.
schon wenn du sagst: er bezahlt das und das. so rede ich nicht wenn es bei uns ums geld geht. wir bezahlen und wir begleichen rechnungen etc.

aber wie gesagt, wenn ihr das so wollt und für euch gut findet ist es doch ok.

lg

Beitrag von imzadi 27.03.10 - 23:56 Uhr

Also ich stell mir das gräusselig von wenn ich einkaufen gehe, was tolles endecke bzw. was wo ich schon ewig gesucht habe und ich müsste mir berechnen ob ich mir das vom Haushaltsgeld leisten kann. Und dann noch auf anderen Seite mein Mann der Geld einfach ausgeben kann für was er Lust hat.

Auf so eine Idee wäre mein Mann gar nicht gekommen. Der hat mir nach ca. 3 Monaten seine Kontovollmacht aufgedrückt und dann war ich für die Finanzen zuständig. Der geht nie zu seiner Bank geschweige denn interessiert sich für den Kontostand. Er geht vollzeit arbeiten, ich seit unserer 7 Jährigen Ehe nun seit 2 Jahren auf 400 € Basis. Überhaupt kenne ich das gar nicht viel anders, auch keine meiner Freundinnen müsste jemals bei ihrem Mann nachfragen wenn sie mehr bräuchte. Gemeinsame Konten oder gegenseitige Kontovollmacht ist da Standart.

Ich denke wenn ein Mann sowas macht ist er entweder misstrauisch oder geizig!