Möchte einen Hund - viele Fragen und keine Ahnung - Hilfe

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von ylenja 28.03.10 - 09:45 Uhr

Hallo,

könnt Ihr mir etwas helfen ?
Ich und mein Sohn möchten einen Hund. Mein Mann überlässt es uns, da er sehr viel unterwegs ist, wäre aber einverstanden.
Die Situation ist folgende:
Wir hatten noch nie einen Hund, sind also total unerfahren.
Wir wohnen im ersten Stock. (Meine Eltern wohnen unten, also kein Drama mit Vermieter oder so)
Wir wohnen direkt neben einem Wald, zu dem der Zugang von unserem Grundstück teilweise offen ist. (Könnte aber geändert werden).
Wir haben viel Zeit und Liebe für einen Hund.

Der Hund sollte nicht groß aber groß genug sein, um ihn täglich ausführen zu müssen. Etwa bis 30 - höchstens 40 cm wäre prima. (Ich brauche und will mehr Bewegung - mit Hund habe ich dann deutlich einen Grund mehr ;-) )

Da wir total unerfahren sind, sollte es ein Hund sein, den wir gut führen können. Können schon energisch und konsequent sein, aber manche Hunde sind ja wohl doch sehr eigen. Diese Erfahrung haben wir eben nicht.

Da wir im ersten Stock wohnen, sollte er mit Treppen keine Probleme haben. Er darf in unsere Wohnung und soll ein richtiger Familienhund werden. (Ich möchte keinen Hund, der draußen im Zwinger bleiben muss)

Das Wesen des Hundes sollte sehr freundlich und geduldig sein. Darf aber auch ruhig etwas Temparament und auch "Charakter" haben. Aber Kinder sollte er mögen - soll ja auch mein Sohn klar kommen.
Ach ja, bei uns gibt es viele Katzen - auch eine im Haus.
Das sollte und dürfte kein Problem sein. (Aber ich denke, ein Welpe gewöhnt sich da eher daran - oder täusche ich mich ?)

Mein Sohn hätte gern einen Chihuahua, mir würde ein Beagle gefallen.
Aber passen die Hunde (einer davon) zu uns ? Chihuahua sind bewegungsfreudig - aber auch gut für lange Spaziergänge ?
Ein Beagle wäre schön - aber krieg ich seinen Jagdtrieb in Griff - wohnen ja auch noch neben einem Wald...
Oder sollte ich an eine ganz andere Rasse denken ?
Nur welche...
Es muss übrigens kein reinrassiger Hund sein - es darf auch ein Mischling sein.
Wichtig ist mir nur, dass wir ihn als Welpe bekommen, weil ich denke, dass wir uns leichter tun, wenn wir ihn von klein auf kennen.
So, ich glaube, das wars erst mal.

Jetzt wäre es toll, wenn ich viele Erfahrungen und Tipps von Euch bekommen würde.
Worauf soll ich / wir achten.

LG

Ylenja

Beitrag von kja1985 28.03.10 - 10:54 Uhr

Hallo,

wir haben einen Beagle. Das ist eine etwas spezielle Hunderasse die ich niemandem empfehlen würde der nicht bereit ist überdurchschnittlich viel Zeit in die Erziehung zu investieren. Sie sind sehr selbstständig und wenig zur Zusammenarbeit bereit. Egal ob du dein Grundstück einzäunst oder nicht - wenn du kein Fort Knox draus machst wird er im Wald streunen gehen, Beagle sind Ausbrecherkönige. Wenn der Beagle nicht perfekt erzogen wird kann er nicht freilaufen. Soviel dazu ;-)

Was mir für euch spontan einfällt wäre z.B. ein Pudel, ein Cocker Spaniel, ein Cavalier King Charles Spaniel, ein Pinscher (Zwergpinscher oder Deutscher Pinscher), diverse Terrier (Jack Russell, Yorkshire), Malteser, Bolonka. Google die mal und guck ob da eine Rasse dabei ist die dir optisch zusagt. Die finde ich eigentlich alle toll und kindergeeignet. Über den Jack Russell gibt es diverse Vorurteile, aber ich habe einen Tagesjacky, der ist ganz toll.

Bei den Chihuahuas wird es schwer sein einen geeigneten Welpen zu finden, die meisten sind so furchtbar Mini mit diesen runden Köpfchen und Glubschaugen, das sind keine gesunden Hunde. Ich habe aber auch schon Chis gesehen, die ein bisschen größer als herkömmlich sind und wie normale Hunde aussehen. So einer wäre sicher auch eine gute Idee.

Beitrag von biene81 28.03.10 - 13:45 Uhr

>>wir haben einen Beagle. Das ist eine etwas spezielle Hunderasse die ich niemandem empfehlen würde der nicht bereit ist überdurchschnittlich viel Zeit in die Erziehung zu investieren. Sie sind sehr selbstständig und wenig zur Zusammenarbeit bereit. Egal ob du dein Grundstück einzäunst oder nicht - wenn du kein Fort Knox draus machst wird er im Wald streunen gehen, Beagle sind Ausbrecherkönige. Wenn der Beagle nicht perfekt erzogen wird kann er nicht freilaufen. Soviel dazu >>

Da kann ich nur zustimmen. Beagle sind meiner Meinung nach keine Anfaengerhunde. Wenn doch, dann nur wenn man wirklich Nerven wie Drahtseile hat und sich wirklich viel Zeit nimmt um mit dem Hund zu ARBEITEN. Gassi gehen reicht nicht um sich bei diesem Hund durchzusetzen.

Beitrag von spider99999 28.03.10 - 18:47 Uhr

Hallo,
wie wäre es wenn man sich erstmal ein Buch kauft, wo es um die Anschaffung eines Hundes geht?! ....und soll es ein Welpe sein, der Vorteil wäre es man kann den Hund so "formen" wie man es möchte, man muss allerdings sehr viel Zeit in die Erziehung investieren! Eine Hundeschule ist ein absolutes Muss! ...bei einem Mischling evtl. noch aus dem Tierheim, weiß man nicht was man bekommt bzw. was der Hund schon erlebst hat. Wir haben drei Tibet-Terrier und sie sind unsere absoluten Traumhunde, es sind keine Terrier so wie der Name vermuten läßt, es sind Hütehunde! Wir waren mit Ihnen von der Welpenstunde über den Junghundekurs in der Hundeschule. Ich würde mich sehr genau über die diversen Rassen informieren und auch schon mal in einem Tierheim einen Hund Gassi führen um mal zu testen, wie das so ist. Ein Hund macht Arbeit und bedeutet eine Menge Verantwortung. Ich weiß nicht wie ich es ausdrücken soll, aber man muss halt schon ein Hundemensch sein. Falls es noch Fragen gibt, dann gerne per PN, liebe Grüße Kim

Beitrag von booo 28.03.10 - 10:58 Uhr

Mir fiel als erstes ein Mops ein #cool Wobei die ja auch recht störrisch sein können#hicks

Beitrag von bruchetta 28.03.10 - 11:00 Uhr

Also, Chihuahua finde ich einfach zu klein.
Vom Terrier würde ich auch abraten, die sind auch von Haus aus schwierig und eigensinnig.
Beagle hast ja schon gelesen.
Wie wäre es mit einem Cocker Spaniel?
Oder wirklich so ein Wald-und-Wiesen Mischling.

Beitrag von cherymuffin80 28.03.10 - 11:31 Uhr

Hallo,

also nen Chihuahua halte ich persöhnlich nicht grad für gute Kinderhunde da sie einfach zu klein sind und Kinder ja gern mal mehr toben und auch mal "körperlich" werden.

Beagel finde ich lustige Zeitgenossen, aber es sind halt Jagdhunde die auch den Charakter haben den ein Jadhund ja auch haben soll. Mit der richtigen Erziehung aber sicher auch tolle Familienhunde.

Geh doch einfach mal in ein Tierheim und schau dich dort um, ich denke auch grad für Anfänger ist ein Welpe schwieriger als ein Hund der schon erwachsen ist (muss ja kein alter Hund sein), und auch in Tierheimen gibt es oft genug Welpen. Bei einem erwachsenen Hund kennt man aber schon den Charakter, das weist du bei nem Welpen nie wo der sich hin entwickelt, wenn dann noch Erziehungsfehler dazu kommen kann es schnell nach hinten losgehen! Und Atribute wie "Kinderlieb" sind keine angeborenen Charakterzüge sowas hat mit Prägung und Erziehung zu tun.

Auf alle Fälle solltet ihr, egal für was einen Hund ihr euch entscheidet, in eine Hundeschule gehen, denn das ist fast wichtiger für euch als eine bestimmte Rasse zu finden.

Bei Mittelgroßen Rassen ist mein Favoriet ja der Austalien Shephead, die gibt es auch in Minni, wenn der "normale" noch zu groß ist.

Ansonsten bin ich ja Dalmatinerfan durch und durch ;-)

LG

Beitrag von monique89 28.03.10 - 11:39 Uhr

Ich hab mal gehört das Schäferhunde die besten Anfängerhunde sind .

Beitrag von doucefrance 28.03.10 - 11:44 Uhr

Hallo,
irgendwie schoss mir sofort der Hund eines Nachbarn durch den Kopf, vom Fell her natürlich nicht, da er langhaarig ist, aber vom Temperament her genau die richtige Mischung: ein Zwerg-Elo.

Schau mal hier, da finden sich jede Menge Infos

http://www.elo-ein-toller-hundetyp.de/_sgg/f10000.htm

Bekannte von uns hatten vor Jahren ein Elomädchen, das ist mit den Kindern aufgewachsen (drei Kinder, das Jüngste hat Down Syndrom) und war das beste, was ihnen passiern konnte.

Liebe Grüße

Beitrag von julianstantchen 28.03.10 - 12:52 Uhr

Also ich würde euch zu einem Cavalier Kind Charles Spaniel, einem Boston Terrier oder einem Cocker Spaniel raten.

Mops....süß sind sie ja aber haben halt bei größerer Hitze riesen Probleme mit der Atmung.

Vom Beagle würde ich euch auch abraten, zu störrisch, zuviel Jagdtrieb und zu konsequente Erziehung notwendig.


LG Alex

Beitrag von hunaro 28.03.10 - 17:28 Uhr

Warum rätst du vom Beagle ab (Jagdhund) und empfiehlst ihr im Gegenzug einen anderen Jagdhund > Cocker? Muss man das verstehen?#kratz

Die Cocker, die ich kenne, sind absolute Jägerhunde und keine Anfänger-Spieltypen.

Ute

Beitrag von julianstantchen 28.03.10 - 18:38 Uhr

Hallo Ute!

Da hast du schon irgendwie Recht aber ich finde die Cocker im Bezug des Jagdverhaltens schon leichter "umlenkbar" und handlebar, weil sie nicht so störrisch sind.

Ich kenne zwei Cocker und die sind Traumfamilyhunde.

Beitrag von hunaro 28.03.10 - 19:04 Uhr

Naja, so macht eben jeder seine Erfahrungen. Meine sind die, das Cocker leider sehr oft unterschätzt werden.

LG, Ute

Beitrag von julianstantchen 28.03.10 - 19:39 Uhr

Möglich, ja.

Wir haben einen Labrador, der ist auch hinter allem beweglichem her. Die Krähen und Raben auf dem Feld machen ihm schwer "zu schaffen", obwohl die Rasse ja keinen aktiven Jagdtrieb haben sollte aber er ist natürlich jung und ihn reizt alles...

Denke also, dass vieles auch ERziehungssache ist.

Beitrag von hunaro 28.03.10 - 19:46 Uhr

Das mit der Erziehung ist sicher richtig. Aber wenn ich einen Hund mit möglichst keinen Jagdambitionen möchte, dann finde ich unter den inzwischen um die 400 Hunderassen der Welt ganz sicher einen, der das gar nicht erst mitbringt. Ist für Anfänger (um die geht es hier) immer noch leichter, als einen zu nehmen, und dann einen ganz anderen Hund aus ihm erziehen zu wollen.

Hauptthema nicht vergessen!;-)

Beitrag von maryalex 28.03.10 - 13:19 Uhr

Hallo!
Einem blutigen Hundeanfänger, der noch nie etwas mit Hundeerziehung zu tun gehabt hat, würde ich niemals einen Welpen empfehlen. Geht lieber ins Tierheim und sucht euch da einen ausgewachsenen, stubenreinen Hund mit Grunderziehung aus. Da kannst du dann nicht mehr so wahnsinnig viel falsch machen. Selbst ich habe das so gehandhabt, obwohl ich Erfahrung mit Hunden hatte, hatten zwar keinen eigenen, aber bin regelmäßig mehrmals wöchentlich mit anderen Hunden Gassi gegangen und konnte so einige Erfahrung sammeln. Ich hätte mir nie als ersten Hund nen Welpen geholt, aus "Angst" ihn völlig falsch zu erziehen. Ich habe lieber erst an meinem "gebrauchten" Hund geübt, der schon etwas über 3 Jahre alt war. Er hatte zwar auch noch einiges an Training nötig, aber ich habe ihn sehr gut hinbekommen, was natürlich bei nem erwachsenen Hund auch nicht immer einfach ist. Aber jetzt bin ich mir sicher, dass ich auch einen Welpen perfekt erziehen könnte, was auch irgendwann passieren wird, wenn unser "alter" Herr (fast 8 Jahre alt, aber fit wie n junger) mal abtreten muss.
Weiterer Vorteil: Wenn du einem Senior aus dem Tierheim ne Chance gibst, hat er erstens ein neues Zuhause und zweitens habt ihr den Hund nicht ganz so lange, wenn ihr doch feststellen solltet, dass ihr keine Hundemenschen seit. Und es gibt durchaus auch taugliche Hunde mit vielleicht 6-7 Jahren, die noch locker 5 Jahre zu leben haben und mit Kindern und anderen Hunden gut klarkommen, die aber z.B. auf Grund von Krankheit ihr gutes Zuhause verloren haben.
Klar sind Welpen süß, aber sie sind für einen Anfänger so wahnsinnig anstrengend, dass er durchaus auch die Lust am Hund verlieren kann, wenn er nicht schon vorher völlig vernarrt und auf den Hund gekommen ist. Habe das hier mittlerweile 3 Mal gesehen in der Nachbarschaft. 1 Riesenschnauzer, ein Schäferhund und ein Golden Retriever wurden von verschiedenen Familien, die vorher nie Hunde hatten als Junghunde wieder abgegeben, weil die Arbeit einfach völlig unterschätzt wurde und die Leute keine Ahnung hatten von dem was sie da tun.
LG Mary

Beitrag von marta100 28.03.10 - 14:16 Uhr

Hallo Ylenia,

vor den selben ganzen Fragen standen wir letztes Jahr im Sommer auch. ;-)

Gegen alle Warnungen (Nach dem Motto: O Gott, noch nie einen Hund und dann gleich einen Aussie!!!) haben wir uns als Hundeanfänger dann trotzdem für einen Mini Australien Shepherd Welpen entschieden.

Mit unseren Erfahrungen der letzten Monate kann ich jetzt Folgendes sagen: Wenn man sich gut vorher über die ausgewählte Rasse informiert, sich darüber bewusst ist, was man tut, gibt es , glaube ich, keine falsche oder schwierige Rasse. Wir haben unsere Entscheidung noch nie bereut!
Wenn man sich entscheidet ein Kind zu bekommen, weiß man ja auch nicht, was einen erwartet und wächst dann Tag für Tag an seinen Aufgaben.#rofl

Ich hab mir einfach gesagt, ich habe zwei Kinder doch "gut hingekriegt", da wird das ja wohl auch mit einem Hund klappen.

Und genauso war es dann auch.#verliebt

Für uns ist der Mini Aussie die absolut richtige Rasse, wenn man bereit ist ca. zweimal am Tag eine Stunde mit ihm spazieren zu gehen und ihn auch vom Kopf her zu beschäftigen. (Meine Jungs üben z.B. begeistert alle möglichen Tricks mit ihm:-)
Wenn er demnächst ein Jahr alt wird, werden wir anfangen einmal pro Woche Agilty zu probieren, da bin ich schon ser gespannt drauf.:-D

Die Hundeerziehung war mithilfe von schlauen Büchern und der Hundeschule bisher problemlos Obwohl wir Anfänger sind), selbst jetzt in der "Hundepubertät" gibt es keine grösseren Schwierigkeiten (außer das er mal vergisst, wie er eigentlich heisst.....#rofl )
Die Welpenzeit war für mich keineswegs anstrengend, im Gegenteil! Ich würde sie niemals missen wollen, weil wir ihn so von Anfang an kennengelernt haben und ihn ziemlich schnell gut einschätzen konnten.

Ich wünsche dir jedenfalls viel Freude bei deiner Entscheidung und laß dich von zu vielen Meinungen über Rassen nicht zu sehr verrückt machen. ;-)

Liebe Grüße!

Beitrag von ristri 28.03.10 - 14:49 Uhr

Hallo,

wir haben zwei Papillon`s hier rumflitzen - könnte anhand deiner Wünsche auch gut zu euch passen !!

Sie sind relativ leicht erziehbar, haben keinen Jagdtrieb (nur Mäuselöcher finden sie suuuuper) und mit Kindern verstehen sie sich wunderbar, sie lieben lange Spaziergänge und machen auch sehr gerne Agility.

Sie sind nicht so klein wie Chi`s und man muss sie nicht tragen ;-) Das lange Fell ist mit einmal wöchtenlich bürsten sehr pflegeleicht und sie haaren wesentlich weniger als kurzhaarige Rassen.

Einen Beagle würde ich euch als Ersthund nie und nimmer empfehlen !!!!!

LG Ristri

Beitrag von hunaro 28.03.10 - 17:39 Uhr

Ich würde dir schon eher zu einem nicht zu großen Hund raten, den du dir auch gut unter den Arm klemmen kannst, wenns nach oben geht.

Im Grunde sind Hunde aus dem Begleithunde-Bereich ganz gut geeignet. Musste nur gucken, ob dir davon wer zusagt.

>Belgischer Griffon
» Bichon à poil frisé
» Bologneser
» Boston Terrier
» Brüsseler Griffon
» Cavalier King Charles Spaniel
» Chihuahua
» Chinese Crested Dog
» Coton de Tuléar
» Französische Bulldogge
» Havaneser
» Japan Chin
» King Charles Spaniel
» Kontinentaler Zwergspaniel
» Kromfohrländer
» Lhasa Apso
» Löwchen
» Malteser
» Mops
» Papillon
» Pekingese
» Petit Brabancon
» Phalene
» Pudel
» Russkiy Toy
» Shih Tzu
» Tibet Spaniel
» Tibet Terrier


Ich glaube kaum, das du im TH viel Glück haben wirst. Die Bedingungen, die die wollen, erfüllt kaum noch einer. Kinder, Treppen, Anfänger ... schon haste bei vielen schlechte Karten.

Der Kauf bei einem VDH-Züchter, oder auch bei den Nothilfen der einzelnen Rassen wäre der vernünftigste gangbare Weg. Bloß nicht irgendwo in den Anzeigenportalen im Net suchen!!! Seriöse Züchter müssen ihre Hunde dort nicht wie warme Semmeln anbieten, die findeste dort nicht. Kleinhunde liegen voll im "Produktionsschema" der Vermehrer und der sogenannten "Hobbyzüchter". Verkaufen sich ja auch gut.#augen Deren Tricks werden immer besser, dafür gehts ihren Zuchthunden immer schlechter.

Deshalb suche dir wirklich einen Menschen, der Ahnung hat und dich auf deiner Suche begleitet. Ich kann mir vorstellen, das die paar Züchter hier dir auch ne Hilfe wären, gut von schlecht zu unterscheiden.

Grüßchen, Ute

Beitrag von aakon2007 28.03.10 - 20:15 Uhr

Hi, mir fällt spontan ein Mischling ein. Oder Labrador, oder Golden Retriever... Nimm dann Hündinen weil die kann man meistens eher führen und werden nicht zu groß.Geh mal ins Tierheim, aber dann nach Welpen schauen oder nen ganz jungen. Bei Kindern muß man immer auch die Vorgeschichte von erwachsenen Hunden kennen. Habt ihr Hundevereine im Ort, oder in der Nähe? Da mal hingehen . Dort bekommt man oft Züchter gesagt.
Lg Elfi

Beitrag von minimal2006 28.03.10 - 21:02 Uhr

N'abend Ylenja

Also.. wenn jemand gerne einen Hund hätte, und absoluter Anfänger ist, empfehle ich immer die Anschaffung eines Rassehundebuches.
Es gibt sehr gute Bücher, das Rasseportrait ist meist auch schön beschrieben.

Ich bin der Meinung, das man in JEDEN Hund Zeit investieren sollte. Für mich gibt es keine "Anfängerhunde" !!!!
Mein erster Hund war damals ein "Parson Russell Terrier" (damals hieß er noch Parson Jack Russell Terrier").
Diese Hunde sind freundlich, quirlig, Clown, anhänglich, kinderlieb, intelligent und gelehrig. Aber auch stramm! Sie brauchen eine sehr konsequente Erziehung!!

Ihr wohnt am Wald... ja, der PRT (oder auch Jack Russell Terrier) sind Jagdhunde.. am Jagdtrieb kann man auch nicht wirklich was ändern. ABER.. ein Hund sollte hören.. und das tun jagdhunde bei einer wirklich guten Erzeihung und Führung auch!
Du hast hier auch den Tip zu einem Border Terrier bekommen. ... Eine Freundin von mir hat einen Border Terrier. Willi liebt die Jagd und wenn er ein Wildschwein sieht, ist er ein anderer Hund. Aber Andrea braucht nur einmal pfeifen und er steht Gewehr bei fuß ;-)

Wenn du dich für eine Rasse entschieden hast, dann erkundige dich beim VDH nach einem Züchter.

Ich würde dir zudem empfehlen, rechtzeitig mit dem Züchter Kontakt aufzunehmen (durchaus schon BEVOR die Hündin Welpen bekommen hat/bekommen wird).
Hat bei mir jemand Interesse an einem Welpen, so setze ich genau diese Punkte für einen eventuellen Käufer genau SO vorraus!
Lernt euch kennen, lerne die Hunderasse ein wenig kennen, lerne den Züchter kennen... schau dir an, wie die Hunde gehalten werden... erkundige dich über erbliche Erkranungen ect.

Viel Spaß bei der Auswahl DES Hundes ;-)

russellige Grüße
Tanja