Zum wiederholten Male Scharlach - Mandel OP ????

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von jana1711 28.03.10 - 10:38 Uhr

Guten Morgen Ihr Lieben,

ich bin gerade tierisch verzweifelt und weiß ehrlich gesagt nicht mehr weiter. Nachdem André jetzt eine Woche zu Hause war wegen dem RS-Virus (Bronchien-Virus) und wir fleißig inhaliert haben, habe ich gestern abend festgestellt, dass er wieder kleine feine Punkte hat.
Vielleicht ist es ein Ausschlag, aber mittlerweile tendiere ich ja ehrlich gesagt zum Hysterischen und denke mir "Es kann aber auch wieder Scharlach sein"... der Zwerg schläft noch, deswegen kann ich da jetzt keine näheren Angaben machen ;o)

André hatte seit einem Jahr insgesamt fünf mal Scharlach, wir wären also dann bei Nummer sechs (wenn es so ist)....

Ich geh langsam echt am Stock. Mein Mann versucht zwar so viel wie möglich zu helfen, ist aber viel unterwegs, also bleibe ich jedesmal mit dem Kind zu Hause.

Mein Chef ist wundervoll, sehr kinderlieb und hat wirklich für vieles Verständnis, wo mich andere sicherlich schon zum Mond geschickt hätten... aber ich merke, dass seine Geduld auch langsam nachlässt...

Aber es geht mir in erster Linie nicht um die Arbeit, sondern um meinen Sohn.. seit gestern abend bin ich also am Grübeln, was man bei einem erneuten Scharlach-Anfall tun könnte... sollte....

Könnt Ihr mir bitte Tipps, bzw. Erfahrungen geben?? Wie seid ihr damit umgegangen... was kann man alles tun, bzw. untersuchen um die Ursachen zu klären ??? André hat große Mandeln... würde eine Mandel OP etwas bringen ????

Entschuldigt, dass es so lange geworden ist, aber mir schwirrt alles möglich im Moment im Kopf herum...
Liebe Grüße, vielen lieben Dank schonmal für Eure Antworten und noch einen schönen Sonntag

Julia

Beitrag von schullek 28.03.10 - 11:03 Uhr

hallo,

ich stoße sicher nicht auf viel gegenliebe mit meinem vorschlag, aber ich würde wahrscheinlich den nächsten scharlach ohne antibiotika bestehen. kinderärzte geben immer wieder an, auch wenn sie natürlich dann nicht das erwähnte durchsetzen, dass kinder, die sehr oft scharlach haben nach einem mal ohne ab dann keinen mehr bekommen.

auch heilpraktiker sehen das so. ich würde es also so machen. dann allerdings richtig. heisst: absolute ruhe. nicht rausgehen die erste woche, danach nur dann, wenn er nicht rumrennt etc. insgesamt min. 3 wochen lang schonung und dann löangsam wieder normaler alltag.

mein sohn hatte letzten april scharlach. bei ihm hat damals das homöopathische mittel belladonna c 200 wunder gewirkt. von heulend vor schmerzen zu: lachen und wieder spielen innerhalb von 2 h und dann kamen auch keine schmerzen wieder, die eiterstippen waren weg.
seitdem gebe ich immer prophylaktisch eine gabe belladonna c 200, wenn im kiga scharlach umgeht. und hoffe natürlich, das es hilft.

lg

Beitrag von jana1711 28.03.10 - 12:51 Uhr

Hallo,

vielen lieben Dank für Deinen Vorschlag... ich habe über diesen Vorschlag auch schon bereits nachgedacht und mich mit Mann und meinem Vater (kennt sich im medizinischen Bereich wegen seinem Beruf ziemlich gut aus) deswegen beraten.

Das unser Sohn immer die "volle Breitseite" bekommt, finden wir natürlich nicht wirklich prickelnd und ich bin wirklich keiner, der die Medizin immer hoch in den Himmel lobt.

Allerdings bin ich bei Scharlach doch sehr vorsichitg... diese Krankheit war früher nicht umsonst einer der gefährlichsten und ansteckendsten... ich glaube von den älteren Generationen kenne ich wirklich keinen, der nicht mit Scharlach in der Quarantäne-Station im Krankenhaus lag und wo in diesem Zeitraum die Wohnung ausgeräuchert werden musste... vielleicht hört sich das alles weit hergeholt an... aber ich bin da ziemlich überängstlich...

Aber ich werde bei der nächsten Untersuchung nochmal mit meinem Kinderarzt reden, was er von der Idee hält...

Vielen lieben Dank und noch einen schönen Sonntag, liebe Grüße

Julia

Beitrag von 3erclan 28.03.10 - 13:45 Uhr

Hallo

meine haben auch immer Scharlach.
Aber es ohne AB zu probieren halte ich zu gewagt.DAs würde bedeuten dass ein SChulkind 3 Wochen in der Schule fehlt.Meine Chefin würde mir was pfeifen wenn ich 3 Wochen fehlen würde.bzw. noch länger weil sich dann der kleien und ich mich auch noch anstecken würden.
SCharlach geht auch schnell aufs Herz.

lg

Beitrag von schullek 28.03.10 - 15:09 Uhr

ich habe mich sehr genau mit scharlach befasst und die chancen sind wirklich sehr, sehr gering, dass es zu einer nacherkrankung kommt. vor allem heutzutage. scharlach heutzutage ist auch nicht mehr zu vergleichen mit dem schrecken scharlach von noch vor rund 70 jahren. und wenn ein kind wie das der posterin zum 6. mal scharlach hat, dann fehlt sie jedes mal auch min. eine woche auf arbeit. und das immunsystem des kindes geht den bach runter, da es ja offenbar innerhalb von 1,5 jahren schon allein deshalb 6 mal ab bekommen hat.

und was du ansprichst halte ich generell für ein problem in unserer gesellschaft. es wird sich keine zeit mehr genommen kranke zu pflegen bzw. krankheiten auzukurieren. es kann nicht sein, dass kinder unter ab einnahme wieder im kiga erscheinen, wobei ich leider viel zu oft die mütter auch verstehen kann. dennoh ist es ein unding.

lg

Beitrag von claudia_71 28.03.10 - 11:10 Uhr

Hallo,

Mandel-OP wg. Scharlach? Das hat doch gar nix miteinander zu tun.
Es gibt 8 verschiedene Erreger (ich glaub jedenfalls dass es 8 waren) von Scharlach; mein Neffe hatte letztes Jahr auch 3x hintereinander Scharlach. Wahrscheinlich war der Körper noch angeschlagen und hatte keine Kraft, um die nächste Krankheit abzuwehren!

LG Claudia

Beitrag von jana1711 28.03.10 - 12:56 Uhr

Hallo Claudia,

danke für Deine Antwort.

ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht weiß wieviele verschiedene Erreger es gibt. Da die einen 8 sagen, die anderen 10, die nächsten 20 und wieder andere 27... habe ich beschlossen, dass die wirkliche Zahl der Erreger noch garnicht richtig erkundet wurde ;-) Verstehst Du was ich meine ????

Naja, ich meine mal gehört zu haben, dass die Mandel da schon etwas mit drinhängen... immerhin ist Scharlach sowas wie eine Angina.... und es können sich durchaus irgendwelche "Virenherde" hinter den Mandeln bilden. Ich habe schon öfter gehört, dass die Kinder dann zum HNO geschickt werden, um die Mandeln überprüfen zu lassen.

Bei dreimal hintereinander Scharlach habe ich mir darüber auch keine Gedanken gemacht.... aber mittlerweile bin ich eben an einem Punkt, wo ich alle Möglichkeiten abschöpfen muss.

LIebe Grüße und noch einen schönen Sonntag
Julia

Beitrag von claudia_71 29.03.10 - 08:55 Uhr

Hallo Julia,

unser Mittlerer hat keine Mandeln mehr, damit auch keine Mandelentzündung mehr - aber: Seitenstrangangina und Kehlkopfentzündung. Er ist leider auch anfällig, aber jetzt tuts halt woanders weh! Also, eine OP ist echt der allerletzte Weg, wenn überhaupt nicht mehr geht.

LG Claudia

Beitrag von 3erclan 28.03.10 - 13:47 Uhr

Hallo Julia

ich weiß es ist nervig.Meine beiden kidner hatten es jeweils schon 9 x in 1,5 Jahren.

Mandeln sind ok.DAs ist eine SChwachstelle bei ihnen im Körper.Dafür bekommen sie sonst nichts.

lg