Familienleben mit Pubertierenden

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Forum: Jugendliche

Viele Eltern sehen der Pubertät ihrer Kinder mit Schrecken entgegen. Welche Probleme tauchen wirklich im Zusammenleben mit einem Teenager auf? Was, wenn AlkoholDrogen und Verhütung zum Thema werden? Tauscht hier eure Erfahrungen mit anderen Teenie-Eltern aus.

Beitrag von mommommom 28.03.10 - 14:06 Uhr

Hallo,
ist ein Familienleben mit Pubertierenden überhaupt möglich?
Mein Sohn ist 13, und kaum mehr ansprechbar. Am liebsten hängt er herum und will in Ruhe gelassen werden.
Dann wiederum, wenn ich ihn in Ruhe lasse, ist er beleidigt, dass er nicht die gewohnte Aufmerksamkeit bekommt. - Was tun?
Wie ist das in anderen Familien?
Er ist auch absolut unberechenbar in seinen Planungen geworden. Jetzt hüh, nachher, kurz vor knapp hott. ...

WIE MACHT IHR DAS??? #schwitz #schock #kratz #schwitz

LG
mommommom

Beitrag von stubi 28.03.10 - 14:53 Uhr

WIE MACHT IHR DAS???

Aussitzen ;-) und hoffen, dass sie bald wieder normal werden.

Beitrag von binchen123 28.03.10 - 15:00 Uhr

Hallo,

ist bei uns auch so. Meine Tochter ist fast 15.
Sie wissen in dem Alter einfach nicht, was sie wollen.
Will sie ihre Ruhe und man lässt sie dann in Ruhe, heißt es: Du interessiert dich nicht für mich. Lässt man sie aber nicht in Ruhe, dann sie wir die nervigen Eltern.
Wenn wir was unternehmen wollen, heißt es, ich weiß nicht ob ich mitkomm, dann ja, dann wieder nein. Wenn wir ohne sie fahren, dann ruft sie an, wann wir wieder da sind.
Ich freu mich schon wieder auf den Sommerurlaub, das wird bestimmt wieder spannend.
Man braucht halt einfach gute Nerven, irgendwann geht auch diese Phase vorbei.
Schönen Sonntag noch

Sabine

Beitrag von nyiri 28.03.10 - 21:03 Uhr

Man bemerkt bei meinem Sohn zwar auch die Symptome der Pubertät, aber er vertraut mir nach wie vor alles an und ich kann ihn auch alles fragen. Manchmal ist er eher schweigsam und dann lasse ich ihn in Ruhe, aber ich schaue genauso regelmäßig nach ihm wie vorher auch. Beschwert hat er sich bisher noch nicht über mangelnde oder übertriebene Fürsorge und Aufmerksamkeit.

Manchmal ist auch er anstrengend, aber sind wie das nicht alle manchmal?

Durchhalten!!! Alles wird (wieder) gut... ;-)

Beitrag von mm1902 29.03.10 - 04:26 Uhr

Hallo!

Ich habe hier 3 Jungs:

13 J.
15 J.
18 J.

Die Pubertät unseres Großen haben wir relativ unbeschadet überstanden #schwitz, aber unsere beiden Anderen geben es uns doppelt und dreifach zurück... #schock#zitter#schmoll

Gerade mit meinem 15jährigen gerate ich fast tagtäglich aneinander :-(.

Hoffentlich geht diese Zeit bald vorbei!!! #klee

LG, M. (deren 8jährige Tochter auch schon recht zickig ist #schein)

Beitrag von mommommom 29.03.10 - 10:15 Uhr

Guten Morgen und vielen lieben Dank für die Antworten!
Wird das Verhältnis (wobei ich eigentlich bis auf die Antriebs-,Lustlosig- und Interesselosigkeit gepaart mit wortkarg nicht wirklich klagen kann) denn irgendwann wieder besser? Bestehen Chancen, dass die Teens wieder umgänglich werden?
Ich erkenne ihn einfach nicht mehr, habe manchmal Angst, wie sich alles entwickelt.
Phasen hat man bis zu diesem Alter ja schon reichlich hinter sich gebracht, aber diese hier... ist halt schon recht andauernd, oder???
Nun gut, es ist ja bekannt, dass es anschließend wieder besser wird. Aber die mütterliche Angst und Unruhe ist scheints stärker als das Fachwissen... #zitter
LG
mommommom

Beitrag von mm1902 29.03.10 - 14:17 Uhr

Hallo!

Ja, es wird wieder besser! ;-)

Wobei die Pubertäts-Phase wirklich recht schwierig und lang andauernd ist... #zitter!

Dagegen waren die diversen Kleinkind-Phasen ein Klacks! #schein

Sei froh, dass es bei deinem Sohn momentan ``nur`` diese Erscheinungen sind - es könnte auch schlimmer sein...! :-)

LG, M.

Beitrag von similia.similibus 31.03.10 - 13:41 Uhr

Bei meinem Sohn begann die pubertäre Phase mit ca. 11/12 Jahren und besser wurde es mit 18/19 Jahren. Den grausamen Höhepunkt hatten wir als er 14/15/16 Jahre alt war.

Wir haben es alle überlebt. #schwitz Heute ist er 21 Jahre alt und ein sehr gepflegter, freundlicher, selbstbewusster und vernünftiger junger Mann! :-) Aber das war ein harter Weg dorthin! Meine Tochter ist jetzt 10 Jahre alt....#zitter

Wir tun mir leid!;-)

LG

Beitrag von hermina 30.03.10 - 07:13 Uhr

Hallo.

Also wir haben zwei Töchter (12 und 13), die gerade miteinander/gegeneinander pupertieren. Die Große (jetzt 20) hat die Pupertät auch angenehm überstanden und wir auch. Dafür sind die beiden "nächsten" genau das Gegenteil. Also es vergeht kein Tag, wo sie nicht im Klinsch liegen. Und das Schlimme, ist die eine annehmbar, zickt die andere rum und das geht immer im Wechsel. Ich mache dann einfach die Tür zu und raus aus dem Geschehen, denn als Eltern ist man eh dann im Weg. Solange es nicht in Gewalt umschlägt oder sie straffällig oder anders auffällig werden, werde ich es "dulden" und hinnehmen. Da müssen sie selbst durch. Bin dann aber auch für sie da, wenn sie mich brauchen. Naja, habe ja mit dem Kleinen noch Zeit und dann werde ich sehen, wie es mit einem Jungen "abgeht". Ich wünsche allen viel Geduld und "Verständnis";-)

Lg Ina

Beitrag von bobbylino1 30.03.10 - 07:52 Uhr

Guten Morgen :-D
Sag mal sprichst du von meinen Töchtern?? Ich mußte so lachen als ich das gelesen habe.
Meine Töchter werden bald 11 und 12 und es ist der blanke Wahnsinn mit den beiden. Sie können nicht mit, aber auch nicht ohne einander und wie du sagst, kommt man mit der einen klar, dann macht die andere Theater. Hach ist das schön #rofl
Mein ältester ist jetzt 14 und relativ umgänglich. Klar hat er mal seine 5 Minuten, er will auch nicht mehr so viel zusammen unternehmen, sitzt lieber im Zimmer und will Musik hören. Aber er kommt auch selber an udn erzählt von sich aus, das finde ich schon mal sehr gut #schein

Manchmal bekomme ich auch so Anflüge von Panik, aber versuche mich da nicht so reinzusteigern. Wenn ich an meinen viel jüngere Schwester denke und was da abging........da denke ich mir, wenn man das übersteht, dann kanns nicht mehr schlimmer kommen #cool

LG

Beitrag von hermina 30.03.10 - 08:33 Uhr

Ja, manchmal ist es schon komisch. Aber da müssen wir wohl alle mehr oder weniger durch. Also Kopf hoch und manchmal auch Augen und Ohren zu.

Lg