Darlehen von der Arge

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von kashmir 28.03.10 - 14:42 Uhr

Hallo,
im Rahmen meiner Umschulung mache ich bald ein Praktikum bei einem Finanzbuchhalter(18Monate langes Praktikum), meint ihr dass ich bei der Arge einen Antrag für ein Darlehen stellen kann(und ob ich auch Aussichten auf Erfolg habe).

Ich muss dort sehr seriös gekleidet sein, leider weist mein Kleiderschrank außer Kik&Co nichts vernünftiges vor.

Wer weiß Rat?
LG
Kashmir

Beitrag von king.with.deckchair 28.03.10 - 15:27 Uhr

Nein, kein Darlehen.

Aber: Zuschuss! Man kann einen Zuschuss zu Keidung bekommen, die man zum Einstieg in den Beruf benötigt. Frag am besten deinen persönlichen Ansprechpartner/Arbeitsvermittler.

LG
Ch.

Beitrag von kashmir 28.03.10 - 15:29 Uhr

Oh vielen lieben Dank für die Antwort.
Ich werde dann mal nachfragen und schauen was sich ergibt...
Schönen Sonntag noch.

Beitrag von king.with.deckchair 28.03.10 - 16:40 Uhr

Guckst du auch meine Antwort an mirabelle.

Beitrag von mirabelle 28.03.10 - 15:32 Uhr

Ich denke das gilt nur ausschließlich für Berufsbekleidung - wie Du mir mal vor einiger Zeit auf eine Frage geantwortet hast.

Ich erinnere mich Der Wortlaut war sinngemäß: " Wer einen Anzug oder Kostüm bei der Arbeit trägt, verdient so viel Asche, das er keine Zuschüsse braucht."

Es wäre schön, wenn Du die korrekte Antwort mit Link und Gesetztestext belegen könntest . Auch ich hätte dafür Verwendung

M.

Beitrag von kashmir 28.03.10 - 15:39 Uhr

Hallo ich mische mich mal ein;-)

Meine Umschulung wird ja von der Arge finanziert.
Im Rahmen dieser Umschulung absolviere ich ein 18 monatiges Praktikum was unentgeltlich ist(da ich ja weiterhin ALG2 beziehe)

Beitrag von king.with.deckchair 28.03.10 - 16:40 Uhr

"Ich erinnere mich Der Wortlaut war sinngemäß: " Wer einen Anzug oder Kostüm bei der Arbeit trägt, verdient so viel Asche, das er keine Zuschüsse braucht.""

Von mir?! #gruebel #kratz Sicherlich nicht in Zusammenhang mit einem ALG II-Empfänger.

Im Rahmen einer Umschulung wird ARBEITSkleidung übernommen:

"§ 80 SGB III

Lehrgangskosten
Lehrgangskosten sind Lehrgangsgebühren einschließlich der Kosten für erforderliche Lernmittel, Arbeitskleidung, #aha Prüfungsstücke und der Prüfungsgebühren für gesetzlich geregelte oder allgemein anerkannte Zwischen und Abschlussprüfungen sowie Kosten für eine notwendige Eignungsfeststellung...."

http://www.agentur-fuer-arbeit.de/zentraler-Content/HEGA-Internet/A05-Berufl-Qualifizierung/Publikation/HEGA-09-2009-Aenderung-FbW-Anlage.pdf

Im Rahmen des sog. Vermittlungsbudgets nach § 45 SGB III können Zuschüsse für alles mögliche gezahlt werden - unter anderem auch für eine kleine Grundausstattung an günstiger "Businesskleidung" oder auch Bekleidung für Vorstellungsgespräche:

http://www.arbeitsagentur.de/nn_170268/Dienststellen/RD-NRW/Aachen/AA/A01-Allgemein-Info/Presse/2009/pi-2009-020,mode=print.html

Ist jetzt nur die Frage, wie man diesen Bedarf hier deklariert - als Arbeitskleidung, die im Rahmen der "Umschulung" anfällt (also über § 80 zu zahlen) oder aber als weitere Leistung zur Eingliederung nach § 45 SGB III.

Beitrag von mirabelle 28.03.10 - 18:04 Uhr

Doch die Antwort war von Dir - vermutlich einer deiner schlechteren tage.

Danke für den §, es ist wohl dann wirklich so, das man nur die klassische Arbeitskleidung ( also Kittel, Blaumann, Sicherheitsschuhe etc ) bezahlt bekommt. Arbeitskleidung fürs Büro eben nicht.

Und im Ramen des Vermittlungsbudget, dann ist das doch in der maximalen Auszahlung für Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen von 260 € pro Jahr inbegriffen, oder? Also wenn die 260 € ausgeschöft sind ist es eben Pech? Sind es innerhalb des Vermittlungsbudgets nicht auch Einzelfallentscheidungen des jeweiligen SB ?

Und vom Finanzamt bekommt man auch nichts anerkannt ( noch nicht einmal die Reinigungskosten ) weil man diese Kleidung auch privat tragen könnte . Aber wer tut das schon?

#danke für die Mühe und schönen Restsonntag

M.

Beitrag von king.with.deckchair 28.03.10 - 19:07 Uhr

"dann ist das doch in der maximalen Auszahlung für Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen von 260 € pro Jahr inbegriffen, oder"

Hä?

Unterscheide bitte zwischen Bewerbungskosten (als EIN Teil des Vermittlungsbudgets) und dem Vermittlungsbudget als solchem. Diese Leistungen sind im Rahmen ermessenslenkendr Weisung inzwischen örtlich unterschiedlich geregelt, zumindest in den ARGEn.

Denk' bitte auch daran, dass die 260,- €-Pauschale auch schon längst ein alter Hut ist.

"Doch die Antwort war von Dir - vermutlich einer deiner schlechteren tage."

Ja nee - is' klar. Vermutlich mal wieder aus dem Zusammenhang gerissen, eine Aussage zu EINEM Sachverhalt auf alles mögliche ähnliche projeziert, fertig.

#augen

Beitrag von mirabelle 28.03.10 - 15:28 Uhr

Was Du brauchst sind ca. 100 €, ein gutes Händchen beim Einkaufen und einen gut sortierten Second Hand Laden.
( Oder ein bischen Zeit auf diversen Flohmärkten )

Daraus lassen sich mit ein paar Basics ( z.B. weiße und schwarze T-shirts ) im Kleiderschrank und Kombinationsgabe für 14 Tage unterschiedliche Outfits incl. Blaser und passendem Schuhwerk kreieren.

Dafür braucht man kein Darlehen. Das schafft man allein!

M.

Beitrag von kashmir 28.03.10 - 15:34 Uhr

Hallo,

leider schaffe ich es momentan nicht ohne Unterstützung, sonst hätte ich nicht nachgefragt:-((zur Zeit habe ich nen finanziellen Engpass vom Feinsten)

Aber ich denke auch, dass 100€ vorerst ausreichen werden.
"Kingwithdeckchair" hat mir ja schon eine Antwort dazu gegeben und wie ich es in Erinnerung habe, war sie doch mal Sachbearbeiterin.

LG

Beitrag von king.with.deckchair 28.03.10 - 16:30 Uhr

Sie ist es wieder... :-)

Beitrag von shasmata 28.03.10 - 17:05 Uhr

Mal eben 100€ muss man aber auch erst mal haben ;)

Beitrag von tve 28.03.10 - 18:01 Uhr

"Dafür braucht man kein Darlehen. Das schafft man allein! "

Und wenn nicht, dann fällt eben das Praktikum nebst Umschulung flach und man bleibt eben im Bezug und dann hat Mirabelle noch mehr zu kotzen.

Beitrag von ppg 28.03.10 - 18:18 Uhr

Nun, da dem Praktikum ein theoretischer Abschnitt vorausgeht, hätte man während dieser Zeit durchaus die Möglichkeit ein paar Euronen pro Monat auf Seite zu legen. Zumal die Fahrkosten und Kinderbetreuungskosten sich nicht an den tatsächlich anfallenden Kosten orientieren, sondern großzügige Pauschalen gezahlt werden. Ich persönlich hatte während meiner Weiterbildung 200 ,- € mehr im Geldbeutel -die tatsächlichen Kosten sind da bereits abgezogen.

Damit habe ich mir Businesskleidung und Friseur finanziert als es ins Praktikum ging

Für mich klingt "kein Geld " sehr nach mangelender Eigenmotivation.

Ute

Beitrag von kashmir 28.03.10 - 18:31 Uhr

Hallo,

Kinderbetreuungskosten fallen bei mir flach, die Arge will unberechtigterweise sogar noch Geld von mir zurück haben.
Widerspruch aber schon in Bearbeitung, demnach habe ich mich nicht an diesen Betreuungskosten "bereichern" können.

Die Pauschale fürs Monatsticket ist sogar 0,50 € niedriger als die Karte eigentlich kostet(und wegen 50cent mache ich bei der Arge sicherlich keinen Terz)

>>Für mich klingt "kein Geld " sehr nach mangelender Eigenmotivation. <<

"Kein Geld" ist zur Zeit das was ich in meiner Geldbörse habe, gerade mal genug um irgendwie rumzukommen.
Da war nichts mit sparen und zur Seite legen.

Mangelnde Eigenmotivation ist bei mir sicherlich nicht der Fall, nur mangelnde finanzielle Mittel.

Ich sehe es in meinem Kurs aber auch, da wird von Sachbearbeiter zu Sachbearbeiter anders entschieden.
Manche haben ihre Kinder den ganzen Tag im KiGa, bekommen aber trotzdem die 130€Kinderbetreuungskosten ausgezahlt.
Wenn ich auch das Glück gehabt hätte Gelder zu beziehen die mir nicht zustehen, dann hätte ich sicherlich sparen können.
In dem Sinne,
Kashmir

Beitrag von ppg 28.03.10 - 19:39 Uhr

Soweit es die Angaben auf Deiner Visitenkarte zulassen habe ich mir erlaubt für Dich zu suchen:
Nun, ich habe eine Monatskarte für 30 € gefunden.

Manche haben ihre Kinder den ganzen Tag im KiGa, bekommen aber trotzdem die 130€Kinderbetreuungskosten ausgezahlt.

Ja, das ist ja auch korrekt so.

Ich habe ausschließlich Gelder erhalten, die mir auch zustanden. Also unterklaß bitte Deine böswilligen Unterstellungen. Auch gelingt es mir jeden einzelnen Monat einen Sparbetrag nur vom ALG II auf die Seite zu legen. Wenn Du das nicht schaffst, würde ich villeicht einmal Dein Konsumverhalten kritisch beleuchten.

Es wird sich zeigen, ob Du finanzielle Mittel seitens der ARGE beanspruchen kannst. Aber was ist wenn nicht??? Dann wars das mit der Weiterbildung, weil der böse Sachbearbeiter Dir nicht wohlgesonnen ist???

Nee, ist klar

Ute


Beitrag von hexlein77 28.03.10 - 19:48 Uhr

>>Ich habe ausschließlich Gelder erhalten, die mir auch zustanden. Also unterklaß bitte Deine böswilligen Unterstellungen.<<

#kratz wem der Schuh passt, der zieht ihn sich an!
Im übrigen bist du mit Unterstellungen auch schnell bei der Hand! :-P

Wie schon mal gesagt wurde, erstmal Infos einholen, dann "Unterstellen"! An Fahrtkosten z. B. hat sich nämlich schon einiges geändert! :-)

Beitrag von king.with.deckchair 28.03.10 - 19:10 Uhr

Und du bist sicher, dass diese "großzügigen Pauschalen" noch immer gezahlt werden, ja?

Und insbesondere bei den Fahrkosten (die wirklich oft im Vergleich zum Monatsticket unter aller Sau hoch angesetzt waren und Leute wie dich "bereichert" haben!) hat sich so gar nichts getan, ja?!

Beitrag von ppg 28.03.10 - 19:50 Uhr

Das Monatsticket gibt es für 30 € - Kaschmir hat sich offenkundig nicht so gut informiert, wie ich das an einem Sonntag Nachmittag in 5 Min. bei Google erledigen konnte.

Soviel zur Eigenmotivation.

Harter Tobak ist Deine Unterstellung, das ich mich bereichert haben soll. Ich habe alle Anträge korrekt ausgefüllt, habe die tatsächlichen Kosten anhand der Verträge eingereicht und dennoch die Pauschalen erhalten. Auf Nachfrage, warum ich soviel Geld erhalte wurde mir seitens der ARGE mitgeteilt, das diese höher sind als die Tatsächlichen Kosten sind, weil man als arbeitender Mensch auch erhöhte Unkosten hat. Das war übrigens im Jahr 2009 und ist heute auch noch so, wie ich von einer Bekannten ( derzeit in Weiterbildung ) weiß.

Und , stell Dir vor, mir gelang es immer - auch von reinen ALG II ohne Zuschläge - jeden Monat etwas auf die Seite zu packen.
Ich habe mir beispielsweise auch den Kostenfaktor Nikotin abgewöhnt - um Kosten zu senken.

Man kann damit gut zurechtkommen, wenn man nur will.
Und genau diesen fehlenden Willen bemägel ich bei so manchen User, die dann ganz schnell mit Beschuldigungen wie Leistungserschleichung bei der Hand sind.

Wenn ich etwas wirklich erreichen will finden sich Wege, wenn nicht finden sich Ausflüchte.

Und gerade Du solltest das doch am besten wissen.

Ute

Beitrag von shasmata 28.03.10 - 20:28 Uhr

"Und , stell Dir vor, mir gelang es immer - auch von reinen ALG II ohne Zuschläge - jeden Monat etwas auf die Seite zu packen. "

Kann nun mal nicht jeder.

Beitrag von kashmir 28.03.10 - 23:02 Uhr

Du, da wo ich wohne kostet mich ein Monatsticket 58,-€ von der Arge bekomme ich 57,50.

Das ich zur Zeit keine Möglichkeit habe zu sparen habe ich doch oben schon geschrieben.

Beitrag von tve 29.03.10 - 08:07 Uhr

Fragt sich jetzt nur noch in welcher Welt Du lebst. ;)

Beitrag von vwpassat 28.03.10 - 20:54 Uhr

Ich seh das ähnlich.

und einen Freund gibts ja sicher auch, der da mal nen Schein vorschießen kann.........

Beitrag von kashmir 28.03.10 - 23:06 Uhr

Nein ich habe leider niemanden den ich fragen kann, deshalb wollte ich ja auch ein Darlehen beantragen, bis die Userin(die ja direkt an der Quelle sitzt und demnach weiß wovon sie redet)mir gesagt hat, dass es evtl.auch als Zuschuss beantragt/ausgezahlt werden kann.

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