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Forum: Unterstützter Kiwu

Dein Arzt hat Hindernisse für eine normale Empfängnis festgestellt und du bist in Behandlung in einer Kinderwunschpraxis? Hier kannst du dich mit anderen über die künstliche Befruchtung etc. austauschen. Auch nützlich: Lexikon der Abkürzungen. Unser Kinderwunschmediziner Dr. David Peet beantwortet deine Fragen in unserem Expertenforum.

Beitrag von benita2020 28.03.10 - 14:58 Uhr

Hallo,

habe mal eine Frage und hoffe, ihr könnt helfen.
Es geht um meine Schwester. Sie hat vor drei Jahren eine FG in der 7. SSW gehabt, dann hat es ein Jahr gedauert, bis sie wieder schwanger geworden ist, Fehlgeburt in der 9 SSW (beide Male wohl ein Gendefekt "x0" ?? Kenne mich da nicht aus. Jetzt versucht sie es seitdem wieder, das ist zwei Jahre her und es klappt einfach nicht.
Ihr Arzt hat ihr vor Ihrem Es eine Spritze gegeben (Hormonspritze denke ich). Jetzt hat sie heute aber wieder ihre Mens bekommen.
Sie will sich diese Spritze noch einmal geben lassen, wenn es dann nicht klappt will sie sich untersuchen lassen - ihr Mann ebenfalls.

Jetzt habe ich ihr heute gesagt, wieso sie nicht mal zu einem anderen Arzt geht - nur um sich mal eine zweite Meinung einzuholen.

Ist wahrscheinlich leicht gesagt, ich habe bereits ein Kind und bin jetzt im 1 ÜZ für das zweite.

Ist es denn normal, dass ein Arzt nach zwei Jahren vergeblichen Versuchen "nur" eine Spritze gibt? Es gibt doch diverse Medikamente (was man hier so liest, kenne m ich da nicht aus) oder diverse Ursachen ( Schilddrüse etc) woran es liegen könnte. Haben eure Ärzte auch so lange gewartet bevor etwas unternommen, bzw. gründlich untersucht wurde?
Oder sollte sie sich wirklich einfach mal eine zweite Meinung einholen?

Es liegt wohl übrigens nicht daran dass sie keinen ES hat, den hatte sie (zumindest diesen Monat) lt. Arzt definitiv.

Beitrag von evchen79 28.03.10 - 15:09 Uhr

Hallo benita,

also an Stelle von deiner Schwester würde ich, wenn sie es jetzt schon wieder zwei Jahre versuchen, mich und meinen Mann mal durchchecken lassen.
Wenn die zwei Embryonen die sie verloren hat, jedes Mal eine Monosomie hatte, hätte ich weitere Untersuchungen schon längst gemacht.
In anderen Ländern gibt es andere Möglichkeiten der Präemryonaldiagnostik, so dass, wenn man eine künstliche Brfruchtung durchgeführt, darauf geachtet werden könnte dass die gleiche Geschichte nicht nochmal passiert (wobei auch Kinder mit X0-Defekten geboren werden, das führt nicht immer zu einer Fehlgeburt)

Viel Glück für deine Schwester
Evchen

Beitrag von ayse23 29.03.10 - 00:41 Uhr

Hallo benita,
tut mir leid das deien schwester fg hatte.

Also 2 Jahre übungszeit ist lang für einen selbst kommt es wie jahr zehnte.
Ich würde deiner schwester empfehlen weitere untersuchungen durchführen zu lassen wenn die kinder ox defekte hatten war sie schon mal bei einer Humangenetische Untersuchung?Oder Kinderwunschklinik ich finde dort würde sie besser aufgehoben sein dort wird sie gründlich untersucht und dort sitzen die profis.

Alles gute für deine Schwester