Ebay-Verkauf, Käufer will Nachnahme, Erfahrungen?

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Beitrag von joeli1704 28.03.10 - 14:59 Uhr

Hallo,

ich habe unseren Quinny Zapp für 106,- Euro bei Ebay verkauft,
der Käufer hat mir nun in einer eMail geschrieben dass er Nachnahme-Versand wünscht da er ansonsten vom Kauf zurücktritt. Ich finde das ganz schön unverschämt, denn ich habe keine Nachnahme-Option angeboten und mir ist es auch sehr fremd, erst die Ware zu verschicken bevor ich das Gwld dafür bekommen habe. Außerdem kostet Nachnahme mich doch auch einiges an Gebühren, oder? Was haltet ihr davon?
Ich habe dam Käufer angeboten stattdessen mit PayPal zu bezahlen, ist das vergleichbar? So wären wir beide auf der sicheren seite. Bisher habe ich aber noch keine Reaktion bekommen...

Beitrag von tve 28.03.10 - 15:06 Uhr

Die Kosten stellst ihm einfach mit in Rechnung (sprich einfach oben drauf auf das was Du eh schon willst), d.h. der Briefträger kassiert für Dich den Verkaufpreis, das Geld für die Verpackung, die Kosten für die Nachname Sendung und nochmal 2 Euro Bearbeitungsgebühr für die Post.

Bis auf die 2 Euro bekommst Du alles von der Post überwiesen.

Beitrag von joeli1704 28.03.10 - 15:08 Uhr

Ich habe jetzt aber schon mehrfach im Internet gelesen dass es bis zu 6 Wochen dauern kann bis die Post sich bequemt das Geld zu überweisen.
Ich finde es einfach unverschämt sich einfach eine Versandoption heraus zu suchen, die nicht angeboten war.
Fragen diesbezüglich hätten doch vor Abgabe des Gebotes geklärt werden können.

Beitrag von hanna0815 28.03.10 - 15:13 Uhr

Dann brich die Transaktion ab.
Ist dein gutes Recht, wenn ihr euch nicht einigen könnt (aber check vorher nochmal genau, ob du nicht versehentlich doch NN angeboten hast ;-) )

Beitrag von tve 28.03.10 - 17:57 Uhr

Kannst ihn natürlich auch als Spaßbieter behandeln und gegen ihn anwaltlich vorgehen, er hat schließlich bei einer Auktion mitgeboten und wußte wie die Umstände sind, somit ist er auch verpflichtet das Zeug zu nehmen und wie gefordert zu zahlen, wird dann eben teurer für ihn und ggfs. kommt noch ne Betrugsanzeige hinzu, sollte er nicht solvent sein.

Beitrag von bianca1988 28.03.10 - 16:01 Uhr

Ich hätte ihm geschrieben das Nachnahme gar nicht angeboten wird und dies auch nicht tust bzw. vor dem Gebot nachfragen können.
Da ein Kauf bei ebay einen kaufvertrag eingeht, muss er die Ware zahlen und einfach zurück tretten geht nicht, immerhin hast du ihn schon paypal angeboten was ja auch eine sichere methode ist. Zahlt er trotzdem nicht würde ich es ebay melden.
Immerhin sind da ja auch ebaygebühren auf denen du dann sitzen bleibst.

Beitrag von snoopster 28.03.10 - 18:35 Uhr

Hallo,

also wenn Du mit Nachnahme sendest ist das eigentlich kein Streß, wenn Du das befürchtest.

Ich verstehe Dein eigentliches Problem. Es ist auch falsch, was er macht.
Allerdings kommt so und so eine Menge auf Dich zu:
Du musst es ebay melden, die prüfen den Fall, dann bekommst Du evtl. die Gebühren für die gelaufene Aktion zurück, damit Du ihn neu einstellen kannst...
Dafür wartest Du doch lieber sechs Wochen auf das Geld der Post, oder??
Ich hab übrigens schon öfter was per Nachnahme versendet, und es hat nur einmal länger gedauert, aber ich glaube keine sechs Wochen.

LG Karin