Zwingerhaltung, beim hund ?

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Beitrag von kaktus74 28.03.10 - 16:56 Uhr

Hallo

sagt mal hält irgndwer von euch seinen hund noch im zwinger ?
ist das überhaupt noch erlaubt ?
was haltet ihr davon ?

Lg kaktus74

Beitrag von smr 28.03.10 - 16:59 Uhr

Hallo!
Meines Wissens nach noch erlaubt, man muß aber bestimmte Auflagen erfüllen.

Persönliche Meinung: absolute No Go. Hunde sind Rudeltiere und brauchen wenigstens Kontakt mit dem menschlichen Rudel. Es würde mir im Traum nicht einfallen, meine Hunde im Zwinger zu halten. Da kann ich es gleich bleiben lassen, denn ich will mit dem Tier zusammenleben und zwar nicht nur stundenweise.
LG
Sandra

Beitrag von francie_und_marc 28.03.10 - 17:09 Uhr

Hallo Kaktus!

Unserem Bronco haben wir zu unserer Waschküche einen Durchbruch gemacht und eine schöne Hütte reingezimmert von da aus hat er immer ständigen Zugang zu einem kleinen Innenhof von ca. 25 qm, da ist eine kleine Sandecke und eine Badewanne mit Wasser aufgestellt. Denn unser Bronco badet für sein Leben gern und springt gerne hinein #huepf, dass ist so süss #verliebt. In diesem Innenhof bleibt er aber nur in der Nacht und am Tage wenn wir mal nicht da sind. Ganz allein auf dem Grundstück möchten wir ihn nicht rumlaufen lassen, möchten da kein Risiko eingehen. Nicht das ihn einfach jemand mitnimmt, vergiftet oder ähnliches. Es gibt ja immer irgendwo auf der Welt verrückte Menschen. Wenn er mag kann er auch gern mit ins Haus, unser Liebling.
In der Nachbarschaft wird ein Hund nur im Zwinger gehalten und der ist auch noch viel zu klein. Ca. 2 x 2 m und der Hund kann nicht einmal richtig drinnen stehen, so niedrig ist der. Der Hund hat natürlich einen totalen Zwingerkoller und bellt in einer Tour. Nachts darf er auf dem Grundstück laufen und macht dann alles kaputt. Und die Besitzer wundern sich #augen
LG Franca

Beitrag von chou99 28.03.10 - 17:11 Uhr

Hallo!

Klar ist Zwingerhaltung erlaubt.
Wie sie auszusehen hat, ist im Tierschutzgesetz vorgeschreiben. Dort steht wie groß der Zwinger sein muß, wie die Schutzhütte auszusehen hat etc.
Ich selber halte meinen Hund nicht im Zwinger.

Grüße
Nicole

Beitrag von hunaro 28.03.10 - 17:48 Uhr

Ich glaub, die Tierheime würden wohl mächtige Schwierigkeiten bekommen, würde man es gänzlich verbieten.

Ich halte eine Zwingerhaltung manchmal bedingt für sinnvoll, wenn es zeitlich stark begrenzt ist und der Hund bei Anwesenheit der Besitzer bei ihnen ist.

Als sichere Unterbringungsmöglichkeit wenn die Besitzer aus dem Haus sind, oder zum Schutz ungeliebter Besucher- jep, wenn der Zwinger gut gebaut ist (Sonnenschutz, isolierte Hütte, gute Liegeflächen, Sandkiste, Beschäftigungszeugs...).

Würde ich zu meinen Weibern auch noch einen intakten Rüden halten, hätte ich auch einen Zwinger. Einfach als Schutz gegen ungewollte Deckakte. Macht sich bei Mehrhundehaltung gut, wenn man den Buben dann mit einem unläufigen Weib zusammen hält, und die gerade heisse Hündin mit einer anderen Hündin des Rudels. Wen man beiden dann genug Zeiten in der Familie einräumt, ist es für die begrenzte Zeit der Hitze eine gute Lösung.
Aber mir kommt ja mittelfristig kein Bengel ins Haus, also isses nur theoretisch.

Ute

Beitrag von booo 28.03.10 - 18:50 Uhr

Auch intakten Rüden und intakte Hündin kann man zusammenhalten ;-) OHNE das was passiert :-p Ist aber sehr aufwändig, das stimmt.

Beitrag von hunaro 28.03.10 - 19:03 Uhr

Schätzeken, dat kommt immer auf die räumlichen Bedingungen an.;-) Is ja schön, wenn manche das können, aber bei UNS ginge es eben nicht.

Deshalb kann ich mir leider aus meinen Nachzuchten auch keinen Jungrüden behalten, den ich zu gerne als Deckrüden aufbauen würde. Nicht für meine Weiber, aber für meinen Verein.

Aber vielleicht finde ich ja geeignete Besitzer die das möchten, denn die ausstehenden Verpaarungen sind ziemlich vielversprechend.

LG, Ute

Beitrag von booo 28.03.10 - 19:22 Uhr

Weiß ick doch ;-)

Ich beneide solche Halter aber ganz und garnicht, mir wär dat zu stressig. Meine Freundin hält ja auch beide intakt zusammen und verbietet es ihrem Rüden einfach...#schwitz

Würdest du dir edn Stress echt antun wollen?

Was macht denn die Wurfplanung?

Beitrag von hunaro 28.03.10 - 19:37 Uhr

Ich denke, Ende nächster Woche weiss ich sicher, ob die Liason meiner Hündin mit dem dänischen Schönling gefunzt hat.#verliebt Dann isses 3 Wochen her.

Freiwillig würde ich mir den Stress natürlich nicht antun. Deshalb mach ich es ja auch nicht, obwohl ich grad wieder einen Baby-Buben gesehen habe, den ich sofort hätte mitnehmen können.#herzlich Oder obwohl ich viel lieber einen BM-Rüden gehabt hätte, weil die die typischen optischen Rasseeigenschaften noch deutlicher zeigen.

Habe einige Freunde, die Rüden halten und die zum Besuch auch mitbringen. Allein deshalb ginge das mit einem eigenen so einfach nicht. Sind dann ja alles "seine" Weiber und gibbet nur böses Blut... Neenee, dafür kenne ich meine Rassen inzwischen zu gut.

Wie gesagt, sooo schrecklich sind Zwinger nicht, wenn man es richtig praktiziert. Genau wie Kennel oder Box im Wohnraum.

Beitrag von booo 28.03.10 - 20:02 Uhr

Meist wird es aber leider nicht richtig praktiziert, sondern Hund hört nicht, macht kaputt etc, ab in Zwinger oder Kennel :-(

Beitrag von hunaro 28.03.10 - 21:09 Uhr

Jaaa, oder man hat sich ein Haus gebaut, einen Baum gepflanzt und zwei Kinder gezeugt, fehlt nur noch der obligatorische gelbe Labrador. Der darf dann 23 Stunden in der hintersten Ecke des Gartens in seinem vollverzinkten Bromet-Zwinger (der fiel bei der Finanzierung des Hauses grad noch bei ab) hausen, und eine Stunde zum Vorzeigen ummen Block geführt werden. Aber spielen im Garten nur, wenn er nicht durch die Beete läuft und aufs Grundstück kacken soll er bitte auch nicht.

#augen

Beitrag von farina76 28.03.10 - 19:32 Uhr

Also ich finde es auch nicht schön immer im Zwinger, vorallem wenn der Zwinger klein ist und der Hund alleine.

Bekannte von mir halten ihre Hunde wenn sie arbeiten sind draußen in einer Art Zwinger, allerdings riesig mit schöner Hütte mit Hundeklappe und draußen sogar mit ner kleinen Rasenfläche. Das finde ich super, besser als in der Wohnung wenn keiner da ist, und es sind 4 Hunde. Allerdings sind die Hunde nachts und wenn sie zu Hause sind drinnen.

Und eine andere kenne ich mit Huskys die auch nachts im Zwinger sind, allerdings sind das auch mehrere Hunde und ein riesen Zwinger, dann finde ich es auch für die Hunde total O.K.

Ich persönlich habe eben meine Hunde lieber um mich. Aber Mehrhundehaltung in einem artgerechten Zwinger ist absolut nicht schlecht für die Hunde selber.

Beitrag von kja1985 28.03.10 - 20:41 Uhr

Ich finde eine Teilzwingerhaltung okay. Der Hund sollte aber trotzdem etwa zwei Stunden täglich eine Beschäftigung außerhalb des Zwingers bekommen und natürlich auch viel Familienanschluss (also entweder tags oder nachts auch mal mit ins Haus nehmen). Außerdem würde ich das nur i tun, wenn ich mehrere Hunde halten kann und die dann bei Minusgraden auf jeden Fall rein holen. Außerdem nur mit geeigneten Rassen.

Beitrag von minimal2006 28.03.10 - 20:42 Uhr

Hallo

Leider ist das erlaubt.
Ich verabscheue Menschen, die ihre Hunde in Zwinger einsperren. Egal wie oft sie am Tag zum Gassi rauskommen.
Hunde sind Rudeltiere.
Ich würde die Herrchen oder Frauchen auch gerne mal über einen längeren Zeitraum in einen Zwinger sperren.
Unsere Hunde sind Familienmitglieder und dürfen sich im ganzen Haus frei bewegen.

LG

Beitrag von wintersun 28.03.10 - 22:37 Uhr

harte worte

mehr kann ich dazu nicht sagen, ich hoffe du kommst nicht mal in die situation.

ich denke es kommt darauf an wie lange und wie der zwinger aussieht.
und glaub nicht das ich fuer zwingerhaltung bin, ich denke einfach das es keinen unterschied gibt, wenn der hund in einem schoenen zwinger draussen ist ( wenn das wetter stimmt) oder allein in der wohnung wenn der besizter nicht daheim ist.

Beitrag von minimal2006 29.03.10 - 11:44 Uhr

;-) ja, das mag sein, das meine Worte da hart sind.
Aber genau SO meine ich es auch!

Wie sollte man in so eine Situation kommen?
Wenn ich mir einen Hund anschaffe, dann überleg ich mir doch VORHER, wo ich ihn halten möchte?!
Wieviele Leute kaufen sich z.B. Schäferhundwelpen... kommen mit ihrem "Liebling" nach Hause, bespielen ihn noch ein wenig und sperren ihn dann in den Zwinger?!
Frisch von der Mutter weg... und nicht ins Haus dürfen.
LÄCHERLICH und unverantwortlich noch dazu!

Für einen Hund sollte man Zeit haben!
An Vollzeitberufstätige würde ich niemals einen meiner Welpen verkaufen!
Das nicht jeder Hund den Luxus, das Herrchen oder Frauchen den ganzen Tag zu Hause sind, haben kann, ist mir auch klar.

Vier Std. toleriere ich es.
Aber länger auf keinen Fall!

Beitrag von petra1982 29.03.10 - 13:47 Uhr

Also das man sich wegen einem Hund leider nicht immer den Luxus des daheimbleibens ermöglichen kann ist dir doch klar? Ein Hund will schliesslich auch unterhalten werden ;-) Ja unsere Hunde sind in einem Zwinger. Aber zu zweit und nur dann wenn wir arbeiten sind

Beitrag von minimal2006 29.03.10 - 19:06 Uhr

Petra

Genau DAS hab ich doch geschrieben!
Sorry, wer lesen kann, ist klar im Vorteil!
Ich schrieb, das nicht jeder Hund den Luxus genießen kann, das Herrchen bzw. Frauchen den ganzen Tag zu Hause sind!!!

Nach wie vor lehne ich Zwingerhaltung ab, in jeglicher Form!
Egal ob zu sie zu zweit, zu dritt oder zu zehnt sind!



Beitrag von petra1982 29.03.10 - 20:39 Uhr

Deine Einstellung, ich liebe meine Hunde aber auch mein Haus und wenn denn beiden langweilig wird zerfetzten sie oder machen ins kinderzimmer deshalb sind sie wenn wir nicht da sind im zwinger

Beitrag von booo 31.03.10 - 20:03 Uhr

Jo und dann schiebst du sie ab in den zwinger.

Weisst du was meine alles schon zerstört haben? ABer fast jeder kann das lernen ;-)

Beitrag von wintersun 30.03.10 - 14:02 Uhr

erst schreibst du, du verabscheust menschen die ihre hunde in den zwinger sperren dann aenderst du das und sagst max. 4 stunden ist ok.
ich bin deiner meinung eine reine zwingerhaltung sollte auf keinen fall sein...aber ich finde einfach eine paschalisierung falsch.
du laesst deine hunde doch auch mal allein...
mein hund ist ein familientier und troztdem muss er manchmal in seinen zwinger, da es zu seiner sicherheit einfach nicht anders geht. ich moechte naemlich nicht nach hause kommen und meinen hund verletzt finden weil er irgendetwas gefressen oder zerkaut hat was er nicht soll. denn wenn ich nicht da bin kann ich ihn auch nicht ueberwachen und dann hat er nunmal nur dummes zeug im kopf.

Beitrag von minimal2006 31.03.10 - 18:46 Uhr


Ich habe niemals meine Meinung bzw. Äußerung revidiert!!!

Mit vier Std. schrieb und meinte ich ALLEIN sein, was ich nicht gleich setze mit vier Std. in den Zwinger sperren.

Sagen wir mal so.. wie du es jetzt praktizierst, ist gerade noch vertretbar für mich.
Ich verachte und verabscheue eher die Menschen, die sich einen Hund anschaffen, der IMMER im Zwinger sitzen muss.

Ich gestehe, das ich mich da etwas misslich ausgedrückt habe. Sorry an die, denen ich auf die Füße getreten bin!
Einige Postings hier habe ich diesbezüglich gelesen.
Natürlich kann es nicht angehen, das ein Hund, wenn er allein zu Hause ist, das Inventar zerlegt.

Wir haben mal einen Mieter gehabt.
Er hat schon vor uns in im Haus gewohnt. Hinterm Haus ein Zwinger... ich fand das einfach nur schlimm!
Der Hund saß den ganzen Tag im Zwinger.. mit viel Glück kam er zwei mal für etwa eine halbe Std. raus.
An einem verlängerten WE ist er weg gefahren und bat uns, seinen Hund zu füttern.
Für mich war es aber auch selbstverständlich, das ich ihn dann auch Gassi führe (und ich wäre auf jedenfall mit ihm raus gegangen.. hätte ihn auch frei im Garten laufen lassen, ja womöglich noch mit zu uns nach oben geholt).
Als ich dann morgens an den Zwinger kam, um den Hund zu füttern, war ein dickes Vorhängeschloss angebracht!
KEIN Schlüssel in Sicht!!!
Wir haben das Schloss aufgebrochen.
Abends rief die Pappnase an .. ich fragte, wo denn der Schlüssel wäre?
"Ja, den hab ich an meinem Bund! Schmeiß ihm das Fressen in den Zwinger!"
Der arme Hund hätte also, wenn es nach seinem bescheurten Herrchen gegangen wäre, drei Tage im Zwinger gesessen. Hätte sein Futter durch die Gitter bekommen.. hätte in seinen Ausscheidungen rum laufen müssen..
Dem Hund hat es sooo gut gefallen mit uns.
Er kam regelmäßig raus, bekam auch mal ein Leckerli.. einfach ein lieber Kerl!
Dann kam der Dirmel heim und für den Hund begann wieder der traurige Alltag :-(
Abends sagte ich ihm, das der Hund entweder regelmäßig raus kommt oder er ein neues zu Hause für ihn suchen muss!
So könne es nicht gehen.
Er wohnte in der Wohnung meiner Eltern.
Ich hab so lange Theater gemacht, bis er sich eingestanden hat, das er seinem Hund nicht das bieten konnte, was er verdient hatte! Das er für den Hund schon zu alt und zu schlecht auf den Beinen wäre...
Wir haben ihm bei der Vermittlung / Suche für ein neues zu Hause geholfen.
Der Zwinger ist von meinem Mann zugeschalt worden.
Wir nutzen ihn für unser Holz!
Wohnen jetzt allein im Haus und unsere Hunde können sich frei bewegen..auch wenn ich nicht zu Hause bin ;-)



Vielleicht war es auch dieses Erlebnis, was meine Einstellung zum Thema "Zwinger" überschattet.

;-)
LG Tanja

Beitrag von smr 29.03.10 - 08:54 Uhr

Meine Meinung #pro
LG
Sandra

Beitrag von bianca153 29.03.10 - 15:07 Uhr

Unser Hund ist auch ein Familienmitglied, aber trotzdem ist das Haus für ihn tabu.
Er kommt bis zur Türschwelle und nicht weiter.

Beitrag von theend30 02.04.10 - 07:07 Uhr

Was hat das eine mit dem anderen zu tun? das hat nichts mit einsperren zu tun wenn deine hunde gelernt hätten das der zwinger nichts schlimmes ist dann würdest du auch ned so einen müll schreiben...wenn du dich ein wenig besser damit beschäftigen würdest dann würdest du wissen das die beste haltung 50 -50 ist also zwinger und haus,garten, hof...usw...

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