Ergänzendes ALG II und Auto leasen / finanzieren....

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von amicelli09 28.03.10 - 19:04 Uhr

... geht das?

Meine alte Möhre hat ständig irgendein Problem und ich habe schon weitaus mehr ins Auto reingesteckt als es noch wert ist (mittlerweile wahrscheinlich nichts mehr).

Da ich alleinerziehend bin und mein Teilzeitgehalt nicht ganz für uns beide reicht bekomme ich noch einen kleinen Teil ALG II unterstützend.

Wie verhält sich das wenn ich mir nun einen Neuwagen zulege? Welche der beiden Möglichkeiten ist besser, darf ich das überhaupt? Habe ich eine Chance dass mir ein Autohaus so überhaupt ein Auto überlässt?

Beitrag von basti-83 28.03.10 - 19:41 Uhr

Hallo,

die Frage stellt sich eher, wovon Du die Raten für das Auto bezahlen willst. Da Du ergänzend ALG II beziehst, scheint Dein Gehalt ja nicht sehr hoch zu sein. Sprich Du hast gerade mal so viel, daß es zum Leben reicht.

Aber davon abgesehen würde Dir bei dem Einkommen wahrscheinlich eh keiner eine Finanzierung anbieten.

Beitrag von diegute 29.03.10 - 09:19 Uhr

Hallo,

probiers doch einfach - dann siehst du ob es geht.
Berichte dann bitte mal drüber, würd mich interessieren.

Lg diegute

Beitrag von ppg 28.03.10 - 19:54 Uhr

Das wird Dir kein Autohaus finanzieren, zumal neben der Leasingrate ja schließlich noch die Vollkaskoversicherung bezahlt werden will.

Wie stellst Du Dir das denn vor ?

Ute

Beitrag von vwpassat 28.03.10 - 20:24 Uhr

Du verdienst nicht genug, um ohne staatliche Unterstützung zu (über)leben und denkst an den Kauf eines Neuwagens???

Beitrag von tve 29.03.10 - 08:21 Uhr

Alternativ könnte er/sie ja auch den Job wegen fehlendem Auto aufgeben, oder sich rauswerfen lassen und dann volle Leistung beziehen, anstatt nur ergänzende.

Beitrag von windsbraut69 29.03.10 - 09:59 Uhr

Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Keine Arme, keine Kekse, nicht wahr?

Es gibt übrigens auch Erwerbstätige, die mit älteren gebrauchten Fahrzeugen regelmäßig zur Arbeit pendeln, OHNE einen Cent ALGII zu benötigen.

Beitrag von tve 29.03.10 - 10:23 Uhr

Tja, es gibnt auch Gegenden da kann man einfach nicht mit älteren Gebrauchten zur Arbeit pendeln, weil Umweltzonen.

Des weiteren befürchte ich, dass grade bei älteren Gebrauchten, die laufenden Kosten wesentlich höher sind, man also im Endeffekt mehr bezahlt, als bei nem neuen geleasten, somit auch wieder die Bedürftigkeit vergeringert.

Und zuletzt, soll es auch noch Jobs geben, die an Führerschein und funktionstüchtigem privaten PKW hängen, selbst die Deutsche Post erwartet sowas inzwischen in ihren Stellenanzeigen.

Ansonst, interessiert mich, was Du so von Dir gibst ?

( ) ja (x) nein ( ) vielleicht

Beitrag von vwpassat 29.03.10 - 10:49 Uhr

Sämtlichste Benziner ab Bj. 96 erfüllen die Vorraussetzungen für die grüne Umweltplakette. Die ersten dieser alten Schlurren sind schon gepresst und wenn man sich nicht ganz blöd anstellt, findet man auch für 2-3 T€ einen venünftigen Gebrauchten, mit dem man relativ reparaturfrei paar Jahre hinkommt.

Komm mal wieder runter von deiner Traumwolke.

Beitrag von windsbraut69 29.03.10 - 11:00 Uhr

Wir haben zwei alte Kisten mit grüner Plakette, während viele deutlich neuere (auch Benziner) Fahrzeuge keine bekommen haben.

Wir stecken auch nicht jeden Monat pro Fahrzeug eine durchschnittliche Leasingrate plus die Kosten für eine Vollkaskoversicherung in Reparaturen und Instandhaltung.

Da dieses Thema aber im entfernten Sinne mit Arbeit zwecks Broterwerb zu tun hat, sollten wir Nachsicht mit dem Poster haben, der davon deutlich zu weit entfernt ist.

LG

Beitrag von tve 29.03.10 - 11:01 Uhr

2-3 T für nen Gebrauchten ? Hör Du lieber auf zu träumen, wir leben im Zeitalter nach der Abwrackprämie und innerhalb der großen Wirtschaftskrise, warum sollte ich beim nemn Halsabschneider nen überteuerten Gebrauchten kaufen, wenn mir die Hersteller doch die Türe weit aufhalten, wenn ich auch nur in die Nähe einer Niederlassung komme ?

Beitrag von windsbraut69 29.03.10 - 11:51 Uhr

Na super, dass Du hier den anderen ihre Jobs erklärst, so als Theoretiker...

Die Autohäuser werden sich bedanken, Mittellosen Autos hinterher zu tragen oder nur die Tür aufzuhalten.

Beitrag von tve 29.03.10 - 15:19 Uhr

Naja, die eher, als so ein drittklassischer Autoschieber hinterm Drahtzaun in seiner Holzbude.

Beitrag von shasmata 29.03.10 - 15:24 Uhr

Stimmt, günstige Gebrauchtwagen bekommt man ja sonst nirgends... #augen

Beitrag von windsbraut69 29.03.10 - 15:38 Uhr

Wie einfach kann doch das Leben sein.

Beitrag von windsbraut69 29.03.10 - 10:59 Uhr

Soso.

Beitrag von sassi31 29.03.10 - 11:47 Uhr

Also soweit es mir bekannt ist, gönnen sich nur größere Städte Umweltzonen. Da gibt es dann sicherlich öffentliche Verkehrsmittel und alternativ kann man ja dann auf diese umsteigen.

Beitrag von windsbraut69 29.03.10 - 11:53 Uhr

Selbst wenn - ich fahr nen 13 Jahre alten franz. Kleinwagen mit grüner Plakette, mein Partner nen 20 Jahre alten 245er Volvo mit grüner Plakette....

Es muß sicher kein Neufahrzeug sein, um arbeiten zu können und wenn man im ALGII-Bezug ist, dürften die Autohäuser keine Luftsprünge machen, dem Kaufinteressenten Finanzierungen anzubieten.

LG

Beitrag von shasmata 29.03.10 - 14:37 Uhr

"Tja, es gibnt auch Gegenden da kann man einfach nicht mit älteren Gebrauchten zur Arbeit pendeln, weil Umweltzonen. "

Mein Corsa ist von '96 und würde eine grüne Plakette bekommen... ;-)

Beitrag von carrie23 29.03.10 - 11:26 Uhr

Korrekt, es gibt ja keine andere Möglichkeit.
Du weist schon dass es heute immer noch Leute gibt die trotz fehlendem Auto Arbeit haben?
Ja dass es sogar Leute gibt die trotz fehlenden Führerschein eine Arbeit haben?
Und ganz ehrlich, wenns dich nicht interessiert was die Leute hier von sich geben, wieso bist du dann hier?
Dann diskutier einfach nicht mit, lies nicht mit dann brauchts dich auch nicht zu interessieren.
Fakt ist, wenn man sich selber nicht ernähren kann und gerade mal soviel bekommt damit man es kann, wovon soll man dann die Raten begleichen?
Darum gehts ja in erster Linie, damit sich nicht wieder mal jemand übernimmt der ohnehin mit seinem Einkommen nicht auskommt und dann Schulden aufhäuft die er nicht bezahlen kann.

Beitrag von anita_kids 29.03.10 - 12:31 Uhr

alternativ könnte sie sich aber auch, anstatt eines NEUwagens, was älteres zulegen.

Beitrag von zwiebelchen1977 28.03.10 - 20:34 Uhr

Hallo

Wieso muss es ein Neuwagen sein?? Du kannst dein LEben nicht selber finanzieren und willst einen Neuwagen finanzieren????

Sorry, verstehe das ganze nicht.

BIanca

Beitrag von jeremiaskilian 31.03.10 - 00:15 Uhr

Wieso kann sie sich ihr Leben nicht selbst finanzieren? Sie geht doch arbeiten soweit es ihr möglich ist! Nicht jeder verdient genug um über den Alg2 Satz zu kommen.
Woher willst du wissen wie sie mit ihrem Geld umgeht? Vielleicht bleiben ihr jeden Monat 300€ über, trotz ergänzendem Alg2!

Sorry, verstehe deine Aussage nicht!

Beitrag von amicelli09 28.03.10 - 20:47 Uhr

Vielleicht nochmal kurz zur Erklärung für alle:

Ich habe wirklich mittlerweile einiges an Geld (mittlerweile sicher an die 2000€) in das Auto gesteckt. Zudem kommt noch, dass "meiner" im August wieder zum Tüv muss und ich bezweifle dass er es noch einmal (kostengünstig) schafft! Somit wäre JETZT die Zeit sich umzuschauen.

Ein Neuwagen ist erstmal von der Rate her natürlich teurer, aber allein schon von der Steuer und den wegfallenden Reparaturen wird sich das rechnen. Hatte auch überlegt mir einen anderen, gebrauchten Wagen zuzulegen. Aber dann habe ich das Gleiche wahrscheinlich wieder in grün.
Ich möchte kein riesengroßes Auto mit supervielen PS und dergleichen. Einfach ein zuverlässiges, kleines Auto.

Ich dachte mir schon dass ein Autohaus mit mir das eher nicht macht. Allerdings habe ich immer noch meinen Vater, der hinter mir steht und einspringen könnte. Allerdings weiß ich nicht ob das so gut wäre. Bin mir einfach unschlüssig.

Beitrag von zwiebelchen1977 28.03.10 - 20:50 Uhr

Hallo

Dann leih dir das Geld doch bei ihm. Also unter 6000 Euro gibt es keine Neuwagen. Dazu kommt dann die Vollkaksoversicherung.

BInca

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