Wanderurlaub mit knapp vier?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von isaolemerle 28.03.10 - 19:57 Uhr

Hallo zusammen,
wir hätten die Möglichkeit, im Sommer 2011 sehr preiswert in Bayern Urlaub zu machen, ich würde dann auch gern kleinere Wanderungen unternehmen (so bis ca. 1,5 h Aufstieg plus Rückweg, für Erwachsene gerechnet). Meine kleine Tochter wird dann vier werden, meint ihr, das klappt schon? Sie ist nicht unbedingt lauffaul, nur wenn ihr langweilig wird #augen. Bei meinem Sechsjährigen sollte es ja keine Probleme mehr geben, oder?
Würde mich über Erfahrungsberichte freuen!
LG Isa

Beitrag von 3erclan 28.03.10 - 20:02 Uhr

Hallo

natürlich ist ein 4 jähriges wenn es nciht lauffaul ist so nen Aufstieg.Meiner war letzes Jahr grad vier und ist 3 STd. bergauf gelaufen.

lg

Beitrag von isaolemerle 29.03.10 - 12:24 Uhr

Danke schön für die Antwort!
LG Isa

Beitrag von sandra7.12.75 28.03.10 - 20:09 Uhr

Hallo

Aufstieg haben wir so noch nicht gemacht.Allerdings leben wir im Hunsrück und dort ist es auch etwas höher und Katharina ist mit 2,5 Jahren fast 6km gekaufen und mit 3,5 Jahren war es schon fast 12 km und letztes Jahr haben wir eine Tour von 18 km gemacht.Der kleine war da 3 Jahre alt und hat die Strecke mit Laufrad bewältigt.

Ich denke das eure Tochter das schafft.

lg

Beitrag von isaolemerle 29.03.10 - 12:25 Uhr

Danke, das hört sich ja sehr vielversprechend an.
LG Isa

Beitrag von tauchmaus01 28.03.10 - 20:50 Uhr

Meine Kleine geht bei uns gerne in die Berge (wohnen in Bayern), meine große Tochter hingegen haßt es zu wandern.
Daher planen wir Touren mit Spaß. Hütten auf denen man ein Eis essen kann und kleine Trinkpausen.

WO fahrt ihr denn hin?

Mona

Beitrag von isaolemerle 29.03.10 - 12:25 Uhr

Wir fahren erst zwei Wochen auf den Forggenhof bei Füssen und dann zwei Wochen nach Unterwössen bei Reit im Winkl.
So was wie Hütten mit Almdudler und Kaiserschmarrn plane ich auch...
LG Isa

Beitrag von morla29 29.03.10 - 21:55 Uhr

Hallo Isa,

ich wohne in der Nähe von Unterwössen (naja, ca. 25 km davon entfernt).

Also wir sind eigentlich viel Berggegangen, als wir noch keine Kinder hatten. Aber jetzt mit unseren Kindern gehen wir "nur" Almen. Dass heißt für uns und die Kinder: maximal eine Stunde bergauf. Das reicht völlig aus. Zumindest für unsere Kinder.

Für die Kleine benützen wir eine Kraxe. (Rückentrage). Achte vielleicht auch darauf, dass das raufgehen nicht zu langweilig wird und ein gutes Ziel (Alm mit Spielplatz) kommt.

Was auch sehr schön ist, sind die Märchenparks in Marquartstein und besonders der in Ruhpolding. Und zum Chiemsee müsst ihr dann natürlich auch mal.

Wir wollen diesen Sommer mal auf die Hefter-Alm. Da gibts Tiere/Streichelzoo.

Viel Spaß im Urlaub.

Gruß
Morla
mit Ramona 4
Christina 2 3/4
und Sternenkind Verena (still geboren am 29.01.10)

Beitrag von sohnemann_max 28.03.10 - 21:10 Uhr

Hi,

mit unserem könntest Du das nicht machen. Er ist zwar Sport begeistert ohne Ende aber...er liebt Berge, kann Skifahren, rodeln, spazieren gehen aber Wandern ist so gar nicht sein Ding. Mit der Gondel hochfahren, oben eine Jause, ein wenig herum hüpfen, Spass haben und dann wieder mit der Gondel runter - das ist seines.

Musst Du ausprobieren. Jedes Kind ist anders.

LG
Caro mit Max 5 Jahre 7 Monate und Lara 10 Monate

Beitrag von isaolemerle 29.03.10 - 12:26 Uhr

Klar, ausprobieren... es wäre halt nur schade, wenn wir da unten sitzen und nicht wandern könnten - das würde mich sehr ärgern.
LG Isa

Beitrag von gismomo 28.03.10 - 21:12 Uhr

Hallo,

meine Kinder waren letztes Jahr gerade vier und sieben Jahre alt. Mein Mann und ich gehen sehr gerne wandern, mein Großer hat es anfangs gehasst, findet aber immer mehr Gefallen daran (auch wenn er anfangs erst mal meckert wie sonstwas, unterwegs findet er es dann aber immer total toll). Wir haben ihn aber, als er kleiner war, sehr oft zum längeren Laufen quasi "zwingen" müssen (natürlich gab es immer für Kinder interessante Ziele und auch mal Süßis zum Anspornen für die letzten Meter...) - aber er ist einfach kein so sportliches Kind und hätte jederzeit das Spielen zuhause dem Unterwegssein in der Natur vorgezogen.

Seit letztem Jahr hat sich das aber geändert und er ist jetzt sehr gerne unterwegs. Besonders toll findet er abenteuerliche Waldwege (Fußpfade am Bach entlang etc.), da wird er immer zum "Erforscher".

Mein Kleiner war von Anfang an viel ausdauernder, wir waren jedoch auch recht gnadenlos und er musste da häufig einfach durch. Wenns dann gar nicht mehr ging hat mein Mann ihn ein paar Minuten auf die Schultern genommen.

Wir sind letztes Jahr so im Schnitt zwischen 8-10 Kilometern gelaufen. Eine Tour hatte mal 12 Kilometer, die hat er gut gepackt. Wir machen aber immer viel Pausen zwischendrin, zum Picknicken, Grillen, Schnitzen oder auf den Spielplätzen spielen, oder etwas angucken (Tierpark, Burg, ...). Deshalb ist es für uns immer eine Ganztagestour. So macht es den Kinder aber viel Spaß und sie halten gut durch.

Ich würde dir den Tipp geben, lieber großzügig Zeit einzuplanen und morgens sehr rechtzeitig loszugehen. Dann kann man viele Pausen machen (ich nehme dafür auch Kinderbücher, Rätselhefte etc. mit oder wie gesagt Schnitzmesser, Spielideen für Waldspiele z.B. Blättersuchen etc. , evtl. Becherlupe und Bestimmungsbuch oder Ähnliches). Ich glaube nämlich, dass Kinder durchaus in der Lage sind, sich körperlich zu fordern - aber manche Kinder brauchen zur Motivation oben genannte Pausenaktivitäten. Dann macht ihnen der Ausflug Spaß und sie sind nach jeder Pause wieder fit zum Weiterlaufen.

Es spricht auch nichts dagegen, zur Stärkung mal ein paar Schokokekse oder Ähnliches hervorzuzaubern, wenn die Motivation kurz vor Ende der Strecke gerade mal im Keller ist.

Wenn die Tour als Erwachsenentour für drei Stunden angegeben ist würde ich sicherheitshalber den ganzen Tag dafür einplanen. Wenn man sich abhetzen muss, abends rechtzeitig heimzukommen, weil es schon dunkel wird, ist der Spaß für Kinder nämlich sehr schnell vorbei. Und für dich als Erwachsenen ist es auch nicht wirklich lustig, wenn du weißt, du musst die Kinder antreiben, weil es bald so dunkel ist dass man den Weg nicht mehr sehen kann. Ist uns ein Mal passiert, seitdem plane ich den Zeitbedarf sehr großzügig.

lg
K.

Beitrag von isaolemerle 29.03.10 - 12:28 Uhr

Danke für deine ausführliche Antwort. So kenne ich das auch aus meiner Kindheit, dass kleine Halbtagestouren als Ganztagstouren geplant wurden, mit reichlich Kinderspaß zwischendurch.
LG Isa

Beitrag von widowwadman 28.03.10 - 21:27 Uhr

Millicent war mit 9 Monaten auf dem Gipfel von Mt Snowdon. Fuer den Aufstieg mit ihr auf dem Ruecken hab ich knapp 4 Stunden gebraucht.

Ich wuerd an Eurer Stelle ne Kraxe mitnehmen, fuer den Fall das die Kleine muede wird und ausserdem genuegend Pausen einplanen.

Beitrag von isaolemerle 29.03.10 - 12:30 Uhr

Hallo,
Kraxe ist so eine Sache... bin ja überzeugte Tragemama, aber mittlerweile wiegt die Kleine sechzehn Kilo, und in anderthalb Jahren kommt da bestimmt noch was drauf... das möchte ich meinen Kniegelenken beim Abstieg und meiner Fitness beim Aufstieg nicht unbedingt zumuten. Den Großen hatten wir mit knapp zwei beim Wandern in der Kraxe, und das war echt grenzwertig.
LG Isa

Beitrag von athena2004 28.03.10 - 22:17 Uhr

Hi Isa,
meine Kleine ist letztes Jahr mit gerade 4 Jahren 8km mitgewandert in Suedtirol. Wenn es ihr langweilig wurde, haben wir mit ihr die Wegmarkierungen gesucht oder sie hat einen Smartie oder ein Gummibaerchen bekommen. Wir haben immer mal wieder Pause gemacht.
Es war problemlos. Ein zusaetzlicher Ansporn war auf dem Hinweg, dass wir an einer Huette Mittagessen wollten, bei der es Spiegelei mit Speck und Bratkartoffeln gab *schleck* da werde ich direkt wieder hungrig...

Alles Gute,

Athena

Beitrag von isaolemerle 29.03.10 - 12:31 Uhr

Danke schön!
LG Isa