Laktoseintolleranz / Glutenunvertr.

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von herzchen81 28.03.10 - 20:03 Uhr

Hallo ihr Lieben,
ich hoffe jmd von euch kann mir helfen: meine Tochter (fast 7 Jahre) klagt nun schon seit längeren über Bauchschmerzen im Magenbereich und pupst auch oft vor sich hin. Oft kämpft sie auch mit Hartleibigkeit. Das geht jetzt schon ziemlich lange. Ich dachte das sie mehr Aufmerksamkeit möchte (neues Geschwisterchen, Schule, Umzug, neue Kita...) aber eigentlich hat sie sich immer gut eingefügt und schnell Freunde gefunden. Aus dem Hort möchte sie auch erst spät abgeholt werden, sie geht gern zur Schule. Da sie immer nach dem Essen klagt (Übelkeit, Magenschmerzen) habe ich langsam den Verdacht es könnte eine Nahrungsmittelunverträglichkeit sein. Wie kann ich eine Unvertr. einkreisen? Möchte ihr weitläufige Blutuntersuchungen "erssparen". Sollte ich mal die Milch ersetzten? Glutenfreie Nahr.mittel kaufen? Wie fange ich an? Wenn ich beides weglasse grenz ichs ja auch nicht ein? Hat jmd Ideen/ Tips/ Vorschläge?

LG herzchen81

Beitrag von barzoli 28.03.10 - 20:22 Uhr

Hallo herzchen,

wenn Du eine NMU im Verdacht hast, dann würde ich mal mit dem KIA reden, es gibt ja jede Menge Unverträglichkeiten. Normalerweise werden sie mit den Atemtests diagnostiziert.
Du kannst auch sog. Auslassdiäten versuchen aber, die solltest Du mindestens 2 Wochen und einzeln machen.
2 Wochen Lactosefrei, 2 Wochen Fructosefrei etc. Dabei musst Du aber auch komplett auf den jeweiligen Inhaltsstoff verzichten ( Du wirst staunen, wo sich überall Lactose versteckt). Eine Unverträglichkeit kannst Du aber nur mit den Tests zu 100 % feststellen.
Gluten und Histaminintoleranz kann man per Bluttest nachweisen.
Ich denke ein kleiner Picks ist harmloser als die ewigen Beschwerden, es gibt ja zum Glück Emla :-)

viele Grüsse
Barzo

Beitrag von herzchen81 28.03.10 - 20:27 Uhr

Vielen Dank, ich dachte mir schon das man bei meinem so groben Verdacht mit einer Auslassdiät wohl nicht weit kommt. Ich habe ja nicht mal eine Vermutung was es ist.. Atemtest klingt ja nicht so schlimm. Sie hat oft Mundgeruch trotz ordentlicher Mundhygiene... Nachtigal ick hör dir trapsen.... irgendwas stimmt da def. nicht #kratz

Beitrag von sassi31 28.03.10 - 21:43 Uhr

Bevor du deine Tochter einen Atemtest auf Lakroseintoleranz machen lässt, lass ihr lieber Blut abnehmen. Für den Atemtest muss sie ansonsten aufgelösten Milchzucker trinken und dann alle soundsoviel Minuten pusten. Das zieht sich über einen ganzen Zeitraum und sollte sie wirklich keinen Milchzucker vertragen, wird es ihr dabei sehr mies gehen. Da ist jede Blutabnahme angenehmer.

Du kannst durchaus versuchen, sie mal eine Zeit lang ohne Milchzucker zu ernähren. Aber dann mach dich schlau, in welchen Produkten sich überall Milchzucker versteckt (Wurstwaren, Fertigprodukte, Fix-Tütchen, Weingummis usw.). Du wirst erstaunt sein, wo überall Milchzucker verarbeitet wird. Einen vernünftigen Test ersetzt das aber nicht.

Falls du eine Glutenunverträglichkeit vermutest, solltest du die Ernährung auf keinen Fall einfach anpassen, sondern sie direkt untersuchen lassen. Das Weglassen von Gluten vor einer entsprechenden Untersuchung kann das Ergebnis verfälschen.

Gruß
Sassi

Beitrag von meggie39 28.03.10 - 22:39 Uhr

Hallo,

der Bluttest bei Lactose-Intoleranz ist aber auch nicht viel anders. Da muss man aufgelösten Milchzucker auf nüchternen Magen trinken und nach 1 Stunde Blut abnehmen lassen, um den Blutzuckerspiegel zu bestimmen (weil Lactose bei "normalen" Menschen in Zucker aufgespalten wird, bei Lactose-Intoleranten hingegen unverdaut im Darm bleibt). Ist also auch nicht viel besser als der Atemtest, aber weniger zuverlässig. Viele Ärzte bieten allerdings den Atemtest nicht an, weil sie das entsprechende Gerät nicht haben.

Liebe Grüße
Meggie

Beitrag von vivia 28.03.10 - 23:50 Uhr

Bei meiner Tochter wurde mit 9 Jahren eine Gluten- und Kuhmilch-Unverträglichkeit festgestellt. Beschwerden hatte sie in Form von Gelenkschmerzen. Es dauerte lange, bis ich einen Arzt fand, der endlich die Ursache festgestellt hat. :-(
Wir waren damals in einer Privatklinik bei einem sog. Mayr-Arzt. Das sind Ärzte, die sich besonders mit Magen/Darm/Verdauung auskennen. Dieser Arzt stellte dann - ausschließlich durch kinesiologische Untersuchungen - die Unverträglichkeiten fest. Nach einem Jahr strikter Diät durfte sie dann wieder beschwerdefrei alles essen. Falls Du noch näheres wissen willst, frag mich bitte, ich weiß hier gar nicht, was ich alles schreiben soll, ich könnte einen Roman erzählen ;-)
Liebe Grüße
Vivia

Beitrag von herzchen81 28.03.10 - 23:51 Uhr

Oh man das klingt alles recht gruselig. Meine Püppi dreht schon durch wenn sie eine Impfe bekommt. Eine Blutentnahme wird die Hölle für sie sein #zitter Sie hat riesen Angst vor Nadeln auch wenn sie sonst sooo tapfer ist :-( Aber mit den Bauchschmerzen kann es ja auch nicht weiter gehen. Werde wohl um ein Gespräch mit dem Ki.arzt nicht herum kommen. Ich tippe mehr auf Laktose, nach Milcheis krümmt sie sich?! Danke für eure Erfahrungen

Beitrag von mte 29.03.10 - 12:46 Uhr

Hallo!

Ganz schmerzfrei funktioniert das mit Bioresonanz-Therapie (wie Elektro-Akupunktur).
Damit kann man auch andere Unverträglichkeiten aufspüren, bei denen sich die klassische Schulmedizin sehr schwer tut.

Ich habe das selbst testen lassen und es kam u.a. auch eine Lactose- und Glutenintoleranz dabei heraus.
Das Gute:
Man kann das dann auch mit Bioresonanzverfahren behandeln, und ich bin heute absolut beschwerdefrei!!

D.h., ich kann inzwischen wieder alles essen ohne irgendwelche Beschwerden danach zu haben.
Man kann das also heilen!

Versuch doch mal, einen Arzt zu finden, der mit dieser Methode arbeitet. Meist sind das Ärzte mit dem Zusatz "Naturheilverfahren".

Gruß
mte

Beitrag von herzchen81 29.03.10 - 15:22 Uhr

Vielen Dank, das werde ich wohl der herkömmlichen Schulmedizin erstmal vorziehen. Geht das auch bei Heilpraktiken?