Beschäftigungsverbot.....wer kann helfen?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von tartaruga81 28.03.10 - 22:57 Uhr

Hallo zusammen,

wer hat ein Beschäftigungsverbot ab den vierten Monat oder früher bekommen? geht das überhaupt?

Ich habe da ein Problem. Ich bin in der 13. Woche und habe von Morgens bis Abend so eine Übelkeit, dazu kommt diese Müdigkeit, schlaflosigkeit, Atemnot und regelmäßiges Herzstolpern....
Ich sehe den Grund darin das ich einfach in der Arbeit, ich habe als stellv. Filialleitung in einer Drogerie einfach richtig viel um die Ohren habe. Viel Verantwortung...die lieben Kunden, Ware verräumen und irgendwie immer abrufbar sein. Mir kommen mittlerweile vor meinen Kunden grundlos Tränen und ich habe nicht mehr die Ruhe die ich haben sollte und auch hatte. Na und dann kommt noch der Haushalt mit meinem Sohn.....und der ganzen Arbeit. Ich muss das leider alles alleine machen, weil ich mehr oder weniger Alleinerziehend bin und der Vater von meinem Bauchzwerg nicht hier ist.

Wer kann mir helfen wie ich darüber mit meinem Arzt reden kann/bzw. was so in ein Beschäftigungsverbot rein muss.

Es würde in der Arbeit jemanden geben der mich mehr als gut vertreten kann.

LG Ela

Beitrag von xantodasx 28.03.10 - 23:00 Uhr

Ich würde ihm die Situation einfach so schildern wie sie ist.
Welche Gründe für ein Beschäftigungsverbot angemessen sind wird dein FA ja dann hoffentlich wissen.

Beitrag von heidi.s 28.03.10 - 23:02 Uhr

Ich habe für den letzten Monat vor dem Mutterschutz ein Beschäftigungsverbot erhalten. Also viel später als Du jetzt bist.

Ich bin der Meinung dass du ganz offen mit deinem Ärzt/Ärztin sprechen solltest, genauso wie Du es oben geschrieben has. Die Ärztin wird dann entscheiden ob Du ein Beschäftigungsverbot bekommst oder nicht.

Sie entscheidet auch was in dem Beschäftigungsverbot drib steht, wobei ich jedoch glaube dass dort nichts detailliertes zum Grund drin stehen wird.

Bei mir stand z.B. ganz kurz und bündig drin, dass ich ein Beschäftigungsverbot ab dem .... bis zum Mutterschutz bekomme, da Gefahr für Leib und Leben für Mutter und Kind besteht. Ich denke das ist ein Standardschreiben.

Bei mir ging es einfach nur darum dass ich im Büro arbeite und ich schon Wochen vorher starke Schmerzen beim Langen sitzen hatte

LG Heidi

Beitrag von heidi.s 28.03.10 - 23:06 Uhr

Ach und wie Du schreibst von der Müdigkeit und der Dauerübelkeit - wie bei mir. Ich war von der 9. bis zur 18. SSW krank geschrieben, weil ich diese Übelkeit kaum ertragen konnte. Ich kannte das von meinem Sohn damals nicht, da war mir nur morgens schlecht. Aber in dieser Schwangerschaft, von nachts/früh bis spät abends, aber ohne mich zu übergeben, einfach nur übel. Ich konnte mich zu nichts aufraffen, war dauernd erkältet und es ging mir richtig dreckig.

LG Heidi

Beitrag von wind-prinzessin 28.03.10 - 23:16 Uhr

Als es mir so schlimm ging, hab ich mir vom Hausarzt ein Attest für 3 Wochen geholt. Damit könntest du es auch erstmal versuchen. Und wenn das nicht hilft, sprich mit deinem FA darüber. Ich geh mal davon aus, dass es nicht anhaltend ist und du bald wieder mehr oder weniger arbeitsfähig bist - zumindest aus Sicht der Ärzte..

Beitrag von berggeister 29.03.10 - 09:59 Uhr

Hallo,
ich bin jetzt in der 12.Woche und habe seid der 10. Woche ein Beschäftigungsverbot. Ich arbeite in der Gastronomie und war eigentlich beim Arzt wegen Schwindel, Übelkeit, Problemen mit Gerüchen und schwachem Kreislauf.

Meine Ärztin meinte ich kann Sie jetzt kurz krank schreiben, aber da haben sie ja dann auch finazielle Einbußen. Oder ich schreib sie auf 4 Stunden (weil ich erwähnt das so richtig ja auch keiner Rücksicht nimmt und man ja trotzdem seine 10 Stunden auf Arbeit ist) oder ich nehm sie ganz raus. Im Prinzip hat Sie mich vor die Wahl gestellt und mir die Entscheidung überlassen. Ich hab aber gesagt 4 Stunden wäre bisschen "sinnlos" da ich 40km Arbeitsweg hab. Das sah sie auch ein und hat mich komplett bis zum Mutterschutz raus genommen.

Rede einfach ganz offen mit deiner Ärztin und schildere Ihr deine Probleme.

Allerdings muss ich sagen es ist auch sehr Ärzteabhängig. Eine Kollegin von mir hat erst ende 6. Monat ein BV bekommen, obwohl sie wirklich beschwerden hatte und die Arbeit ihr zu viel war. Aber der Arzt meinte Sie wäre ja nicht krank.

Also versuch dein Glück und wenns garnicht geht kannst du noch zu deinem Hausarzt gehen oder du suchst die einen anderen FA. Vielleicht hast du auch eine Hebamme mit der du darüber sprechen kannst?!

Im BV steht nur: FRau sowieso hat aufgrund des Mutterschutzgesetz Paragraph sowieso ein Beschäftigungsverbot ab... bis... für (volle oder halbe Stelle)

Liebe Grüße