Baby und Hund? Und wenn ja Welpen oder schon großen Hund?

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von linchen189 29.03.10 - 10:51 Uhr

Hallo ihr Lieben,
wollen eigentlich schon seit Jahren einen Hund haben, unser Sohn ist nun 6 Monate alt und kennt Hunde schon recht gut da wir oft bei Oma und Opa sind. ( haben einen Labrador) den er ganz toll findet.....:-)
Wir wollen also auch einen Labrador oder Goldie...:-)

Wir waren bis jetzt immer davon überzeugt einen Welpen zu nehmen, haben aber in letzter Zeit nochmal nachgedacht so ein Welpe braucht ja schon ziemlich viel Zeit, ist noch nicht sauber usw...Da haben wir überlegt ob wir nicht schon einen großen nehmen sollen, weil da weiss man ja schon wie der charakter ist, ob er lieb ist und bei einem welpen weiss man ja noch gar nicht wie er sich entwickelt oder???

Was würdet ihr den machen?

Lg


Beitrag von booo 29.03.10 - 11:03 Uhr

Ein Welpe ist wesentlich mehr arbeit, das stimmt. Mir würde zu kleinen Kindern aber nie ein großer, erwachsener Hund kommen. Das wäre mir einfach zu gefährlich.

Beitrag von katel84 29.03.10 - 22:49 Uhr

mein sohn war 14 mon als joy einzog und es hat super geklapt die 2 sind ein herz und eine sele welpe ist zwar mehr arbeit aber ien junghund ist meist sehr ungestühm , finde ein welpen besser

Beitrag von ella173 29.03.10 - 11:30 Uhr

hallo

bei mir war es andersrum;-)

ich habe mir einen "gebrauchten" hund geholt von 3 jahren und dann kam meine tochter ein jahr später. alles ist supi gelaufen. der hund und meine tochter sind vom ersten tag an ein herz und eine seele.

dann bekam ich meinen sohn und wir waren am überlegen uns auch einen zweiten hund zu holen. wir haben uns dann aus dem ausland eine hündin kommen lassen sie war da fast 2 jahre alt.

ich habe die entscheidung nie bereut und die kinder dürfen mit den hunden alles machen. klar auch die kinder wissen was sie dürfen und was nicht;-)

was ich sagen will ist das ich es nie bereut habe keinen welpen sondern einen "gebrauchten" hund mir ins haus zu holen. kläre aber immer ab ob sie kinderlieb sind denn das haben wir auch immer gemacht und sind bis jetzt nicht enttäuscht worden#verliebt

ella

Beitrag von petra1982 29.03.10 - 11:42 Uhr

Wie schon geschrieben wurde, würde ich auch trotz der mehr Arbeit, bei einem so kleinen Kind einen Welpen holen. Denn niemand kann dir sagen wie der grosse Hund reagieren wird in manchen situationen. Klar, kann man bei Welpen sicher später auch mal nicht genau wissen, aber man weiss wie er aufwächst, in eurem Fall dann gleich mit Kind und das in der Prägephase einfach nichts vorgefallen ist negatives-

Beitrag von gewitterhexx 29.03.10 - 12:00 Uhr

Hallo,

tja, da gehen die Meinungen wohl auseinander. Ich tendiere da immer zu erwachsenen Hunden oder Junghunde, die zumindest schon stubenrein sind.

Ich hab 3 Kinder (5, fast 3 J. und 9 Monate). Hunde waren schon immer da, aber ich hatte nie einen Welpen, weil ich es mir nicht vorstellen konnte, alle 2-3 Stunden und nach jedem Spielen, Fressen, Schlafen die Kinder fertig machen und Hund schnappen um rauszugehen. Im Winter schon gar nicht. Außerdem sollte in unserem "Gespann" zumindest einer auf das Hören was ich sage und das war meistens der Hund;-)

Sollte ich mir nach Akim (Langhaar-Schäfi aus dem TH) wieder einen Hund zulegen, dann ist es bestimmt ein Welpe, weil ich noch nie einen Welpe hatte und ich mir meinen Hund mal selbst erziehen will. Was nicht heißt, dass ein erwachsener Hund nicht auch erzogen werden muß, aber es ist wesentlich leichter, da die meisten schon die Grundkommandos kennen und ich da nur noch umerziehe.

Akim war wohl bei seinem Vorbesitzer nicht besonders einfach, werde auch des öfteren von Leuten gefragt, die ihn wohl kennen, wie er sich so gemacht hat, er war wohl ein richtiger Rabauke. Wenn ich das alles höre kann ich es gar nicht glauben. Er rennt nicht weg, hört für meine Ansprüche recht gut und kommt trotz, dass er keine Kinder kannte super mit ihnen zurecht. Manchmal muß ich eher den Hund vor den Kinder schützen#augen.

Ein Welpe ist keine Garantie, dass nicht doch mal was passieren kann, wenn der Hund größer ist.

Viel Spaß beim Aussuchen!

LG
Petra

Beitrag von pizza-hawaii 29.03.10 - 12:07 Uhr

Ich stell mir das sehr anstrengend vor, ein Welpe und ein Baby.

Das man bei einem Welpen besser weiss wie er reagiert kann ich mir nicht vorstellen, schließlich sind Tiere unberechenbar, auch die eigenen!

pizza

Beitrag von booo 29.03.10 - 12:15 Uhr

Plötzliche Situationen entstehen aber eher seltener, auch kennt man seinen Hund ja mit der Zeit immer besser, was einen schon viel erkennen bzw WISSEN lässt wie sich Situationen abspielen könnten.

Ein Welpe ist eher weniger ein Hund der mal aus Reflex richtig beisst oder was auch immer.

Zudem lernt es der Hund mit Kind großzuwerden. Beide können miteinander wachsen, sich kennenlernen.

Bei einem erwachsenen Hund, weiß man eben nie ob er nun etwas falsch aufschnappt, es unbekannt für ihn ist, schlechte oder gar keien Erfahrungen mit Kindern da sind, etc etc er was verteidigt oder oder oder und aus der Situation heraus um sich oder gar direkt das Kind beisst. (Oder einen selber)

Zudem sind Welpen ja meist kleiner und schnappen wenn dann mal, ein großer erwachsener Hund kann zwar auch schnappen, aber bei einem richtigen Biss wirds eben gefährlich.

Meine Meinung. Mir wäre es zu gefährlich.


LG

Beitrag von pizza-hawaii 29.03.10 - 12:46 Uhr

Also wird so ein Welpe dann automatisch ein "der tut nix Hund" weil er mit Kindern aufgewachsen ist?

Sicherlich kennt man ihn besser, dennoch kann man einem Tier nicht in den Kopf schauen.

Beitrag von booo 29.03.10 - 13:43 Uhr

Hunde sind Tiere und unberechenbar, das stimmt und streite ich nicht ab. Ein Hund im eigenen haushalt aufgewachsen doer einfach schon länger vorhanden, lässt vieles aber absehen.

Ein "Restrisiko" bleibt immer. Ist jedoch bei fremden erwachsenen Tieren mM höher als bei einem eigens und vor allem GUT im Haushalt aufgezogenen Welpen..

Beitrag von maddytaddy 29.03.10 - 12:54 Uhr

Hm, also Baby+Welpe geht schon, aber meiner Meinung nach nur wenn:

-du ganz sicher jemanden hast, der auf den Welpen am Anfang aufpassen kann, wenn du mit dem Baby z.B. zum Arzt musst. (Welpen muss man ganz langsam ans Alleinebleiben gewöhnen. Manche Hunde brauchen einige Monate eh sie mal 2-3 Stunden am Stück alleine bleiben können)

-du genug Energie hast zusätzlich zur Arbeit die du mit dem Baby hast ca. alle 2-3 Stunden mit dem Welpen in den Garten zu gehen bzw mehrmals täglich Unfälle wegzuputzen und zumindest bei einem sehr jungen Welpen anfangs auch nachts rauszumüssen.

-du später täglich 1,5-2 Std Zeit hast mit dem Hund laufen zu gehen und es schaffst das Baby mitzunehmen bzw. jemanden hast, der es in der Zeit versorgen kann. Zusätzlich muss man mit dem Hund auch noch trainieren und ihn geistig auslasten.

Zusätzlich solltest du später dann auch noch in die Hundeschule bzw davor schon in eine Welpengruppe. Wenn du dir sicher bist, dass du das schaffst, dann geht es. Wenn ihr für dieses Jahr noch einen Welpen plant würde ich mich jetzt schon umschauen und vllt schon im Frühling oder zu Sommeranfang den Hund holen, dann ist es mit dem stubenrein werden einfacher. Dann musst du zumindest tagsüber nicht immer großartig dein Kind umziehen um es mit raus zu nehmen.

LG

Beitrag von florimama 29.03.10 - 13:38 Uhr

Hallo,

also wir haben einen Welpen und Babys. Wir haben uns bewusst (trotz mehrarbeit) für einen Welpen entschieden, da er einfach dann mit dem Thema Kinder (laut, hektisch, etc) aufwächst und "abgehärtet" ist. Ich bin Tagesmutter, habe also immer mehrere Kinder hier und kann mir auch gar nicht erlauben, das mein Hund irgendwie durchdreht. Der muss schon was aushalten können. Natürlich passe ich auch immer auf, dass die Kiddens vorsichtig mit ihm umgehen und es Regeln im Umgang mit dem Hund gibt.
Hätte ich einen schon größeren Hund genommen, hätte ich nicht gewusst, ob es irgendwas gibt, womit er nicht klar kommt. Es reicht ja da nur eine kleine Situation aus und das wars. Nee, war mir zu unsicher. So erziehe ich mir den Hund, wie ich es "brauch".
Achso, übrigens habe ich unseren Hund trotz Babys und Kleinkinder inerhalb von 10 Wochen stubenrein bekommen... Es ist nur eine Frage der Organisation......

lg
Florimama

Beitrag von moon86 29.03.10 - 14:14 Uhr

mein sohn wird jetzt 16 monate und wir wollten uns auch einen welpen holen da ich schon immer hunde hatte. mein hund war schon 10jahre als mein sohn zur welt kam ( gut 6 monate später ist sie verstorben ) muss sagen das sie sehr kinderlieb war aber hätte sie nie im zimmer mit den kinde gelasen wenn ich mal für 2 min aus dem raum musste , weil ich sage mir immer am weiß ja nie

wir werden uns nä. jahr im sommer auch wider einen welpen holen es soll ein Rhodesian Ridgeback oder ein Australian Shepherd oder ein Irischer Wolfshund werden . weil ich lieber große hunde habe weil die einfach meist lieber sind als kleine hunderassen .

klar ist es mehr arbeit aber so weiß ich einfach das der hund mit kinder groß geworden ist.

Beitrag von bruchetta 30.03.10 - 00:40 Uhr

Ein Retriever oder Labbi ist als Welpe schon ein ganz schöner Brummer.
Der Welpe ist (und bleibt erstmal) verspielt und tobt gern.
Und hat, der Größe entsprechend, viel Kraft.
Er wird den Kleinen umreißen, ihm in die Füße zwicken (bewegen sich ja schön) usw.usw.
Ich würde mir einen ruhigen, älteren und stubenreinen Hund zulegen.

Beitrag von theend30 02.04.10 - 07:00 Uhr

im Endeffekt ist es doch so dass ein erwachsener hund sein wesen schon geprägt hat...wenn er verschiedene situationen mit kleinen kindern nicht kennt kann es schon passieren dass er schnappt auch wenn es nicht arg ist...aber er hat sein wesen vielleicht ohne das zusammen sein mit kleinen kinder ausgenildet.ein welpe wachst mit der situation auf das er in die familie geholt wird und das dort ein kleines kind ist...er wird später auf jedenfall besser mit verschiedenen situationen umgehen können als ein ausgewachsener hund den ich mal eben so dazu hole...
und außerdem ist es ja so das ich defizite in der erziehung bei einem 2 jährigem hund n ur sehr schwer weg bekomme und ein welpe lernt sher schnell.es ist ja auch so das auch ausgewachsene hunde bei wenig gehorsam trainig nicht hören von dem her machen beide die selbe arbeit...wer das nicht beachtet sollte sich überlegen ob er den anforderungen für einen hund überhaupt gewachsen ist und sich nicht lieber eine katze holt...es gibt ja schon genug scherenschleifer die rum laufen...

Beitrag von espejo 09.07.10 - 07:42 Uhr

Egal ob welpe oder schon erwachsen:
ich würde mich mit der Rasse vertraut machen, bzw. solltest du nen Mischling nehmen wollen, welche Rassen da mit gemischt haben und dich da auf diverse rassespezifische Verhaltensweisen einstellen.
Wir haben einen 9jährigen Hund, bei dem man grad meinen könnte, der wär dauerhaft auf LSD oder sonstigem. der wetzt durch die Wohnung wie ein kleiner Welpe - das kenn ich von ihm bisher überhaupt nicht (er ist "erst" 2 jahre bei uns)
und was unser anderer hund (3 Jahre - hatten wir schon als welpe) für drogen nimmt, weiß ich auch nicht... wäre von der rasse her eigentlich total aufgedreht und überdreht schnell usw. liegt in der wohnung aber meistens ruhig rum...
Ich mache mit keinem mehr oder weniger als mit dem anderen...

Ein "alter" Hund kann auch viel Arbeit machen
Fragt sich, welches Alter gut geeignet sein soll... Einen richtigen Familienhund gibt es in meinen Augen auch nicht! Das liegt individuell am Hund und an der Erziehung. Es gibt sogenannte Kampfhunde, die totaaaaal super mit Kindern sind und dann gibts sogenannte Familienhunde, die dann schließlich das Kind beißen.
Hunde sind Tiere und Tiere kann man nicht berechnen - wie schon geschrieben.
Meistens werden irgendwelche Retriever (Labrador, Golden...) als Fam.-Hund bezeichnet, doch sollte man bedenken, dass sie ursprünglich für die Jagd - bzw. um das Jagdgut zu holen gezüchtet wurden.

Überlege, welche Arbeit noch auf dich zukommen können, denn mit füttern und gassi gehen allein ist's meiner Meinung nach auch nicht getan!
Und: auch ein klitzekleiner-winziger Hund macht Arbeit und braucht Erziehung!