Zeit und Vertrauen geben oder Heranführen?

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von annja70 29.03.10 - 11:27 Uhr

Hallo zusammen,
ich habe eine Frage an Euch:

würdet Ihr Euer Kind (5 1/2 Jahre) entgegen seinen ausdrücklich erklärten Willen mit viel Mühe, Kraft und Ausdauer dazu "überreden" einem Sportverein, einem Schwimmkurs oder ähnliches zu besuchen?

Unser Sohn ist sehr bewegungsaktiv und grobmotorisch bestens ausgestatten (klettern, Ballspielen, Gleichgewicht, kann schon ein Rad schlagen, macht Handstand etc.) - er hat grundsätzlich auch viel Freude an Bewegung und ist eigentlich gut begabt.

Trotzdem möchte er seinen Bewegungsdrang nicht "in Bahnen lenken lassen" - im Sinne von Schwimmenlernen, in einem Verein etwas spielen, üben o.ä.
Das einzige (aus meiner Sicht) was ihn interessiert ist Skifahren, Snowboarden, Fahrradfahren und Skateboard lernen - alles Dinge, die man mit Mama oder Papa macht und schlecht im Verein oder nur saisonal betreiben kann.

Auf meine Frage warum er nicht regelmäßig Sport betreiben möchte sagt er: er möchte sich nachmittags lieber mit Freunden verabreden und Zeit dafür haben.

In Anbetracht der kommenden Schule, in der die Dinge ja auch nicht mehr nur nach Lust und Laune betrieben werden können nun meine Frage:

a. ihm die Zeit geben und darauf vertrauen, dass sich das in der Schule schon regeln wird oder
b. ihn jetzt schon heran führen, dass Dinge einfach gemacht, gelernt oder geübt werden müssen.

Was sind Eure Erfahrungen?
Wovon würdet ihr Euch leiten lassen?
Danke dafür!
Annja

Beitrag von 3erclan 29.03.10 - 11:36 Uhr

Hallo

was machen seine Freunde???

Evlt mal was anschauen

Schwimmverein machen meine seit letzem Herbst.

Es gibt überall Probeträining.

Evtl. was anderes anschlagen als die typischen Sportarten.

lg

Beitrag von smr 29.03.10 - 11:51 Uhr

Hallo!
Laß ihn. Wenn er genug Bewegung hat und gut drauf ist, würde ich ihn nicht "zwingen". Das bringt nur Frust.
Klar, im Leben gibt es immer mal Sachen, die man nicht gerne macht und trotzdem machen muß und wenn die Schule beginnt, gelten auch wieder ganz andere Regeln, aber meiner Meinung nach reicht es dann aus.
LG
Sandra

Beitrag von bine3002 29.03.10 - 12:14 Uhr

Also wenn der Junge wirklich gar nichts machen möchte, dann würde ich es auch nicht versuchen. Vielleicht ist es aber auch so, dass er einfach noch nichts gefunden hat, was ihm Spaß machen würde.

Wenn ein Kind jedoch schon irgendwohin geht, wo es auf ausdrücklichen Wunsch angemeldet wurde und nun nicht mehr möchte, dann würde ich trotzdem dran bleiben. Solche Phasen sind normal und kommen immer wieder mal. Erst wenn sie wirklich über einen längeren Zeitraum anhalten, würde ich das Kind davon "erlösen".

Beitrag von jazzbassist 29.03.10 - 12:35 Uhr

Gegen den Willen eines Kindes würde ich in diesem Alter nur noch handeln, wenn ich feststelle, dass die aktuelle Haltung schädlich/bedenklich für das Kind oder seine Entwicklung ist. Oder wenn ich hier feststelle, dass das Kind schon gerne etwas machen würde, sich aber aus Angst einfach nur nicht traut, den ersten Schritt zu gehen.

Wenn Sie jedoch schreiben, dass er viele Freunde hat und sehr bewegungsaktiv ist, spricht das m.E. nach dafür, dass Kind hier in Ruhe damit zu lassen. Ob er etwas machen möchte oder nicht (bei Dingen, die er selbst entscheiden kann [Freizeitgestaltung]), ist das zunächst einmal seine freie Entscheidung, wie ich finde.

Für Schule kann man Kinder eigentlich ziemlich leicht durch Motivation begeistern. Ich würde mir darüber nicht den Kopf zerbrechen. Die beiden Situationen sind m.E. nicht miteinander vergleichbar und man sollte daher nicht von einem auf dem anderen schließen.

Beitrag von annja70 30.03.10 - 17:12 Uhr

Bitte einen höchst präventiven Tip:
Wie kann man Kinder "ziemlich leicht" für Schule motivieren?
Danke!

Beitrag von jazzbassist 31.03.10 - 00:41 Uhr

Bei Vorschulkindern - dass machen Eltern instinktiv richtig - ist die einzige Motivation, es hinzukriegen, den ersten Schultag so interessant wie möglich zu gestalten, so das sich ein Kind darauf freut. Hier reicht eigentlich eine ganz große Schultüte mit viel Süßes - die ein Kind einfach mal essen darf, selbst wenn es dann Bauchschmerzen bekommt - und sonstigen Kleinigkeiten. Sie werden bei einem 5 1/2-Jährigen auch immer mal wieder auf Situationen stoßen, wo er etwas möchte (vielleicht ein paar Minuten länger aufbleiben, vielleicht mal die 10 Minuten alleine zu Hause bleiben dürfen, wenn die Mama kurz im Supermarkt ist [also irgendwelche „große Jungs“ Privilegien]), und sie schwanken zwischen „ja“ und „nein“ und die Antwort würde man am liebsten Auswürfeln. Sagen Sie ihm hier einfach, wenn „du“ dann im Sommer ein I-Männchen bist, dann darfst „du“ auch…

Und dann muss man mal gucken, wie sich ein Kind dort so schlägt. Man kriegt das als Elternteil dank Hausaufgaben ziemlich schnell mit, ob ein Kind hier bereits Schwierigkeiten hat, oder dass alles noch total mühelos funktioniert. Man muss hier nur wissen, dass Kinder nicht für ihre Zukunft lernen (so weit können die nicht planen), sondern ausschließlich für die Eltern und den Lehrer. Sein Sie einfach vom ersten Tag an als Elternteil selbst mit Elan dabei und zeigen ihm, wie stolz sie auf ihn sind. Es ist nicht selbstverständlich, dass er ein A zeichnen kann, dass ist etwas ganz besonderes. So möchte er auch noch den Buchstaben B lernen. Selbst, wenn ihm das egal ist, dann eben, um ihre Aufmerksamkeit hier zu bekommen und ihr strahlendes Gesicht zu sehen und noch mal gedrückt zu werden.

Eigentlich ist das alles, was Kinder brauchen, um bis zur Pubertät mit der Schule mühelos mitzuziehen und gute Noten schreiben zu können. Wenn sie hier in den ersten Wochen merken, dass es „Probleme“ gibt; in der Regel werden das dann die Hausaufgaben sein, muss man gucken, woran es liegt und wie man ein Kind am besten dazu motivieren kann, etwas zu versuchen. Neurologisch betrachtet gibt es im Gehirn Nervenzellen, die vorher berechnen, wie wahrscheinlich es ist, eine Aufgabe/Problem lösen zu können. Kommt das kindliche Gehirn hier zu dem Ergebnis: 5 + 3 ist unlösbar, wird das Kind diese Aufgabe nicht mehr lösen wollen; und dafür kann es nicht einmal etwas.

Sie rennen auch nicht hinter einem abgefahrenen Zug her, weil sie genau wissen, dass es nicht klappt; darum versuchen sie es nicht einmal. Kinder funktionieren hier absolut identisch - stellen Sie sich 5+3 wie den abgefahrenen Zug vor. Motiviert sind Kinder am besten, wenn sie sich sicher sind, eine Aufgabe lösen zu können - es aber immer noch noch eine kleine Möglichkeit des Scheiterns gibt (das macht es interessant). Natürlich sollte die Lösung die kindliche Neugierde befriedigen und auch Spass machen. Aufgaben machen Spass, wenn die Lösung beispielsweise eine Überraschung ist. Aber im Einzelfall ist das ganz unterschiedlich und kommt wirklich aufs Kind an; hier kann man präventiv nichts machen. Vielleicht ist die größte Motivation ihres Sprösslings, immer besser zu sein als der doofe Paul, der am ersten Schultag so gemein zu ihm war.

Generell ein „Vorarbeiten“ für die Schule ist - wenn ein Kind das nicht vollkommen ungesteuert aus eigenem Antrieb tut (es fängt halt plötzlich an zu lesen o-ä.) - in der Regel kontraproduktiv. Was jedoch ungemein hilft, und einem Kind auch ungemein Spass macht (da es spielerisch geht), ist, die Konzentration von Kindern zu fördern. Im Schul- und Hausaufgabenalltag ist das eigentlich die halbe Miete. Schule klappt am besten, wenn ein Kind absolut nichts dafür tun muss und immer mit Einsen und Zweien nach Hause kommt. Je besser sich Kinder konzentrieren können, des so wahrscheinlicher ist es, dass die Hausaufgaben nach 10 Minuten fertig sind und ein Kind dann spielen kann. Dann kommt es nie in den „Hausaufgaben sind doof“ Kreislauf und sie #kratz, wenn Sie von Eltern hören, dass deren Sprösslinge den halben Nachmittag an den Hausaufgaben sitzen.

Fördern von Konzentration ist ziemlich leicht. Wenn ihr Sohn Interesse an Musik zeigt, bringen Sie ihm ein Musikinstrument bei; am besten eines, wo ein Kind beide Hände im unterschiedlichen Rhythmus verwenden muss. Klassisch also Klavier oder trommeln. Wenn ein Kind so etwas schon kann, gibt es je Instrument ganz nette Sachen, die man machen kann. Bei einem Klavier z.B. den Pitch zu erraten: Kind dreht sich mit dem Rücken zum Klavier - Mama drückt eine Taste und das Kind muss den Ton erhören, sich ganz schnell umdrehen und die Taste für diesen Ton drücken. Das macht meinem Spatz - der nie Spass am Klavier hatte - heute noch einen tierischen Spass. Irgendwann schlägt man dann mal 2 oder 3 Tasten gleichzeitig an oder spielt einen ganzen Takt - und - das Kind dreht sich wieder blitzschnell um und spielt es nach. Für die Konzentrationsfähigkeit bei Kindern grenzt das fast schon an Leistungsdoping, und ein Kind, dass ohnehin gerne Klavier spielt, kann da unheimlich viel Spass dran entwickeln. Ein weiterer Vorteil ist, ein Kind kann dann viel besser Klavier spielen ;-) Es gibt ähnliche „Spiele“ bei eigentlich allen Musikinstrumenten. (Ich bin Musiker - Sie müssen mir verziehen :-p)

Grundsätzlich können Sie die Konzentration aber auf unterschiedliche Art und Weise fördern. Visuell z.b. durch Zeichenspiele (Zahlen verbinden und so Figuren zu Zeichen; Mandalas ausmalen oder Auswege aus einem Labyrinth suchen). Einfach mal die Augen zu schließen und in Gedanken ein Bild malen und der Mama dann mal ganz genau und detailiert erzählen, was man (das Kind) auf diesem Bild alles sieht. Lesen Sie ihm abends mal keine Geschichte vor, sondern motivieren ihn, dass er sich selbst mal eine Geschichte ausdenkt und diese ihnen erzählt; am besten auch hier sollte das Kind einfach mal die Augen dabei schließen. Motorisch natürlich über Sport und alles, was der Koordination dient. Von Gummitrwist über Basketball draußen bis hin zu Familienspiele wie Mikado oder Jenga. Puzzles, Memory etc. sind auch ganz toll. Bei einem Kind, dass bereits lesen/schreiben/rechnen kann, auch so Spiele wie Sudoku oder Scrabble.

Das sind alles Sachen, die Kindern ungemeinen Spass machen (da bei allem die Mama und der Papa (die ganze Familie) involviert werden können). Die Auswirkungen auf die Konzentrationsfähigkeit der Kinder ist absolut magisch. Und der Lehrerin in den wichtigen 10 Minuten, wo sie etwas erklärt, konzentriert zuhören zu können wird sämtliche Schulprobleme - die viele Kindern haben - einfach zur Nichte machen. 10 Minuten konzentrieren mag für uns Erwachsene nach wenig klingen; bei einem Erstklässler bewegen wir uns hier aber bereits an der Belastungsgrenze.

Beitrag von dominiksmami 29.03.10 - 12:52 Uhr

Huhu,

es gibt Kinder denen liegt nichts am Vereinsleben.

ich würde ihm immer wieder vorschläge machen und dafür sorgen das er viel kennenlernt, vielleicht ist irgendwann etwas für ihn dabei.

Es gibt nur zwei Dinge die ich von meinem Sohn ( der allerdings jetzt schon 9 ist) bedingungslos verlange.

Das ist a) das er bis zum Bronzeabzeichen schwimmen lernt, weil er eben erst dann als Schwimmer gilt und schwimmen finde ich extrem wichtig und b) das er radfahren lernt, bzw. jetzt auch mit seinem neuen Rad soweit übt das er darauf sicher fahren kann.

Sobald er das Bronzeabzeichen hat darf er wieder raus aus dem Verein, das habe ich ihm versprochen. Er machts nicht gern, aber versteht um was es mir dabei geht und strengt sich wirklich an.

Ansonsten kann ich natürlich immer nur von meinem Sohn reden... "Heranführen" würde bei ihm gar nichts bringen und was andere Kinder machen ist ihm immer schon vollkommen egal.

lg

Andrea

Beitrag von leiahenny 29.03.10 - 17:13 Uhr

Na ja überreden geht schlecht - aber Vorschläge machen und Probetraining schon.
Warum nicht Ski-Verein, die machen auch im Sommer was,
zum Beispiel Skaten.
Fahhradfahren geht eigentlich auch fast immer.
War er schon mal in einem Verein ?

Beitrag von aliciakommt 29.03.10 - 17:57 Uhr

Ich würde ihn in Ruhe lassen, klingt doch so, als sei alles in Butter bei euch :-)

Das einzige, was mir wirklich wirklich wichtig wäre, dass mein Kind sicher schwimmen kann.
Aber zur Not (hab nich in deine VK geschaut, wie viele Kinder du hast) kannst du ihm das ja auch selbst beibringen oder mit ins Schwimmbad gehen.

Viele Grüße, N.

Beitrag von daisydonnerkeil 29.03.10 - 18:42 Uhr

Hallo.
warum muss ein Kind in dem Alter regelmäßig Sport treiben? In dem Alter spielt und tobt man doch allgemein viel rum, deren Alltag ist doch quasi Sport. Zumindest bei meinem Neffen war das so.

Und gerade in Anbetracht der kommenden Zwänge in der Schule, wäre es nicht schlecht, wenn das Kind zum Ausgleich auch Freiraum hat. Man kann es ihm immer mal wieder anbieten, aber mit Zwang kannst du dem Jungen mehr verleiden, als du ihm Gutes tust. Zumal er ja recht klar formulieren kann, warum er nicht möchte.

Meist läuft das auch so, dass ein Schulkamerad im Sportverein ist und das ein Kind motiviert, bei so etwas mitzumachen. Da bringt mehr als 1000 gute Worte von den Eltern.


LG,
Da.

Beitrag von mysterya 29.03.10 - 19:54 Uhr

Ich kapier ehrlich gesagt auch nicht, warum bei dir ein Sportverein als Vorschulprogramm gewertet wird. Man geht zu einem Sport, weil es einem Spaß macht bzw. weil man einen Sport lernen möchte.

Und zum Sport gehen und zur Schule sind zwei verschiedene paar Schuhe. Wenn er den Sportverein schwänzt...gibts vielleicht Ärger von dort und er bleibt dann Zuhause, wenn er die Schule schwänzen würde, hättet ihr über kurz oder lang, die Polizei vor der Tür, die ihn kommt und abholt.

Wenn er den Sportverein nicht schafft interressiert das keinen weiter, bei der Schule verfolgts ihn das ganze Leben.

Klar übt man über Sport Disziplin, aber das kann man auch über viele andere Sachen üben. Alles wofür er z.B. mal still sitzen muss, sich alleine konzentriert oder an etwas schwierigem tüftelt, übt auch Disziplin.

Und wenn du ihn zwingst, es ihm nicht gefällt und er irgendwie Wind bekommt, dass es in deinen Augen mal was mit der späteren Schule zu tun hat,wird er bestimmt keine Lust auf die haben.

Außerdem ist es doch toll, dass er so viele Freunde hat. Sozial zu sein ist sooooooo wichtig für die Schule. Meines Erachtens nach das Allerwichtigste. Wenn du keine Freunde hast, kannst du noch so gut sein, das zieht einen runter.

Ich finde auch, dass er dir damit eine sehr schlüssige Erklärung geliefert hat, die du akzeptieren solltest.

Ich wurde übrigens mal zum Flöte spielen genötigt, weil "alle anderen Kinder auch was machen" und ich hatte keine Lust dazu. Irgendwann bin ich einfach abgehauen und hab meinen Eltern geschichten erzählt und es hatte zur Folge, dass ich überhaupt kein Instrument mehr lernen wollte oder Gesangsunterricht nehmen wollte, obwohl ich wirklich Talent dazu habe...Aber ich denke heut noch jedesmal mit Grauen an den flötenunterricht und denke mir....neeein. Und dabei war da objektiv nichts schlimm dran. Es war nur nicht meins. Und ich war trotzdem gut in der Schule.

Lass ihn einfach in Ruhe. Klar kannst du ihn nach Sachen fragen oder versuchen Sport schmackhaft zu machen, aber irgendwo hinschleifen...neee.

Beitrag von annja70 30.03.10 - 11:52 Uhr

Danke an Alle!

Euere Antworten haben mir doch recht klar gemacht, dass es ok ist, den Dingen ihren Lauf zu lassen.

- nur Schwimmen, das muss er lernen, denn das ist auch ein Sicherheitsaspekt ...

Annja

Beitrag von aliciakommt 30.03.10 - 14:31 Uhr

#freu

Beitrag von yarina 30.03.10 - 22:10 Uhr

Wenn er kein Interesse an irgendwelchen Sportvereinen hat und sich lieber in seiner Freizeit mit seinen Freunden oder den Eltern bewegt ist das doch ok.

Wozu muss man einem Kind die Freizeit rauben, nur weil man als Elternteil will, dass die Kinder sich in Vereinen rumtummeln.

Hat sich schonmal jemand Gedanken darüber gemacht, dass die Kinder deswegen mittlerweile nur noch nach Terminkalender leben und sich mit ihren Freunden treffen ?

Wurden wir in unserer Jugend alle gezwungen irgendeinem Verein beizutreten ?

Gruß Astrid mit Erik (fast 3 Jahre) und Ronja (1 Jahr)