So viele Leute bauen...

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von lumasan 29.03.10 - 13:14 Uhr

... und ich frage mich - Wie kommt ihr dazu?

Fühlt euch nicht angegriffen oder so. Das liegt mir fern. Aber ich frage mich, was machen wir denn falsch?

Sind wir jünger als die jenigen die bauen? Können wir nicht mit Geld umgehen? Oder wie könnt ihr euch das bauen leisten?

Natürlich hätten wir auch gerne mal ein Haus und würden bauen. Aber in den nächsten 20 Jahren sehe ich das nicht :-(

Was sind die Vorraussetzungen um bauen zu können?

Interessiert mich nur. Danke für eure Antworten!

LG,
Lumasan

Beitrag von nightwitch 29.03.10 - 13:23 Uhr

Zitat:

Was sind die Vorraussetzungen um bauen zu können?


Tja, was sind die Voraussetzungen? Ich würd sagen, man braucht die Fähigkeit sich alles schön zu reden und zu rechnen.

Viele Familien bauen, aber ich werfe mal ganz provokant in den Raum, dass sich mind. 50 % der "Neu-Bauer" nicht ausreichend Gedanken gemacht bzw informiert haben.

Daher schätze ich auch mal, dass nur ein Bruchteil der Neu-Bauer auch wirklich in dem Haus alt werden und den Tag erleben, an dem ihr Häuschen abbezahlt ist.

Die meisten werden entweder irgendwann vor der Zwangsversteigerung, dem Zwangsverkauf oder der totalen Pleite stehen.

Ich habe letztens im Radio eine Frau gehört, die beim Geldregen 20.000 Euro gewonnen hat. Sie war völlig glücklich, da sie jetzt ENDLICH anfangen können zu bauen. Vorher wäre das wohl nicht gegangen, weil das Eigenkapital gefehlt hat. Ich frag mich ernsthaft wie die Familie eine kleinere Krise überleben will, wenn sie es noch nicht mal schafft 20.000 Euro zu sparen ...


Ich will garnicht bauen, wieso auch? Ob ich nun 30 Jahre lang einem (oder mehreren) Vermietern die Miete zahle und mich jederzeit leichter neu orientieren kann bzw mir keine Gedanken über Reparturzahlungen etc machen muss oder ob ich 30 Jahre lang irgendwelche Banken mit Geldern vollstopfe - kommt für mich aufs Gleiche raus.

Gruß
Sandra

Beitrag von metalmom 29.03.10 - 13:25 Uhr

"Ich frag mich ernsthaft wie die Familie eine kleinere Krise überleben will, wenn sie es noch nicht mal schafft 20.000 Euro zu sparen ..."
Also unsere Familie wird wohl auch nie auf 20.000 Euro Erspartes kommen. #gruebel
Aber gut, wir wollen auch nicht bauen.

Beitrag von nightwitch 29.03.10 - 13:35 Uhr

Eben, das ist der Unterschied:

Ihr wollt nicht bauen.

Die Familie wollte es.
Ich halte es für sehr bedenklich zu bauen (oder zu kaufen), wenn das nötige Eigenkapital fehlt.
So schnell kann man heute den Job / die Jobs verlieren, man kann sich trennen oder sonst was kann passieren. Und dann steht man mit einem riesen Schuldenberg da und weiss nicht vor noch zurück.

Je mehr Eigenkapital man selbst hat, desto geringer ist die Summe vom Fremdkapital - also ist das Fremdkapital schneller zurückgezahlt und die Risiken sich bankrott zu wirtschaften in meinen Augen geringer.

Schuster, bleib bei deinen Leisten - das hat meine Oma schon immer gesagt und ich finde, sie hat Recht. Man soll sich eben nur das gönnen, was man sich auch wirklich leisten kann. Und wenn schon 20.000 Euro Eigenkapital fehlt, dann frag ich mich ernsthaft, wie man sich ein neues Eigenheim leisten kann.


Gruß
Sandra

Beitrag von blacknickinblue 29.03.10 - 13:32 Uhr

Auweia, das gibt bestimmt noch Haue von diversen Häuslebauern.;-)

Ich schließe mich Deiner Meinung trotzdem an.

Gruß,

B. (ohne Haus und wohnortflexibel)


Beitrag von lumasan 29.03.10 - 13:33 Uhr

So in etwa denke ich es mir auch. Man hört ja mehr als oft genug davon, dass Leute dann plötzlich da stehen und mit mehr Geld auskommen müssen als vorher geplant.

Ich frage mich da, ob die das nicht einrechnen? Zumal es beim "Neubau" so viele Mängel gibt - heut zu tage - es ich schon eher ein Haus kaufen würde.

Aber wenn ich darüber nachdenke was das alles kostet:
Das Haus, das Grundstück, den Notar, die Nebenkosten, evtl. Reparaturen, geschweige denn das man das Haus dann selbst in Stand halten muss.
Also mit einer halben Million muss man da doch schon rechnen. Woher nehmen die Leute das?

Übrigens: Wie schnell sind 20.000 € futsch? Eine Million ist heute nichmal mehr das was es mal war, leider.

Beitrag von windsbraut69 29.03.10 - 14:05 Uhr

Je nach Region bekommst Du aber auch für weit unter einer halben Million ein vernünftiges Haus mit entsprechendem Grundstück.

Gruß,

W

Beitrag von ela8 29.03.10 - 13:38 Uhr

Huhu,
wir haben gebaut. Vorraussetzung: viel Hilfe der Familie, viel selbst gemacht, viel gearbeitet, rechtzeitig angefangen zu Sparen.
Jeder wie er möchte denke ich! Muß ja nicht jder Bauen, muß aber auch nicht jeder zur Miete wohnen. Das eine ist so gut wie das Andere, wenn es für den jenigen paßt.
Aber hier hast du, finde ich nicht ganz recht:
"Ich will garnicht bauen, wieso auch? Ob ich nun 30 Jahre lang einem (oder mehreren) Vermietern die Miete zahle und mich jederzeit leichter neu orientieren kann bzw mir keine Gedanken über Reparturzahlungen etc machen muss oder ob ich 30 Jahre lang irgendwelche Banken mit Geldern vollstopfe - kommt für mich aufs Gleiche raus. "
Für mich macht es wohl einen Unterschiesd, denn wenn ich 30 Jahre der Bank Geld überwiesen habe gehört das Haus mir. Wenn ich 30 Jahre dem Vermieter gezahlt habe gehört die Wohnung, das Haus immer noch nicht mir und ich zahle weiter Miete.
LG
ela
PS: Außerdem bezahlst du in deinen Nebenkosten Reparaturen und Instandhaltung des Gebäudes immer mit! Außerdem noch Garten- und Anlagenpflege (die ist bei mir umsonst) usw.

Beitrag von nakiki 29.03.10 - 13:49 Uhr

Hallo!

Ob es sinnvoller ist zu bauen oder Miete zu zahlen, hängt auch immer von den zu zahlenden Summen ab. Unsere Miete ist geringer als es die Kreditrate wäre, daher würden wir bei einem Hauskauf draufzahlen. Von daher kann es schon sinnvoller sein, sein Leben lang Miete zu zahlen. Meiner Meinung nach ist ein Hauskauf nur sinnvoll, wenn die Kreditrate unter der Nettomietbelastung liegt, man jung ist und Eigenkapital zur Verfügung hat, so dass das Haus in 10-15 Jahren bezahlt ist.

Ein Haus über 30 Jahre zu finanzieren, ist in den seltensten Fällen rentable. Die aufgenommene Kreditsumme verdoppelt sich meist durch die Zinsen.

Und was bringt dir ein Haus, denn später? Hohe Nebenkosten, die man als Rentner nicht mehr bezahlen kann? Geld durch den Hausverkauf (wird man es in Zukunft denn noch los?)?
Viele Fragen, die jeder von seiner persönlichen Situation abhängig beantworten muss.

Gruß nakiki

Beitrag von nightwitch 29.03.10 - 14:43 Uhr

Hallo,

und was machst du, wenn du in den 30 Jahren die Ratenzahlungen für das Haus nicht mehr zahlen kannst?

Dann musst du dein Haus verkaufen - meist noch mit erheblich viel Verlust - und hast wieder nichts in der Hand.

Ich zahle momentan 80 Euro NK für 4 Personen (2 Erwachsene, 2 Kinder). Du kannst mir nicht erzählen, dass ein Hausbesitzer im Monat nur 80 Euro NK für Reparaturen und Instandhaltung des Hauses spart ;-)

Gruß
Sandra

Beitrag von elchen007 29.03.10 - 18:13 Uhr

Ganz deiner Meinung!

Von der finanziellen Seite her könnten wir uns ein Haus leisten, ABER wir haben überhaupt keine Lust uns Tag und Nacht nur nen Kopp ums Haus zu machen, jede freie Minute in den Bau und Planung zu stecken, Jahre auf einer Baustelle zu wohnen und was uns ganz wichtig ist, wir wollen flexibel sein. Ausserdem ist ein Haus keine Altersabsicherung mehr. Wer kann sich mit 60 oder 70 Jahren überhaupt noch ein Haus leisten und vor allem die ganzen Kosten die damit verbunden sind. Wenn wir uns beruflich verändern wollen, dann ziehen wir um und fertig. Wenn wir alt sind und die Kinder aus dem Haus, dann ziehen wir einfach in eine kleine Wohnung und fertig. All das ist mit einem Haus nicht möglich und das sind für uns wieder zwei weitere Gründe nicht zu bauen, sondern nur ein Haus zu mieten. Wenn hier was kaputt ist, ruf ich die Vermieter an und das wars für mich!

Ich gönne jedem sein Eigenheim, aber wir tun uns den Stress nicht an!!!

LG

Elchen

Beitrag von luc224 29.03.10 - 21:28 Uhr

Der Unterschied ist (vorausgesetzt die hausfinanzierung läuft gut und dass haus ist in 20 jahren oder so abbezahlt) dass man irgendwann mal mietfrei leben kann!!!Das ist schon was Feines wenn ich mich mal so im Familienkreis umschauen!
Wir haben zwar nicht gebaut aber vor 7 Jahren ein Mehrfamilienhaus gekauft in dem wir selber auch wohnen!

Beitrag von metalmom 29.03.10 - 13:29 Uhr

Hi!
Ich gebe meiner Vorschreiberin Recht:
Viele Häuslebauer sind verschuldet bis über`s Dach und oft geht`s dann irgendwann schief und das Haus ist futsch. Dazu hat man den Ar... voller Schulden, zumal die Baukosten oft höher sind als man dachte.
Also wir zahlen lieber Miete, können entscheiden wo wir wann und wie lange wohnen möchten und müssen ausserdem keine horrenden Rechnungen zahlen für Dinge, die am Haus ständig an Reparaturen und Sanierungen anfallen.
Um Bauen zu können, sollte man mindestens 10% des Preises aufbringen können, den Rest muss man dann als Kredit aufnehmen.
LG,
Sandra

Beitrag von silsil 29.03.10 - 13:30 Uhr

........eine nach Amerika ausgewanderte Tante, die dem Mann ganz unverhofft ein Grundstück schenkt, daß dann natürlich als Eigenkapital zählt, das im Grunde sonst nicht vorhanden wäre.......

....Liebe Schwiegereltern die einen bei der Schenkungssteuer helfen.....

....Einen tolle Gewerkschaft, die ne anständige Lohnerhöhung durchgeboxt hat.....

.....Staatliche Förderung, in die vom Einkommen gerade noch reingerutscht wurde.....

....Die Finanzkrise mit relativ niedrigen Zinsen.....

...einen vorrausschauenden Versicherungsmakler, der dem Mann eine gute, bezahlbare LV aufs Auge gedrückt hat, die in kurz vor der Rente einen Großteil der Schulden tilgt......

....einen Fertighausverkäufer, der auch für Kunden mit schmalen Geldbeutel das beste rausholt, dessen Berrechnungen auf den Cent stimmen und nichts vergisst......

...ein Haushaltsbuch, das rigoros geführt wird.....

...Realitätssinn, daß nicht unbedingt alles noch größer, besser, ausgefallener sein muß, sondern viel wichtiger auch finanzierbar bleiben soll.....

....viele viele Nächte in denen rauf und runter gerechnet wird....


So, das waren im Grunde unsere Vorraussetzungen. In unserem Fall wahnsinnig viel Glück, bei uns hat sich wirklich eines nach dem anderen ergeben. Wir haben wohl wirklich bauen sollen, so unverhofft und einfach sich bei uns alles ergeben hat.:-)

lg
Silvia

Beitrag von lumasan 29.03.10 - 13:36 Uhr

Klingt nach einer sehr spendablen Familie & sehr, sehr viel Glück!!!

Aber wieso nicht? Man gönnt es euch :-)

Beitrag von silsil 29.03.10 - 13:47 Uhr

Danke schön. :-)

Weder mein Mann noch ich hätten je damit gerechnet zu bauen. Ich schon gleich gar nicht, da ich, bis ich meinen Mann kennengelernt hatte, ein ziemliches Zigeunerleben geführt hatte. ;-)

Die Familie meines Mannes hat uns mit beiden wirklich sehr sehr überrascht und sind Tante wie Schwiegereltern sehr dankbar. Reich sind sie beide nicht, aber sparsam und das Grundstück hat halt im Laufe der Jahre gut an Wert zugelegt.

Ohne das alles hätten wir nie und nimmer gebaut! Wären halt dann in einer schönen Mietwohnung glücklich geworden. :-)

Wer weiß, was bei euch noch alles kommt. Vielleicht landet ihr in 10 Jahren doch noch im Eigenheim ;-)

Beitrag von pummelchen74 29.03.10 - 13:34 Uhr

Hallo,

ein gesichterts Einkommen ist sicher das wichtigste um bauen zu können.
Wir haben vor knapp zehn Jahren eine Doppelhaushälfte gekauft auch ohne Eigenkapital.
Wenn alles so weiterläuft wie bisher sind wir in zehn Jahren fertig mit abbezahlen.
Dann sind wir beide Mitte vierzig.

Ich würd es immer wieder so machen.

Obwohl ich manche Leute auch nicht verstehen kann, oder auch die Banken nicht. Sie geben Kredite und wissen eigentlich schon das das nicht hinhauen kann.

Hier werden derzeit auch einige Häuser verkauft, die eignetlich schon von Anfang an zum scheitern verurteilt waren.
Man sollte schon schauen und sich mal von einer Bank ausrechnen lassen was man sich so leisten kann.

LG Pummelchen

Beitrag von lumasan 29.03.10 - 13:39 Uhr

Hi Pummelchen #pro (geiler Nickname) :-D

Ich kann mir vorstellen ,dass es auch klappen kann. Aber früher hat mal hier einer gebaut, da einer und natürlich schwer dafür geschufftet ( abgesehen davon das der Wert des Geldes und der Arbeit ein anderer war). Aber heute baut fast jeder. Find ich irgendwie komisch.

Aber jetzt zu deinem Fall. (falls ich fragen darf): Verdient ihr gut? Also pro Kopf ca. 2000 € oder gehe ich von Utopischen Preisen für ein Hausbau aus?

Beitrag von pummelchen74 29.03.10 - 13:46 Uhr

Hallo,

wir haben ja "nur" eine Doppelhaushälfte auf dem Land gekauft. Mußten einschließlich Renovierung um die 140.000 € bezahlen.
Mein Mann arbeitet in der Automobilindustrie und ich hab einen 400,- Job, also keine Großverdiener.
Naja große Sprünge sind halt nicht drin aber, ich weiß ja wofür ich es tue und in zehn Jahren sind wir fertig.

Beitrag von marlene2007 29.03.10 - 13:43 Uhr

Hallo Lumasan,

"Was sind die Vorraussetzungen um bauen zu können?"

Naja, zu allererst sollte man wissen, was man will. Haus also wie groß, wie ausgestattet, am wichtigsten warscheinlich: Welche Lage.

Und dann geht es ans rechnen. Wie viel Eigenkapital ist da und in welcher Zeit wurde dieses angespart?

Bei uns waren es gut 75.000 Euro, angespart waren bevor wir zusammen kamen davon ca. 40.000, die restlichen 35.000 haben wir gemeinsam in knapp 4 Jahren gespart. Und das, obwohl wir in fast der ganzen Zeit 2 Wohnungen unterhalten mussten.

Eine anständige Finanzierungsberatung ist natürlich unabdingbar. Wir mussten knapp 200.000 Euro finanzieren, wissen, das wir mit einem Gehalt eine Rate von 2000 Euro ohne Weiteres leisten können. Unsere Rücklagen sollten nach dem Bau noch so hoch sein, das wir ohne Probleme ein Jahr mit ALG I (1Person, 2. Person ohne Einkommen) überbrücken können.
Neben der Rate sollte noch so viel Geld übrig bleiben, das man Geld für Reparaturen oder Anschaffungen ansparen kann.

Wir haben alle diese Berechnungen IMMER nur auf Basis eines Gehaltes gerechnet, so das wir jetzt, da ich auch arbeite, Geld übrig haben um Sondertilgungen auf den Kredit leisten zu können.

Wenn wir beide 55 sind bekommen wir beide Lebensversicherungen ausgezahlt. Sollten bis dahin die Kredite nicht vollständig bedient sein (sind auf 15 Jahre fest, dannach gibt es natürlich ein Zinsrisiko, falls die Zinsen bis daher bedeutend steigen), würden die LV die Kredite ablösen und uns bleibt noch einiges übrig.

Insgesamt gesehen liebe ich unser Haus, bin total glücklich hier.

Natürlich ist eine gewisse Risikobereitschaft vorausgesetzt. Denn passieren kann immer irgendwas.
Wir könnten uns trennen, beide sind arbeitslos und finden keinen Job mehr (oder keinen hier in der Gegend) etc. . . Unser Haus ist bedeutend mehr wert als die 200.000 Euro die wir finanzieren mussten, somit stehen die Chancen gut, im Falle eines Verkaufes zumindest die Finanzierungssumme zu bekommen (die ja auch jedes Jahr niedriger wird).

Miete zahlen für ein Haus/eine Wohnung hat mich schon immer genervt, in meinem Leben musste ich das auch glücklicherweise nur 4 Jahre lang tun, sonst hatte ich immer Eigentum. (Erst bei meinen Eltern zu Hause, dann 4 Jahre Miete in einer anderen Stadt, dann ETW)

Grundsätzlich bin ich der Meinung bauen geht nur mit einem ordentlichen, möglichst sicheren Einkommen und realistischen Vorstellungen.

Liebe Grüße

Marlene

Beitrag von windsbraut69 29.03.10 - 14:03 Uhr

"Was sind die Vorraussetzungen um bauen zu können? "

Zwei gut bezahlte und möglichst sichere Jobs (in unserem Fall) oder vielleicht ein Erbe/Lottogewinn bei anderen?

Gruß,

W

Beitrag von schwarzbaer 29.03.10 - 14:09 Uhr

Tja, was sind die Voraussetzungen bei uns gewesen:

- Beide gute Ausbildung inkl. Studium, entsprechend gut bezahlte Jobs
- Beide viele Jahre vollzeit gearbeitet vor dem ersten Kind und in Elternzeit beide 1 Jahr nur auf Teilzeit runterskaliert, danach beide wieder vollzeit
- lieber etwas weniger Standard und dafür preiswerter gewohnt und das Geld als Eigenkapital beiseite gelegt
- preiswerte Urlaube (wir sind begeisterte Zelturlauber - wir brauchen im Sommer nix anderes).

wir wohnen jetzt seit 2 Jahren in unserem Haus (sind aber auch schon 38 und 41). Und gut die Hälfte unseres Hauses gehört uns schon, die andere Hälfte leider noch der Bank :-)

Beitrag von tinar81 29.03.10 - 14:22 Uhr

Wir haben gekauft und nicht gebaut. Und wir sind auch nicht alt.

Allerdings haben wir nur gekauft, weil wir eine Erbschaft erhalten hatten und zusammen mit unsren ganzen Aktienfonds und Bausparverträgen hat es gereicht um fast das ganze Haus zu finanzieren. Den Rest haben wir aufgenommen und mittlerweile abgezahlt.

Für uns würde es nie in Frage kommen, ein Haus auf Pump zu kaufen/bauen.

LG Martina

Beitrag von wemauchimmer 29.03.10 - 14:51 Uhr

Also, mal angenommen, Du fährst oft mit der Straßenbahn. Wenn Du nicht viel Geld hast, wenn Du gar nicht weißt, ob Du vielleicht morgen in einen andere Stadt ziehst, dann kaufst Du Dir halt immer Einzelfahrscheine.
Aber wenn Du es Dir leisten kannst, und wenn Du weißt, daß Du bleibst, dann fährst Du viel besser mit einer Jahreskarte. Du mußt vielleicht ein bisschen sparen, um das Geld zusammenzubekommen, aber natürlich ist es auf lange Sicht gesehen viel günstiger.

So ähnlich kannst Du es mit dem Bauen sehen. Du mußt langfristig denken und seßhaft sein und wissen, was Du brauchst (Familienplanung...). Und finanziell nicht aus dem letzten Loch pfeifen. Dann kannst Du bauen und nach einer gewissen Zeit fährst Du weitaus günstiger als jemand, der zur Miete wohnt.

Bei mir ging es in erster Linie um diese Seßhaftigkeit. D.h. ich hätte auch schon früher Bauen können, war mir aber nicht sicher, ob ich hier bleiben werde. So habe ich halt mein Geld zusammengehalten, und ja, die Eltern haben auch geholfen, aber das ist sekundär, ohne das wär die Hütte halt etwas bescheidener ausgefallen...
LG

Beitrag von shera01.05.00 29.03.10 - 14:52 Uhr

Hallo

wir bauen auch. Ich denke bei uns hat es viel mit glück zu tun, bzw. auch mit der wirtschaftskrise..
Hatten immer geglaubt das eigentum für uns nicht infrage käme. das man ja monatl 1300€ mindestens zahlen müsste.

Hatten uns dann mal schlau gemacht, weil wir ein neubaugebite sehr interessant fanden und naja es hat geklappt.

Es haut aber nur hin weil wir alles genau durchgerechnet haben bzw. viel in eigenleistung machen. Mein mann ist elektriker mein schwager fliesenleger von daher sparen wir da schoneinmal einiges.
Desweiteren bekommen wir die hälfte als landesförderung.
Wir zahlen 38,5 jahre ich bin 27 mein mann ist 30 jahre alt.
Ich habe eine private Rentenversicherung vor einigen jahren abgeschlossen die werden wir dann später zum abbezahlen unseres hauses nutzen.
Wir ahebn ein energiesparhaus bedeutet wir heißen mit erdwärme da sind heizkosten ca. 30€ im monat und haben dazu noch einen kamin.
wir zahlen jetzt für unsere mietwohnung 850€ warm bekommen aber jährlich nebenkosten abrechnungen von 80€ dieses jahr waren es 380€ dazu noch heizkostennachzahlungen von 1000€ heiszen mit gas und es ist altbau also kann man monatlich 900€ sagen.
In unserem haus zahlen wir monatlich 1050€ inkl. gebäudeversicherung , hausrat haftpflicht alles ist da drin.
Meiner meinung nach wären wir dumm wenn wir es nicht machen würden, denn es st einfach oder alterskapital.
Entweder bekommt das haus später unsere tochter oder wir verkaufen es... mal gucken ;-)

uns war wichtig das wir uns trotz des hauses urlaube etc auch noch leisten können klar man muss rechnen aber das ist für uns ok.

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