nackenfaltentransparent-messung ja oder nein?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von anico 29.03.10 - 14:20 Uhr

135,- euro für diese US untersuchung.. stolzer preis, doch, braucht man das? ich bin 28 und bin im zwiespalt, habt ihr es machen lassen bzw. wer will es machen lassen???

lieben gruß, anico #liebdrueck

Beitrag von maikiki31 29.03.10 - 14:24 Uhr

Ganz einfach.

Es ist die einfachste nicht schmerzhafte 1. Methode um ein DownSyndrom mehr oder weniger auszuschliessen bzw. WENN diese auffällig ist eine FWU hinterherzuschieben.



ABER....nichts ist ganz sicher, es kann immernoch was sein.

DANN...müsst ihr wissen WENN es negativ ist WAS MACHE ICH DANN.

UND nur wenn ihr euch z Bsp dagegen entscheiden würdet ( klar man kann auch wenn Herzfehler vorliegen eine OP planen) dann macht ihr sie...


oder halt nicht;-)

Beitrag von bibi22 29.03.10 - 14:24 Uhr

hi Anico!

Die NFT-messung ist dafür da um eine Mögliche Erkrankung des Kindes an Trisomie 21 zu erkennen. (wobei das nicht 100% sicher ist, aber falls eine Auffälligkeit da ist kann man noch einen Bluttest bzw. eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen.)

Du musst nun entscheiden, ob dir das egal ist wenn das Kind Trisomie 21 hat oder nicht.

Ich habe es machen lassen (aber ohne Bluttest nur die Messung) einfach um Gewissheit zu haben, falls es so sein sollte.

Ja, die Entscheidung liegt bei dir, was du in DEINEN Augen für richtig hältst.

lg bianca#blume

Beitrag von kat1985 29.03.10 - 14:24 Uhr

hallo anico,
hab die messung nicht machen lassen, nicht wegen des geldes sondern wegen des stress-faktors. man muss immer davon ausgehen das was nicht stimmt. hab mit meiner frauenärztin darüber gesproche, sie hat gesagt das risiko besteht bei jedem egal wie alt man ist. eine abtreibung ist in deutschland sowieso verboten also wieso sich verrückt machen? das ist meine meinung. hoffe ich konnte etwas helfen.

lg kat 16. ssw

Beitrag von maikiki31 29.03.10 - 14:26 Uhr

ähm, wenn es trisomie hätte dürftest du abtreiben....

Beitrag von kat1985 29.03.10 - 14:27 Uhr

echt? sorry da hab ich mich anscheinend nicht richtig informiert... hab mich auf ne aussage einer freundin verlassen. also gut dann nehme ich das zurück. sorry

Beitrag von maikiki31 29.03.10 - 14:28 Uhr

macht ja nix...;-)

der gedanke ist trotzdem nich so schön...naja wir hoffen ja alle das es unseren würmern gut geht

Beitrag von diana1101 29.03.10 - 14:26 Uhr

Ich habe die Untersuchung nicht machen lassen.
Da ich nicht in die Risikogruppe gefallen bin.

Ausserdem hätte es nichts geändert. Wir hätten das Baby dennoch bekommen.

Wie gesagt es ist und bleibt deine Entscheidung.

LG Diana & Johanna -10 Monate

Beitrag von vanessalein 29.03.10 - 14:28 Uhr

Hallo anico,

ich habe sie heute machen lassen.

Meiner Meinung nach, muß aber jeder für sich entscheiden! Man muß sich im klaren darüber sein, daß auch ein Ergebnis kommen kann, mit dem man vieleicht nicht umgehen kann. Auch sollte man wissen, daß es Fehldiagnosen gibt... sei es zum negativen oder positiven! Man sollte sich immer vor Augen führen, daß es auch eine GENDIAGNOSTIK beinhaltet die evtl. auch noch andere Probleme zum Vorschein bringen können!
Man muß auch eine Einverständniserklärung unterschreiben! Fakt ist, in 2 Jahren dürfen die FA´s bez. der NFM keine Beratung mehr durchführen, das darf dann NUR noch von einem Gendiagnostikinstitut gemacht werden.

LG Vanessa + #ei 13SSW

Beitrag von heidi.s 29.03.10 - 14:28 Uhr

Ich habe bei beiden Schwangerschaften bewusst auf diese Untersuchung verzichtet das die Messungen einfach nicht aussagekräftig sind und ich mich aufgrund dessen nie für oder gegen das Kind hätte entscheiden können. In deinem Alter bist Du nicht in der Risikogruppe

LG Heidi

Beitrag von liv79 29.03.10 - 14:35 Uhr

Das kommt auch darauf an, wie du so "gestrickt bist".
Ich persönlich habe immer gerne Klarheit und bereite mich immer gerne gründlich auf alles vor.
Also hab ich - obwohl nicht Risikogruppe - die NFM machen lassen. Nicht, weil ich ein Kind mit einer potentiellen Trisomie nicht hätte haben wollen, sondern weil ich mich gerne auf mein Leben mit meinem eventuell behinderten Kind eingerichtet hätte, d.h. Lektüren, Gruppen, etc.

Letzen Endes war die NFM für mich total schön - großer 3D-Ultraschall auf Leinwand, man konnte alle Organe sehen, das kleine Herzchen abhören (jede Herzkammer einzeln), man konnte schon Details wie Ellbogen oder Kniegelenk erkennen - der totale Wahnsinn!
Das war kein Baby-TV, das war großes Baby-Kino!

Ganz nebenbei wurde mir auch noch ein sehr geringes Risiko einer Trisomie bescheinigt... mich hat das sehr entspannt und begeistert! Das Geld war gut angelegt, finde ich. ;-)

Beitrag von mami71 29.03.10 - 14:35 Uhr

Hallo,
frage Dich erst einmal was ist ...wenn etwas rauskommt.
Kommt für Dich ein Abbruch in Frage?

Ich habe die nicht machen lassen und auch keine Fruchtwasseruntersuchung.
Ich habe lediglich die Feindiagnostik machen lassen, aber auch nicht ins Detail.

Du wirst sicherlich viele verschieden Antworten bekommen.
Aber nur Du allein wirst entscheiden, was richtig ist.

Das hast Du im Urin.

Glaube mir. Und wenn es auch erst kurz vor knapp ist, die Entscheidung ob ja oder nein liegt nur bei Dir.

LG
Jana

Beitrag von nicki1971 29.03.10 - 14:51 Uhr

ICh bin 39 und würde ja zur Risikogruppe gehören. Bin leider auch ein Mensch, der sich gleich immer viele unnötige Sorgen machen würde. Bei vielen ist die Messung schlecht ausgefallen und am Ende haben sie ein ganz gesundes Baby bekommen. Da habe ich am meisten Angst vor. Wir würden es eh behalten. Eine Fruchtwasseruntersuchung würde ich nicht machen, das Risiko ist mir viel zu groß.

Wir haben uns dagegen entschieden. Wir werden dafür eine 3D/4D US machen lassen ;)

Beitrag von johanna71 29.03.10 - 15:33 Uhr

Die braucht man dann, wenn man ein Kind mit Trisomie 21 abtreiben würde, bereit ist, um herauszufinden, ob das Kind Trisomie21 hat, eine Fruchtwasseruntersuchung (mit eher geringem aber auf jeden Fall vorhandenem Fehlgeburtsrisiko) machen zu lassen und die Entscheidung für oder gegen eine Fruchtwasseruntersuchung von einer Wahrscheinlichkeitsberechnung abhängig zu machen.

Wer nicht abtreiben würde, keine FU machen möchte oder mit Wahrscheinlichkeitsberechnungen nicht umgehen kann, lässt es besser bleiben.
Und wer um sicher zu gehen eh eine FU braucht, kann sich die NFM natürlich auch sparen.

Ich selbst habe nie und würde nie, weil es keine Konsequenz hätte.

Beitrag von anico 29.03.10 - 19:58 Uhr

vielen dank an euch alle - irgendiwe bin ich noch nicht weiter, aber, ich hab ja noch zeit um zu überlegen :-)

ein paar gute denkanstöße waren aber dabei ;-)