und plötzlich nicht mehr selbstbestimmt leben

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von mayauwilly 29.03.10 - 18:56 Uhr

hallo

geht es hier noch jemanden so?

ich liebe meine sohn über alles, er ist jetzt 10 tage alt uns sooo süß und lieb.

aber mir macht es doch sehr zu schaffen, dass ich nicht mehr so leben kann wie ich will...

stillen streicheln schmusen wickeln.. usw.
nun habe ich ein sooo schlechtes gewissen meinem kleinen gegenüber..

auch vermisse ich jetzt schon die zweisamkein mit meinem freund... er ist sooo lieb zu uns aber ich möchte ihn auch mal nur für mich..

mhhh bin ich normal.. ist das normal...

grüße
maya

Beitrag von chrissi937 29.03.10 - 19:00 Uhr

Naja , deine Hormone soielen jetzt kurz nach der Geburt ein wenig verrückt....

Ich hatte so Zweifel auch am Anfang ..

Geniess dein Baby und Zweisamkeit kommt ja wieder ... :-)

Schöne Stunden zu dritt #verliebt

Beitrag von nordseeengel1979 29.03.10 - 19:12 Uhr

Hallo Maya,

Du sprichst mir aus der Seele...

Meine Maus ist gerade 5 Tage da und ich sitze hier und heule mir ein weg... warum ? hmmm...

Ich kann nicht mehr durchschlafen ( ok hab ich gewusst das sowas kommt wenn man ein Baby hat ), ich war aber immer eine viel und langschläferin...

Im 2 Stunden Takt kommt die Lütte und will Flasche haben und so bin ich nur am rennen, mein Freund muss leider arbeiten, hat kein Urlaub bekommen :-(

Dann diese tausend Gedanken...

Mach ich alles richtig ?
Liebe ich sie genug ?
Fühlt sie sich wohl ?

Wenn sie weint bin ich total verzweifelt was nicht stimmt... Pampers ist neu, gegessen hat sie, was ist also los ? Also hab ich doch was falsch gemacht :-(

Oh Gott, ich hoffe dass es nur der Babyblues ist ;-)

Lg Nordseeengel & Kira Marie 24.03.2010

Beitrag von shorty23 29.03.10 - 19:18 Uhr

Hallo Maya,

ich denke, das ist völlig normal! Mir ging es da nicht anders und ich denke, den meisten geht es auch so. Nur hat man eben immer die Vorstellung, dass man total glücklich sein muss, wenn das Baby da ist, dass man sich oft nicht traut, solche Gefühle auch wirklich auszusprechen! Aber mach dich nicht zu fertig. Das geht vorbei. Wenn sich das Stillen ein bisschen eingependelt hat, kannst du auch mal wieder was für dich machen.

LG
Annette

Beitrag von svala 29.03.10 - 20:17 Uhr

Hallo Maya,

mach Dir keine Gedanken, ich denke, dass viele Frauen so empfinden wie Du.

Ganz ehrlich, ich habe in den ersten Wochen einige Male beim Stillen da gesessen, geweint und mich gefragt, ob ich das wirklich Alles so gewollt habe.

Schon nach 8 Wochen war das vorbei und ich fand mich in meinem "neuen Leben" mehr und mehr zu Recht.

Heute - 17 Monate später - kann ich aus tiefstem Herzen sagen, dass mein Kleiner das größte Glück in meinem Leben ist und sich Alles gelohnt hat und noch lohnt. Klar gibt es immer wieder Tage, an denen Alles sehr anstrengend ist und man deutlich spürt, dass man selbst zurückstecken muss. Es gibt Momente, wo man das Gefühl hat, keine Kraft mehr zu haben, aber ich wollte das - was ich durch meinen Kleinen kennen gelernt habe - nicht mehr missen. Ich finde der folgende Spruch trifft es auf den Punkt, auch wenn er ein bisschen kitschig erscheint.


Bevor ich Mama wurde

Bevor ich Mama wurde,
stolperte ich nie über Spielzeug oder vergaß
den Text eines Gute-Nacht-Liedes.

Ich machte mir keine Sorgen darüber, ob meine Pflanzen giftig sind oder nicht.
Ich machte mir nie Gedanken übers Impfen.

Bevor ich Mama wurde hat mich nie jemand
vollgekotzt,
vollgeschissen,
angenagt,
vollgepieselt.
Ich war im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte.
Ich schlief jede Nacht durch.

Bevor ich Mama wurde, musste ich nie ein schreiendes Kind festhalten, damit Ärzte es untersuchen können.
Oder ihm eine Spritze geben.

Ich hatte nie in tränenüberströmte Augen
gesehen und dann selbst angefangen zu weinen.

Ich war nie überglücklich über ein einfaches Grinsen.
Ich saß nie zu später Stunde wach, nur um einem Baby beim Schlafen zuzusehen.

Bevor ich Mama wurde, hielt ich nie ein Baby im Arm und wollte es einfach nicht ins Bett legen.
Ich kannte nicht das Gefühl, dass mein Herz in tausend Stücke zerbricht, wenn ich den Schmerz nicht stoppen kann.

Ich wusste nicht, dass etwas so Kleines mein Leben so stark beeinflussen kann.

Ich wusste nicht, dass ich jemanden so lieben kann.

Ich wusste nicht, wie sehr ich es lieben würde, Mama zu sein.

Bevor ich Mama wurde - kannte ich das Gefühl nicht,
wenn mein Herz außerhalb meines Körpers ist.

Ich wusste nicht, wie toll es sich anfühlt, ein hungriges Baby zu füttern.

Ich kannte nicht diese Bande zwischen einer Mutter und ihrem Kind.

Ich wusste nicht, dass ich mich durch so etwas Kleines so wichtig und glücklich fühlen kann.

Bevor ich Mama wurde - stand ich nie mitten in der Nacht alle 10 Minuten auf, um zu sehen, ob alles ok ist.

Ich kannte nicht die Wärme, die Freude, die Liebe, den Herzschmerz, das Erstaunen und die Befriedigung des Mutterseins.

Ich wusste nicht, dass ich fähig bin, so viel zu fühlen - bevor ich Mama wurde.




Gibt Dir einfach Zeit. Wenn Du Deine Gefühle zulässt und Dir selbst keine Vorwürfe machst, dann warten auf Dich - neben viel Arbeit und Anstrengung - wunderbare Gefühle, die man mit Worten nicht beschreiben kann.

Viele liebe Grüße
Sarah

Beitrag von oeco-mami 29.03.10 - 21:40 Uhr

HI,
ich hatte das zwar so nie wie du das beschreibst, aber ich hab mich auch immer auf ein paar Stündchen für mich ganz alleine gefreut. Und dann hatte ich die plötzlich. Ich hatte letzte Woche zum ersten mal seit 6 Monaten 6 Stunden Zeit für mich ganz alleine.
Ja und was war dann?
Ich wusste nicht so recht was ich machen sollte und vor allem hatte ich nach 2 Stunden solche Sehnsucht nach meinem Schatz.

Also gibt dir einfach noch ein wenig mehr Zeit....

Viele Grüsse, oeco-mami

Beitrag von sternchen7778 29.03.10 - 22:07 Uhr

Hallo Maya,

erstmal noch ganz herzlichen Glückwunsch zu Deinem Söhnchen!!!

Jetzt aber zu Deiner Frage: Ich bin jetzt seit vier Jahren Mama - und ich ertappe mich auch heute noch dabei, dass ich diesen Gedanken habe. "Früher" bin ich einfach im Bett liegengeblieben, wenn ICH das wollte. "Früher" konnte ich einfach mal spontan losziehen, shoppen, abends mit einer Freundin was trinken gehen, mit meinem Männe gemütlich essen gehen (mit warmem Essen;-)) etc.
"Heute" sagen mir meine Jungs, wann die Nacht zuende ist, welche CD laufen soll, wie unsere Nachmittagsplanung auszusehen hat.

Aber was soll ich sagen?! Mal stört mich diese Veränderung in meinem Leben, mal stört es mich überhaupt nicht. Das hängt vor allem auch davon ab, wie die Jungs drauf sind. An Tagen, wo sie anstrengend, zickig, bockig sind, denke ich fast mit Sehnsucht an meine ehemalige Selbständigkeit zurück. Seit mein Kleiner auf der Welt ist, haben wir es noch nicht gepackt, mal als Paar etwas alleine zu unternehmen. Ja, das ist schade, aber es kommen auch wieder andere Zeiten. Die Kleinen werden immer selbständiger. In ca. 18 Jahren haben wir es ja gepackt;-) (naja, bei mir sind's nur noch 16 1/2 Jahre:-p).

Ich denke also mal, dass Du völlig normal bist! Du hast schließlich lange genug Dein "anderes" Leben gelebt. Und "nur" durch die innige Liebe zu dem kleinen Wurm und durch den puren Hormonflash können all die Jahre nicht in Vergessenheit geraten!

LG, Sandra.

Beitrag von katiebaby2511 29.03.10 - 23:21 Uhr

Hi,

ich empfinde das genauso so wie Du. Hätte es besser nicht beschreiben können :-)

LG Kathrin

Beitrag von anna-801 30.03.10 - 12:33 Uhr

Hallo Sandra,

das unterschreibe ich auch. ;-)

Unser Kind ist fast 3 und auch jetzt denke ich manche noch "Wollte ich das wirklich?"

Aber ja, ich wollte das. Es geht nichts über das Gefühl Mutterliebe. Es ist einfach herrlich und ich könnte vor Glück #heul wenn unser Zwerg ankommt, mich in den Arm nimmt und sagt "Mama ich habe dich soooo vermisst und soooo lieb." #verliebt

VG
Anna #klee

Beitrag von brille09 30.03.10 - 12:58 Uhr

Hallo,
weißt du was, ich glaube, man wird von den ganzen Übermamas hier im Forum aber auch in der Umgebung total unter Druck gesetzt. Ich nehme mir ganz fest vor, dass ich mein Kind auch als ganz kleines Baby öfter mal "abgeben" werde. An meinen Mann (sowieso am allerliebsten, auch weil es ihm genauso zusteht, auch wenn er - wie meiner auch - keinen Urlaub haben wird), an meine Mama (die mich groß bekommen hat, warum also soll sie nicht auch 2 Stunden das beste für mein Kind sein können), an meine Oma (selbe Begründung wie Mama). Tja, und auch an meiner Schwiegermutter und die kleine Schwester meines Mannes (auch wenn mir das sicher nicht sooo leicht fallen wird wie bei "meiner" Familie, aber auch die werden das Baby mal ne Stunde im Kinderwagen durchs Dorf schieben können).

Ich finde es nämlich ganz wichtig, dass das Baby nicht immer da ist, man einfach mal in Ruhe auf dem Klo hocken oder unter die Dusche kann und vllt. sogar einfach mal die Augen zumachen ohne zu lauschen, ob es noch atmet. Dann hat man danach wieder umso mehr Kraft und Liebe fürs Baby. Wenn ich lese "ich hatte nach 6 Monaten wieder mal 6 Stunden für mich allein", dann würde ich für mich selbst einfach nur die Krise bekommen. Das würde ich nicht packen und acuh meiner Umgebung nicht zumuten wollen. Gott sei Dank gehen meine Familie und ich wenig zimperlich miteinander um. Meine Mutter würde sehr schnell ein "Jetzt spinnst du schon genauso rum wie die ganzen Weiber, die du immer so belächelt hast," o.ä. parat haben. Und das find ich auch gut.

Klar, hier werden jetzt wieder welche sagen, "bekomm erst mal dein Kind ...", aber ich finde es total wichtig, sich den "Vor-Kind-Blickwinkel" auch nach der Geburt zu bewahren und sich immer wieder vor Augen halten (zu lassen - notfalls).

Beitrag von binci1977 30.03.10 - 16:13 Uhr

Hi!

Hört sich irgendwie nach Babyblues an#kratz.

Wenn du eine Hebamme hast, frag sie doch mal, ob sie nicht ein homöop. Mittel hat.

Bei mir hat Sepia sehr gut geholfen.

Keine Sorge, geht vorbei.


LG Bianca 35.SSW mit Nummer 4

Beitrag von lachris 30.03.10 - 16:35 Uhr

Ja ganz normal.

Jeder Gang zum Bäcker um die Ecke wird zweimal überlegt.

Das nächtliche Aufstehen ist einfach nur grausam und daran wird man sich nie gewöhnen.

Und ob man mal Abends weggehen kann, liegt daran, ob der Partner mitspielt. Aber zu Zweit ist erst mal nicht drinnen.

Tröste Dich, ich hab mir vorher keine Gedanken darüber gemacht, was ein Kind haben, überhaupt bedeutet.
Und bin etwas ins kalte Wasser gefallen. Und das in meinem Alter... Aber man lernt nie aus.

Zumindest weis ich jetzt, warum Mütter immer so wenig Zeit haben, obwohl sie doch den ganzen Tag zu Hause sind.

Aber es spielt sich ein. Man muss sich halt auch erst mal aneinander gewöhnen :-)

Mein Partner macht glücklicherweise mit und übernimmt einiges. Ich war auch schon alleine bei Freunden (meine Kleine ist jetzt ein Monat alt).

Nur die Nachtschichten sind unter der Woche meine, da er arbeiten muss. Und das ist für mich einfach nur furchtbar, da meine Kleine eineinhalb Stunden für ihr Fläschchen braucht...

Da hilft ein wenig tagsüber mal eine Runde mitzuschlafen.

VG lachris

Beitrag von glueckskleechen 30.03.10 - 20:33 Uhr

Klar hab ich ab und an auch mal solche Gefühle...wobei es ja immer besser wird und die Kleinen ja so schnell groß werden und alles wieder leichter wird! :-)

aber ich muss sagen, nach so kurzer Zeit hatte ich solche Gedanken noch nicht...die ersten paar Wochen, wenn nicht Monate war ich (Hormon sei Dank) völlig babyfixiert. #schein

Grade jetzt, bei unserem 3. und letzten Baby hab ich jede Minute besonders intensiv und bewusst genossen und tu es immer noch.
Ich bin trotz der Kinder relativ frei, spontan und gehe meinen gewohnten Freizeitaktivitäten großteils nach...

Natürlich ist es mit der unbegrenzten Freiheit und Zweisamkeit erstmal (die nächsten 18 Jahre? #schock ;-) ) vorbei, aber das weiß man ja vorher. und mal ehrlich, die Kleinen sind es doch wert, oder?

Falls diese Gedanken dich mehr belasten sollten, würd ich auch an Babyblues denken.
Ansonsten bekommst du schon wieder mehr Freiraum, sobald sich euer Alltag eingespielt hat.

LG #klee

Beitrag von inajk 31.03.10 - 00:12 Uhr

Das ist voiellig normal.
Dein Leben steht komplett auf dem Kopf.
Viele machen es sich nicht klar, aber die Veraenderung ist gewaltig, ungefaehr wie neuer Job + fremdes Land+ Trennung, oder sowas. Ich denke, eher noch heftiger, weil jede Sekunde deines Alltags betroffen ist.

Als meine Grosse ein paar Tage alt war, da dachte ich manchmal verzweifelt, WIE um alles in der Welt kriegt man sie gross? Also, etwa 2 Jahre alt? Klingt absurd, aber so fuehlte es sich an. Dazu muss man sagen dass ich in den ersten Wochen praktisch gar nicht geschlafen habe und ein totaler Zombi war.

Inzwischen habe ich zwei, die Grosse wird bald 4, und ich habe mich daran gewoehnt, dass die Freiheit frueherer Zeiten weg ist. Dafuer erscheinen mir jetzt alle neugewonnenen Freiheiten umso kostbarer: Beide Kinder schlafen durch, ab 20.30 gehoert der Abend mir/uns! Wow! Darueber kann ich mich immer noch begeistern :-)

Also:
Was du fuehlst ist normal,
es ist der Situation angemessen, und
es wird besser!

#liebdrueck
Ina

Beitrag von berry26 31.03.10 - 10:29 Uhr

Hi Maya,

das kommt mir alles sooo bekannt vor.
Als ich mit meinem Sohn heim kam funktionierte gar nichts. Stillen wollte nicht recht klappen also habe ich alle 2 Stunden abgepumpt und gefüttert, an schlafen war nicht zu denken, da ich ja rund um die Uhr beschäftigt war mit wickeln, abpumpen und füttern. Ich war so fertig und dachte die ganze Zeit darüber nach, das ich mir jetzt mein Leben für immer versaut habe. Als mein Kleiner dann 6 Wochen alt war hat ihn meine Schwiegermama mal einen Nachmittag genommen (4 Stunden), damit wir mal was zu zweit machen können.
Glaub mir in diesen 4 Stunden habe ich 4-5 mal angerufen und genossen habe ich rein gar nichts auch wenn ich mich vorher so darauf gefreut habe.
Ab diesem Zeitpunkt wurde mir klar das ich jetzt Mama bin und das auch noch gerne, egal wie fertig mich der Schlafentzug macht und wie wenig ich noch selbstbestimmt über mein Leben entscheiden kann. Und glaub mir, spätestens nach dem ersten Lächeln deines Baby's bist du hin und weg..

Ich denke das die meisten Mamas durch diese "Hölle" nach der Geburt gehen und alles in Frage stellen. Das liegt auch nicht nur an der Umstellung sondern auch an dem Hormonchaos durch das du nach der Geburt gehen musst.

LG

Judith

Beitrag von cooky2007 01.04.10 - 10:50 Uhr

Das dauert und ... spielt sich ein.
was ich allerdings am wenigsten vermisst habe, war Zweisamkeit mit meinem Mann. Aber wir hatten auch lange auf unser Wunschkind gewartet.
Ich war am Anfang auch total überfordert, selbst zu meinen Eltern zu fahren (einen Ort weiter) empfand ich als hochgradigen Stress. Nach etwa 2-3 Monaten hat sich das gelegt, dann wurde alles zur Routine.
Ich bin aber auch vor 3 Jahren etwas hektisch gewesen, 5 Tage nach KS wieder einkaufen gewesen etc. Dieses Mal liege ich erst einmal 1 Woche ins KH und dann zu Hause 1 Woche ins Bett und lasse mich bedienen.

Beitrag von gemababba 02.04.10 - 19:05 Uhr

Also das Gefühl kenne ich jetzt gar nicht aber ich bin auch sehr früh Mami geworden !
Und nun es heißt ja nicht um sonst Mami ;-)
aber die Zeit kommt ja wieder und glaub mir umso mehr kinder du bekommst umso einfacher wird es :-)
Ich habe vor 11 Wochen entbunden und ich geh wieder arbeiten und ich muß sagen das macht so spaß und es tut mirn auch richtig gut !

Das Leben mit Kind ist auch schön aber halt anders !

Dir alles alles Gute !!

LG Jenny

Beitrag von jeannylie 03.04.10 - 09:57 Uhr

Hi Maya,
ich kenne das Gefühl gut, mir ging es damals auch so. Ich nehme an, das ist dein erstes Kind... ich war damals 23, das kam noch hinzu.

Das Leben ändert sich schlagartig und trotzdem ist man "überrascht" obwohl man es 9 Monate vorher wußte.
Ein Teil ist sicher hormonell bedingt, für den anderen Teil habe ich immer drauf geachtet auch etwas für mich zu tun. Hab den kleinen stundenweise abgegeben und auf meine eigenen Kräfte geachtet.
Das ist eine Phase und die geht vorbei wenn sich alles erst einmal eingespielt hat.
Und heute ist er fast 6 und fest davon überzeugt, dass er Mama zu (fast) gar nichts mehr braucht :-p weil er ja nun fast ein Schulkind ist.

Ich bekomme nun Baby 2+3 und diesmal brenne ich richtig darauf das zu erleben, was Du jetzt als belastend empfindest. So können sich die Zeiten ändern.
Mach Dir also nicht zuviel draus und achte auf Dich, das ist sicher das wichtigste.

Alles Liebe
Jeannylie

Beitrag von angihofi 03.04.10 - 15:37 Uhr

Hallo Maya!

Mir ging es die erste Zeit genauso. Ich sehne auch heute noch oft mein altes Leben in "Freiheit" zurück. Allerdings würde ich Jonas nie wieder hergeben wollen und er ist mein größtes Glück.

Die ersten Wochen nach der Geburt hatte ich ständig Angst um den Kleinen. Mittlerweile ist einigermaßen Routine eingekehrt und ich habe zum Glück eine Schwiegermutter, die gerne auf Jonas aufpasst. Letzten Sonntag waren wir wieder zu zweit in der Therme und ein paar Wochen davor alleine beim Essen. Gestern hat mein Mann Jonas zur Oma mitgenommen und ich konnte fünf Stunden lang daheim die Ruhe genießen. Ich hab' mittlerweile einmal in der Woche Rückbildungsgymnastik und kann die Zeit alleine genießen.

Eure Zweisamkeit wird wieder kommen und in Zukunft umso kostbarer werden.

Am Anfang konnte ich Jonas noch nicht hergeben, aber mittlerweile fällt es mir leichter, da ich weiß, dass er bei meiner Schwiegermutter, meinem Mann, etc. gut versorgt ist :-)

Gebt Euch die Zeit, die Ihr braucht um Euch an die neue Situation zu gewöhnen. In ein paar Wochen wird Normalität einkehren und wenn der Kleine lacht sind alle Entbehrungen vergessen ...

LG, Angi + Jonas (morgen 9 Wochen)