Rat/Tip mein Sohn 20 Mon. läuft ständig weg !

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von sophie012 30.03.10 - 10:22 Uhr


Hallo Ihr,

brauche mal einen Rat. Unser Sohn ist ein kleines Energiebündel und hat wie jedes Kind auch seine Bockphasen, haun, mal was vom Tisch feuern und und und.....hier haben sind wir aber mit Erfolg bei den üblichen Strategien, die auch funktionieren.

Allerdings bereitet er mir große Sorge und Anstrengung (da ich im 6. Monate schwanger bin) was das "an unserer Seite gehen" angeht, zu mind. an Strassen.

Er läuft einfach los und weg. Wenn ich sehr energisch sage "Stop, stehen bleiben" ihm dann erkläre da fahren Autos und dass das gefährlich ist bringts gar nix, klar er kann ja auch keine Gefahren kennen.

Egal was wir probieren, er hört nicht wenn es um das Weglaufen geht und erst recht nicht in wirklich gefährlichen Situationen. Z Zt. geh ich lieber schnell allein mal ohne Kind zum Supermarkt oder in die Stadt da vor dem kleinen Flitzer nichts sicher ist.

Wisst ihr was wir noch probieren können oder kommt das auch von ganz allein, das begreifen was Mama und Papa mit gefährlich meinen ?

vielen Dank !
sophie012

Beitrag von heikeundleon 30.03.10 - 10:49 Uhr

Da hilft meiner Meinung nach nur, Buggy mitnehmen und rein mit dem Kleinen, wenn wiederholt weggelaufen ist.

In seinem Alter übersieht er noch nicht, in welch gefährliche Situationen er sich bringen kann.

Gruß

Heike

Beitrag von sophie012 30.03.10 - 10:54 Uhr


Im Buggy sitzt er sonst eigentlich viel zuuuu gern, ich bin ja auch einerseits froh wenn er sich mal bewegt die faule Maus ;-) ja aber wahrscheinlich wie bei so vielen Dingen, Geduld, Geduld und immer wieder sich wiederholen.
trotzdem danke

Beitrag von heikeundleon 30.03.10 - 11:14 Uhr

Meiner saß eben nicht so gern drin, daher war es wirksam. Bei Rossmann habe ich mal "Gurtzeug" gesehn:

http://www.rossmannversand.de/DesktopModules/WebShop/shopexd.aspx?productid=64508&id=82866&page=3

Da kann er zwar laufen, aber nicht weg:-p.

VIelleicht wäre das etwas für euch?

Gruß

Heike

Beitrag von jazzbassist 30.03.10 - 11:50 Uhr

Das mag Recht banal klingen, aber, nehmen Sie ihn draußen einfach an die Hand - dann kann er nicht mehr weglaufen. Vom Erziehungsaspekt her passieren dabei ganz magische Dinge. Das Kind möchte etwas (draußen seine Umgebung erkunden), kann es aber nicht (da Mama es festhält). Irgendwie ist das aus Augen eines Kleinkindes ziemlich doof, seine Umgebung nicht erkunden zu können. Das Kind ist also sehr stark motiviert, nicht mehr an Mamas Hand gehen zu müssen. Wir als Eltern können das nur zulassen, wenn unsere Kinder eben nicht mehr weglaufen. Die Konsequenz ist das ganz einfach - läuft ein Kind weg, nimmt man es wieder für den Rest des Tages an der Hand.

Zu beginn einer Reise können sie das ankündigen: "Solange du schön brav an meine Seite gehst und nicht wegrennst, brauchst du nicht an meine Hand zu gehen" und - beim ersten mal wird das nicht funktionieren. Ergo: Ihr Kleiner muss wieder an ihre Hand gehen. Wiederholt man das noch 1-2 Mal, erkennt ein Kind hier ganz von alleine: "Das einzige, was ich tun muss, um nicht mehr an Mamas Hand zu gehen, ist, nicht mehr wegzulaufen. klar ist das nicht so toll wie zu allem interessanten sofort hinlaufen zu können - aber - immer noch besser, als ständig an Mamas blöder Hand zu gehen und meine Umgebung nicht mehr erkundigen zu können" . Kinder erziehen sich hier eigentlich ganz von selbst. Es braucht halt nur 2-3 Versuche. Ein Kind wird sich hier aber - wie bei allem in der Erziehung - sehr schnell darauf einlassen, wenn es feststellt, dass es hier eine Grenze gibt, die es nicht überwinden kann.

Was "gefährlich" bedeutet, können Kinder realtiv frühzeitig assoziieren; es wird mit "aua" übersetzt. Bis Kinder etwa das gleiche damit assoziieren wie Erwachsene, wird noch sehr lange Zeit benötigen. Um die Tragweite und Bedeutung von "Gefahr" zu verstehen, bedarf es Lebenserfahrung, die ein 20 Monate altes Kind noch nicht hat. Aber auch später, wenn Kinder bereits ein Waage Vorstellung davon haben, bleibt noch immer das Problem, Gefahr erkennen zu können. Im Straßenverkehr sagt man, dass Kinder die Komplexität eines solchen (und somit auch die Gefahren) erst ab dem 12. Lebensjahr vollständig überblicken können. Der Gesetzgeber meint, 1 Jahr früher, also mit vollendung des 10. Lebensjahres. Das heißt aber noch lange nicht, dass 12 Jährige sich dann genau so verhalten, wie Erwachsene. Sie sind leichtsinniger und ihnen fehlt immer noch Lebenserfahrung.

Kleinkinder lernen hier den sicheren Umgang im "Verkehr" durch Grenzen. Irgendwann mit dem 4-5. Lebensjahr auch, Mama nicht enttäuschen zu wollen respektive, nicht zu wollen, dass die Mama Angst bekommt. Kleinere Kinder können das zwar auch durch "Das ist gefährlich" lernen; aber nicht, weil sie das selbst als gefährlich wahrnehmen, sondern nur, weil die Mama eine Autoritätsperson ist und das Kind begriffen hat, dass die Mama es notfalls schon daran hindern wird, wenn etwas gefährlich ist. Typische Wohnzimmersituation mit einem brennenden Kamin: "Vorsichtig, das ist heiß und du verbrennst dich." Geht das Kind noch näher an den Kamin, kommt die Mama und bringt es in Sicherheit. Doch solche Situationen sammelt ein Kind Erfahrungen: "Mama beschützt mich".

Beitrag von sunshine7505 31.03.10 - 11:56 Uhr

"Das mag Recht banal klingen, aber, nehmen Sie ihn draußen einfach an die Hand - dann kann er nicht mehr weglaufen. "

Hallo,
das ist leichter gesagt als getan. Wie ich im Beitrag weiter unten geschrieben habe, hat sich meine Tochter dann einfach auf die Straße gesetzt oder gelegt wenn sie an die Hand sollte. Da hätte ich sie, wären wir ohne Kinderwagen unterwegs gewesen, tragen müssen. #schwitz
LG Katja mit Julia (fast 5) und Sebastian (21 Monate) #sonne

Beitrag von belly72 31.03.10 - 13:01 Uhr

hi,

ich stimme dir zu - manche kinder halten sich nicht (immer) an die theorie :-). möchte mein sohn meine hand nicht halten, setzt bzw. legt er sich hin. das bedeutet wiederum, dass er anschließend von mir getragen wird oder im buggy sitzen muss. bei meiner tochter verhielt es sich genauso und das an-die-hand-gehen war ein lernprozess, der nicht mit wenigen wiederholungen erfolgreich abgeschlossen war. ich blieb hartnäckig (sie auch) und irgendwann platzte bei ihr der knoten. darauf baue ich bei unserem kurzen #schwitz. irgendwann wird diese phase auch vorbei sein...

viele grüße und viel erfolg wünscht

belly72

Beitrag von jazzbassist 31.03.10 - 13:36 Uhr

Nun gut, sofern keine Gefahr droht [es gibt natürlich Situationen, wo das nicht geht], würde ich dann einfach kommentarlos stehen bleiben und das Kind sitzen/liegen lassen und diesem Verhalten keine Aufmerksamkeit mehr schenken. Dann geht es ziemlich schnell von alleine weiter. Wir machen uns hier als Erwachsene einfach zu nutze, dass eine Kleinkind eine Konzentrationsspanne von etwa 5 bis 10 Minuten hat. Wird es in dieser Zeit nicht "unterhalten", sondern schlechtweg ignoriert (auch wenn das ein grausames Wort ist), wird ein Kind dann ziemlich schnell doch mitspielen.

Bei den meisten anderen Verhaltensmustern zeigen Sie einem Kind eigentlich nur, dass das Kind in der Lage ist, sie als Elternteil zu steuern. Sie vertauschen urplötzlich die Rollen - das Kind ist der Erwachsene, der den Weg angibt und der Erwachsene ist plötzlich das Kind, das sich vom "Kind" kommandieren lässt. Sie drehen damit die komplette Pädagogik auf dem Kopf. Erziehen Sie einem Kind hier an, dass es die Erwachsenenwelt steuern kann, wird es das dann immer und immer weiter machen und auf dem Entwicklungsniveau eines Kleinkindes festhängen. Selbst noch, wenn es dann plötzlich in die Schule kommt.

Mein Sohn - und auch meine berufliche Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen haben mir 2 sehr wichtige Erkenntnisse beigebracht. Die Theorie funktioniert in der Praxis sehr gut; sie lässt sich oftmals nur unheimlich schwer in der Praxis anwenden. Denn selbst, wenn Sie sich mit einem weigernden Kind auf einem Bordstein wirklich mal 5 Minuten hinsetzen und auf das Kind nicht eingehen, wird das Kind von seiner Umwelt sicherlich genügend Aufmerksamkeit bekommen. Erwachsene finde "bockende" Kleinkinder, die Ihre Eltern steuern, nun mal sehr amüsant (ich auch). Trösten Sie sich - wenn Ihre Tochter 5 Jahre älter ist, können Sie über bockende 5-Jährige in solchen Situation auch nur noch lächen. Das gelicht sich dann irgendwann aus.

Ich denke, die meisten Eltern wurden hier schon mal von ihren kiddies in der Öffentlichkeit bloßgestellt. Ein Kind muss hier aber leider lernen, dass es auch unliebsame Dinge tun muss, sonst geht es nicht weiter. Lösen Sie den eigentlichen Konflikt hier nicht, verschieben Sie ihn lediglich bis zur nächsten Situation. Das können Sie die ganze kindliche Entwicklung fortfahren, das Problem ist nur, Sie schaden damit der kindlichen Entwicklung. Da sie das Kind daran hindern, sich zu entwickeln. Kinder funktionieren hier leider nicht nach dem Prinzip: Wir sind nett zu dir, du bist nett zu uns.

Beitrag von belly72 31.03.10 - 14:29 Uhr

hi,

ich habe einige fragen bzw. anmerkungen.

zum 1. absatz):

in unserem fall führt das ignorieren in der regel dazu, dass unser sohn die "günstige" gelegenheit nutzt, um auszubüchsen.

zum 2. absatz):

ich verstehe diese passage nicht und bin mir nicht sicher ob sich ihre antwort auch auf meinen beitrag bezieht. falls doch: in bestimmten fällen muss mein sohn meine hand halten. weigert er sich, wird er getragen oder muss im buggy sitzen. das ist doch eine logische konsequenz, oder? wie steuert mich unser kind in diesem fall? er bekommt aufmerksamkeit und ich regaiere - aber nicht so, wie er es möchte. er möchte ja die welt jetzt entdecken, nur nicht an meiner hand.

viele grüße

belly72

Beitrag von jazzbassist 31.03.10 - 16:51 Uhr

Eigentlich bezog sich meine Antwort auf den Beitrag von sunshine7505. Ich versuchs trotzdem mal :-p

Zu 1) Solange Sie ihn festhalten, wird er nicht ausbüchsen können. Das "ignorieren" bezog sich auf das kindliche Verhalten, zu blockieren, wenn es an Mamis Hand gehen muss.

Zu 2) Es geht bei diesem kindlichen Verhalten (das weigern, an Mamas Hand zu gehen) gar nicht mehr darum, die Welt erkunden zu wollen. Mit der Weigerung gibt ein Kind diese Motivation auf. Der Konflikt ist jetzt, dass das Kind damit Ihre Autorität in Frage stellt. Die Motivation ist hier ausschließlich, den Erwachsenen (die Eltern) davon zu überzeugen (steuern), dass seine (die des Kindes) Bedürfnisse (nicht an Mamas Hand gehen zu wollen) jetzt sofort befriedigt werden muss. Entwicklungstechnisch sollte ein Kind diese Weltanschauung spätestens mit der Überschreitung des 30. Lebensmonats verabschiedet haben. Im Umkehrschluss befindet sich ein Kind, dass sich so verhält, eben in dieser Situation noch auf einem solchen Entwicklungsstand.

Das Problem ist, dass es für diesen Autoritätskonflikt keine logsiche Konsequenz gibt. Ihr Problem (das Vorankommen im Park) ist mit dem Tragen zweifelsohne gelöst. Dummerweise ist das Problem für das Kind auch gelöst: "Ja, mir steht es zu, die Entscheidung (nicht an Mamas Hand zu gehen) selbstständig treffen zu dürfen. Dann trägt Mama mich eben. Ergo: Ich muss nicht an Mamas Hand gehen, wenn ich das nicht will." Das ist bei einem Kleinkind nicht weiter tragisch; es hat noch viel Zeit, zu lernen, dass es Entscheidungen gibt, die es akzeptieren muss.

Bei einem 5-Jährigen, der möglicherweise in 3-4 Monaten in die erste Klasse kommt, ist das hingegen bedenklich, wenn ein Kind nie gelernt hat, dass sich die Welt eben nicht nur um die eigene Bedürfnisbefriedigung dreht. Dann weigert es sich nämlich plötzlich, wenn die Lehrerin sagt: Jetzt malen wir ein schönes Haus" und das Kind erkennt: "Nö - keine Lust" Auch das ist eine Entscheidung, die ein 6-Jähriges Kind nicht treffen darf, da es sonst nichts - respektive - nur sehr wenig lernen wird. Es muss hier einfach die Lehrerin als Autoritätsperson akzeptieren und ihren Anweisungen folge leisten. Macht das Kind dies nicht, stehen Sie nun vor einem Hinderniss, dass sie nicht mehr lösen können. hier gibt es halt kein "Wegtragen" oder "Buggy" mehr, um den Konflikt elegant zu umgehen. Was nun - denn - das Kind kann für sein Verhalten nichts?

Beitrag von marion2 30.03.10 - 12:32 Uhr

Hallo,

Autos haben freundliche "Gesichter". Freundliche Gesichter tun kleinen Kindern nicht weh. DAS ist es was bei deinem Kind ankommt.

Wenn du mit deinem Kind auf sicherem Boden bist, solltest DU weglaufen. Dann weint dein Kind, aber es lernt eine Lektion.

Gruß Marion

Beitrag von gunillina 30.03.10 - 19:35 Uhr

Rein intuitiv: Ich würde das Kind an die Hand nehmen und es nicht mehr loslassen.
So habe ich es bei meinen Kindern gemacht. Haben sie nicht gehört, sind sie umgehend an die Hand gekommen, egal, wie sehr sie das geärgert hat. Und ich habe da auch nicht diskutiert.
Auch beim Einkaufen sind die Kinder grundsätzlich in den Einkaufswagen gekommen, wenn sie nicht gehört haben. Und zwar umgehend, ohne gross zu diskutieren.
In dem Alter kann man einem Kind nicht erklären, was passiert, wenn es wegrennt, wenn es auf die Strasse rennt etc. Da muss die Mutter/der Vater zeigen, dass ihre/seine Regeln gelten, ohne wenn und aber.
L G
G

Beitrag von mysterya 30.03.10 - 22:19 Uhr

Also das mit dem an die Hand nehmen, hat bei meiner über die gesamte Strecke nie funktioniert und ich halte es auch für unrealisitisch.

Es ist eigentlich nicht so schwer sie daran zu gewöhnen richtig mitzulaufen, aber tröste dich ich bin am Anfang auch verzweifelt. Meine lief auch wohin sie wollte, ignorierte meine Rufe komplett und hat jeden Stein vom Boden gepult, der nach dem Winter auf dem Boden lag und das waren viele. Über die Straße wär sie auch glatt gerannt oder mitten drauf stehen geblieben und jeden Hund hätte sie auf Garantie umarmt.

Ich habe einfach ihren Kiwa/Buggy immer mitgenommen und es so gemacht.: Wenn sie schön mit mir mitläuft, d.h. neben mir und sich an meiner Richtung orientiert, dann darf sie frei laufenund dann lobe ich sie . Sie muss dann auch laufen. Alle drei Schritt stehen bleiben ist auch nicht. Aber sie darf dafür eben alleine laufen und auch mal was angucken. Wenn sie aber macht was sie will, obwohl ich ihr mehrmals verständlich etwas anderes aufgezeigt habe, warne ich sie einmal vor, dass sie in den Kiwa muss, wenn sie nicht hört. Klappt es dann immer noch nicht, kommt sie in den Kiwa.

Klar sie hat gemeckert, aber ich habe sie abgelenkt und ihr erklärt, dass ich sie nicht frei laufen lassen kann, wenn sie nicht hört.
Das ganze hat ca. 5 Tage gedauert. Wir haben es jeden Tag auf Spazierwegen geübt und dann hat man gemerkt, dass sie es verstanden hat.

Kurz vor Straßen, habe ich sie einfach an die Hand genommen, hat sie sich losgeschüttelt auch ans Handgelenk. Hatten wir die Straße überquert, hab ich sie gelobt und sie durfte wieder frei weiter laufen. Auch da hat sie beim Zwangsanfassen gemerkert, aber ich hab ihr immer wieder gesagt: Bei Straßen musst du anfassen. Das habe ich immer so durchgezogen. Seit zwei Tagen, kommt sie von ganz alleine, wenn ich sage: Da ist eine Straße. Du musst mich jetzt anfassen.

Es gibt auch kein Gemecker mehr.
In meinem unmittelbaren Viertel brauche ich die Kiwa-Methode nur noch selten.

Ich hab schon von vielen Muttis gehört, dass das mit Übung am Besten funktioniert hat.

LG Mysty

Beitrag von sunshine7505 31.03.10 - 11:53 Uhr

Hallo,
ich hatte damals mit meiner Tochter das gleiche Problem.
An die Hand ging nicht, da hat sie sich dann einfach auf den Boden gesetzt/gelegt. #augen Also habe ich die (ihr damals verhasste) Karre mitgenommen und beim Weglaufen musste sie da rein. Das gab natürlich #schrei. WIr konnten wegen diesem Problem ganz lange nicht ohne Buggy raus.
Mein Sohn ist da ganz anders, er läuft schön neben mir her, am liebsten an der Hand - häufig bleibt er sogar einfach stehen wenn man seine Hand loslässt. #gruebel
LG Katja mit Julia (fast 5) und Sebastian (21 Monate) #sonne

Beitrag von lovemybabys 03.04.10 - 00:28 Uhr

oh ja das kenne ich zuuuu gut ich habe auch dieses problem er rennt weg er ignoriert alle rufe schreie also momentan mache ich ihm angst und sage ihm das wenn er nicht neben mama ist eben der böse mann kommen kann und ihn mit nimmt das half eine woche dann hörte er auch darauf nicht mehr ich werde recht wütend ich wil doch mein kind beschützen das letze mal wollte er schnell zu opa rennen der vor mir in einer sehr engen strasse bzw. borsstein war und da eben kein platz war rannte er voll auf die strasse wo auch grad ein auto kam und bremsen musste mein herz war in dem augenblick stehengeblieben....
ich wusste nicht was sollte ich jetzt machen..
und das mit dem an die hand nehemn ich weiss nicht probiert es halt aber bei meinem hilft es nicht der schmeisst dich auf dem boden und das wars....
was hilft ein buggy nur das....
meiner ist ein kleiner tyrann
ich hoffe das wird besser wenn auch sein brüderchen so weit ist das sie spielen können schliesslich planen wir schon in 2 jahre das nächste und was der arzt sagte lebendige kinder sind gesunde kinder das tröstet mich ein wenig

Beitrag von p.sylvie 02.04.10 - 20:41 Uhr

Hallo
OH JA! Ich kenn das! und ich kann dir nur sagen: das wird besser werden. Mein Zwerg ist nun 2,5 Jahre alt und es geht seit etwa 3 Monaten sehr viel besser!
Lass ihn im Buggy an gefährlichen Stellen.
Lg