Freude und Panik!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sith1 30.03.10 - 11:00 Uhr

Hallo, ich bin wegen angeblichem Eierstockkrebs (Ultraschalluntersuchung nach 3 Wochen Stechen im Unterbauch beim Hausarzt) am vorletzten Samstag ins KH auf die Gyn zur Abklärung. Der Chefarzt beruhigte mich und erklärte mir das mein Hausarzt ein "Ochse" ohne Ahnung sei! Zur Sicherheit wurde aber ein Ultraschall der Eierstöcke und auch noch ein Schwangerschaftstest (Urin) gemacht und der war positiv (Das allein grenzt schon an ein Wunder denn mein Mann hatte als Kind Hodenhochstand und wurde erst sehr spät op. so das der Arzt damals kaum Hoffnung auf Kinder sah) Auch der spätere Bluttest war dann positiv und so musste ich wegen des vergrößerten Eierstocks für drei Tage zur Beobachtung im KH bleiben um eine Eileiterschwangerschaft auszuschließen. Nach dem Bluttest wurde noch ein zweites Ultraschall gemacht und dabei wurde dann auch etwas in der GM gefunden (4,9mm groß) aber das hätte auch durch die Eileiterschwangerschaft kommen können. So das war also mein Samstag: erst Krebs dann evtl sofort OP wegen Eileiterschwangerschaft und dann nach dem zweiten Ultraschall teilweise Entwarnung und zu Beobachtung im KH bleiben. Sonntag war dann ruhe und am Montag ging es weiter: Ultraschall beim Internisten, Blutabnahme zur Kontrolle und Ultraschall auf der Gyn.. Der Internist war zufrieden aber meine Leberwerte sind deutlich erhöht (müssen eingmaschig kontr. werden), der Punkt in der GM ist auf 6,5mm herrangewachsen und die Blutwerte (Schwangerschaftshormon) hatte sich deutlich erhöht!
Ich durfte dann gehen, war sehr erleichtert und habe mich sehr gefreut. Jetzt aber wird mir erst richtig klar was alles passiert ist und in manchen Momenten (hauptsächlich abends) bekomme ich richtig Panik vor den nächsten Monaten. ich bin 31 habe 6 jüngere Geschwister (der kleinste ist 2j.) und würde mir jemand so einen Zwerg jetzt in die Hand drücken würde ich nicht lange fragen. Aber der Gedanke an die SS macht mir wirklich angst. Klar klingt es Kindisch wenn man das so sagt aber ich habe extreme Angst vor dem was ab jetzt mit mir passiert. Hat irgendjemand hier auch angst? Und was macht Ihr dann?

Beitrag von oeco-mami 30.03.10 - 11:03 Uhr

Hi,
erstmal herzlichen Glückwunsch.

Ich kann mir gut vorstellen, dass dich erstmal alles überrumpelt hat.
Gib dir etwas mehr Zeit dich an den Gedanken einer Schwangerschaft zu gewöhnen.
Wovor genau hast du denn Angst?

Viele Grüsse, oeco-mami

Beitrag von sith1 30.03.10 - 11:16 Uhr

Oh das ist eine lange Liste! Hauptsächlich vor der Geburt, davor das in der SS etwas schief geht und dann auch, klingt sicherlich ganz schön blöd, davor was da mit mir passiert zB. dieser riesen Bauch und einfach all die Veränderungen die jetzt mit mir passieren ohne das ich darauf groß einfluss nehmen kann. Ich komme mir dabei ja auch wirklich albern vor aber trotzdem sind diese Ängste da und manchmal komme ich mir vor als ob sie wie eine große Welle über mich rüber schwappen

Beitrag von sith1 30.03.10 - 11:19 Uhr

Ich muss hier aber auch ganz deutlich sagen das ich mich andererseits ganz doll auf den Zwerg freue! Und das ich, und das ist wohl ein gutes Zweichen, als ich im KH lag und noch nicht sicher war ob alles gut ist immer angst um ihn/sie hatte!

Beitrag von oeco-mami 30.03.10 - 11:28 Uhr

Ich kann das verstehen.
Zwar hatte ich nie Angst sondern mich schon immer auf so nen Kugelbauch gefreut und auch auf die Geburst, aber es kann schon Angst machen, wenn man nicht stuern kann was sich alles verändert.
Und die Angst um das baby und dass irgendwas passiert in der Schwangerschaft kann ich sehr gut nachfühlen.
Ich hatte 2 mal Blutungen und Wehen und musste im KH liegen und absolute Bettruhe einhalten.
Aber mit jeder Woche ging es mir besser und gegen Ende der SS hätte ich Bäume aussreissen können.

Und die Veränderungen an deinem Körper werden auch nicht von heute auf morgen passieren. Du hast schonn etwas Zeit dich z.B. mit dem Bauch anzufreunden.

Ich hab immer wieder gedacht, oh man jetzt sieht man den bauch aber deutlich und oh jetzt ist er aber langsam gross. Aber es wurde doch immer noch etwas mehr. Und trotzdem hatte ich am Ende nicht das Gefühl so dick zu sein, wie die anderen mir das immer sagte. Erst im Nachhinein auf Fotos hab ich gemerkt, dass ich wirklich nen riesigen Bauch hatte.

Wie gesagt, gib dir Zeit dich an die Situation zu gewöhnen und glaub mir, wenn du das erste Mal das Baby spürst, das ist ein unglaublicher Augenblick.

Und die Geburt ist noch so weit weg, mach dir da erstmal keine Gedanken. Du wirst mit der Schwangerschaft wachsen und dann wird die Geburt auch zu schaffen sein.

Alles Gute,
oeco-mami

Beitrag von sith1 30.03.10 - 11:31 Uhr

Danke! das ist beruhigend und tut wirklich gut.

Beitrag von oeco-mami 30.03.10 - 11:34 Uhr

schon gut, dafür ist das Forum ja da.

Ein kleiner Tip, auch wenn du ihn jetzt vielleicht noch nicht annehmen kannst.
Geniess die Schwangerschaft und die enge Bindung zu deinem Kind. Es ist so schnell vorbei.

Aber die Zeit mit Baby ist auch wunderschön (aber manchmal vermiss ich meine Kugel immer noch)

Beitrag von thinkpink13 30.03.10 - 11:11 Uhr

Erstmal herzliche Glückwunsch! Sieh es mal so - Du hattest keinen deutlichen Kinderwunsch und bist 'zufällig' in diese schwangerschaft gestolpert! Die meisten Mädels hier erleben das anders weil der Wunsch vor der SS bestand und da setzt man sich ganz anders damit auseinander... Das du jetzt im ersten Moment Panik hast ist daher ganz normal! Du hast noch lange Zeit dich an deinen Untermieter zu gewöhnen und glaube mir dann ist das ein ganz tolles Gefühl!wie weit bist du denn?

Ach ja und das mit verdachten auf verschiedene Erkrankungen kenne ich...aber lieber einmal zu viel geprüft als einmal zu wenig. Man daf sich nur nicht in Panik versetzen lassen solange es keine eindeutige Diagnose gibt :-) mein früherer Hausarzt ist auch so ein Hornochse undhat mir ohne weitere Untersuchungen mal eben so gesagt dass ich ganz Sucher multiple Sklerose habe. Damals brach eine Welt für mich zusammen und mittlerweile sind 8 Jahre vergangen in denen ich keine ms habe!!! Gute Ärzte muss man suchen!

Liebe Grüße und alles Gute!

Silke mit Frosch 11+6 #verliebt und 2 #stern im #herzlich

Beitrag von sith1 30.03.10 - 11:23 Uhr

Ich bin jetzt in der 6Woche und doch der Wunsch war da. Im letzten Jahr habe ich mir die Unterlagen von einer Klinik in HH besorgt die sich auf unerfüllten Kinderwunsch spezialiesiert haben und hatte mit meinem Mann beschloßen dort einen Termin zu machen. Doch dann kam der neue Job, der Umzug und noch viel mehr

Beitrag von minisun 30.03.10 - 11:11 Uhr

Hallo,

ja von mir auch herzlichen Glückwunsch.

Ich kann dich wirklich gut verstehen und ich finde es total klasse wie du es schreibst und das du es offen sagst.
Ich glaube das es richtig ist, seine Gefühle zu äußern und ich denke das es auch kein Grund ist zu sagen man würde sich nicht freuen.

Das ist ne neue Situation und daran muss man sich gewöhnen. Und diese hundertausend Fragen und Zweifel gehören wohl dazu. Bei mir zumindest. Denn ich würde lügen wenn ich sagen würde, ich hätte jeden Tag nur die pure Freude... es gibt immer Tage der Selbstzweifel.

ALLES ALLES GUTE
Minisun

Beitrag von nana13 30.03.10 - 11:14 Uhr

Hi,

Ich kan mir sehr gut vorstellen das du richtig angst hast.
schliesslich war die ss ja eher ungeplant, wen ich das jetzt richt verstanden habe, eher ausgeschlossen.

jetzt bist du doch schwanger, und das bedeutet das alles auf den kopfgestellt wird.
dein leben wird sich verändern.

dazu kommen noch die ss hormone.

bei mir waren beide kinder geplant. bei meinem sohn konnte ich mir nie wirklich vorstellen wie es sein würde.
auf jeden fall nicht so wie es wurde.

er war leider ein schwierges baby, das kaum geschlafen hat, und wen dan nur so 10-15 min. auf meinen armen.
und sehr viel geschrien.
aber nun ist er ein frecher sonnenschein.

auch dise ss war geplant, aber die ersten 3 monate habe ich nur geweint, hatte und habe immer noch, angst das ich es nicht schaffe, was ist wen es wider so ein schrei baby wird. so wenig schläft wie lukas.

zeit weise wünschte ich mir das ich nicht schwanger währe.

ich rede mit freunden über meine ängste, ich weis auch wo ich hilfe bekomme wen es wirklich wider so ähnlich wird.
habe das glück in einem guten umfeld lebe, meine eltern sind unsere nachbarn(arbeiten aber beide voll, meine mutter macht noch zusätlich eine ausbildung)
habe eine gute bekannte die mir ihre hilfe zugesichert hat.
und andere verwandte und freunde die mir zurhand gehen.
alle wissen von meinen ängsten, und die meisten habe ich inzwischen abgebaut.

du wirst sehen es wird alles gut gehen, es wird ansträngend aber trozdem wunder schön.

lg nana

Beitrag von sith1 30.03.10 - 11:27 Uhr

Danke! Es tut wirklich gut nicht allein damit zu sein. Es ist wirklich sehr erleichternd das es anderen auch so geht und diese Zweifel und Ängste wohl normal sind

Beitrag von keep.smiling 30.03.10 - 11:17 Uhr

Erst mal herzlichen Glückwunsch!

Und nun eine Gegenfrage:
...aber ich habe extreme Angst vor dem was ab jetzt mit mir passiert.

Was genau befürchtest du?Wovor hast du Angst?

LG ks