Durcheinander ..... Krankgeschrieben,schwanger, Gehalt....

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von lauramarei 30.03.10 - 11:08 Uhr

Hallo zusammen,

ich versuche euch mal kurz und bündig mein "Problem" zu schildern .....

Am 15. Feb. diesen Jahres ist mein Vertrag als Erzieherin ausgelaufen. Verlängert wurde er nicht da eine Kollegin wieder zurück aus dem Mutterschutz ist.

Ich bin ebenfalls schwanger, aber mir ging es zu dem Zeitpunkt richtig gut und ich wollte gerne weiterhin dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Mein ET ist erst im Juli.

Ich war nun den halben Feb. arbeitslos und konnte aber zum 03.03. in einer anderen Kita anfangen. Meine Schwangerschaft hatte ich zu dem Zeitpunkt nicht bekannt gemacht .... sonst hätte ich die Stelle wohl kaum bekommen. Es hat sich auch "nur" um eine Krankheitsvertretung von 1-3 Monaten gehandelt.

Am 15. war ich zu einer normalen Untersuchung beim FA und wurde schließlich prompt für den Rest des Monats krank geschrieben. Ich habe direkt an dem Tag mein Attest in der Kita eingereicht und die Mitteilung, das ich schwanger bin. Zusätzlich habe ich zum Monatsende gekündigt, da ich nicht weiter in dem Maße arbeiten darf/soll ...... die Kündigung wurde von Seitens des Arbeitgebers bestätigt für den 31.03.2010....

Jetzt stehe ich hier und habe Angst, das ich mein Gehalt nicht bekomme. Rechtens wäre es doch nicht ..... ??!!
Heut ist erst der 30. ... habe aber heut mit dem Gehalt "gerechnet" .... jetzt habe ich etwas bammel...

Vielleicht mag jemand helfen??!!

Vielen Dank im vorraus

Beitrag von sonne.hannover 30.03.10 - 11:13 Uhr

Du hast gekündigt ? Warum denn das ?

Beitrag von lauramarei 30.03.10 - 11:16 Uhr

Wäre nochmal eine etwas längere Geschichte. Ab 15.04. bin ich wieder Berufstätig, allerdings so das ich es auch ausüben darf und kann mit der Möglichkeit, nach der Elternzeit wieder einzusteigen. Möchte kein BV haben oder ähnliches.

Beitrag von multivitamin 30.03.10 - 12:19 Uhr

Hmmm, Deine Angst könnte nicht ganz unberechtigt sein.

Nach § 3 Abs. 4 Entgeltfortzahlungsgesetz ist der AG wohl nicht zur Lohnfortzahlung in den ersten 4 Wochen eines neuen Arbeitsverhältnisses verpflichtet. Dann müsste aber die GKV mit (dem geringeren) Krankengeld einspringen. Diese kommt dann wohl aber nicht automatisch sondern muss beantragt werden.

LG Multivitamin

Beitrag von lauramarei 30.03.10 - 19:18 Uhr

Greift bei sowas denn nicht das Mutterschutzgesetz??

Beitrag von lauramarei 30.03.10 - 19:23 Uhr

Bzw ist es nicht so, dass beim Tvöd das Gehalt ab dem 1. Tag gezahlt wird?Und muss es nich vertraglich geregelt sein?

Beitrag von eule1206 30.03.10 - 20:23 Uhr

Huhu,
meine Vorrednerin hat Recht, ist man in den ersten vier Wochen der Beschäftigung Arbeitsunfähig, besteht kein Anspruch auf Entgeltfortzahlung. Es sei denn in Deinem Vertrag steht was anderes. Das Mutterschutzgesetz hat damit nichts zu tun, Du bist ja Arbeitsunfähig. Anders wäre es bei einem Beschäftigungsverbot. Du musst bei Deiner KK anrufen und denen mitteilen, dass Du in den ersten vier Wochen AU bist, damit Du Krankengeld bekommst.
LG Nicki

Beitrag von susannea 30.03.10 - 20:33 Uhr

Nein, nicht in ihrem Vertrag sondern im Tarifvertrag (hier TvöD) steht was anderes ;)

Beitrag von susannea 30.03.10 - 20:32 Uhr

Ja, beim TvöO und TVL ist entgeltfortzahlung im Krankheitsfall ab dem ersten Tag!