Leukämie

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muß jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von violein 30.03.10 - 12:28 Uhr

Hallo ihr Lieben,

ein Freund von mir ist ein Leukämie erkrankt und sucht jetzt dringend einen Knochenmark Spender. In seiner Familie wurde leider kleiner gefunden, und das schlimme ist Weltweit wurde auch kein passender Spender gefunden.
Lasst euch typisieren, es ist seine letzte chance.

Michale sucht Helden www.michael-sucht-helden.de

Bei der DKMS
kann man sich auch ein Speicheltest (Watte statt Nadel) nah Hause zu schicken lassen.
Bitte helft uns, so etwas kann jeden von uns treffen

Lg Vio

Beitrag von arwen1979 30.03.10 - 12:57 Uhr

Ja last euch alle regestriern denn es kann jeden treffen und dann wollt ihr auch das man ech hilft........

und das geht leider nur wenn möglichst viele in der dkmsleiste stehen.
denkt bitte dran den irgendwann ist evtl einer aus euer familie betroffen und braucht stammzellen oder knochenmark.
Macht euch mal gedanken ist echt wichtig.

Hier noch der LInk zur DKMS Seite könnt euch das ja mal ansehen.
gruß

Beitrag von violein 30.03.10 - 13:02 Uhr

www.dkms.de

Beitrag von arwen1979 30.03.10 - 13:13 Uhr

Ups da hatte ich den link woll vergessen......

Beitrag von twins-08 30.03.10 - 13:06 Uhr

ich hab das vor paar wochen auch gemacht,mit den wattestäbchen. ich finde auch das es viel mehr tun sollen da es nicht weh tut , nichts kostet und man vielleicht jemandem helfen kann!!!!!!!!!!!

Ich wünsche euch das ein spender gefunden wird.

Beitrag von gg82abt 30.03.10 - 13:23 Uhr

Hi,

ich bin seit jahren registriert bei der DKMS und ich hätte beinah schon 2mal helfen könen. Es kamen aber noch andere Spender in Frage die besser passten.

Die bessere Typisierung ist allerdings per Blutabnahme.

Für deinen Freund alles gute und ich drück die Daumen das sein Genetischer Zwilling gefunden wird.

LG Simone

Beitrag von sonntagsmalerin 30.03.10 - 14:04 Uhr

Ich wünsche dir von Herzen, dass dein Freund den passenden Spender findet!

Ich bin auch seit Jahren bei der DKMS registriert, und hoffe dass sich noch viele anschließen werden!
Es kann wirklich jeden treffen!!

Lg
Clarissa

Beitrag von bienemaja1979 30.03.10 - 14:11 Uhr

Hallo,
habe mich und meinen Mann gerade registriert und warten jetzt auf den Speicheltest.
Alles Gute für Michael!
lg
maja

Beitrag von -b-engel 30.03.10 - 14:59 Uhr

so ich stell mich jetzt mal ganz blöd.

Wie funktioniert das dann wenn man ein passender Spender ist/wäre?

Wie ist der Ablauf wie funktioniert die Spende?

Also das entnehmen des Knochenmarks?

Bleibt man im Kkh oder kann man gleich wieder gehen ?

Wichtige Frage gerade wenn man Kinder hat...

Beitrag von liebesbienchen 30.03.10 - 15:41 Uhr

Hallo,

ich habe mich vor ein paar Wochen typisieren lassen und letzte Woche bekam ich das Schreiben das ich nun erfasst bin in der Spenderdatei. (Alles ist kostenlos, wird aber gerne auf Spenden hingewiesen da alles nur durch Spenden finanziert werden muss)

Wenn man als Spender für eine Person in Frage kommt wird man angeschrieben (Man kann sich aber auch wenn man typisiert ist immer wieder dagegen entscheiden). Man muss zuvor in Krankenhaus vorstellig werden aufgrund einiger Voruntersuchungen, dauert ca 1-2 Tage. Die Knochenmarktransplantation wird unter Vollnarkose gemacht und man ist glaub ich nochmal 2 Tage im Krankenhaus.
Alles was an Kosten auf einem zukommt zb. Fahrtweg, Hotel usw bekommt man bezahlt. Wenn man Kinder hat, dann denke wird einem auch eine Betreuung zur Verfügung gestellt.


Dies stand alles in der Broschüre die ich bekommen habe als ich bei der Blutentnahme war.

Bestimmte Vorraussetzungen sollten jedoch erfüllt sein. Z.B. BMI unter 40, kein Diabetes, Krebs, HIV, Hepatitis usw.

Liebe Grüsse Biene #blume

Beitrag von -b-engel 30.03.10 - 15:47 Uhr

ah das ist gut.
Denn man hat ja einiges zu planen. Ich zb hätte keinen für meine Kinder usw.......


Beitrag von arwen1979 30.03.10 - 16:51 Uhr

die antwort ist niur teil richtig heut zu tage werden auch oft stammzellen entnommen und das ist super einfach also wenn man zu einem Patieneten past geht man zum arzt und lässt sich eine spritze geben die das knochenmark dazu anregt vermehrt stammzellen zu produziert, dabei können muskelkarterartige schmerzen aufträtten, so das wird eine woche vor stammzellenentnahme gemacht. dann fährt man in die stadt wo die entnahme statt finden soll und an wird noch einmal in der klinik untersucht kann dann wieder gehen ins hotel gehen gegebenen falls. so am nächsten tag wird man in den linken und in den rechtenarm mit einem zugenag versorgt und das blut läuft durch eine maschiene und wird gefiltert alle stammzellen da raus. wenn das fertig ist kann man wieder gehen und am nächsten tag muß man noch mal vorstellig werden und man wird noch mal untersucht bevorman wieder nach hause fährt man muß dann eben glaube ich nocheinige male zur untersuchung um zu testen ob alles ok ist und dann ist das beendet man kann dann glaube ich 7 jahr später wenn beide einverstanden sind den menschen kennen lernen dem man evtl das leben gerettet hat.
gruß

Beitrag von sriver 30.03.10 - 16:57 Uhr

Hallo,

mein Mann hat schon einmal gespendet.
Er musste nur zur eigentlichen Stammzellenentnahme für 2 Tage ins Krankenhaus. Heutzutage werden in den meisten Fällen die Stammzellen aus dem Blut gewonnen, hierzu ist keine Vollnarkose nötig. Man kann sich das wie an einer Dialysestation vorstellen, beim einen Arm fließt das Blut in eine Art Zentrifuge, auf der anderen Seite fließt es wieder zurück. Je nach dem, wieviel Stammzellen benötigt werden, dauerst das etwa 4 Stunden, in dieser Zeit konnte er DVDs schauen. Am nächsten Tag das gleiche nochmal (falls noch was benötigt wird), und dann konnte er nach Hause gehen.
Die Woche vor der Entnahme musste er sich täglich ein Mittel spritzen, um die Stammzellenproduktion anzuregen, die Nebenwirkungen (leichtes Fieber, Gliederschmerzen) bekam man mit Paracetamol gut in dem Griff. Zur Voruntersuchung waren ein paar amulante Termine nötig, die haben aber nie lange gedauert.
Die Betreuung durch die DKMS war super, es wurde alles bezahlt, sie waren sehr bemüht und haben sich auch danach nach dem Befinden erkundigt. Mein Mann würde es jederzeit wieder machen, er hatte einem 16 jährigen Mädchen geholfen, die wir nach 2 Jahren auch kennengerlern haben.
Die Entnahme unter Vollnarkose aus dem Beckenknochen wird wohl nur noch selten gemacht.

LG Sriverf

Beitrag von liebesbienchen 30.03.10 - 17:08 Uhr

Hallo

Hat er dem Mädchen das Leben gerettet? Oder ist sie heute immernoch krank?

Beitrag von sriver 30.03.10 - 17:10 Uhr

Nein, sie ist seit dem gesund. Die Spende war im Jahr 2002.

LG Sriver

Beitrag von sriver 30.03.10 - 17:12 Uhr

Und noch was - es ist ja auch beruhigend,wenn man weiß, dass es einen "Zwilling" gibt, falls er auch mal einen Spender bräuchte.

Was ganz lustig ist - das Mädchen hat seit der Spende auch einen Bienenstichallergie...

LG Sriver

Beitrag von arwen1979 30.03.10 - 17:42 Uhr

Das ist oft so das allagien vom spender auf den empfänger gehen.
auch einiges anderes übernimmt der empfänger vom spender.

Beitrag von schullek 30.03.10 - 22:59 Uhr

was denn noch?

lg

Beitrag von antares01 30.03.10 - 18:24 Uhr

Hallo,

zu Deinem letzten Satz: stimmt, aber die andere Variante wird nicht überall gemacht, ich komme aus Hamburg und hätte dafür nach Dresden gemusst! Hätte ich nie erwartet, schließlich gibt es hier diverse grosse Kliniken und die Universitätsklinik. Das ist mit zwei Kindern dann schon schwieriger. Die Entnahme aus dem Beckenknochen ist auch nicht ohne (Vollnarkose, Schmerzen).

Ich möchte es überhaupt nicht schlechtreden, schließlich bin ich auch registriert, aber man sollte das schon wissen.

Grüsse
#blume

Beitrag von sriver 30.03.10 - 19:31 Uhr

Mein Mann musste auch nach Dresden, der Formalitäten waren alles von der DKMS geklärt, Flug gebucht, Tickets hinterlegt...
Vielleicht kann man es inzwischen auch in anderen Kliniken machen.
Mit kleinen Kindern ist es natürlich alles etwas problematisch, aber wenn man bedenkt, dass man ein Leben retten kann, lässt es sich vielleicht doch irgendwie organisieren.
Ich bin bisher leider noch nie in die engere Wahl gekommen.

LG Sriver

Beitrag von antares01 30.03.10 - 22:15 Uhr

Hi,

ja, die DKMS macht das alles, klar. Trotzdem ist es mit Kleinkindern schwierig, aber machbar. Ich hätte es auch gemacht, bin dann aber nicht ausgewählt worden, da ein anderer Spender besser passte.

LG

Beitrag von arwen1979 30.03.10 - 19:36 Uhr

„Wer einen Menschen rettet, rettet die ganze Welt.“

Beitrag von alegra81 30.03.10 - 20:08 Uhr

Hallo,

ich bin seit JAhren bei der DKMS registriert und rate es auch Freunden und Bekannten. Je mehr umso besser.

Hoffentlich findet sich schnellstens ein Spender für Michael

Beitrag von maggy79 30.03.10 - 20:21 Uhr

#pro#pro

Hi,

ich bin schon seit Jahren registriert und in der Geldbörse habe ich einen Organspender-Ausweis (hab ja keine Verwendung mehr dafür, wenn ich tot bin).

LG
maggy

Beitrag von loewenbaby85 30.03.10 - 20:43 Uhr

Liebe Vio sowie alle anderen UrbianerInnen!

Ich gebe meinen Vorrednerinnen recht und folge dem Aufruf sich bei der DKMS registrieren zu lassen, denn man weiß nie was der Lebensweg für einen bereithält und ob man nicht doch -so sehr man auch hofft und sich selbst sowie jedem anderen wünscht dass es nie so sein mag- selbst eines Tages in die Situation kommen könnte darauf angewiesen zu sein -und je mehr Menschen sich eben registrieren, umso mehr steigt auch die Wahrscheinlichkeit einen genetischen Zwilling zu finden. Denn es gibt nichts schlimmeres als voller Angst jeden Tag zu hoffen und zu beten dass ein passender Spender gefunden wird.

Kurz am Rande zu mir, vlt. kann es ja ein wenig bei der Entscheidung helfen:

Ich selbst habe mich recht bald nach meinem 18. Geburtstag als Stammzellenspenderin registrieren lassen, bin regelmäßig zum Blutspenden gegangen und habe auch einen Organspendeausweis.

Vergangenen November bekam ich dann selbst die Diagnose LEUKÄMIE. Es handelt sich dabei allerdings um eine sehr seltene Form, die mit einer Stammzellenspende nicht behandelbar ist.
Das ansich war nichtmal so sehr das schlimmste; um vieles schlimmer war für mich dass ich nun anderen nicht mehr helfen kann. Weder durch Blutspenden noch dass ich als Stammzellenspenderin in Frage komme (und wahrscheinlich wird im Falle eines Falles auch keine Organspende möglich sein, da einige davon schon jetzt geschädigt sind). Ich habe und hätte auch so gerne weiterhin geholfen, für mich hat sich diese Frage nie wirklich ernsthaft gestellt es nicht zu tun. Schließlich hat man nichts zu verlieren und kann im Ernstfall damit ein unbezahlbares Menschenleben retten; bzw. alleine schon mit der Bereitschaft dazu beizutragen. Denn außer einem kleinen Nadelstich tut eine Registrierung nicht weh.

Ich hoffe dass all die Aufrufe noch sehr viele Menschen zu diesem Schritt bewegen wird und Sie sich dafür entscheiden sich registrieren zu lassen. Es gibt nichts wertvolleres als das Leben -und manchmal kann es schneller vorbei sein als gedacht.

Ich wünsche allseits noch einen schönen Abend zusammen sowie alles gute für die Zukunft und vor allem GESUNDHEIT.

Liebe Grüße

*Löwenbaby*

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