Wie entscheiden bzw. handeln?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von kaktuszahn 30.03.10 - 12:33 Uhr

Hallo,

ich bin seit 01.02.2010 auf der Suche nach einer neuen Arbeit und hatte jetzt schon einige gute Gespräche. Auf die Ergebnisse warte ich noch...

Ich frage mich die ganze Zeit was ich mache wenn ich überraschenderweise mehrere Zusagen- meinetwegen zwei- erhalten sollte. Wie sollte man da reagieren?

Kann man sich bei einer Zusage noch 1-2 Tage Bedenkzeit erbeten oder kommt das garnicht gut? Ich habe unter den vielen Bewerbungen (weit über 50 mittlerweile) natürlich meine Favoriten- Wegzeit- Arbeitsplatz- etc. und ich möchte nachdem ich mich bereits in der Vergangenheit schonmal falsch entschieden habe diesen Fehler nicht nocheinmal machen....

Und was ist wenn man telefonisch bereits einem AG zugesagt hat und dann noch eine Zusage bekommt die einem noch besser gefällt? Natürlich wäre es wirklich unhöflich dem AG gegenüber dem man schon zugesagt hat, aber ist man dann zu irgendwas verpflichtet? Ich mein heutzutage sind AG auch nicht besoders sozial wie ich schon feststellen durfte...

Ich möchte einfach für mich das Beste heraussholen und dabei allen AG fair gegenüber bleiben...

Danke für Antworten
Lg

Beitrag von sabuscha 30.03.10 - 12:41 Uhr

Erst wenn Du ein Arbeitsvertrag unterschreibst bist Du verpflichtet. Bis zu max. einer Woche Bedenkzeit wird dir keiner übel nehmen, außer dir wollen dringend/ab sofort jemanden. Kündige einfach deine Benkzzeit erst garnicht an. Ansonsten git wenn man den Bären noch nicht erledigt hat, kann man sein Fell auch noch nicht teilen ;-)

Beitrag von kaktuszahn 30.03.10 - 13:20 Uhr

Danke für die Antwort ;-)

Beitrag von vwpassat 30.03.10 - 12:41 Uhr

Ich denke, da muss man "Schwein" sein und nur an sich denken.

Beitrag von kaktuszahn 30.03.10 - 13:21 Uhr

Hallo,

von Dir habe ich mir so eine Antwort gedacht ;-) Lese dich öfter hier...

Aber ich denke Du hast auch Recht.
Danke für die Antwort ;-)

Lg

Beitrag von vwpassat 30.03.10 - 16:20 Uhr

Jeder sucht sich doch das Beste aus, der AG nimmt ja auch nicht den erstbesten Bewerber.

Warum soll man das andersherum (wenn man über die erforderlichen Qualifikationen bzw. Praxis verfügt) nicht auch tun?

Ich halte dies für völlig legitim.


Und wieviel für manch einen das mündliche Wort zählt, erlebe ich tagtäglich in meinem Job.

Beitrag von nordlaender 30.03.10 - 12:56 Uhr

Die mögliche Dauer deiner Bedenkzeit hängt auch von der Stelle ab.
Bei einem Lagerarbeiter sind 1-2 Tage sicherlich schon die obere Grenze. Bei einer Stelle z.B. als Ingenieur kann maan sich sicher auch mal 2 Wochen ausbitten.

Bei einem aktuelle in Arbeitslosigkeit befindlichen Bewerber ist eine lange Bedenkzeit sicherlich problematischer als bei einem Bewerber aus ungekündigter Stellung.

Mehr als 2 Wochen sind aber, egal in welcher Situation, unüblich. Man hat sich schließlich bei dem Unternehmen beworben, ein oder zwei Gespräche geführt und nach dem letzten Gespräch sich auch noch, in der Regel, ein paar Tage ins Land gegangen.
Die Gedanken macht maan sich vorher eh das Angebot auf dem Tisch liegt. Aus diesem Grund sollte man die aausgebetene Bedenkzeit für sich minimieren.

Beitrag von kaktuszahn 30.03.10 - 13:19 Uhr

Hallo,

danke für die Antwort.

Also mir geht es wirklich max. um 1-2 Tage.
Ich will ja auch unbedingt wieder arbeiten- da werde ich nichts aufs Spiel setzen.
Ich bewerbe mich im kaufmännischem Berreich, meist Buchhaltung- also weder Lager noch Ingenieurwesen ;-)

Lg

Beitrag von nele27 30.03.10 - 13:43 Uhr

Meist ist es doch eh so, dass man den Vertrag nach Zusage nach Hause geschickt bekommt? Bei mir zumindest war das so. Von der mündlichen Zusage des AG bis zu dem Zeitpunkt als der Vertrag unterschrieben wieder auf dessen Schreibtisch lag sind zwei Wochen vergangen (Postweg + ein paar Tage Vertragsprüfung).

Auf diese Weise müsstest Du gar nichts sagen...

LG, Nele